Case Studies

01.01.2018 | Sesotec

Sesotec überzeugt Hersteller von Pharma-Verpackungen

Bereits 60 Spritzgießmaschinen für die Produktion von Inhalationsgeräten, Augentropfenspendern und Nasenspraybehältern ausgerüstet

Bei einem führenden Hersteller von Pharmaverpackungen, wie z.B. Nasenspraybehälter, handelt man aus der Überzeugung heraus, dass die Geräte Einfluss auf die Gesundheit der Anwender haben. Deshalb ist Qualität in diesem Bereich extrem wichtig. Dies wird in allen Phasen der Herstellungsverfahren berücksichtigt - vom Produkt-Design, über die Produktionsabläufe, bis hin zum Hundertprozent-Inline-Test. Die hohe Qualität der Produkte ist damit das Ergebnis ausgereifter Prozesse und effizienter Systeme.

Die signifikante Reduzierung der Kundenreklamationen ist der wichtigste Indikator, wie das Unternehmen die Einhaltung der Qualitätsstandards bewertet. Auch andere Kriterien werden betrachtet, mit dem Ziel, Mängel zu beseitigen, die Anzahl von Abweichungen zu verringern und schließlich die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

Schutz der Spritzgießwerkzeuge und Qualitätssicherung der Produkte

An einem Standort des Verpackungsherstellers wird fast ausschließlich für die Pharmaindustrie gefertigt. Mit einer Vielzahl von Heißkanalwerkzeugen werden ca. 25 verschiedene Produkte hergestellt, die Stückzahlen von annähernd einer Million im Jahr erreichen. Jedes dieser Produkte kann wiederum aus bis zu 27 Einzelteilen bestehen, die alle im selben Werk gespritzt werden. Die großen Werkzeuge haben teilweise 48 Kavitäten. Alle Spritzgießmaschinen befinden sich in hygienisch abgeschlossenen Hallen. 

Seit 2011 stattet das Unternehmen seine Spritzgießmaschinen mit Metall-Detektoren des Typs Protector Primus von Sesotec aus, um metallische Verunreinigungen aus dem Kunststoffgranulat zu entfernen. Die Protectoren leisten einen wichtigen Beitrag, die hohen Qualitätsanforderungen zu erfüllen. 

Bezüglich der Qualitätsstandards haben drei Gründe zur Anschaffung von Metall-Detektoren geführt:

  1. Dass Maschinenschäden, verursacht durch Metallpartikel, die z.B. Kavitäten verstopfen, und damit verbundene Reparaturen vermieden werden
  2. Dass es keine Produktionsausfälle durch Maschinenstillstände mehr gibt
  3. Dass Kundenreklamationen wegen verunreinigter oder unterspritzter Produkte nicht mehr vorkommen.


So funktioniert der Metall-Detektor Protector

Metall-Detektoren der Protector-Serie werden direkt über dem Materialeinzug der Spritzgießmaschinen installiert, wo sie zuverlässig metallische Verunreinigungen aus der langsam nach unten fließenden Materialsäule entfernen. Neben Eigenschaften, wie zum Beispiel hoher Empfindlichkeit und äußerst platzsparendem, kompakten Geräteaufbau, zeichnen sich Metalldetektoren der Protector Baureihe durch die Separiereinheit „Quick-Valve“ aus. Wird ein Metallteilchen detektiert, fährt in dieser Separiereinheit ein Kolben druckluftgesteuert in die Ausscheidestellung. Das ausgeschiedene Material wird mittels Venturi-Düse vollständig in einen Auffangbehälter abgesaugt. Anschließend fährt der Kolben wieder in die Durchlassstellung. Es geht nur sehr wenig Material verloren und Verstopfungen sind ausgeschlossen.


Resultat

Der Projektleiter des Pharma-Verpackungsherstellers ist mit den Protector Metalldetektoren von Sesotec sehr zufrieden: „Vor allem die hohe Detektionsgenauigkeit und die hohe Zuverlässigkeit sowie die einfache Bedienung der Primus Steuerung haben uns überzeugt.“


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