de Sesotec GmbH - RSS Feed Sesotec GmbH - RSS Feed https://www.sesotec.com Sesotec Group https://www.sesotec.com/sites/593fc2aac25e5b0640a20ff8/theme/images/sesotec_logo_264x60.png?1596458192 Sesotec GmbH - RSS Feed https://www.sesotec.com <![CDATA[Die Kreislaufwirtschaft nicht vergessen]]> 2020-07-28 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/trotz-corona-die-kreislaufwirtschaft-nicht-vergessen https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/trotz-corona-die-kreislaufwirtschaft-nicht-vergessen Circular Economy


Ob Homeoffice, Maskenpflicht oder Zwang zum Einwegbecher – die Corona-Pandemie stellt das Leben auf den Kopf. Die Folgen zeigen sich auch in unseren Mülleimern. Die Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft rechnet damit, dass 2020 die Menge des Hausmülls um 2,26 Millionen Tonnen zunehmen wird. Ein großer Teil davon besteht aus Plastik. Allein in den vergangenen Monaten habe die Menge des Kunststoffmülls in den gelben Tonnen um zehn Prozent zugenommen, berichtet das Recyclingunternehmen Grüner Punkt.  

Warum das so ist? Millionen Menschen arbeiten von zu Hause, sie kaufen Lebensmittel in kleinen Packungen, sie bestellen Waren im Internet, die wiederum in Plastik verpackt sind. Darüber hinaus geben Imbissbuden und Restaurants aus Hygienegründen öfters Einweggeschirr an ihre Kunden aus. Das Personal in Krankenhäusern und Pflegeheimen benötigt mehr Schutzkleidung als früher – vieles davon ist aus Kunststoff. Nach dem Gebrauch landen Kittel, Handschuhe und Masken im Müll. 


 


Das ist nicht nur eine Herausforderung für die Umwelt, sondern auch für die Recyclingbranche. Denn während die Abfallberge wachsen, schrumpft die Zahl der Abnehmer von Rezyklat. Selbst hochwertige Ware kann nicht abgesetzt werden. Grund dafür ist der Ölpreis, der durch die von Corona verursachte Wirtschaftsflaute in den Keller gegangen ist. Rohöl ist die wichtigste Zutat zur Herstellung von Plastik. Der gesunkene Preis macht Neukunststoff billiger. Die Folge: Immer mehr Firmen verzichten auf Rezyklat und verwenden lieber neuen Kunststoff.


Recycling-Branche droht Rückschlag

Für die Recyclingindustrie heißt das weniger Umsatz und schrumpfende Profitabilität. Es droht ein Rückschlag für die gesamte Kunststoff-Kreislaufwirtschaft – entgegen dem Willen vieler Verbraucher. Umfragen des Marktforschers GfK belegen, dass Konsumenten auch in der Corona-Zeit Plastikmüll als größtes Problem für ihre Umwelt ansehen. Sie erwarten Lösungen zugunsten einer nachhaltigen Wirtschaft.

Auswege gibt es längst. Denn technisch ist ein leistungsfähiger Stoffkreislauf möglich. Gebrauchtes Plastik aus Sammlungen wie dem Gelben Sack lässt sich so hochwertig aufbereiten, dass sogar die strengen Auflagen für den Einsatz von Rezyklat für Kosmetikverpackungen erfüllt werden.

Die Folgen der Pandemie könnten die bisherigen Bestrebungen für einen Kunststoffkreislauf zunichtemachen. Mit der Menge an Hausmüll steigt die Dringlichkeit, den Umgang mit Abfällen zu überdenken. Handlungsbedarf ist offensichtlich. Schon vor Corona kam in Deutschland Verpackungsmüll aus Kunststoff überwiegend in die Müllverbrennung. Was die Recyclingquote betrifft, gibt es also Luft nach oben. Nur knapp 16 Prozent der im Endverbrauch anfallenden Kunststoffabfälle werden zu Rezyklat verarbeitet und lassen sich wiederverwerten.

Bernhard Bauske, Experte der Umweltschutzorganisation WWF, fordert, die Last nicht nur auf den Verbraucher abzuwälzen. Gefragt seien Wirtschaft und Gesetzgeber. „Gerade jetzt in der Krise brauchen wir massive Weichenstellungen, um eine Zukunft mit mehr Ressourcenschutz und Kreislaufwirtschaft einzuläuten.“ Strengere Vorgaben seien nötig, damit sich mehr Verpackungen recyceln lassen. Außerdem müsse die Bundesregierung Mehrwegsysteme in Gastronomie und Online-Handel voranbringen. Deutschland gehört zu den Spitzenreitern der Abfallproduktion in Europa. Im Jahr 2017 fielen hier 226,5 Kilogramm Verpackungsmüll pro Kopf an. Der Durchschnitt in der EU liegt bei 173 Kilogramm.


Kreislaufwirtschaft vor dem Kollaps?

Der Grüne Punkt, als einer der führenden Anbieter von Rücknahmesystemen, sieht angesichts der schleppenden Fortschritte große Probleme für die Recyclingbranche und warnt vor einem Kollaps. „Der extrem niedrige Ölpreis und die Folgen der Corona-Pandemie gefährden massiv alle Erfolge und Bemühungen, Plastik zu recyceln und im Kreislauf zu führen“, sagt Michael Wiener, Geschäftsführer des Grünen Punkts.

 

Er spricht von Marktversagen – zum Nachteil der Umwelt. Denn Recyclingkunststoff spart bis zu 50 Prozent der Treibhausgasemissionen, die durch neuen Kunststoff erzeugt werden. Die Politik müsse der Kreislaufwirtschaft für Kunststoff endlich zum Durchbruch verhelfen, fordert Wiener. Die durch Corona gefährdeten Betriebe sollten unterstützt werden. Er empfiehlt eine Abschaffung der Wettbewerbsvorteile für Neuware gegenüber Kunststoff-Rezyklaten.


Die bisherigen Probleme bleiben trotz Corona

Die Gefahr besteht also, dass Politik und Öffentlichkeit ihren Blick nur auf Corona richten und den eingeschlagenen Weg der Kreislaufwirtschaft aus den Augen verlieren, obwohl diese für die Zukunft unserer Gesellschaft von herausragender Bedeutung ist. Denn sie sorgt für Umweltschutz und Nachhaltigkeit.


 


„Industrieunternehmen müssen umdenken. Sie sollten weiterhin gewinnorientiert arbeiten, aber auch mit Weitblick wirtschaften“, sagt Michael Perl, Group Director Sorting Recycling bei Sesotec. Corona habe zwar neue ernste Risiken und Herausforderungen gebracht, die bestehenden Probleme seien deshalb aber nicht verschwunden. „Auf lange Sicht bleiben der Klimawandel und die Kreislaufwirtschaft herausragende Anliegen der Menschheit und müssen aktiv angegangen werden“, ergänzt Perl.





E-Book: Driving Impact – Den Kunststoffkreislauf schließen

Schließt sich der Kunststoffkreislauf, ist das die sauberste Lösung für Mensch und Umwelt. Das hat inzwischen auch die Politik erkannt. Aber auch die Industrie muss mit positivem Beispiel vorangehen. In unserem E-Book zeigen wir u.a. welche Herausforderungen und Anforderungen eine Circular Economy dabei für Recycler, Kunststoffhersteller – und verarbeiter mit sich bringt. 

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<![CDATA[Neun Milliliter Blut für die Wissenschaft und die eigene Gewissheit]]> 2020-07-27 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/neun-milliliter-blut-fuer-die-wissenschaft-und-die-eigene-gewissheit https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/neun-milliliter-blut-fuer-die-wissenschaft-und-die-eigene-gewissheit Unternehmen 288 Kolleginnen und Kollegen hatten sich entschieden, bei dem Antikörpertest, an dem Sesotec im Rahmen einer Studie des Landkreises und in Zusammenarbeit mit der Praxis Dr. Gahbauer teilnahm, mitzumachen. Vom 07. Juli bis 09. Juli hieß es: Blut abnehmen lassen. Die Proben wurden anschließend im Labor analysiert und die Ergebnisse an die Teilnehmer verschickt. Die Kosten für den Antikörpertest, die pro Person bei ca. 30 Euro liegen, übernahm Sesotec. 

Stefan Feldmeier, Sesotec Group Director Operations, mit dem Blutabnahme-Team der Praxis Dr. Gahbauer.


Antikörper-Tests messen nicht die Viren, sondern die Antikörper gegen diese Viren im Blut. Dadurch kann nachgewiesen werden, ob eine Person bereits das Coronavirus hatte und somit mit hoher Wahrscheinlichkeit immun gegen das Virus ist. Durch die Tests will die Wissenschaft Erkenntnisse über die Verbreitung einer Immunität in der Bevölkerung gewinnen. Für einen persönlich bedeutet es mehr Gewissheit bei der Frage „Hatte ich Corona oder nicht?“.  

Dennoch ist zu bedenken, dass Antikörper gegen Coronaviren im Blut keine absolute Immunität bedeuten. In diesem Bewusstsein behalten die Hygiene- und Verhaltensregeln weiterhin ihre Gültigkeit. Fürsorge und Verantwortung in Zeiten von Corona heißt Abstand halten und Hygiene beachten zum Wohle unserer Mitmenschen.


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<![CDATA[Mit Gewinn den Kunststoffkreislauf schließen - der neue VARISORT+]]> 2020-07-09 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/mit-gewinn-den-kunststoffkreislauf-schliessen https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/mit-gewinn-den-kunststoffkreislauf-schliessen Circular Economy

Ein Großteil des existierenden Kunststoffs wird nicht werkstofflich recycelt und nur einmal verwendet. In Europa liegt die Recyclingrate von Kunststoff bei nur 30 Prozent (Stand 2017). Große Teile des Plastikmülls landen auf Deponien oder werden verbrannt und bergen damit unter anderem Risiken für Luft, Tierwelt, Gesundheit und die Nahrungskette. Darüber hinaus leiden die Ozeane unter der Plastikflut: Dreiviertel der geschätzt 150 Millionen Tonnen Müll, die auf den Weltmeeren treiben, sind Kunststoffe. 

Um der Entwicklung gegenzusteuern und den Plastikabfall zudem als Rohstoffquelle zu nutzen, fordern die im Oktober 2018 von der EU eingeführten Gesetze, dass bis 2030 alle Kunststoffverpackungen entweder wiederverwendbar oder auf kostengünstige Art und Weise recycelbar sein müssen. Im Fokus steht die Reinheit des recycelten Kunststoffs, um den neuen europäischen Gesetzesvorschriften gerecht zu werden. Die Recyclinganlagenbetreiber müssen daher Aufbereitungsprozesse realisieren, die die Reinheit ihrer recycelten Kunststoffe auf ein Niveau bringt, das für die Wiederverwendung u.a. in Lebensmittelverpackungen geeignet ist. Ziel ist, durch das Aussortieren der Störstoffe ein Kunststoffgranulat herzustellen, das eine identische Qualität wie Primärkunststoffe aufweist. 

Schwankende Materialverfügbarkeit und damit schwankende Qualität des Inputmaterials stellen die größte Herausforderung an Sortierprozesse in Kunststoffrecyclinganlagen dar, denn eine schlechte Materialqualität hat viele negative Konsequenzen: Angefangen von verringertem Materialdurchsatz, einem höheren Verlust von Gutmaterial, mindere Reinheitsgrade der sortierten Materialfraktionen, bis hin zu häufigen Anlagenstillständen für Reinigung und Wartung. Jeder dieser Faktoren wirkt sich negativ auf die Effizienz und damit auf die Profitabilität von Sortier- und Recyclingprozessen aus.

 

Mit dem neuen Sortiersystem VARISORT+ viele Materialströme sortieren

Sesotec hat für das Recycling von Kunststoffflaschen und -trays ein neues Sortiersystem entwickelt: VARISORT+. Höchste Effizienz ist eine der herausragenden Eigenschaften des neuen Sorters. Das zeigt sich zum einen darin, dass Kunststoffarten, Farben, Formen, Metalle und Fremdkörper mit höchster Genauigkeit und Zuverlässigkeit erkannt und sortiert werden. Zum anderen ist ein sehr hoher Materialdurchsatz von bis zu acht Tonnen pro Stunde möglich. Durch das neue, für zuverlässige Anlagenverfügbarkeit optimierte Maschinendesign ist VARISORT+ schnell zu reinigen und zu warten. Mit einer Ausscheidesicherheit von bis zu 99% können höchste Reinheitsgrade der Sortierfraktionen erzielt werden.




Ein weiterer Pluspunkt des VARISORT+-Sortiersystems ist seine Flexibilität. Es lassen sich bis zu drei Sensoren (N = NIR, C = Farbe/Form, M = Metall) kombinieren. Die neue innovative FLASH-Technologie, die optional ergänzt werden kann, sorgt für bestmögliche Farberkennung. Beispielsweise sind auch Flaschen mit Additiven mit der FLASH-Technologie detektierbar. Ein nachträgliches Sensor-Upgrade ist jederzeit möglich und eine optionale Drei-Schacht-Ausführung sortiert sogar drei Materialfraktionen gleichzeitig.

VARISORT+ Sortiersysteme sind so ausgelegt, dass sie mit anlagen- oder kundenseitig beigestellten Förderbändern (Arbeitsbreiten 1024 mm, 1536 mm, 1920 mm, 2816 mm) betrieben werden können.  

Durch den Einsatz des VARISORT+-Sortiersystems mit seiner flexiblen Systemkonfiguration wird die Profitabilität gesteigert, da die Sortierleistung auf die Qualität des Eingangsmaterial und der Verunreinigung angepasst werden kann. Auch bei schlechter Materialqualität können bestmögliche Sortierergebnisse mit Reinheitsgraden von bis zu 99% erreicht werden. Einen weiteren wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Gesamteffizienz leistet zudem der geringe Wartungs- und Reinigungsaufwand für die VARISORT+ Sortiersysteme. Weitere Infos auf der Landingpage www.sesotec.com/de/varisort-plus  

Michael Perl, Group Director Sorting Recycling bei Sesotec resümiert: „Wir dürfen Plastikabfall nicht mehr länger als Müll betrachten, sondern müssen ihn als wertvolle Ressource nutzen. Die Lösung ist eine Kreislaufwirtschaft. Das bedeutet: Wir brauchen mehr und qualitativ hochwertigeres Recycling. Und dafür liefert Sesotec unter anderem mit dem VARISORT+ die passende Sortiertechnik.“

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<![CDATA[Produktion ohne Maschinenstillstand mit OPC UA]]> 2020-06-26 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/produktion-ohne-maschinenstillstand-mit-opc-ua https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/produktion-ohne-maschinenstillstand-mit-opc-ua Case Studies

Mit über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, modernsten Produktions- und Laboranlagen ist Sitraplas in der Lage, individuelle Lösungen schnell und zuverlässig zu realisieren. Die Compounds für Kunden in aller Welt finden unter anderem Anwendung in der Automobil-, Elektro- und Elektronikindustrie.

Das Problem: Maschinenstillstände kosten Zeit und Geld

Maschinenstillstand ist ein Albtraum für jedes Unternehmen, denn die Fehlersuche ist oft aufwändig und langwierig. Gerade bei kontinuierlich produzierenden Anlagen ist ein Maschinenstillstand mit hohen Kosten verbunden. Diese Verluste wirken sich negativ auf die Produktivität aus und verschlechtern die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens.

Die Lösung: Störungen in Echtzeit über das Firmennetzwerk identifizieren



Wichtiger Bestandteil von Industrie 4.0 ist der Austausch von Daten in der Produktion. Für diesen Zweck etabliert sich zunehmend der offene Schnittstellenstandard OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture). OPC UA trägt dazu bei, Prozesse in der Kunststoffindustrie von der Produktion bis zum Service zu optimieren sowie Verluste von Zeit und Produkten zu minimieren. Höchste Qualität und maximale Wertschöpfung sind sichergestellt.

Durch die Vernetzung der Metallseparatoren mit den Verarbeitungsmaschinen wird der Informationsfluss überwacht. Wenn eine Störung in der Anlage auftritt, bekommt der Anlagenführer eine Meldung auf sein Tablet und es können umgehend Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Eine komplette Übersicht mit den verschiedenen Parametern der Produktionsanlagen läuft in Echtzeit über das Firmennetzwerk.




Der Kundennutzen: Verbesserte Anlagenverfügbarkeit und minimaler Maschinenstillstand

Für Sitraplas entstanden durch den Kommunikationsstandard OPC UA viele Verbesserungen. „Seitdem wir OPC UA im Einsatz haben, haben sich die Wartungs- und Maschinenstillstandzeiten minimiert und die Anlagenverfügbarkeit ist erheblich gestiegen“, so Tim Hencken, Geschäftsführer der Sitraplas GmbH. Sesotec ist einer der ersten Anbieter von intelligenten Inspektions- und Sortiersystemen für die Kunststoff-, Lebensmittel- und Recyclingindustrie. Alles im Sinne der Kundenzufriedenheit und Industrie 4.0.



Download Case Study

 Produktion ohne Maschinenstillstand mit OPC UA


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<![CDATA[Erneut Spenden aus der Weihnachtsaktion überreicht]]> 2020-06-25 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/erneut-spenden-aus-der-weihnachtsaktion-ueberreicht https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/erneut-spenden-aus-der-weihnachtsaktion-ueberreicht Unternehmen


Zusammen mit dem Vorsitzenden der Sternenfahrer Straßkirchen, Ludwig Schiller (rechts im Bild), überreichte Stefan Feldmeier (Mitte), Group Director Operations bei Sesotec, den Spendenscheck über 500 Euro an Bianka Stöcker (links im Bild), Vorsitzende des Aktionskreises „Hilfe für Leukämiekranke“.

Wie schon seit einigen Jahren praktiziert, hatte Sesotec Anfang 2020 wieder eine Tombola mit den Weihnachtgeschenken von Geschäftspartnern veranstaltet. Mit dem Erlös aus dem Verkauf der Lose an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützt Sesotec gemeinnützige Einrichtungen und Vereine in der Region. Zudem hatten einige Jubilare, die für ihre langjährige Betriebszugehörigkeit auf der Weihnachtsfeier geehrt wurden, den Wert ihrer Geschenkkörbe für die Weihnachtaktion gespendet und das Unternehmen verzichtete 2019 auf per Post verschickte Weihnachtsgrüße. Das kam nicht nur der Umwelt zugute, sondern dadurch erhöhte sich auch der Spendenbetrag, der zur Verfügung stand. So konnten sich Ende Mai bereits die Bürgerstiftung Schönberg über 1150 Euro und aktuell die Sternenfahrer Straßkirchen sowie Waidler-helfen über jeweils 500 Euro freuen. 



Adolf Blöchinger von Waidler-helfen (rechts im Bild) freute sich über die 500 Euro-Spende, die die Sesotec Betriebsräte Dominik Ebner (links) und Max Fuchs (Mitte) überreichten.

Ganz im Sinne von „Driving Impact“, dass nur miteinander das Ziel erreicht werden kann, die Welt lebenswert zu erhalten, ist es Sesotec auch bei der Auswahl der Spendenempfänger wichtig, dass die Hilfe bei Menschen ankommt, die dringend darauf angewiesen sind. Adolf Blöchinger, Kassier bei Waidler-helfen, bringt es auf den Punkt: „Uns ist es eine Herzensangelegenheit, Mitmenschlichkeit zu leben, wenn wir sehen, dass Hilfe nötig ist. Meist vor Ort, unbürokratisch, persönlich und sehr konkret, helfen wir immer gerne weiter. Das Schöne daran ist, dass es nicht um ein anonymes Spendenkonto oder anonyme Helfer geht, sondern dass sich Helfender und Geholfener sehr nahekommen.“

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<![CDATA[Spitzenröntgentechnologie für Spitzengewürzqualität]]> 2020-06-24 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/altes-gewuerzamt-setzt-auf-sesotec https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/altes-gewuerzamt-setzt-auf-sesotec Case Studies

Das „Alte Gewürzamt“ ist eine Familienmanufaktur aus Klingenberg am Main, bei der Regionalität und Ursprünglichkeit Grundsätze darstellen. Angefangen hat Ingo Holland seine Manufaktur 2001 nur mit einer Mitarbeiterin. Heute stellen 40 Mitarbeiter auf 4.000 Quadratmeter jährlich 120 Tonnen Gewürze und Gewürzmischungen her.

Während seiner erfolgreichen Karriere als Sternekoch experimentierte Gründer Ingo Holland gerne mit Gewürzmischungen. Leider musste er des Öfteren Qualitätsmängel feststellen und kaufte deswegen Einzelgewürze ein, um seine eigenen Mischungen zu kreieren. Das war der Grundstein für das „Alte Gewürzamt“.

Nur die beste Qualität kommt in die Dose


„Geschmack und Qualität – diese beiden Kriterien stehen bei uns an erster Stelle“, erklärt Ingo Holland, „es wird nur Spitzenqualität eingekauft, verarbeitet und abgefüllt“.

Um den Kunden Produkte in bester Qualität liefern zu können, genügte es nicht, die Rohstoffe und die Weiterverarbeitung der Gewürze zu kontrollieren. Die HACCP Analyse ergab ein erhöhtes Risiko von Verunreinigungen mit Metall, Stein und Glas. Eine Inspektion am Warenausgang war also erforderlich, um die Qualitätsstandards zu erfüllen.


Wo Handarbeit aufhört, fängt End-of-Line Detektion an


Nach der Abfüllung in die grünen Dosen aus Weißblech, werden die Gewürze und Gewürzmischungen in Kartons verpackt. Die versandbereiten Kartons werden dann nach Fremdkörpern untersucht. Die Inspektion erfolgt mit einer maschinellen Ausrüstung, obwohl das „Alte Gewürzamt“ immer noch eine Manufaktur ist. Weil die größte Sorge der Kunden alle möglichen Verunreinigungen sind, ist hocheffiziente Fremdkörperdetektion mit Röntgentechnologie das Richtige für das „Alte Gewürzamt“.

Ein Röntgengerät kann alle Fremdkörper erkennen, welche die Röntgenstrahlung aufgrund ihrer Dichte, chemischen Zusammensetzung oder ihrer mechanischen Abmessungen besser absorbieren, als das umgebende Produkt.

Röntgenscanner zur Detektion von Fremdkörpern in Lebensmittel

Das Röntgeninspektionssystem RAYCON für verpackte Produkte, vereint die vielfach bewährte Sesotec-Detektionstechnologie mit einem herausragenden Design, welches im Speziellen die Anforderungen an einfache Bedien- und Reinigbarkeit erfüllt. Die leichte Installation als Stand-Alone oder mit integriertem Ausscheidesystem runden die Merkmale von RAYCON Geräte ab.


Spezielle Funktion des RAYCON macht auch schwer erkennbare Fremdkörper am Rand sichtbar


Aufgrund der dicken Böden oder Kanten bei Metalldosen war der Randfilter für das „Alte Gewürzamt“ besonders wichtig. Diese Funktion erlaubt, das Doseninnere mit höherer Empfindlichkeit zu inspizieren, um die beste Detektionsgenauigkeit zu erreichen. Es gibt zwei Zonen, die eine am Rand, wo mit einer niedrigeren Empfindlichkeit untersucht wird, dafür wird jedoch in den anderen Bereichen mit höherer Empfindlichkeit inspiziert. Der Einsatz des Randfilters macht es möglich, dass in den gefilterten Gebieten Verunreinigungen detektiert werden können.

Die weiteren Merkmale und Funktionen des RAYCON wurden beim Kunden mit einem Vorführgerät direkt vor Ort getestet. Mit einer Empfindlichkeit ab 0,8 Millimeter aufwärts sind die Kundenerwartungen erfüllt und gaben, zusammen mit der kompetenten Beratung vor Ort, dem „Alten Gewürzamt“ die letzten Argumente für die Entscheidung.



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 Spitzenröntgentechnologie für Spitzengewürzqualität


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<![CDATA[Statement von Sesotec zum Thema Corona und Nachhaltigkeit]]> 2020-06-11 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/statement-von-sesotec-zum-thema-corona-und-nachhaltigkeit https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/statement-von-sesotec-zum-thema-corona-und-nachhaltigkeit Unternehmen



Sehr geehrte Kunden, sehr geehrte Partner,


Corona hat den Wirtschaftsmotor zum Stocken gebracht und die Herausforderungen für Industrieunternehmen im globalen Kontext sind drastisch gestiegen. Jetzt kommt es darauf an, dass wir es schaffen, dies auch als Chance zu nutzen und die Entwicklung hin zu mehr Nachhaltigkeit forcieren.  

Sesotec hat bereits vor Corona damit begonnen, sich intensiv mit den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Veränderungen auseinanderzusetzen. In der neuen Unternehmensstrategie mit dem Slogan „Driving Impact“ kommt zum Ausdruck, dass es unser Ziel ist, mit innovativem Denken, Planen und Tun dafür zu sorgen, dass wir alle gemeinsam unsere Zukunft sichern, die moderner und nachhaltiger sein muss, als wir das bisher kannten. 

Der Anspruch, Wertvolles zu erhalten und den Planeten zu schonen, treibt unser unternehmerisches Handeln an. In unserem Unternehmensauftritt mit einer neuen Formulierung des Unternehmenszwecks - des sogenannten Purpose - und neuem Leistungsversprechen (Value Proposition) spiegelt sich unser Bestreben wider. 

„People, Planet, Profit“ sind die tragenden Säulen des Purpose von Sesotec. In diesen drei Worten ist enthalten, dass sich nachhaltige und hochwertige Produktion für Mensch, Umwelt und Industrie lohnen muss. Sicherheit, Produktivität und Ressourcenschonung liegen uns dabei besonders am Herzen und wir werden diese Themen auch durch Innovationen bei Produkten und Dienstleistungen vorantreiben.  

Gemeinsam – Wirtschaft, Politik und Gesellschaft - tragen wir große Verantwortung. Jetzt besteht die Chance, die Weichen für die Transformation hin zur Nachhaltigkeit zu stellen. Mit diesem Weg stellen wir sicher, dass wir gestärkt aus der Krise herausgehen und die Welt für nachfolgende Generationen weiterhin lebenswert bleibt. Dafür lohnen sich die größten Anstrengungen. 

Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen die Zukunft nachhaltig zu gestalten!  

 

Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund 

Marc Setzen, CEO

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<![CDATA[Sozial denken in schwierigen Zeiten]]> 2020-06-02 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sozial-denken-in-schwierigen-zeiten https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sozial-denken-in-schwierigen-zeiten Unternehmen

Dass Spenden am Ort verwendet werden, war den Betriebsratsvorsitzenden Dominik Ebner und Max Fuchs wichtig. Deshalb übergaben sie den Scheck an Bürgermeister Martin Pichler und Stiftungsrat Herbert Ranzinger. (von links)


Endlich ein Termin, der nichts mit der Corona-Krise zu tun hat, freuten sich die Betriebsratsvorsitzenden Max Fuchs und Dominik Ebner, als sie Bürgermeister Martin Pichler und Stiftungsrat Herbert Ranzinger die Erlöse ihrer jährlichen Tombola von 1150 Euro spendeten.

Trotzdem war natürlich die Situation des Unternehmens Thema bei dem Treffen. Die Lage sei durchaus angespannt, so Max Fuchs. Man merke das Fehlen der großen Messen, doch andere Geschäfte laufen schon wieder an, ergänzt sein Kollege Dominik Ebner. Wie bereits in den Vorjahren wurden Weihnachtsgeschenke von Lieferanten und Geschäftspartnern in der Belegschaft verlost. Der Erlös floss auch dieses Jahr wieder zu Gunsten der Bürgerstiftung Schönberg. „Wir haben im letzten Jahr auf Weihnachtspost verzichtet. Das ersparte Geld konnte ebenso in die Spende einfließen wie auch der Verzicht auf Geschenke zu Firmenjubiläen“, so Betriebsratsvorsitzender Max Fuchs.

Bürgermeister Martin Pichler freute sich über die stattliche Spende: „Es ist ein schönes Zeichen der Verbundenheit zum Betriebsstandort. Doch auch wenn wir schon mehrmals in den Genuss der Spende gekommen waren, halten wir die für keine Selbstverständlichkeit.“ Stiftungsrat und Marktgemeinderat Herbert Ranzinger versprach: „Wir machen uns sehr viele Gedanken, wie wir das Geld sinnvoll einsetzen, fördern damit kulturelle Projekte wie auch die Jugendarbeit.“

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<![CDATA[Wie Standards für die Lebensmittelsicherheit die Produktion beeinflussen]]> 2020-05-20 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/wie-standards-fuer-die-lebensmittelsicherheit-die-produktion-beeinflussen https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/wie-standards-fuer-die-lebensmittelsicherheit-die-produktion-beeinflussen Food Safety


Die Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit ist das übergeordnete Ziel aller Akteure der Lebensmittelindustrie. Die Standards sind hoch und bei der Herstellung von Lebensmitteln allgegenwärtig. Lebensmittelhersteller investieren einen großen Teil ihrer Ausgaben in effiziente Managementsysteme, um die Lebensmittelsicherheit jederzeit gewährleisten zu können.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Standards für die Lebensmittelsicherheit: Die  gesetzlichen Standards und Verordnungen für Lebensmittel sowie privatwirtschaftliche Standards  

Rein rechtlich gesehen sind Lebensmittelhersteller lediglich verpflichtet die Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit jener Länder einzuhalten, in denen sie produzieren. Der Erhalt international anerkannter Lebensmittelzertifizierungen durch externe Prüfungsgesellschaften ist optional.


Die Herausforderungen im Management der Lebensmittelsicherheit

Die Lebensmittelsicherheit sicherzustellen ist ein intensiver und kontinuierlicher Prozess. Die Implementierung und Aufrechterhaltung eines effektiven Managementsystems für Lebensmittelsicherheit erfordert ausnahmslos die Investition großer Mengen an Zeit und Geld.

Alle internationalen Lebensmittelverordnungen basieren auf dem HACCP-Konzept: Es werden potenzielle Gefahren und kritische Kontrollpunkte identifiziert sowie präventive Maßnahmen zur Kontrolle und Vermeidung der Risiken für die Lebensmittelsicherheit festgelegt.




Wie viel ein Hersteller in Managementsysteme für Lebensmittelsicherheit investieren sollte, hängt vom Umfang der zu produzierenden Lebensmittel ab. Hochkomplexe Anlagen mit einer großen Anzahl von Mitarbeitern und vielfältigen Verarbeitungsschritten sollten mehr Zeit und Ressourcen mobilisieren.

Investierte Zeit in die Lebensmittelsicherheit

Zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit investieren Lebensmittelunternehmen viel Zeit in entsprechende Maßnahmen. Dazu zählen:

  • Mitarbeiterschulungen – Alle Mitarbeiter, die im Laufe ihres Arbeitstages mit Lebensmitteln in Berührung kommen, erhalten eine Einführung in die Richtlinien zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit. Zusätzlich zur Zertifizierung neuer Angestellter muss jeder Mitarbeiter regelmäßig an einer Re-Zertifizierung teilnehmen.
  • Dokumentation und Aufzeichnung – Von der adäquaten Gerätereinigung bis hin zu den verwendeten Materialien, die beim Kontakt mit Lebensmitteln verwendet werden: Die meisten Prozesse bei der Herstellung von Lebensmitteln werden dokumentiert.
  • Inspektionen – Von der Wareneingangskontrolle über die Inline -Inspektion bis hin zur abschließenden Qualitätskontrolle: Lebensmittel werden auf ihrem Weg durch die Lieferkette mehrfach überprüft. In jeder Phase werden unterschiedliche Maßnahmen zur Qualitätskontrolle durchgeführt.
  • Hygiene und Reinigung – Einrichtungen und alle darin eingebauten Geräte, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, werden in regelmäßigen Abständen desinfiziert. Alle Mitarbeiter sind zur Einhaltung der strikten Hygieneprotokolle verpflichtet.
  • Audits – Sie sind notwendig, um eine Zertifizierung zu erhalten. Audits können mehrere Monate umfassen und beinhalten umfangreiche Vorbereitungen, Beratungen, Vor-Ort-Besuche sowie die Follow-up-Kommunikation.
  • Validierung und Verifizierung – Die Einführung eines Managementsystems für die Lebensmittelsicherheit reicht nicht aus: Lebensmittelhersteller müssen darüber hinaus regelmäßig nachweisen, dass ihr System funktioniert. Die Validierung bestätigt, dass die gewählten Methoden zur Lebensmittelsicherheit für die Anwendung wirksam sind. Die Verifizierung hingegen untersucht, ob die implementierten Prozesse wie erwartet funktionieren.

Investiertes Geld in die Lebensmittelsicherheit

Um die Lebensmittelsicherheit zuverlässig zu gewährleisten, bedarf es auch finanzieller Investitionen in:

  • Zertifizierung – Die Beschaffung und Erneuerung der Zertifizierung bei externen Prüfern ist mit Vorabkosten verbunden. Für ein erstes Vor-Ort-Audit sollten Lebensmittelhersteller mit Ausgaben zwischen 5.000 und 10.000 USD rechnen (Reisekosten sind hier nicht berücksichtigt). Nach Erhalt der Zertifizierung fallen jährliche Mitgliedsbeiträge an.
  • Gehälter – Viele größere Unternehmen verfügen über ein Team, das sich für das Management im Bereich der Lebensmittelsicherheit verantwortlich zeigt.
  • Technologie – Von fortschrittlichen Geräten zur Fremdkörperdetektion über automatische Temperaturkontrollen bis hin zu hygienisch gestalteten Verarbeitungsgeräten: Ein großer Teil der Investitionen fließt in die richtige Technologie, um das Risiko für die Lebensmittelsicherheit zuverlässig zu reduzieren.
  • Wartung und Service von Geräten – Um Fehlfunktionen und ungeplante Ausfallzeiten zu vermeiden, müssen Anlagen regelmäßig gewartet werden. Denn sollte die Leistung der eingesetzten Maschinen mit der Zeit nachlassen, könnten Lebensmittel durch Fremdkörper kontaminiert werden. Computergestützte Technologien müssen regelmäßigen Software-Updates unterzogen werden.


Lebensmittelsicherheit als wirtschaftliches Gebot

Trotz der hohen Vorab- und laufenden Kosten für die Einhaltung von Vorschriften ist die Lebensmittelsicherheit von entscheidender Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit eines Lebensmittelherstellers.

Das Lebensmittelrecht – und die Strenge, mit der es durchgesetzt wird – variiert regional. Weltmarktführer in der Lebensmittelindustrie verlangen deshalb, dass alle vor- und nachgelagerten Partner Zertifizierungen vorweisen können.

Abgesehen vom Zugang zu lukrativen internationalen Märkten liefern funktionierende Managementsysteme für die Lebensmittelsicherheit hochpräzise Daten, die zur Steigerung der Produktivität führen und Rückrufe verhindern.

Rückrufe vermeiden

Obwohl das Sicherstellen der Lebensmittelsicherheit ein zeit- und ressourcenintensives Unterfangen ist, sind Aufwand und Kosten im Vergleich zu den Folgen von Produktrückrufen zu vernachlässigen.

Die Globalisierung und Digitalisierung verstärken die negativen wirtschaftlichen Folgen, wenn kontaminierte Lebensmittel in den Handel gelangen. Die Durchführung eines Rückrufs ist teurer und schwieriger, wenn Waren weltweit versandt wurden. Zudem verbreitet sich die Nachricht von Rückrufen nun wesentlich schneller und weitläufiger über soziale Medien und andere digitale Kanäle.

Produktrückrufe sind für Unternehmen der Lebensmittelindustrie katastrophal. Zusätzlich zu den hohen Kosten für die Organisation und Durchführung eines Rückrufs, erleiden Unternehmen aufgrund des entstehenden Vertrauensverlusts potenziell auch große Imageverluste, die mit langfristigen wirtschaftlichen Einbußen verbunden sind.

Ein Audit im Bereich Lebensmittelsicherheit kann dabei helfen die Schwachstellen einer Produktionslinie zu identifizieren. Sollten diese Schwachstellen vernachlässigt werden, könnten kontaminierte Produkte auf den Tellern von Verbrauchern landen. Lebensmittelhersteller können die Wahrscheinlichkeit eines Rückrufs durch folgende zwei Maßnahmen maßgeblich verringern: Einerseits durch die stetige Investition in fortschrittliche Technologie. Andererseits durch effektive und transparente Managementsysteme zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit.

Gewinne durch Effizienz

Die Verbesserung des Managementsystems für die Lebensmittelsicherheit kann für einen Hersteller mehr bewirken, als nur die Zertifizierung  zu erhalten. Mit der Umsetzung eines modernen und robusten Konzepts können Hersteller auch von einer höheren Produktionseffizienz profitieren.




Der Erhalt einer international anerkannten Zertifizierung erfordert die Umsetzung eines sorgfältigen Protokolls für die laufende Dokumentation und Aktualisierung der Technologie, die zur Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit verwendet wird. Treffen intelligente Inspektionsgeräte auf strenge Dokumentation, können wertvolle Daten erhoben werden.

Durch die Verbesserung und Ausweitung des Einsatzes von Geräten zur Fremdkörpererkennung erhalten Lebensmittelhersteller umfassendere Einblicke in ihre Produktionsprozesse. Zudem wird die Verschwendung von Lebensmitteln reduziert und jedes Risiko für die Lebensmittelsicherheit zuverlässig bis zur Quelle zurückverfolgt.

In Krisenzeiten ermöglicht ein wirksames Managementsystem für die Lebensmittelsicherheit das rasche Anheben der Produktionsleistung. Muss diese schnell gesteigert werden, um beispielsweise Grundnahrungsmittel zu liefern, kann es im Sinne der höheren Produktion skaliert werden. Kompromisse zu Ungunsten der Produktqualität bleiben dabei aus.


Schlussfolgerung: Welchen Zweck erfüllen Managementsysteme für die Lebensmittelsicherheit?

Das Thema Lebensmittelsicherheit bedarf einer Reihe präventiver, aber kostenintensiver Maßnahmen. Für Unternehmen stellt sich somit unweigerlich die Frage, inwieweit sie von der Umsetzung der notwendigen Standards wirtschaftlich profitieren.

Managementsysteme für die Lebensmittelsicherheit stellen sicher, dass Anlagen zur Lebensmittelherstellung über modernste Technologien und Protokolle verfügen, um das Risiko kontaminierter Produkte zu minimieren. Von der Vermeidung von Rückrufen über den Zugang zu internationalen Märkten bis hin zur Steigerung der Produktivität: Modernisieren Lebensmittelhersteller ihre Produktionsanlagen nach internationalen Standards, sind sie besser auf die wirtschaftlichen Herausforderungen der modernen Lebensmittelindustrie vorbereitet.





E-Book: Driving Impact – Safe food and saving food

7,71 Milliarden Menschen lebten 2019 auf der Erde. 2050 werden es laut Prognosen der Vereinten Nationen 9,74 Milliarden Menschen sein. Um die weltweite Lebensmittelversorgung künftig zu sichern, muss einerseits die Verschwendung reduziert und andererseits die Produktivität erhöht werden. In unserem E-Book zeigen wir u.a. welche Herausforderungen die Entwicklung der Weltbevölkerung und insbesondere die Lebensmittelsicherheit für Hersteller und -verarbeiter mit sich bringt und wie sie dennoch gemeistert werden können.



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<![CDATA[Wie Kunststoffverarbeiter Rezyklat profitabel verwerten]]> 2020-05-19 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/wie-kunststoffverarbeiter-rezyklat-profitabel-verwerten https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/wie-kunststoffverarbeiter-rezyklat-profitabel-verwerten Circular Economy



Warum Rezyklat die Profitabilität steigert

Rezyklat hat viele Vorteile – ob für Verarbeiter, Verbraucher oder die Umwelt. Denn auch wenn die Preise für Rezyklat schwanken, so sind sie in der Regel doch meist niedriger als die für Neuware. Zudem zeigt sich seit längerem ein gesellschaftliches Umdenken hin zu einem erhöhten Umweltbewusstsein, sodass es auch für Unternehmen wichtiger wird, sich aktiv für die Umwelt einzusetzen. Kunden achten auf Rezyklatanteile, zum Teil verlangen sie diese sogar, weshalb sich immer mehr Unternehmen zu festen Rezyklatanteilen bekennen.

Rund 12,3 Prozent betrug der Anteil von Rezyklat an der gesamten Verarbeitungsmenge von Kunststoffen in Deutschland im Jahr 2017. Vergleicht man die verschiedenen Branchen, so wurde Rezyklat signifikant in Landwirtschafts- (34,9%), Bau- (21,5%) und Verpackungsanwendungen (9,1%) eingesetzt.* Das freut auch die Umwelt, denn der Rezyklateinsatz schont Ressourcen. Klar ist: Die Kreislaufwirtschaft entwickelt sich zu einem wichtigen Megatrend. Um Rezyklat einsetzen zu können und den Kunststoffkreislauf wirklich zu schließen, muss es allerdings auch konstant in ausreichender Menge zur Verfügung stehen und eine bestimmte Qualität besitzen. Doch das ist nicht immer der Fall.

Warum die Qualität geprüft werden muss

„Zugekauftes Rezyklat kann unterschiedliche Polymere aber auch Metalle enthalten“, sagt Tim Hencken, der als CEO der Sitraplas GmbH, ein Compoundeur technischer Kunststoffe, auch Rezyklate einsetzt und täglich mit deren Zukauf und Verwendung zu tun hat (> Lesen Sie hier die Case Study zu Sitraplas). Aber woher kommen all die Verunreinigungen?




Bei genauem Hinsehen zeigt sich, die Quellen für Verunreinigungen bei angelieferter Recyclingware sind vielfältig. Eine Ursache: Zahlreiche Verpackungen und Produkte bestehen heutzutage aus verschiedenen Kunststoffarten, -farben und Materialien. Bei Getränkeflaschen werden für den Flaschenkörper häufig andere Kunststoffarten als für die Verschlusskappen verwendet. In Seifenspendern aus Kunststoff ist beispielsweise meist eine Feder aus Metall verbaut. Werden die unterschiedlichen Materialien beim Kunststoffrecyclingprozess nicht richtig erkannt, getrennt und sortiert, gelangen sie vermischt und in zerkleinerter Form weiter in das Rezyklat.

Was kann passieren?

Ist das Rezyklat in seiner Zusammensetzung verunreinigt, hat das Folgen. Fremdkunststoffe führen beispielsweise dazu, dass sich die physikalischen Eigenschaften des Produkts, das aus den Rezyklaten entsteht, ändern. Die Produktqualität leidet und es kommt zu Reklamationen. Zudem können durch Fehlfarben Farbabweichungen auftreten, die ebenfalls ein Reklamationsgrund sind. Metallische Verunreinigungen sind die häufigste Verunreinigung im Rezyklat.




Sie können zu Maschinenschäden führen – Maschinenstillstände, Produktionsausfälle und finanzielle Verluste gehen damit einher. Darüber hinaus nehmen der Ersatzteilverbrauch und Wartungsarbeiten zu und die Lebensdauer produktberührender Bauteile wird stark verkürzt. Kurzum: Die Produktionseffizienz sinkt. „Durch die Verunreinigungen können sich beispielsweise die Siebe zusetzen oder Schneckenschäden entstehen. Das wollen wir unbedingt verhindern“, sagt Hencken.

Was tun gegen metallische Verunreinigung?

Für den Kunststoffverarbeiter stellt sich also die Frage, wie sich metallische Verunreinigungen sicher aus dem Rezyklat entfernen lassen. Da das Metall im Produktstrom meist nur schwer erkennbar ist – durchaus eine Herausforderung. Vermischt mit Granulat sind Metallspäne so gut wie nicht sichtbar. Für die „Spurensuche“ gibt es dennoch verschiedene Möglichkeiten.

Anzeichen erkennen und deuten

Konkrete Anzeichen dafür, dass Metalle im Rezyklat enthalten sind, sind Extrusions- und Spritzgießanlagen, deren Siebe häufig mit Metall gefüllt sind, oder deren Siebwechsler oft von mitgeführtem Metall oder der Schmelze gereinigt werden müssen.




Auch Kanäle von Spritzgusswerkzeugen, die häufig durch Metallteile verstopft sind, weisen auf Metalle im Produktstrom hin. Nicht zuletzt sind Metalleinschlüsse im Endprodukt ein eindeutiges Zeichen.

Detektion und Separation einsetzen

Prinzipiell gibt es für Kunststoffverarbeiter verschiedene Optionen, metallischen Verunreinigung zu verhindern. Schon in der Wareneingangskontrolle können sie das Material der Recycler auf seine Qualität hin überprüfen, indem sie Materialanalysesysteme und Metalldetektionssysteme installieren. Materialanalysesysteme prüfen und dokumentieren automatisiert die genaue Zusammensetzung des Eingangsmaterials, sodass der Kunststoffverarbeiter die Qualität des Rezyklats sofort ermitteln und überblicken kann.




Die Installation von Metalldetektoren mit integrierter Separiereinheit am Beginn und weiteren kritischen Stellen der Produktion schützt die Produkte und Anlagen durch das Ausscheiden der Metalle. Moderne Detektionssysteme schaffen es, selbst kleinste Metallteile zu erkennen und zu separieren. Und das ist ein entscheidender Faktor, denn grundsätzlich gilt: Je kleiner die erkannten und ausgeschiedenen Teile, umso besser ist der Schutz vor Schäden und Reklamationen.

Auch Magnetseparatoren kommen zum Einsatz. Doch ausschließlich auf sie zu setzen, reicht nicht aus. Denn sie separieren nur magnetische Metalle. Edelstähle und andere nicht magnetische Metalle wie Kupfer, Messing oder Aluminium können durch sie nicht abgeschieden werden. Ein Magnetseparator sollte daher nur in Kombination mit einem Metalldetektor eingesetzt werden, um den Metalldetektor durch Eisenvorabscheidung zu entlasten. 

Fazit

Der Rezyklateinsatz nimmt zu und damit wird auch der Einsatz von Materialanalysesystemen und Metalldetektoren immer wichtiger. Aufgrund der begrenzten Verfügbarkeit von Rezkylat sind Kunststoffverarbeiter gezwungen, dieses von verschiedenen Lieferanten zu beziehen. Eine einheitliche Qualität ist daher meist nicht gewährleistet. Funktionieren die Analyse- und Detektionssysteme sehr präzise, können Kunststoffverarbeiter dennoch risikolos Rezyklat einkaufen und steigern damit zusätzlich die Profitabilität ihrer Produktion. Letztendlich leisten Materialanalysesysteme und Metalldetektoren einen wichtigen Beitrag, um den Kunststoffkreislauf rentabel zu schließen.




White Paper: Wichtige Faktoren beim Kauf eines Metalldetektors für Kunststoffmaschinen

Wie einfach ist die Installation des Metalldetektors in die Fertigungslinie und wie einfach ist die Bedienung des Geräts für Ihre Mitarbeiter? Genau diese zwei Faktoren betrachten wir in unserem White Paper näher und zeigen Ihnen, warum Sie diese bei Ihrer Entscheidungsfindung unbedingt miteinbeziehen sollten.

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<![CDATA[Sitraplas: Risikolose Verarbeitung von Rezyklat]]> 2020-05-14 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sitraplas-risikolose-verarbeitung-von-rezyklat https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sitraplas-risikolose-verarbeitung-von-rezyklat Case Studies

Mit über 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, modernsten Produktions- und Laboranlagen ist Sitraplas in der Lage, individuelle Lösungen schnell und zuverlässig zu realisieren. Die Compounds für Kunden in aller Welt finden unter anderem Anwendung in der Automobil-, Elektro- und Elektronikindustrie.


Das Problem: Metallische Verunreinigungen in zugekauftem Rezyklat

Zugekauftes Rezyklat kann diverse unterschiedliche Polymere, aber auch Metalle wie Aluminium, Messing oder Edelstahl enthalten. Je nach Größe der Metallteile kann es sein, dass sich im Produktionsprozess Siebe zusetzen oder Schneckenschäden entstehen. Metallische Partikel können aber auch zu verunreinigten Endprodukten führen. Das muss unbedingt verhindert werden, denn Maschinenstillstände, Ausfallzeiten oder Rückrufaktionen sind teuer und schaden dem Unternehmensimage. Außerdem führt es dazu, dass eine erhebliche Menge an Material nicht zu gebrauchen ist und damit verschwendet wird.




Die Lösung: Metallseparatoren, die feinste Metallpartikeln detektieren und separieren

Sitraplas setzt GF Primus Metallseparatoren von Sesotec ein. Eingebaut in die pneumatischen Förderleitungen, separieren sie metallische Verunreinigungen aus dem geförderten Rezyklat im Bruchteil einer Sekunde und schleusen diese sicher über eine Ausscheidemechanik aus. Und das alles ohne Unterbrechung des Förderstroms und ohne Reduzierung der Fördergeschwindigkeit.




Der Kundennutzen: Sichere Prozesse, hohe Produktqualität, gesteigerte Profitabilität

Die GF Metallseparatoren sind ein wichtiger Anlagenbestandteil, der sowohl zum Maschinenschutz als auch zur Qualitätssicherung beiträgt. Zudem sorgen sie für störungsfreie Verarbeitungsprozesse. Der anfallende Ausschuss wird getrennt gesammelt und gibt wichtige Informationen über die Qualität des zugekauften Rezyklats.

„Dank der Metallseparatoren von Sesotec ist unsere Reklamationsrate, wenn es um metallische Verunreinigungen geht, gleich Null. Die Anlagenverfügbarkeit wurde deutlich erhöht und der risikolose Einsatz von Rezyklat ist so möglich“, sagt Tim Hencken, Geschäftsführer Sitraplas.

Bartosch Jauernik, Productmanager Plast bei Sesotec, ergänzt: „Unsere Metallseparatoren leisten damit einen nachhaltigen Beitrag für eine profitable Kreislaufwirtschaft.“



Download Case Study

 Sitraplas: Risikolose Verarbeitung von Rezyklat


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<![CDATA[Beste Farbsortiertechnologie sorgt für reinste Saaten]]> 2020-05-14 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/beste-farbsortiertechnologie-sorgt-fuer-reinste-saaten https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/beste-farbsortiertechnologie-sorgt-fuer-reinste-saaten Case Studies

Das Problem: Handsortierung von Saatgut ist zeit- und kostenaufwendig

Die Arbeit der Versuchsstation ist von Praxisversuchen geprägt. Spezialkulturen werden in kleinen Mengen untersucht. Viele verschiedene Chargen machen den Prozess aufwendig. Dazu kommt noch die Unterscheidung des zu verarbeitenden Saatguts nach Größe, Farbe und Form sowie nach verschiedenen Verunreinigungsgraden. Die manuelle Sortierung des Saatgutes ist zeitintensiv und verursacht sehr hohe Personalkosten.


Die Lösung: Hoch moderne Farbsortiertechnologie für kleine Saatgutmengen

Sesotec ASM lieferte für die Sortierung von kleinen Saatgutmengen das intelligente optische Sortiersystem QUASAR 1000. Dank der hochauflösenden Echtfarb-Kameras kann das Gerät feinste Farbunterschiede mit höchster Präzision erkennen und Fehlfarben ausscheiden. Damit ist höchste Reinheit bei einem Minimum an Gutmaterialverlust garantiert.

Das Gerät ist sehr kompakt, die Bedienung übersichtlich und leicht verständlich. Dazu kommen das gute Preis-Leistung Verhältnis und eine hervorragende Qualität.




Der Kundennutzen: Hochwertiges Saatgut mit weniger Zeitaufwand und Personalkosten

Die Installation des optischen Sortiergerätes QUASAR 1000 hat den Reinigungsprozess in der Versuchsstation hinsichtlich Genauigkeit und Geschwindigkeit deutlich verbessert. Die Vorreinigung findet nach wie vor mit einfachen Geräten statt, die Nachsortierung fällt weg und erspart Personalkosten. Der gesamte Prozess braucht weniger Zeit und liefert ein sehr gutes Endergebnis bei der Reinheit der Saaten.

„Bis jetzt haben wir das Saatgut händisch sortiert. Meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren tagelang damit beschäftigt. Die neue Maschine erleichtert uns auf jeden Fall die Arbeit, worüber wir sehr froh sind“, betont Versuchsstations-Leiterin Doris Lengauer. „Außerdem sind wir mit dem Gerät hinsichtlich Preis-Leistung, Bedienbarkeit und Produktergebnis sehr zufrieden, ebenso wie mit der Betreuung durch die Sesotec Mitarbeiter.“



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 Beste Farbsortiertechnologie sorgt für reinste Saaten


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<![CDATA[Statement von Sesotec zur Digitalisierung in Zeiten von Corona]]> 2020-05-12 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/statement-von-sesotec-zur-digitalisierung-in-zeiten-von-corona https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/statement-von-sesotec-zur-digitalisierung-in-zeiten-von-corona Unternehmen



Sehr geehrte Kunden, sehr geehrte Partner, 

der Philosoph Wilhelm Schmid sagte in einem Interview zur Corona-Pandemie: „Das sind jetzt ungewöhnliche Zeiten. Und ungewöhnliche Zeiten sind Zeiten des Lernens.“ Ein Lerneffekt der Corona-Krise ist, dass sich die Digitalisierung in den Unternehmen beschleunigt. Während vor der Krise die Digitalisierung oft um ihrer selbst willen im Vordergrund stand, hat sich aktuell eine neue, pragmatische Herangehensweise herausgebildet. 

Digitale Innovationen werden nicht mehr durch eine “Das haben wir schon immer so gemacht”-Einstellung ausgebremst. Unternehmen lernen, wie Digitalisierung gehen kann und wo sie gut funktioniert. So lautet die Erkenntnis, dass digitale Prozesse und Kundenangebote oft einfacher, schneller, kostengünstiger und damit insgesamt effizienter sind. 

Zum Beispiel können jetzt Meetings, die vor Corona stundenlang gedauert hätten, innerhalb von 90 Minuten durchgezogen werden. Auch der Motivation der Mitarbeiter tut es in vielen Bereichen gut, wenn durch Homeoffice-Lösungen eine gewisse Eigenverantwortlichkeit gewährt wird. Ein weiteres Beispiel sind digitale Service-Modelle wie Remote Service-Lösungen, z.T. mit Augmented Reality, die den Kunden Vorteile hinsichtlich Produktivität und Sicherheit bringen. Aufgrund von Corona wurden auch Messen abgesagt oder verschoben. Sesotec hat z.B. auf abgesagte Messen „digital“ reagiert und bietet für die interpack einen virtuellen Messestand an (-> zum Messestand)

Die Digitalisierung fördert auch eine neue Art der Zusammenarbeit, bei der gegenseitiges Vertrauen wichtig ist, da es um den Austausch von Daten geht. Je besser dieser Austausch funktioniert, umso erfolgreicher ist die Zusammenarbeit. 

Die Corona-Krise ist trotz der negativen Auswirkungen auch eine Chance für uns alle. Wir erleben den digitalen Fortschritt und dass sich digitale Technologien als neuer Standard etablieren. Wir sehen aber auch, dass nicht alles digitalisiert werden muss und auch nicht sollte, wenn es keinen Sinn macht. Was in keinen Fall passieren darf ist, dass Unternehmen nach ausgestandener Krise in ineffiziente Arbeitsweisen mit einer ausgeprägten Silodenke zurückfallen. Außerdem wird es laut Reinhard Loske, Professor für Nachhaltigkeit und Gesellschaftsgestaltung an der Cusanus-Hochschule in Bernkastel-Kues nach Corona kein einfaches Zurück in die Zeit davor geben. Das wäre weder klimaverträglich, noch generationengerecht, noch zukunftsfähig. 

Wir freuen uns, Ihnen auch in schwierigen Zeiten zur Seite zu stehen. 


Mit freundlichen Grüßen und bleiben Sie gesund

Marc Setzen, CEO

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<![CDATA[Du bist nicht allein, wenn die Maschine stillsteht]]> 2020-05-05 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/du-bist-nicht-allein-wenn-die-maschine-stillsteht https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/du-bist-nicht-allein-wenn-die-maschine-stillsteht Unternehmen



Die Corona-Krise machte es überdeutlich: wenn in Unternehmen - besonders in „systemrelevanten“ - der Zugang zu Produktionseinrichtungen, der persönliche Kontakt und Reisen schwierig oder gar unmöglich sind, gewinnen innovative Servicelösungen zur Sicherstellung der Anlagenverfügbarkeit überlebenswichtige Bedeutung. 

Damit Metalldetektoren, Röntgeninspektions-, Sortier- und Materialanalysesysteme jederzeit zuverlässig funktionieren, bietet Sesotec vom Hauptstandort in Deutschland aus den Remote Support. Folgende Leistungen sind darin enthalten: 


Telefonsupport - Sesotec Hotlines

Viele Fragen und Zwischenfälle können telefonisch geklärt werden. Der kostenlose Telefonsupport ist täglich von 6-20 Uhr erreichbar, an Wochenenden von 8-17 Uhr.

Die Kontaktdaten Service Product Inspection:
Tel. +49 (0) 8554 - 308 173
Email service.msg@sesotec.com

Die Kontaktdaten Service Sorting:
Tel. +49 (0) 8554 - 308 129
Email service.sorting@sesotec.com

 

Remote Access

Häufig können Störungen an Metalldetektoren, Röntgeninspektions-, Sortier- und Materialanalysesystemen auch über Remote Access behoben werden. Sesotec Servicetechniker haben dabei über Ethernet Direktzugriff auf die Maschinen und Anlagen und können Fehleranalyse, Optimierungen und Parametereinstellungen vornehmen. Viele der Geräte von Sesotec bieten diese Funktionalität standardmäßig. Wenn Kunden prüfen möchten, ob ihr Sesotec System über Remote Access verfügt, muss dazu einfach das Kontaktformular auf der Landingpage https://www.sesotec.com/emea/de/lp/remote-support ausgefüllt werden. Im Sesotec Service Center werden die Daten dann abgeglichen und Rückmeldung an den Kunden gegeben.

 

Remote Support mit Augmented Reality

Sesotec bietet auch videogestützten Support mit Augmented Reality an. Hierzu muss eine kostenlose App auf PC/Smartphone/Tablet runtergeladen werden, um dann an Sesotec die Zugangsdaten weiterzuleiten. Das Sesotec Support Center betreut anschließend die Kunden Schritt für Schritt bis zur Behebung des Zwischenfalls.

 

Express für Ersatzteile

Das Sesotec Service Center hat alle aktuellen und zahlreiche ältere Elektronikplatinen auf Lager und kann werktags die Ersatzteile innerhalb von 24 Stunden verschicken. Die Platinen sind soweit wie möglich voreingestellt und funktionieren „Plug and Play“. Den Austausch nimmt der Kunde unter Anleitung des Sesotec Telefonsupports selbst vor.

 

Markus Grimm, Group Director Service bei Sesotec fasst zusammen: „Wir führen aktuell täglich bis zu fünf Remote Unterstützungen bei unseren Kunden durch und können so viele Probleme online lösen, ohne vor Ort sein zu müssen. Die Vorteile für unsere Kunden liegen auf der Hand: Hohe Anlagenverfügbarkeit, Prozesssicherheit, Produktivität und keine Kosten für die Anreise eines Servicemitarbeiters. Und das Ganze gilt nicht nur bei ungeplanten Stillständen oder in Krisenzeiten, sondern generell. Wobei wir aufgrund der aktuellen Corona-Situation die Remoteunterstützung für die nächsten sechs Monate kostenlos für unsere Kunden anbieten.“

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<![CDATA[Wie innovative Technologie hilft, Lebensmittelverschwendung zu minimieren]]> 2020-03-31 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/wie-innovative-technologie-hilft-lebensmittelverschwendung-zu-minimieren https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/wie-innovative-technologie-hilft-lebensmittelverschwendung-zu-minimieren Food Safety



Die Food and Agriculture Organization of the United Nations (FAO) beziffert die Nahrungsmittelverschwendung weltweit auf fast 1,3 Milliarden Tonnen pro Jahr. Etwa ein Drittel aller Nahrungsmittel wird weggeworfen. Die Folge sind verschwendete natürliche Ressourcen, Arbeitskraft und Kapital. Mehr noch, weggeworfene Lebensmittel sind eine der Hauptquellen für vermeidbare Treibhausgasemissionen.

Das Problem mit Lebensmittelabfällen ist nicht allein auf einen Akteur der Lebensmittelproduktion zurückzuführen. Sie treten in jeder Phase der Produktion und des Konsums auf, und auch die Menge der Abfälle variiert regional. So sind es in Industrienationen die Endverbraucher, die für den Großteil der Lebensmittelverschwendung verantwortlich sind. Ein anderes Bild zeigt sich in Entwicklungsländern: Die FAO nennt dort einen Mangel an Infrastruktur zwischen Landwirten, Herstellern und Händlern als Hauptquelle für Nahrungsmittelverschwendung.


Lebensmittelverschwendung in Deutschland nach Sektoren in der Wertschöpfungskette – 2015 (Quelle: bmel.de pg. 4)



In Industrienationen wird fast ein Fünftel der Nahrungsmittel während der Herstellung und Produktion verschwendet. Dieser Zustand schafft Anreize für Veränderung: Nicht nur zu Gunsten der Umwelt, sondern auch in finanzieller Hinsicht.

Gewinnmargen sinken und der Druck zur Steigerung der Produktivität nimmt immer weiter zu. Daher können Maßnahmen zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung notwendig sein, um auf einem sich wandelnden Markt wettbewerbsfähig zu bleiben.


Lebensmittelverschwendung: Ursachen in der Lebensmittelproduktion

Die Ursachen für die industrielle Nahrungsmittelverschwendung sind vielfältig. Einige sind vermeidbar, andere hingegen praktisch nicht zu verhindern. Beim Thema Lebensmittelverschwendung geraten insbesondere ineffiziente Arbeitsverfahren sowie unzureichend ausgebildete Mitarbeiter als eine der Hauptursachen in den Fokus. Eine Studie der Brunel-Universität London und der Universität Gent ergab, dass etwa 11 % aller Lebensmittelabfälle auf menschliche Fehler während des Produktionsprozesses zurückzuführen sind. Doch auch unvorhergesehene Stromausfälle, Naturkatastrophen oder Anlagenversagen können für erhebliche Produktverluste verantwortlich sein.




Paradoxerweise sind auch die Regularien zur Lebensmittelsicherheit für die Lebensmittelverschwendung im Produktionsprozess verantwortlich. Die Prämisse ist klar: Verunreinigte oder anderweitig fehlerhafte Produkte müssen durch weltweit geltende Lebensmittelsicherheitsstandards zuverlässig vermieden werden. Jedes Risiko wird deshalb konsequent behandelt. Das bedeutet im Klartext, dass selbst die geringste Wahrscheinlichkeit einer Verunreinigung zur Entsorgung aller möglicherweise betroffenen Produkte führt.  


Moderne Technologien der Lebensmittelsicherheit tragen zur Verringerung der Lebensmittelverschwendung bei

Dieser Null-Toleranz Ansatz ist wichtig, um Verbraucher vor Krankheiten und Verletzungen zu schützen. Doch nicht optimierte Inspektionssysteme führen unter anderem zu mangelhafter Rückverfolgbarkeit, Produktrückrufen sowie zur Fehlausschleusung einer unverhältnismäßig hohen Menge an Lebensmitteln, die nicht verunreinigt sind.

Die Lösung: Optimierte Technologien zur präzisen Identifizierung von Verunreinigungen. Sie ermöglichen die Einhaltung strenger Lebensmittelsicherheitsstandards bei gleichzeitiger Minimierung unnötiger Verschwendung. Wie genau optimierte Inspektionssysteme diesen Beitrag leisten, wird im weiteren Verlauf erläutert.

1. Die frühzeitige Erkennung verunreinigter Produkte

Die End-of-Line Produktkontrolle ist ein essentieller Bestandteil jeder Anlage in der Lebensmittelherstellung. Es ist stets sicherzustellen, dass alle verpackten Produkte für den weiteren Weg in der Lieferkette frei von Verunreinigungen sind. Doch sich allein auf diese Endkontrolle zu verlassen hat einen entscheidenden Nachteil: Es werden wertvolle Ressourcen verschwendet.

Denn Lebensmittelprodukte können potentiell an jedem Punkt der Produktionslinie verunreinigt werden. Es ist auch möglich, dass Rohstoffe bereits kontaminiert in die Verarbeitungsprozesse gelangen. Fehlt es an frühzeitigen Kontrollen, könnte ein verunreinigtes Nahrungsmittel den gesamten Herstellungsprozess vor der Endkontrolle unbemerkt durchlaufen. Die Folge: Nicht nur das verunreinigte Lebensmittel geht verloren, sondern auch die gesamte Wertschöpfung (Energie, Zutaten, Ressourcen), die bis hierhin in die Verarbeitung des Produktes eingeflossen ist.




Der Schlüssel für reine Lebensmittel ist ein durchdachtes, mehrstufiges Konzept zur frühzeitigen Erkennung von Verunreinigungen an allen kritischen Kontrollpunkten des Produktionsprozesses. Werden Nahrungsmittel nicht nur an einem, sondern gleich mehreren Kontrollpunkten entlang der Produktionslinie untersucht, bringt dies wesentliche Vorteile für Unternehmen und die Umwelt gleichermaßen. Mit der Integration fortschrittlicher Detektionstechnologien an strategischen Punkten der Verarbeitung – beispielsweise nach mechanischen Prozessen wie der Vermahlung – werden Verunreinigungen sofort an der Quelle ihres Ursprungs identifiziert und aussortiert. Dadurch werden keine wertvollen Ressourcen in Produkte investiert, die später wieder vernichtet werden. Auch die Verunreinigung anderer Produkte einer Charge wird damit verhindert. Zudem erhalten sie präzise Daten zur Rückverfolgung verunreinigter Produkte.

 

2. Durch Produktrückrufe verursachte Lebensmittelverschwendung vermeiden

Rückrufe von Lebensmitteln nehmen weltweit zu. Allein in Deutschland hat sich die Zahl der Lebensmittelrückrufe zwischen 2012 und 2019 mehr als verdoppelt. Produktrückrufe sind unerlässlich, um Krankheiten oder Verletzungen durch verunreinigte Lebensmittel zu vermeiden. Dennoch: Im Hinblick auf die Verschwendung von Lebensmitteln sind Produktrückrufe oftmals bedenklich, denn Lebensmittelrückrufe betreffen nicht nur verunreinigte Produkte.

In der Regel werden alle Lebensmittel einer betroffenen Charge entsorgt. Es bedarf nur eines einzigen kontaminierten Produkts auf dem Markt, das zur Vernichtung von Tausenden Kilogramm reiner, essbarer Lebensmittel führt.




Tatsache ist auch, dass kein Lebensmittelhersteller seine Produkte zurückrufen möchte. Denn unabhängig von verschwendeten Ressourcen und entstandenen Kosten, die mit Rückrufaktionen einhergehen, schaden sie zusätzlich dem Ruf eines Unternehmens.

Zuverlässige Inspektions-Technologien zur Lebensmittelsicherheit schaffen Abhilfe. Sie schützen Verbraucher vor Verletzungen, verringern die Menge an Lebensmittelabfällen und bewahren Unternehmen vor einer negativen öffentlichen Wahrnehmung.

 

3. Fehlausschleusungen aufgrund von Produkteffekten minimieren

Eine Herausforderung für die zuverlässige Identifizierung von Metallverunreinigungen ist der sogenannte „Produkteffekt“. Einige Lebensmittelprodukte wie frischer Fisch, Fleisch oder Milchprodukte weisen einen Feuchtigkeits- und Salzgehalt auf, der eine gewisse elektrische Leitfähigkeit erzeugt. Dies kann dazu führen, dass Metalldetektoren selbst bei einwandfreien Lebensmitteln eine mögliche Verunreinigung feststellen.




Internationale Standards der Lebensmittelsicherheit schreiben vor, dass jedes potenziell verunreinigte Nahrungsmittelprodukt aus der Produktion entfernt werden muss. Es ist dabei nicht von Relevanz, ob dieser Ausschluss tatsächlich auf eine Verunreinigung oder lediglich auf den Produkteffekt zurückzuführen ist. Metalldetektoren, die nicht richtig auf den Produkteffekt eingestellt sind (Produkteffekt-Kompensation), fördern somit Fehlausschleusungen und damit Lebensmittelverschwendung.

Innovative Metalldetektoren nutzen für sogenannte schwierige Produkte wie Fleisch-, Fisch- und Milcherzeugnisse, die starke Effekte erzeugen, bereits künstliche Intelligenz und können so den Produkteffekt nahezu komplett ausblenden. Durch diese neue KI-basierte Methode kann die Verschwendung von Lebensmitteln reduziert und zugleich die Erkennungsleistung gesteigert werden.

Bei bestimmten Anwendungen kann auch Röntgentechnologie eine gute Alternative sein, um die Lebensmittelverschwendung aufgrund von Fehlausschleusungen zu verhindern, die auf den Produkteffekt zurückzuführen sind.

 

Fazit

Um Lebensmittelverschwendung nachhaltig zu minimieren, müssen alle Beteiligten der Wertschöpfungskette im Rahmen ihrer Möglichkeiten entsprechende Maßnahmen ergreifen. Finanzielle und ethische Anreize zur Minimierung industrieller Lebensmittelabfälle können mit Vorsichtsmaßnahmen zur Wahrung der Lebensmittelsicherheit in Konflikt geraten. Hier helfen innovative, präzise Inspektionstechnologien, um beiden Zielen gerecht zu werden: Einerseits schützen sie zuverlässig die Gesundheit der Verbraucher, andererseits verhindern sie die Verschwendung großer Mengen an Lebensmitteln und wertvoller Ressourcen.




Über Sesotec

Sesotec ist seit mehr als 40 Jahren einer der führenden Spezialisten für Fremdkörperdetektion und Materialsortierung. Wir entwickeln und bauen Hightech-Systeme für unterschiedlichste Anforderungen der Lebensmittelindustrie – in enger Kooperation mit unseren Kunden in aller Welt.




E-Book: Driving Impact – Safe food and saving food

7,71 Milliarden Menschen lebten 2019 auf der Erde. 2050 werden es laut Prognosen der Vereinten Nationen 9,74 Milliarden Menschen sein. Um die weltweite Lebensmittelversorgung künftig zu sichern, muss einerseits die Verschwendung reduziert und andererseits die Produktivität erhöht werden. In unserem E-Book zeigen wir u.a. welche Herausforderungen die Entwicklung der Weltbevölkerung und insbesondere die Lebensmittelsicherheit für Hersteller und -verarbeiter mit sich bringt und wie sie dennoch gemeistert werden können.


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<![CDATA[Profitabel wiederverwerten – wie Recycler wirtschaftlich arbeiten]]> 2020-03-30 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/profitabel-wiederverwerten-wie-recycler-wirtschaftlich-arbeiten https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/profitabel-wiederverwerten-wie-recycler-wirtschaftlich-arbeiten Circular Economy



Rezyklat – so nennt sich das Schlüsselmaterial der Recycling-Branche. Aber was genau verbirgt sich dahinter? Das Wort ist ein Übergriff und bezeichnet Stoffe, die im Recycling-Prozess entstehen. Rezyklate gibt es in verschiedenen Formen – zum Beispiel als Mahlgut, Regranulat oder Regenerat. Mahlgut wird durch das Mahlen von Kunststoff gewonnen. Um Regranulat handelt es sich, wenn aus dem Mahlgut mit Hilfe eines Schmelzprozesses Granulat gewonnen wird. Regenerat wird ebenfalls über einen Schmelzprozess hergestellt. Um die Eigenschaften des Materials zu verbessern, gibt man allerdings Additive hinzu. Anders als Mahlgut haben Regenerat und Regranulat eine einheitliche Korngröße und enthalten keinen Staub.

Wie entsteht Rezyklat?

Ausgangsstoffe für Rezyklat finden sich in vielen Dingen, die andere wegwerfen – zum Beispiel Flaschen, Schachteln oder Becher aus Kunststoff. Die Recycling-Firmen bearbeiten diese Reststoffe nach einem genau abgestimmten Verfahren. Das daraus entstehende Rezyklat wird den Rohstoffen für neue Produkte beigemischt – oder die neuen Produkte werden ausschließlich aus Rezyklat hergestellt. Das können Verpackungen sein, aber auch Textilien oder Möbel.

Qualität des Rezyklats ist wichtig

Für diese hochwertigen Produkte ist besonderes Qualitätsrezyklat nötig, mit dem sich auch höhere Preise erzielen lassen. Um an möglichst viel hochwertigen Kunststoff zu kommen, benötigen die Verwertungsfirmen zunächst eine große Menge recyclingfähiges Material. Um das zu erhalten, sind funktionierende Sammelsysteme wie zum Beispiel die „Gelbe Tonne“ nötig. Mehr als acht Millionen Tonnen gebrauchte Kunststoffe kommen nach Angaben des Verbands Plasticseurope auf diese Weise 2016 in Europa zusammen.  




Kunststoffabfall: Die Menge macht‘s

Je größer die Menge des gesammelten Kunststoffs, desto höher ist der Anteil von Material, aus dem sich hochwertige Produkte fertigen lassen. Für den Recycler ist zudem wichtig, dass neben der Menge auch die Art, die Zusammensetzung und die Qualität des Materials passt.

Luft nach oben beim Recycling

Die Menge des in Europa verfügbaren Altkunststoffs könnte größer sein. Nur etwa ein Drittel des auf dem Kontinent verbrauchten Plastiks wird recycelt. Der Rest landet auf Deponien oder wird verbrannt. 




Außerdem setzt sich der gesammelte Kunststoffabfall oft nicht so zusammen wie geplant. Hausmüll findet man dazwischen, aber auch Metallteile. Eine Untersuchung hat laut Online-Portal Plastverarbeiter ergeben, dass der zulässige Störstoffanteil bei 80 Prozent aller Proben überschritten wurde. Zwar lässt sich mit der entsprechenden Technik alles aussortieren, was nicht recycelt werden kann. Das bedeutet aber einen höheren Aufwand. Außerdem müssen die Reststoffe entsorgt werden – was die Recycler noch einmal Geld kostet.  

Zusammensetzung und Art der Verpackungen sind wichtig

Auch die Art der weggeworfenen Verpackungen kann Recycling erschweren. So lassen sich schwarze Flaschen anders als durchsichtige nur mit erhöhtem Aufwand sortieren. Ihre Überreste können zudem kaum wiederverwertet werden, weil sich Hersteller transparentes Granulat wünschen, aus dem sie eine viel größere Bandbreite von Produkten fertigen können.

Die Zusammensetzung der Verpackungen ist ebenfalls wichtig. Getränketüten, die aus Verbundstoffen bestehen, erhöhen den Aufwand beim Recycling. Manchmal bestehen sie aus festverklebten Verbindungen mehrerer Kunststoffarten, einige Schichten sind aus Papier, aber auch Füllstoffe wie Kreide findet man.

Recycling – auch eine Frage der Profitabilität

Wenn sich Hersteller entscheiden, ob sie Rezyklat verwenden oder neuen aus Erdöl gefertigten Kunststoff, schauen sie neben der Qualität natürlich auch auf die Kosten. Recycler sind deshalb auf moderne Technologie angewiesen, denn sie müssen das Rezyklat profitabel herstellen, damit sie es zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten können. Was Qualität und Preis betrifft, muss sich das Rezyklat mit Neuware messen lassen.

Die Profitabilität des Rezyklats hängt von mehreren Variablen ab. Zunächst muss das eingehende Material möglichst hochwertig sein. Je besser es ist, desto wirtschaftlicher lässt sich der Sortierprozess darstellen. Das bedeutet geringere Prozesskosten, was wiederum die Profitabilität erhöht.




Der Prozess des Recycling verläuft mehrstufig: Zunächst zerkleinert ein Schredder die Abfälle, dann entfernt ein starker Luftstrom alles, was nicht gebraucht wird – zum Beispiel Folien, Styropor oder Textilreste. Der übrig gebliebene Kunststoff wird gemahlen, gewaschen, nach Dichte getrennt, schließlich getrocknet und geschmolzen.

Nur, wenn dem Recycler von Anfang an klar ist, wie schnell er welche Mengen verarbeiten muss, kann er seine Anlagen optimal planen und berechnen, welche Module er benötigt, um Abfall zu sortieren, zu waschen, zu zerkleinern oder zu entscheiden, ob eine Extrusions-Anlage sinnvoll ist. Sämtliche Module müssen aufeinander abgestimmt sein, damit ein Rezyklat von guter Qualität entsteht, das wettbewerbsfähig ist, und der gesamte Herstellungsprozess profitabel bleibt.  

Flexible Prozesstechnik im Recycling

Nur in der Theorie hat der Recycler eine stabile Menge von Ausgangsmaterial in gleicher Qualität zur Verfügung. Wäre das auch in der Praxis so, könnte er sich den passenden Anlagenpark anschaffen und wäre immer ausgelastet. In der Realität schwanken Art und Menge des angelieferten Altkunststoffs jedoch stark. Daher ist es für Unternehmen wichtig, ihre Anlagen mit flexibler Technik auszustatten. Sie müssen verschiedenste Materialien und Verunreinigungen erkennen – das gilt für das bestehende als auch für das künftige Design von Kunststoffverpackungen und -produkten.




Aber auch die Sortierprozesse müssen flexibel sein und auf Schwankungen bei Qualität und Menge des eingehenden Materials reagieren. Durch eine aufeinander abgestimmte und durchdachte Aufstellung und Kombination der Sortiersysteme lassen sich sowohl Qualität als auch Ausbringungsmenge des entsprechenden Kunststoffs erhöhen und damit die Profitabilität.  

Höhere Recyclingquote dank intelligenter Technik

Um die Recyclingquote weiter zu steigern und die Aufbereitung profitabler zu machen, ist die Branche auf Innovationen angewiesen. Gerade mal 12,3 Prozent der neuen Kunststoffprodukte wird laut bvse-Fachverband Kunststoffrecycling aus Rezyklat hergestellt. Der Grund für die Zurückhaltung ist nicht fehlender Wille der Hersteller, sondern Unsicherheit. Sie wissen oftmals zu wenig über die Rezyklate und die in ihnen erhaltenen Kunststoffe. Materialien schmelzen bei unterschiedlichen Temperaturen, andere sind ungleich belastbar. Deshalb bleiben viele Hersteller noch immer bei den altbewährten Rohstoffen aus Erdöl, obwohl der Trend auf Druck von Kunden und Öffentlichkeit zu mehr Einsatz von Rezyklat geht.  

Mit intelligenter Technologie lässt sich dieses Problem möglicherweise bald lösen. Vorstellbar ist, dass Sensoren künftig die Qualität der aufbereiteten Kunststoffe bereits in der Produktion analysieren. Eine Software könnte die Daten auswerten und der Branche auf einer digitalen Plattform zur Verfügung stellen.




Mehr Recycling, weniger Müll – auch die Umwelt profitiert

Indirekt fließen auch Wünsche der Verbraucher in die Rechnung der Recycler mit ein. Sie werden umweltbewusster und verlangen immer öfter Produkte mit hohem Recycling-Anteil. Durch diesen Trend könnte sich die Nachfrage nach Rezyklat erhöhen, was wiederum zu höheren Preisen führen würde und damit zu höherer Profitabilität.




Ein durchdachtes Recycling ist aber nicht nur ein Gewinn für Unternehmen. Es nutzt auch der Umwelt. Nicht nur, weil Kunststoffmüll Landschaften und Meere weltweit verschmutzt. Bei der Herstellung und Verbrennung von Plastik entsteht auch das Treibhausgas CO2, das für die Erderwärmung mitverantwortlich ist. Eine Wiederverwertung von Kunststoffen in der Kreislaufwirtschaft dient somit nicht nur der Recyclingbranche und den Verbrauchern, sondern auch der Umwelt – und legt die Grundlage für eine nachhaltig geprägte Wirtschaftsweise.



Über Sesotec

Als Partner der Kunststoffindustrie bietet Sesotec verschiedene Lösungen, um den Anforderungen der Recycler, Kunststoffhersteller und Kunststoffverarbeiter gerecht zu werden. Mit sensorbasierten Materialanalysesystemen, Sortiergeräten, Metallseparatoren und Services sorgt Sesotec für Produktreinheit. Damit sind Effizienz und Wirtschaftlichkeit bei der Aufbereitung, Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen sichergestellt.




E-Book: Driving Impact – Den Kunststoffkreislauf schließen

Schließt sich der Kunststoffkreislauf, ist das die sauberste Lösung für Mensch und Umwelt. Das hat inzwischen auch die Politik erkannt. Aber auch die Industrie muss mit positivem Beispiel vorangehen. In unserem E-Book zeigen wir u.a. welche Herausforderungen und Anforderungen eine Circular Economy dabei für Recycler, Kunststoffhersteller – und verarbeiter mit sich bringt. 

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<![CDATA[Sesotec präsentiert virtuellen interpack-Messestand]]> 2020-03-26 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-praesentiert-virtuellen-interpack-messestand https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-praesentiert-virtuellen-interpack-messestand Food Safety


Angesichts der sich entwickelnden Situation im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus (Covid-19) findet die interpack-Messe erst in einem Jahr vom 25.02.2021 bis 03.03.2021 in Düsseldorf statt. Die Sesotec GmbH begrüßt die Terminverschiebung, weil an erster Stelle die Gesundheit und das Wohlbefinden aller an der Veranstaltung beteiligten Akteure stehen muss.

Damit Sesotec Kunden trotz der Messeverschiebung nicht auf Neuigkeiten verzichten müssen, informiert der Hersteller von Fremdkörperdetektoren und Sortiersystemen auf der Landingpage www.sesotec.com/de/interpack über die Highlights, die zur interpack vorgestellt werden sollten. Ab 07. Mai 2020 wird hier auch ein virtueller Messestand eingerichtet, auf dem weitere Informationen zu finden sein werden.

Unter dem Motto „Driving Impact – Safe food and saving food“ stellt Sesotec die Themen Lebensmittelsicherheit und Kampf gegen Lebensmittelverschwendung in den Mittelpunkt. Es werden Antworten auf wichtige und drängende Fragen von Lebensmittelherstellern und -Verarbeitern nach Ressourcenschonung, Produktionseffizienz, Profitabilitätssteigerung und Umweltschutz gegeben. 

Highlight: Metalldetektion mit Künstlicher Intelligenz

Auf dem virtuellen Messestand wird erstmals die neueste Innovation aus dem Hause Sesotec Metalldetektion mit KI Künstlicher Intelligenz namens „THiNK“ präsentiert. Weitere Themen sind „Food Safety Compliance“ und das „Lifetime Warranty“-Paket für Röntgensysteme. 

Uli Hurzlmeier, Productmanager Food, sagt: “Auch wenn die interpack auf nächstes Jahr verschoben ist, wollen wir dennoch jetzt unseren Kunden unsere Produkt- und Service-Innovationen vorstellen und nutzen dazu einen virtuellen Messestand. Wir freuen uns auf viele Besucher.“
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<![CDATA[Hochwertige PET-Recyclate für die kunststoffverarbeitende Industrie]]> 2020-03-25 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/hochwertige-pet-recyclate-fuer-die-kunststoffverarbeitende-industrie https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/hochwertige-pet-recyclate-fuer-die-kunststoffverarbeitende-industrie Case Studies

Der wachsende Rohstoffverbrauch sowie die politische und gesellschaftliche Forderung zur Erhöhung des Rezyklatanteils veranlassen immer mehr Unternehmen dazu, sich mit dem Recycling von Kunststoffabfällen auseinander zu setzen. Firmen wie die MultiPet GmbH, die PET Flakes aus gebrauchtem PET Material herstellt und die Schwesterfirma Multiport, die sich auf die HDPECompound-Herstellung aus HDPE Verpackungsabfällen spezialisiert hat, gelten als wichtige Lieferanten von recycelten Sekundärrohstoffen, sogenannten Rezyklaten, für die kunststoffverarbeitende Industrie. 

Die MultiPet GmbH ist als Teil des weltweit tätigen Umweltdienstleisters Veolia Spezialist in der Herstellung von PET Flakes aus gebrauchten PET Verpackungen (PET Flaschen und Schalen). Die Prozesse, die MultiPet anwendet, ermöglichen die Herstellung von recycelten Materialien in hoher Reinheit und Qualität. 

Wie läuft der Recyclingprozess ab?

Die vorsortierten PET-Abfälle erhält MultiPet in Ballen gepresst. Nach Auflösung der Ballen werden die vorsortierten Kunststoffe zunächst auf Störstoffe untersucht, anschließend gemahlen und intensiv gewaschen. Im Anschluss an ein zweistufiges Dichte-Trenn-Verfahren mit 2-fach Heißwäscher übernehmen die Multi-Sensorsortiersysteme FLAKE PURIFIER+ von Sesotec. Sie separieren Fehlfarben, Fremdkunststoffe und Metalle aus den Kunststoff- Flakes. Die FLAKE PURIFIER+ Geräte sind für den Einsatz in der Kunststoff-Flake-Aufbereitung konzipiert und zeichnen sich vor allem durch eine einfache Bedienung sowie durch erhöhte Durchsatzleistungen aus.  

Die Multi-Sensorsortiersysteme FLAKE PURIFIER+ sind bei der MultiPet mit Sensoren zur Farberkennung sowie zur Materialerkennung ausgestattet. Auf diesem Wege kann die MultiPet GmbH PET Flakes in unterschiedlichen Farben und Qualitäten als Rohstoff für die Kunststoffverarbeitende Industrie liefern. Darüber hinaus spart der Einsatz der recycelten Produkte von MultiPet CO2 ein und trägt dadurch neben der Ressourcenschonung auch zum Klimaschutz bei. 

Herbert Snell, Geschäftsführer der MultiPet GmbH: „Die spezielle Prozesstechnik von Sesotec ermöglicht uns, den Verlust an Gutmaterial auf ein Minimum zu reduzieren. Dieser Umstand macht unsere Sortiervorgänge noch effizienter.“ Der Lieferumfang an die MultiPet wurde durch einen Komplettaufbau passend zum Sesotec Sortiersystem abgerundet. Der darin enthaltene Stahlbau sowie eine Materialförderung ermöglichen eine passgenaue Integration in die Gesamtanlage.



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 Hochwertige PET-Recyclate für die kunststoffverarbeitende Industrie


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<![CDATA[Next Generation Metalldetektion mit Künstlicher Intelligenz]]> 2020-03-23 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/next-generation-metalldetektion-mit-kuenstlicher-intelligenz https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/next-generation-metalldetektion-mit-kuenstlicher-intelligenz Lebensmittel



Wollen Sie mehr zu diesem Thema erfahren? Wir beraten Sie gerne. Kontaktieren Sie uns!


Hersteller und Verarbeiter von Lebensmitteln stehen einer Mammutaufgabe gegenüber: immer mehr Menschen müssen ernährt werden, die Verteilung wird immer komplexer, die Wünsche immer spezifischer und die Anforderungen an sichere und qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel werden immer höher. 

Herausfordernde Rahmenbedingungen…

Um die weltweite Lebensmittelversorgung künftig zu sichern, muss einerseits die Verschwendung reduziert und andererseits die Produktivität erhöht werden. Als Partner der Lebensmittelindustrie bietet Sesotec seit rund 50 Jahren intelligente Technologien und Services, die es möglich machen, richtlinienkonform, ressourcenschonend und effizient zu produzieren.

mit innovativen Lösungen meistern

Die neueste Innovation aus dem Hause Sesotec ist Metalldetektion mit KI Künstlicher Intelligenz namens „THiNK“. KI-Algorithmen ziehen selbständig aus sehr großen Datenmengen Schlüsse, die weit über Wenn-Dann-Regeln hinaus gehen. Die wahrscheinlich wichtigste Disziplin der Künstlichen Intelligenz ist das Machine Learning, also echtes maschinelles Lernen auf Basis von Datensätzen. 

In der Metalldetektion gibt es trotz der sehr weit fortgeschrittenen Technologie noch Anwendungen z.B. bei Produkten mit hohem Produkteffekt, die Fehldetektionen auslösen oder schwer zu lösen sind. Das war der Ansporn, sich die KI-Technologie zunutze zu machen. Sowohl die Erkennungsgenauigkeit ist bei dieser Methode besser als bei herkömmlicher Metalldetektion, und auch die ausgeschleuste Menge von vielfach nur vermeintlich verunreinigten Produkten ist geringer.

Innovative Sesotec Metalldetektoren für die Lebensmittelindustrie nutzen für sogenannte schwierige Produkte wie Fleisch, Wurst, Fisch, Milchprodukte, Backwaren, Fertigprodukte, eingelegtes Gemüse usw., die starke Effekte erzeugen, Künstliche Intelligenz und können so den Produkteffekt nahezu komplett ausblenden. Aber auch in Verbindung mit metallisierten Verpackungen, kann ein signifikanter Vorteil gegenüber herkömmlichen Auswertealgorithmen erzielt werden. Großer Vorteil der INTUITY THiNK Metalldetektoren von Sesotec ist, dass die Software dieser Geräte mit KI „aufgerüstet“ werden kann.

Erfolg sicherstellen

Metalldetektion mit „THiNK“-KI vereinfacht Lebensmittelproduzenten die Einhaltung strengster internationaler Vorschriften zur Lebensmittelsicherheit. Gleichzeitig werden die Fehlausschleuserate und damit die Verschwendung von Produkten deutlich reduziert. Dadurch wird sowohl ein ökonomisches als auch ein ethisches Problem gelöst. 

Game Changer handeln

Für Hersteller und Verarbeiter von Lebensmitteln, die in ihren Produktionsanlagen fit für die Zukunft sein wollen, sind Metalldetektoren mit „THiNK“-KI das Mittel der Wahl. Sesotec unterstützt Kunden aus der Lebensmittelindustrie dabei, Produkte sicherer, Prozesse einfacher und Produktion profitabler zu machen. Sesotec Experten kennen die Herausforderungen, die sich der Lebensmittelbranche stellen, und stehen z.B. bei Themen wie Validierung und Zertifizierung zur Seite.



Gleich vormerken

Ab 07. Mai 2020 werden wir einen virtuellen Messestand auf www.sesotec.com/de/interpack einrichten und Ihnen dort noch weitere Informationen zu unseren Highlights 2020 präsentieren.

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<![CDATA[E-Book: Driving Impact – Safe food and saving food]]> 2020-03-22 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/e-book-driving-impact-safe-food-and-saving-food https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/e-book-driving-impact-safe-food-and-saving-food White Paper

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7,71 Milliarden Menschen lebten 2019 auf der Erde. 2050 werden es laut Prognosen der Vereinten Nationen 9,74 Milliarden Menschen sein. Sie alle zu ernähren – eine Mammutaufgabe. Schätzungen zufolge benötigt die Weltbevölkerung im Jahr 2050 70 Prozent mehr Nahrung. Um die weltweite Lebensmittelversorgung künftig zu sichern, muss einerseits die Verschwendung reduziert und andererseits die Produktivität erhöht werden. 

Hohe Anforderungen der Verbraucher und Handelsketten erhöhen den Druck auf Lebensmittelhersteller und -verarbeiter.

Händler und Verbraucher erwarten nicht nur sichere und qualitativ einwandfreie Nahrungsmittel, sie haben auch von Gesetzes wegen einen Anspruch darauf. Neben der Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften fordern die meisten Handelsketten zusätzlich spezielle Zertifizierungen von ihren Lieferanten. 

In unserem E-Book zeigen wir u.a. welche Herausforderungen die Entwicklung der Weltbevölkerung und insbesondere die Lebensmittelsicherheit für Hersteller und -verarbeiter mit sich bringt und wie sie dennoch gemeistert werden können. 


In unserem E-Book erfahren Sie unter anderem:

  • welchen Einfluss die Entwicklung der Weltbevölkerung auf die Lebensmittelindustrie hat
  • warum der Druck auf Hersteller und -verarbeiter immer weiter steigt
  • was Lebensmittelhersteller und -verarbeiter brauchen um dies zu bewältigen.




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<![CDATA[Statement von Sesotec zur Corona-Situation]]> 2020-03-19 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/statement-von-sesotec-zur-corona-situation-zusammenhalt-und-verantwortung-zeigen https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/statement-von-sesotec-zur-corona-situation-zusammenhalt-und-verantwortung-zeigen Unternehmen


Marc Setzen, CEO Sesotec


Sehr geehrte Kunden, sehr geehrte Partner, 

die aktuelle Lage in Bezug auf die Ausbreitung des Corona-Virus betrifft uns alle. Daher ist eine Säule unserer Unternehmensstrategie in einer solchen Ausnahmesituation besonders wichtig: Collaboration. Denn eines ist klar: Diese Krise können wir nur gemeinsam und mit gegenseitiger Unterstützung bestehen. Worauf es jetzt ankommt ist Zusammenhalt und Verantwortung. 

Im Bewusstsein, dass unsere Kunden und Partner in Zeiten der Corona-Krise für die Versorgung der Bevölkerung z.T. „systemkritisch“ sind, trägt Sesotec einen Teil dazu bei, dass sie ihren Auftrag erfüllen können. 

Risikominimierung hat höchste Priorität

Wichtigstes Ziel muss es sein, Ansteckungsrisiken für unsere Mitarbeiter und für Menschen in ihrem Umfeld soweit wie möglich zu minimieren. Gleichzeitig müssen wir unsere Kunden dabei zuverlässig unterstützen, ihre Versorgungsfunktion bestmöglich zu erfüllen. Zu dieser Verantwortung stehen wir und handeln deshalb auch entschlossen. Wir haben umfangreiche Maßnahmen ergriffen, damit wir unseren Kunden zur Seite stehen können:

  • Wir produzieren und liefern bis dato ohne größere Einschränkungen unsere Geräte und Systeme zur Fremdkörperdetektion. Unsere Lagerbestände und unsere stabilen Lieferketten garantieren das auch weiterhin.
  • Durch wechselnde Besetzung von Homeoffice und Büropräsenz sind wir durchgehend erreichbar und jederzeit in der Lage, wichtige Informationen zu geben.
  • Obwohl die Reisetätigkeit - besonders ins Ausland - stark reduziert wurde, sind Serviceleistungen sicher verfügbar. Durch den Einsatz innovativer Technologien, z.B. Remote Service, sind wir in der Lage, viele Themen mit unseren Kunden zu lösen, ohne direkt vor Ort sein zu müssen.
  • Mitarbeiter werden regelmäßig zu den offiziell geltenden Verhaltensweisen informiert.
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Auch zahlreiche Messen, wie die interpack, wurden aufgrund von Corona abgesagt oder verschoben. Damit unsere Kunden trotzdem nicht auf unsere Neuigkeiten verzichten müssen, bieten wir als Alternative an, sich über unsere Highlights auf unserer Landingpage zu informieren: www.sesotec.com/de/interpack 

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und freuen uns, Sie bald wieder zu sehen. Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen und bitte bleiben Sie gesund 

Marc Setzen, CEO

 

P.S. Gleich vormerken: Ab 07. Mai 2020 werden wir einen virtuellen Messestand auf www.sesotec.com/de/interpack einrichten und Ihnen dort noch weitere Informationen zu unseren Highlights 2020 präsentieren.

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<![CDATA[Neuer Metall-Separator: Sesotec stellt RAPID PRO-SENSE 6 vor]]> 2020-03-05 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/neuer-freifall-metall-separator-sesotec-stellt-rapid-pro-sense-6-vor https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/neuer-freifall-metall-separator-sesotec-stellt-rapid-pro-sense-6-vor Kunststoff

Sesotec erweitert seine Freifall-Metall-Separatoren-Reihe um den RAPID PRO-SENSE 6. Das Gerät ist für den Einsatz in der Kunststoffindustrie insbesondere für Granulathersteller und Compoundeure optimiert. Eingesetzt zur Qualitätssicherung eignet es sich u.a. für Applikationen mit abrasivem Material. Das Modell besitzt eine hohe Detektionsgenauigkeit, schützt so vor durch Metallteilchen verursachten Reklamationen und die Logbuch-Funktion ermöglicht eine lückenlose Rückverfolgbarkeit. Eine gleichbleibend hohe Produktqualität ist sichergestellt. 

Sesotec Metall-Separatoren für Kunststoffanwendungen bewähren sich täglich in vielen Unternehmensbereichen: im Wareneingang, in der Produktion, sowie im Warenausgang. RAPID PRO SENSE 6 zeichnet sich durch eine individuell an Kundenbedürfnisse anpassbare Durchlassgröße von 50 bis 250 Millimeter aus und verfügt über eine verschleißfeste Ausführung, da z.B. keine produktberührenden Dichtungen verbaut sind, die sich ablösen könnten. 




Einen Beitrag zur Prozesssicherheit leistet der RAPID PRO-SENSE 6 dadurch, dass die Reinigung auch bei komplexer Einbausituation ohne Werkzeug durchgeführt werden kann. Der Metall-Separator ist dadurch optimal geeignet für Compoundeure, die häufig Farbwechsel und/oder Reinigungsintervalle haben. Besonders zu erwähnen sind die optionalen Waschdüsen, die den Innenraum mit Wasser reinigen. Die kurzen Reinigungszeiten erhöhen die Up-Time, reduzieren den Personalaufwand, erhöhen die Linienverfügbarkeit und machen unter dem Strich Anlagen wirtschaftlicher. 

RAPID PRO-SENSE 6 ist außerdem mit einer Ethernet-Schnittstelle ausgestattet und damit „IoT-ready“. Der Metall-Separator lässt sich gut in die Kunden-Softwarewelt einbinden und beispielsweise mit OPC UA koppeln, um Produktionsprozesse zu optimieren.

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<![CDATA[Wie das Bevölkerungswachstum die Zukunft der Lebensmittelindustrie gestalten wird]]> 2020-02-20 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/wie-das-wachstum-der-weltbevoelkerung-die-zukunft-der-lebensmittelindustrie-gestalten-wird https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/wie-das-wachstum-der-weltbevoelkerung-die-zukunft-der-lebensmittelindustrie-gestalten-wird Food Safety



Die Vereinten Nationen (UNO) schätzen, dass in 30 Jahren 9,7 Milliarden Menschen diesen Planeten bewohnen werden. Dieses rasche Bevölkerungswachstum wird viele Aspekte unseres Lebens auf dieser Welt verändern: Dies betrifft insbesondere die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und essen.

Die Organisation für Ernährung und Landwirtschaft der Vereinten Nationen sagt voraus, dass die weltweite Nahrungsmittelproduktion um mindestens 70 Prozent ansteigen muss. Andernfalls wäre eine angemessene Ernährung der Weltbevölkerung 2050 nicht gewährleistet. Eine weitere große Herausforderung: die Frage, wie die schrumpfende Verfügbarkeit von Ressourcen mit den steigenden Erwartungen der Verbraucher in Einklang gebracht werden kann.

Fakt ist: Wenn Nahrungsmittel auch in Zukunft sicher, gesund, erschwinglich und reichhaltig bleiben sollen, muss die industrielle Lebensmittelproduktion auf innovative Lösungen setzen.


Nahrungsmittelproduktion und Bevölkerungswachstum: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Analog zu dem Wachstum der Weltbevölkerung und einem steigenden Wohlstand, sind die Möglichkeiten für die industrielle Nahrungsmittelproduktion im Laufe des letzten Jahrhunderts stetig gewachsen. Haushaltseinkommen sowie Lebensstandards sind gestiegen und Lebensmittelhersteller waren durch technische Innovationen stets in der Lage, die steigende Nachfrage nach hochwertigen Lebensmitteln zu decken.

Die technologischen Fortschritte der Nahrungsmittelproduktion ermöglichten die Fertigung einer größeren Menge an sicheren und nährstoffreichen Lebensmitteln. Dies ist insofern bemerkenswert, als die für eine landwirtschaftliche und industrielle Entwicklung zur Verfügung stehende Fläche zurückgegangen ist.

Die heutige Vielfalt an Nahrungsmitteln ist in der Geschichte der Menschheit beispiellos. Dies gilt insbesondere für Industrienationen: In Deutschland beispielsweise kann der durchschnittliche Kunde täglich zwischen mehr als 170.000 verschiedenen Lebensmitteln wählen (BVE, "Deutschland – Partner der Welt 2018", S. 28).




Doch angesichts der sich abzeichnenden demographischen und ökologischen Veränderungen wird die industrielle Lebensmittelproduktion große Schwierigkeiten haben, die derzeit hohen Qualitäts- und Verfügbarkeitsstandards bis 2050 aufrechtzuerhalten. Hinzu kommt, dass die globale Bevölkerungsentwicklung die natürlichen Ressourcen, die für eine gut funktionierende Nahrungsmittelproduktion unabdingbar sind, merklich belastet. Es bedarf daher einer stetigen Weiterentwicklung bisheriger technologischer Lösungen, um den künftigen Herausforderungen gerecht zu werden und die Ernährung auch in der Zukunft durch eine funktionierende Lebensmitteversorgung gewährleisten zu können.


Die Nahrungsmittelproduktion steigern, trotz begrenzter Ressourcen

In verschiedenen Bereichen der industriellen Lebensmittelproduktion trägt die Automatisierung von Prozessen bereits zu großen Verbesserungen hinsichtlich Effizienz und Nachhaltigkeit bei. Landwirtschaft, Verarbeitung, Verpackung: Intelligente Systeme verarbeiten schon heute riesige Datenmengen in Echtzeit, um verfügbare Ressourcen besser zu nutzen und optimale Ergebnisse zu erzielen.




Die Steigerung der Produktionsmenge erfordert gleichzeitig eine strengere Kontrolle der Lebensmittelsicherheit und Produktqualität. Die Lösung sind unter anderem automatisierte Inspektionstechnologien, denn sie ermöglichen die Erhöhung des Produktionsvolumens, ohne dabei die Sicherheit und Qualität der Lebensmittel zu beeinträchtigen. Ob Metalldetektoren, optische Sensoren oder Röntgenstrahlen: Innovative Inspektionssysteme können mit Produktinformationen und spezifischen Verarbeitungsbedingungen programmiert werden, um mit hoher Präzision zu arbeiten.

Dank der Installation dieser hochentwickelten und automatisierten Inspektionsgeräte an wichtigen und kritischen Punkten des Produktionsprozesses, können Verunreinigungen und Mängel zuverlässig identifiziert und entfernt werden. Durch frühzeitige Erkennung von Verunreinigungen reduzieren sich gleichzeitig die durch Produktrückrufe und Kreuzkontaminationen verursachten Lebensmittelverluste.  


Das Wachstum der Weltbevölkerung und der stärkere Einsatz für die Lebensmittelsicherheit

Der weltweite Handel steigt mit zunehmendem Wachstum der Weltbevölkerung, so die Prognose. Dies bedeutet aber auch, dass verunreinigte Lebensmittel, die in den Handel gelangen, weitreichende Folgen für die öffentliche Gesundheit haben können. Mehr noch, das Vertrauen in die Unternehmen, die verunreinigte Lebensmittel in Verkehr gebracht haben, könnte erheblich sinken.

Für Lebensmittelhersteller ergibt sich daher die Notwendigkeit, ihre vor- und nachgelagerten Partner auf deren Integrität hinsichtlich der Einhaltung von Lebensmittelsicherheitsstandards zu überprüfen.

Moderne Inspektionstechnologien spielen hier eine Schlüsselrolle. Sie helfen Herstellern und internationalen Kontrollbehörden, Verunreinigungen direkt bis zu ihrer Quelle zurückzuverfolgen. In diesem Sinne leisten sie ihren Beitrag für mehr Transparenz in der Lebensmittelindustrie und erfüllen die Informationspflicht gegenüber der Öffentlichkeit.




 

Die Konsumkultur in einer Welt mit 9,7 Milliarden Menschen

Es braucht technologische Fortschritte wie diese, um die Weltbevölkerung 2050 ernähren zu können. Doch nicht nur die mengenmäßige Versorgung muss gewährleistet sein, auch die individuellen Erwartungen der Verbraucher müssen erfüllt werden. Die Weltbevölkerung wird 2050 nicht nur multikultureller denn je sein, sondern sich auch stark mit den wichtigen Fragen rund um Gesundheit, Ethik und Nachhaltig auseinandersetzen.

Migration und demographischer Wandel führen zu einem Wachstum städtischer Gebiete und mehr Vielfalt. Mit der entstehenden Multikulturalität in vielen Städten rund um den Globus ergeben sich neue Herausforderungen, aber auch neue Märkte für die Ernährung der Zukunft. Um den Bedürfnissen einer wachsenden Bevölkerung mit unterschiedlichsten Ernährungspräferenzen gerecht zu werden, muss die Lebensmittelindustrie ihre Herstellungsverfahren anpassen. Es bedarf einer Erweiterung des Produktportfolios, zum Beispiel um verschiedenen Geschmäckern und religiösen Standards gerecht zu werden, auch auf ehemals homogenen Märkten.




Hinzu kommt, dass das Leben in einer Welt mit 9,7 Milliarden Menschen unweigerlich zu veränderten Denkmustern führen wird: Menschen werden den Themen Ressourcen, Gesundheit und Konsum kritischer gegenüberstehen. Eine veränderte Einstellung der Verbraucher ist bereits jetzt sichtbar: Umfragen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (efsa) zeigen, dass die Mehrheit der Europäer (55 Prozent) über ein ausgeprägtes Bewusstsein für Themen wie Gesundheit, Umwelt und Lebensmittelsicherheit verfügt. Zwei Drittel von Ihnen haben infolgedessen sogar ihr Konsumverhalten geändert.


Fazit

Das Wachstum der Weltbevölkerung wird Veränderungen mit sich bringen: für globale Lieferketten, die internationale Wirtschaft und die weltweite Ernährungskultur. Einerseits bedarf es der steigenden Produktion von Lebensmitteln, um eine Nahrungsmittelknappheit zu verhindern. Andererseits muss die Lebensmittelindustrie einer dynamischen Verbraucherkultur jederzeit gerecht werden, ohne dabei das Wohl der öffentlichen Gesundheit und das der Umwelt aus den Augen zu verlieren. Hierfür werden innovative Technologien und Kontrollen in allen Sektoren der industriellen Lebensmittelproduktion benötigt. Für die Ernährung der Zukunft ist jeder Fortschritt entscheidend.




Über Sesotec

Sesotec ist seit mehr als 40 Jahren einer der führenden Spezialisten für Fremdkörperdetektion und Materialsortierung. Wir entwickeln und bauen Hightech-Systeme für unterschiedlichste Anforderungen der Lebensmittelindustrie – in enger Kooperation mit unseren Kunden in aller Welt.





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<![CDATA[Circular Economy - Profitabel muss es sein]]> 2020-02-19 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/circular-economy-profitabel-muss-es-sein https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/circular-economy-profitabel-muss-es-sein Circular Economy




Im Jahr 2015 hat die EU-Kommission einen Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft mit 54 Maßnahmen verabschiedet. Im März 2019 zog sie eine positive Zwischenbilanz: „Die Grundsätze der Kreislaufwirtschaft haben Eingang in die Produktion, den Konsum, die Wasserbewirtschaftung, die Ernährungswirtschaft sowie die Bewirtschaftung von bestimmten Abfallströmen und insbesondere Kunststoffen gefunden“, so Frans Timmermanns, Erster Kommissionsvizepräsident.

Auch zahlenmäßig lässt sich das belegen. Allein 2016 wurden 147 Milliarden Euro an Wertschöpfung aus kreislaufwirtschaftlichen Tätigkeiten wie Reparaturen, Wiederverwendung oder Recycling generiert und Investitionen im Umfang von 17,5 Milliarden Euro getätigt. Ein Element der Circular Economy in Europa ist die EU-Kunststoffstrategie. Sie sieht unter anderem vor, dass ab 2030 alle Kunststoffverpackungen auf dem EU-Markt recyclingfähig sein sollen.


Herausforderungen für Recycler

Damit das Realität wird und sich der Kreislauf schließt, gibt es allerdings noch einiges zu tun. So schwanken aktuell die Preise für Rezyklate und auch für Neuware. Eine Herausforderung für Recycler, denn sind die Preise für Rezyklate höher als die für Neuware, sinkt die Nachfrage.  




Dabei hängt der Preis für Rezyklat von verschiedenen Faktoren ab: Zum einen von der Menge des verfügbaren Materials, die wiederum an Sammlungs- und Entsorgungssysteme gekoppelt ist. Zum anderen bemisst er sich am jeweiligen Aufwand des Sortier- und Aufbereitungsprozesses. Denn je nach Zielanwendung des Kunststoffes variiert der benötigte Reinheitsgrad. Teils müssen erhebliche Mengen an Wasser und Energie zum Reinigen und Sortieren aufgewendet werden. Steht bereits an dieser Stelle des Kreislaufes die Profitabilität – sprich das Abwerfen von Gewinnen – in Frage, gerät die gesamte Kreislaufwirtschaft ins Wanken.


Hürden für Kunststoffhersteller und -verarbeiter

Für Kunststoffhersteller und -verarbeiter gilt Ähnliches. Auch ihre Profitabilität hängt von der verfügbaren Menge, Qualität und dem Preis des Rezyklats ab. Hersteller und Verarbeiter brauchen Planungssicherheit in Bezug auf alle drei Komponenten: Ohne ausreichend Menge droht ihnen zum Beispiel ein Produktionsausfall und bei mangelhafter Qualität des Ausgangsmaterials ein minderwertiges Endprodukt. Oft ist das verwendete Material mit Metallteilen verunreinigt, was zu kostspieligen Maschinenschäden, Prozessstörungen und Stillständen führt. Nicht zuletzt drücken zu hohe Einkaufspreise ihren Gewinn.


Viel Potenzial

Berechnungsszenarien von „Der Grüne Punkt“, dem Marktführer der dualen Systeme in Deutschland, gehen davon aus, dass selbst wenn es keine substanziellen technologischen Weiterentwicklungen gibt, sondern lediglich die heute führende Technik flächendeckend eingesetzt wird, das Wertschöpfungspotenzial für Rezyklate beachtlich ist. So könnte sich das Marktvolumen für Kunststoffrezyklate in Deutschland von 189 Millionen Euro im Jahr 2014 um 119 Prozent auf 414 Millionen Euro im Jahr 2030 steigern. Verbessern sich die Rahmenbedingungen und Nachfrageentwicklungen, dann ist für das Jahr 2030 sogar ein Marktvolumen von 1,04 Milliarden Euro möglich.




Ein weiterer Punkt, der das Potenzial untermauert: Der weltweite Kunststoffbedarf steigt. Dabei kann ein zunehmender Bedarf zu einer angespannten Versorgungssituation führen mit langen Lieferzeiten bei Neuware. Dann können Sekundärrohstoffe die Primärware ergänzen und einen Versorgungsmarkt bilden, der weitgehend unabhängig von den Volatilitäten der Neuware bezüglich Angebot und Preis ist.


Vom „Nice to have“ zum Wettbewerbsvorteil

Darüber hinaus kann auch die Politik über Maßnahmen, die beispielsweise das Verpackungsgesetz betreffen, und feste Recyclingquoten festsetzen, das Recyclingpotenzial positiv beeinflussen. Mit der eingangs erwähnten EU-Kunststoffstrategie sind bereits ambitionierte Ziele formuliert.




Und auch die Einstellung der Unternehmen bezüglich der Rezyklatverwendung spielt eine wesentliche Rolle. Bei vielen Firmen hat bereits ein Umdenken eingesetzt. Der CO2-Fußabdruck – der Gesamtbetrag von Kohlenstoffdioxid-Emissionen, der direkt bzw. indirekt während des Herstellprozesses bzw. des gesamten Lebenszyklus von Produkten entsteht – rückt mehr und mehr in den Fokus. Eine positive CO2-Bilanz wird zum Bestandteil einer nachhaltigen Produktstrategie und teils zum Wettbewerbsvorteil. Schon bei der Produkt- und Verpackungsentwicklung kann dann die Recyclingfähigkeit mitberücksichtigt werden. Wird das dem Verbraucher klar kommuniziert, steigert es wiederum bei ihm die Akzeptanz und Nachfrage nach Produkten aus recycelten Stoffen. Auch weil er damit der Umwelt hilft.


Der Umwelt zuliebe

Von einem hohen Recyclingpotenzial und einem geschlossenen Kunststoffkreislauf profitiert die Umwelt in hohem Maße. Der Grund: Derzeit werden für neue Kunststoffprodukte noch überwiegend Primärkunststoffe verwendet, die aus Rohöl hergestellt werden. Laut bvse-Fachverband Kunststoffrecycling vermindert das Kunststoffrecycling den Bedarf an Rohöl zweifach: Einerseits durch Einsparen von Neukunststoffen und anderseits durch Einsparen von Energie. Beim Kunststoffrecycling werden nur 33 bis 50 Prozent der Energie verbraucht, die bei der Herstellung von Neuware aufzubringen ist. Ferner ist die CO2-Einsparung erheblich. Jede Tonne Recyclingkunststoff, die anstelle vergleichbarer Neuware zum Einsatz kommt, vermeide laut Verband zwischen 1,45 und 3,22 Tonnen klimarelevante Treibhausgase.




Investitionen ins Recycling können sich also für alle Beteiligten mehr als rentieren. Zeit und Geld in Technologien und Strukturen zu stecken, die der Profitabilität des Recyclings dienen, erscheint in Anbetracht des großen Potenzials, vielversprechend. Die Ablagerung auf Deponien und die Entsorgung in der Umwelt sollten zügig einem Recycling weichen. Denn nur durch die Wiederverwertung von Kunststoffabfällen, bestenfalls in höherwertigen Produkten, können begrenzte Ressourcen bewahrt und der Kunststoffkreislauf geschlossen werden.




Über Sesotec

Als Partner der Kunststoffindustrie bietet Sesotec verschiedene Lösungen, um den Anforderungen der Recycler, Kunststoffhersteller und Kunststoffverarbeiter gerecht zu werden. Mit sensorbasierten Materialanalysesystemen, Sortiergeräten, Metallseparatoren und Services sorgt Sesotec für Produktreinheit. Damit sind Effizienz und Wirtschaftlichkeit bei der Aufbereitung, Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen sichergestellt.




E-Book: Driving Impact – Den Kunststoffkreislauf schließen

Schließt sich der Kunststoffkreislauf, ist das die sauberste Lösung für Mensch und Umwelt. Das hat inzwischen auch die Politik erkannt. Aber auch die Industrie muss mit positivem Beispiel vorangehen. In unserem E-Book zeigen wir u.a. welche Herausforderungen und Anforderungen eine Circular Economy dabei für Recycler, Kunststoffhersteller – und verarbeiter mit sich bringt. 

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<![CDATA[Zuverlässige Röntgeninspektion von metallisierten Verpackungen]]> 2020-02-18 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/zuverlaessige-roentgeninspektion-von-metallisierten-verpackungen https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/zuverlaessige-roentgeninspektion-von-metallisierten-verpackungen Case Studies


Das Problem: Maniok Chips in metallisierter Verpackung nach Fremdkörper untersuchen.

Um sich auf dem internationalen Markt, der stetig härter wird, von seinen Wettbewerbern abzusetzen, hat sich dieser Exporteur von frittierten Maniok Chips entschieden, Spitzentechnologie zur Qualitätssicherung zu installieren. Die Herausforderung lag dabei vor allem in den metallisierten Verpackungen der Produkte.

Die Lösung: Das Produkt-Inspektionssystem RAYCON ermöglicht eine präzise Inline- Detektion von Metallen, Glas, Keramik und Steinen

Für Tests stellte der indonesische Kunde seine Chips in metallisierten 200 Gramm Tüten zur Verfügung. Sesotec konnte nachweisen, dass das Röntgeninspektionsgerät RAYCON die Qualitätsanforderungen problemlos erfüllte. RAYCON erkennt mühelos kleinste physikalische Verunreinigungen, in jeglicher Art von Verpackungen und erfüllt alle gängigen Richtlinien der Lebensmittelindustrie.

Der Kundennutzen: Das Unternehmen verfügt über GMP, HACCP-Zertifikat, ISO 22000: 2005, Halal-Zertifikat und Registrierungsnummer von BPOM (Indonesian Health Department)

Der Aufbau eines Qualitätssicherungsprogramms mit dem Röntgeninspektionssystem von Sesotec trug maßgeblich dazu bei, dass nationale und internationale Qualitätszertifikate wie HACCP und GMP erlangt werden konnten. Ein weiterer Grund, warum der Kunde aus der Reihe aller Anbieter Sesotec ausgewählt hat, lag auch darin, dass RAYCON sehr wirtschaftlich zu betreiben ist. Außerdem unterhält Sesotec weltweit Servicestandorte, die die Verfügbarkeit exzellenter Serviceleistungen jederzeit sicherstellen. Das Ziel von Sesotec ist es nicht nur, die Kunden in der Erfüllung von Qualitätsanforderungen zu unterstützen, sondern auch die Wertschöpfung in der Lebensmittelindustrie generell zu fördern. Dies geschieht indem Sesotec die Reinheit jedes einzelnen Produkts ermöglicht und so den Erwartungen der Endkonsumenten nach höchster Sicherheit und den Anforderungen der Industrie nach maximalem Output Rechnung trägt.


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 Zuverlässige Röntgeninspektion von metallisierten Verpackungen


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<![CDATA[Was ist Lebensmittelsicherheit?]]> 2020-01-29 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/was-ist-lebensmittelsicherheit https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/was-ist-lebensmittelsicherheit Food Safety Auf ihrer Reise vom Bauernhof über die Fabrik bis hin zum Konsumenten besteht immer die Gefahr, dass Lebensmittel verunreinigt werden. Um den Risiken einer Kontamination entgegenzuwirken und die Gesundheit des Konsumenten zu schützen, werden daher präventive Maßnahmen und Praktiken in jeden Zyklus der Lebensmittelproduktion integriert.

Als wissenschaftliche Disziplin greift die Lebensmittelsicherheit auf ein breites Spektrum akademischer Bereiche zurück: hierzu zählen unter anderem Chemie, Mikrobiologie und das Ingenieurswesen. Sie greifen ineinander über, um die Sicherheit der Lebensmittelverarbeitung an allen Schnittstellen der Beschaffung, Herstellung, Zubereitung, Lagerung und des Verkaufs der Lebensmittel zu gewährleisten. Das Konzept Lebensmittelsicherheit ist daher als ein systemischer Ansatz für eine umfassende, verantwortungsbewusste Hygiene in der Lebensmittelproduktion zu verstehen, der die globale Lebensmittelindustrie maßgeblich bestimmt.

Dieser Artikel widmet sich der Relevanz der Lebensmittelsicherheit und nähert sich ihren wesentlichen Prinzipien in der globalen Lebensmittelkette. Es werden zunächst verschiedene Behörden erläutert, die als regulierende Instanz als Säulen der Lebensmittelüberwachung agieren.

Zudem werden die wichtigsten Grundsätze der Lebensmittelsicherheit, ihre Geschichte sowie die Folgen unsicherer Praktiken und Verfahren im Umgang mit Lebensmitteln für Unternehmen und Verbraucher diskutiert.




Lebensmittelsicherheit: Regulierung in der globalisierten Welt

Nahrungsmittel gehören zu den meist gehandelten Waren der Welt. Mit der Globalisierung der Märkte und einer zunehmend wachsenden Weltbevölkerung wird die Lebensmittelversorgungskette auch weiterhin an Umfang und Komplexität zunehmen. Dieser Trend beeinflusst maßgeblich die Massenproduktion sowie den Vertrieb von Lebensmitteln. Die Einhaltung von Lebensmittelsicherheit-Standards ist daher wichtiger denn je.

Jedes Land verfügt über eigene gesetzliche Hygienevorschriften für Lebensmittel sowie über verschiedene Aufsichtsbehörden, die sich für die Definition und Umsetzung dieser Vorschriften verantwortlich zeigen. Beispiele sind die Hygieneverordnung der EU und der Food Safety Modernization Act der US-amerikanischen FDA (Food and Drug Administration).

Die gesetzlichen Vorschriften basieren überwiegend auf den Konzepten HACCP und GMP:

HACCPHazard Analysis and Critical Control Points ist ein systemischer, risikobasierter Ansatz zur Verhinderung der biologischen, chemischen und physikalischen Kontamination von Lebensmitteln in Produktions-, Verpackungs- und Vertriebsumgebungen. HACCP-Programme beinhalten die Kontrolle von Kontaminanten an einer Reihe von Schlüsselpunkten im Prozess der Lebensmittelproduktion und die strikte Einhaltung von Hygienepraktiken. Dieses Konzept dient der Lebensmittelsicherheit, da es gesundheitsgefährdende Umstände bereits frühzeitig erkennt und kontaminierte Lebensmittel nicht erst im Nachhinein entdeckt werden.

GMPGood Manufacturing Practices sind international anerkannte Qualitätssicherungsrichtlinien für die Produktion von Lebensmitteln, Getränken, Kosmetika, Pharmazeutika, Nahrungsergänzungsmitteln und Medizinprodukten. Diese Richtlinien legen Protokolle fest, welche die Hersteller umsetzen müssen, um eine von Charge zu Charge gleichbleibend hohe Qualität und Sicherheit der Produkte zu gewährleisten. Dazu zählt auch die obligatorische Produktinspektion an kritischen Kontrollpunkten.

Darüber hinaus existieren mehrere internationale privatwirtschaftliche Standards, die umfassende Richtlinien zur adäquaten Überprüfung von Lebensmittelherstellern und der Einhaltung von Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelhygiene zur Verfügung stellen.

Diese Standards erleichtern die Unterstützung der länderspezifischen Lebensmittelindustrien bei der Einhaltung von grenzübergreifenden Qualitäts- und Sicherheitsstandards. Die Lebensmittelzertifizierung nach diesen internationalen Standards ist eine Voraussetzung, um an große Handelsunternehmen zu liefern oder um Produkte für führende Lebensmittelunternehmen herzustellen.


Zu den gängigen Standards im Bereich der Lebensmittelsicherheit gehören zum Beispiel:

IFS Food 6.1 – Der IFS Food Standard ist Teil der Global Food Safety Initiative und ist ein internationaler Standard zur Durchführung von Audits von Lebensmittelherstellungsprozessen. Die Compliance-Audits betreffen sowohl die Fabrikhalle als auch Aufgaben der Verwaltung. Die Vorschriften decken ein breites Spektrum ab und bedienen Themen, die von der Installation geeigneter Lebensmittelabwehr- und Inspektionsgeräten bis hin zu einer gründlichen Buchhaltung reichen.   

BRCGS – Die British Retail Consortium Global Standards (ehemals BRC) sind eine Reihe von internationalen Verbraucherschutz-Zertifizierungen, die Sicherheitskriterien für globale Lebensmitteleinzelhändler, Lebensmittelhersteller, Verpackungshersteller und Food-Service-Organisationen bereitstellen. Die Zertifizierung für Lebensmittelhersteller umfasst eine Bewertung der Geräte, die zur Erkennung und Entfernung von physikalischen Verunreinigungen eingesetzt werden.  

SQF – Das Safe Quality Food Institute bietet detaillierte Sicherheitsprogramme, die auf die individuellen Belange aller Akteure der Lebensmittelindustrie zugeschnitten sind. Von der Landwirtschaft bis zur Verpackung, von der Herstellung bis zum Einzelhandel: die SQF-Codes berücksichtigen jede Phase des Lebenszyklus der Lebensmittelproduktion, mitsamt der jeweiligen Bedingungen. Alle SQF-Programme sind international anerkannt.

 

Alle diese privatwirtschaftlichen Standards basieren auf der internationalen Norm ISO 22000, ein weltweiter Standard für Managementsysteme zur Lebensmittelsicherheit.

ISO 22000 – Die Internationale Organisation für Normung (ISO) beschreibt einen proaktiven Managementplan für Lebensmittelsicherheit, der für alle Beteiligten entlang der Lebensmittelversorgungskette von Relevanz ist. Die ISO 22000 beinhaltet eine interaktive Kommunikationsstrategie zwischen vor- und nachgelagerten Industrieakteuren sowie ein umfassendes Managementsystem. Darüber hinaus umfasst die Norm ein Modell für die Umsetzung eines maßgeschneiderten HACCP-Konzepts je nach Branche, Produkt und Produktionsumgebung. Sollte beispielsweise das Risiko einer Metallkontamination festgestellt werden, kann die ISO 22000 die Installation eines Metalldetektors mit einem Ausscheidemechanismus empfehlen, um der Gefahrensituation adäquat entgegenzuwirken.




Wer ist für die Durchsetzung der Lebensmittelsicherheit verantwortlich?

Die oben aufgeführten internationalen Standards bieten den globalen Lebensmittelherstellern zwar die Beratung, Zertifizierung und Auditierung an, doch zeigen sie sich nicht für die aktive Umsetzung der Regularien verantwortlich.

Jede Nation definiert und etabliert ihre Vorschriften und Implementationen zur Regulierung der Hygiene in der Lebensmittelproduktion selbst. Die Lebensmittelverordnungen können daher von Land zu Land und auch im Inland regional variieren. Um ein Lebensmittelprodukt auf einem ausländischen Markt zu positionieren, ist stets die Einhaltung der Lebensmittelsicherheits- und Verbraucherschutzgesetze des jeweiligen Ziel-Marktes und dessen regionaler Regierungsbehörden erforderlich.

Zusammenfassend verfolgen die internationalen Lebensmittelsicherheitsstandards das Ziel, nicht nur den Genehmigungsprozess durch ausländische Regierungsbehörden zu erleichtern, sondern auch das verantwortungsvolle Handeln auf den wichtigsten Märkten zu gewährleisten.   


Die Geschichte der Lebensmittelsicherheit

Seit jeher bedrohen lebensmittelbedingte Krankheiten die menschliche Gesundheit. Noch heute nutzen wir Methoden der Lebensmittelzubereitung – beispielsweise Kochen, Einmachen, Räuchern und Fermentieren – als Maßnahmen zur Lebensmittelsicherheit, um uns vor Krankheiten zu schützen.

Heute profitieren wir von jahrhundertelangen wissenschaftlichen und technologischen Fortschritten, dank derer wir eine Fülle von sicheren Lebensmitteln und Getränken für selbstverständlich erachten. Doch das Konzept Lebensmittelsicherheit, wie wir es heute kennen, und insbesondere die Strenge, mit der es durchgesetzt wird, ist eine relativ neue Entwicklung in der Menschheitsgeschichte, die eng mit Veränderungen in unserer Lebens- und Ernährungsweise verbunden ist.

Im Jahr 1905 veröffentlichte der amerikanische Autor Upton Sinclair seinen Roman „The Jungle“ mitsamt einer schrecklichen Darstellung der Fleischverpackungsindustrie Chicagos. Die öffentliche Empörung darüber führte dazu, dass die US-Regierung im Folgejahr den „Meat Inspection Act“ verabschiedete, der die ersten Hygienestandards für das Schlachten und Zerlegen festlegte. Dieses Gesetz schuf die Grundlage, um lebensmittelverarbeitende Betriebe regelmäßigen Audits und Inspektionen durch Regierungsbehörden zu unterziehen.

In ganz Europa und Nordamerika führte die industrielle Revolution zur Einrichtung zahlreicher Aufsichtsbehörden und grundlegender Gesetze zur Wahrung der Lebensmittelsicherheit und
-kontrolle. Mit der zunehmenden Mechanisierung der Lebensmittelproduktion und den steigenden Gewinnanreizen wurden weitere Gesetze erlassen, um den vorsätzlichen Verkauf von falsch gekennzeichneten, verunreinigten und manipulierten Lebensmitteln zu verhindern. Seit dieser Zeit wurden auch die Zutaten und Zusatzstoffe kontrolliert.

In den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg fanden elektrische Kühlschränke ihren Weg in die Haushalte der europäischen und nordamerikanischen Bevölkerung und sie veränderten die Art und Weise, wie Lebensmittel gekauft und aufbewahrt wurden. Die Ära der Haushaltskühlung löste eine rasche Expansion der industriellen Lebensmittelproduktion sowie einen wachsenden Bedarf an strengeren Lebensmittelverordnungen aus. In dieser sich verändernden Lebensmittellandschaft wurde Mars Incorporated 1947 der erste große Lebensmittelhersteller, der Metalldetektoren in seinen Anlagen installierte.




Der Wechsel von reaktiven zu proaktiven Lebensmittelsicherheitsprinzipien begann mit der Einführung von HACCP im Jahr 1959. Mit der aufkommenden Erkenntnis, dass das Testen von fertigen Produkten kein wirksames Mittel zur Gewährleistung von Lebensmittelqualität und -sicherheit war, arbeiteten Wissenschaftler der NASA mit dem US-amerikanischen Lebensmittelhersteller Pillsbury zusammen. Ziel war die Entwicklung eines risikobasierten Systems, das "kritische Fehlerbereiche", die ein Gesundheitsrisiko darstellten, in der Produktion identifizieren soll. Unter der Führung von Pillsbury wurde dieses System der Gefahrenanalyse und -kontrolle von einer Reihe führender Lebensmittelhersteller in den Vereinigten Staaten übernommen.

Mitte der 1980er Jahre waren sich Wissenschaftler auf der ganzen Welt einig, dass der proaktive Charakter des HACCP-Systems ein wirksameres Mittel zur Lebensmittelkontrolle darstellte als traditionelle Inspektionsmethoden. In den folgenden Jahrzehnten wurden internationale Aufsichtsbehörden und unabhängige Auditfirmen gegründet, welche die Einhaltung der Vorschriften in einer zunehmend globalisierten Lebensmittelindustrie um- und durchsetzen sollten. Auf dieser Grundlage wurden weitere moderne Vorschriften und Praktiken der Lebensmittelkontrolle entwickelt.


Die sieben Säulen der Lebensmittelsicherheit

Während HACCP die notwendigen Schritte zur proaktiven Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit in individuellen Produktionsumgebungen festlegt, erfordert eine funktionierende Lieferkette auch Maßnahmen auf übergeordneter Ebene. Die Europäische Union legt sieben Grundprinzipien der Lebensmittelsicherheit fest, die für die gesamte Lebensmittelversorgungskette erforderlich sind, damit sie im Interesse der Öffentlichkeit funktioniert.

 

  1. Unternehmerische Verantwortung – Jedes an der Lebensmittelversorgungskette beteiligte Unternehmen ist verpflichtet, die Qualität und Sicherheit eines Lebensmittelprodukts mit der gebotenen Sorgfalt zu gewährleisten. Dazu gehört die Durchführung von Eigenkontrollen nach HACCP. Darüber hinaus übernehmen Unternehmen die Haftung für Schäden, die ihre Produkte verursachen können.

  2. Rückverfolgbarkeit – Alle EU-Lebensmittelunternehmer müssen dokumentieren woher ihre Lebensmittel und Rohstoffe stammen und wohin sie versandt werden. Diese Dokumentation hilft den Aufsichtsbehörden, die Quelle der Kontamination schnell zu identifizieren, sollte ein Rückruf notwendig werden.

  3. Amtliche Lebensmittelkontrollen – Die staatlichen Behörden in den Bundesländern sind für die Durchsetzung der Anforderungen des EU-Lebensmittelrechts durch risikoorientierte Überprüfungen, gezielte Probenahmen und regelmäßige Inspektionen verantwortlich.

  4. Das Vorsorgeprinzip – Die zuständigen Behörden dürfen Vorsichtsmaßnahmen ergreifen, wenn sie glauben, dass hierdurch Risiken für die Lebensmittelsicherheit minimiert werden. Diese Vorsichtsmaßnahmen werden regelmäßig überprüft, sobald neue wissenschaftliche Daten vorliegen.

  5. Unabhängige wissenschaftliche Risikobewertung – Eine staatliche Einrichtung, die unabhängig von politischen, sozialen und wirtschaftlichen Einflüssen arbeitet, ist für die wissenschaftliche Untersuchung und Bewertung der Risiken verantwortlich, die von Lebensmitteln für die menschliche Gesundheit ausgehen können.

  6. Trennung von Risikobewertung und Risikomanagement – Aufgrund möglicher Interessenkonflikte wird klar zwischen den Verantwortlichen für die wissenschaftliche Risikobewertung und den Verantwortlichen für das Risikomanagement unterschieden.

  7. Transparente Risikokommunikation – Die Öffentlichkeit muss unverzüglich über drohende und potenzielle Gefahren, die von Lebensmitteln ausgehen, informiert werden. Die Verbreitung geschieht durch den Lebensmittelhersteller selbst, sowie durch die zuständigen Behörden.

 

Die Bedeutung der Lebensmittelsicherheit und die Folgen der Nichteinhaltung

Die Lebensmittelsicherheit ist sowohl in finanzieller als auch in ethischer Hinsicht von großer Bedeutung. Die Folgen der Nichteinhaltung von Lebensmittelsicherheitsstandards sind vielfältig. Zusätzlich zu den sehr hohen Kosten für Unternehmen, die ihre Produkte zurückrufen, ihre Prozesse überholen und einen Imageschaden bewältigen müssen, verursacht eine unzureichende Lebensmittelsicherheit erhebliche Gefahren für das Wohl der Bevölkerung.

Unternehmensseitige Kosten von Lebensmittelrückrufen

Fehlt es an der Umsetzung eines wirksamen Lebensmittelsicherheitsprogramms, können kontaminierte Produkte in die Lebensmittelkette gelangen. Sobald ein betroffenes Produkt entdeckt wird, sind die Hersteller schweren Störungen in ihren Betriebsabläufen ausgesetzt, da sie die Produktrückrufe koordinieren und die Kosten dafür übernehmen müssen.

Rückrufaktionen in der Lebensmittelindustrie kosten die betroffenen Unternehmen durchschnittlich 10 Mio. USD allein an direkten, sofort messbaren Kosten. Viel kostspieliger allerdings dürfte das durch den Produktrückruf schwindende Vertrauen werden. Rund 30 Prozent der europäischen Verbraucher sagen, dass sie nie wieder etwas von Herstellern kaufen würden, die eines ihrer Lebensmittelprodukte zurückrufen müssen.  

Die Folgen unsicherer Lebensmittel für den Mensch

Die Bedeutung der Lebensmittelsicherheit für die moderne Gesellschaft ist allgegenwärtig. Probleme hinsichtlich Lebensmittelsicherheit sind eine der Hauptursachen für mehr als 200 vermeidbare Krankheiten weltweit. Jedes Jahr leidet einer von zehn Menschen an lebensmittelbedingten Krankheiten oder Verletzungen. Schätzungsweise 420.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen mangelnder Lebensmittelhygiene , und mehr als ein Viertel dieser Opfer sind Kinder.

Zusätzlich zu den unmittelbaren Konsequenzen hat eine unzureichende Lebensmittelsicherheit einen größeren Welleneffekt, der den sozioökonomischen Fortschritt, insbesondere in den Entwicklungsländern, behindert. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) konstatiert, dass Lebensmittelsicherheit, Ernährung und Ernährungssicherheit untrennbar miteinander verbunden sind. Ein Mangel an sicheren Lebensmitteln schafft einen "Teufelskreis von Krankheit und Unterernährung", der die öffentlichen Gesundheitsdienste überfordert, den sozialen und wirtschaftlichen Fortschritt stört und die Lebensqualität beeinträchtigt.

 


Über Sesotec

Sesotec ist seit mehr als 40 Jahren einer der führenden Spezialisten für Fremdkörperdetektion und Materialsortierung. Wir entwickeln und bauen Hightech-Systeme für unterschiedlichste Anforderungen der Lebensmittelindustrie – in enger Kooperation mit unseren Kunden in aller Welt.





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<![CDATA[Circular Economy – wie die Kreislaufwirtschaft unser Leben verändert]]> 2020-01-28 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/circular-economy-wie-die-kreislaufwirtschaft-unser-leben-veraendert https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/circular-economy-wie-die-kreislaufwirtschaft-unser-leben-veraendert Circular Economy


Was heißt Kreislaufwirtschaft (Circular Economy)?

Mehr als 50 Millionen Tonnen Hausmüll fallen pro Jahr in Deutschland an. Ein großer Teil besteht aus wertvollen Rohstoffen. Besonders bedeutend sind, neben Metallen, auch Kunststoffe. In fast jedem Produkt steckt das aus Erdöl gewonnene Material. Ein Auto besteht zu einem Viertel aus Kunststoff. Aber auch Möbel, Kosmetika, elektronische Artikel und vor allem eine Vielzahl von Verpackungen sind daraus gefertigt. Kommen diese Produkte ans Ende ihrer Lebensdauer landen sie oft in der Müllverbrennung oder auf Deponien. Nur ein Teil wird wiederverwertet. Eine ziemliche Verschwendung.

Die Kreislaufwirtschaft verfolgt das Ziel, alle der Natur irgendwann entnommenen Materialien intensiv zu nutzen und später wieder als Rohstoff in den Herstellungsprozess münden zu lassen. Beispiel: Eine Plastikflasche wird in einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft möglichst oft befüllt, dann zerkleinert – und wieder als Rohstoff genutzt, um neue Flaschen oder andere Produkte daraus zu machen. Aus acht wiederverwerteten PET-Flaschen lässt sich bereits ein Fußballtrikot herstellen.

Viele Länder verschärfen das Abfallrecht, um geschlossene Systeme zu schaffen. So wollen sie natürliche Ressourcen schonen und die Umwelt schützen. Eine Schätzung des Europäischen Parlaments geht davon aus, dass sich in einer Kreislaufwirtschaft die Treibhausgasemissionen um zwei bis vier Prozent pro Jahr senken lassen. Effekte gibt es aber auch auf der Kostenseite – rund 600 Milliarden Euro können mit dem System gespart werden, das entspricht acht Prozent des Jahresumsatzes der EU-Unternehmen.


Was bedeutet lineare Wirtschaft (Linear Economy)?

Lineare Wirtschaft lässt sich am besten mit dem Wort Wegwerfgesellschaft beschreiben – also dem Gegenteil der Kreislaufwirtschaft. Der Ursprung dieser verschwenderischen Handlungsweise liegt in der Industrialisierung vor mehr als 150 Jahren. Damals begannen die Menschen, Rohstoffe massenhaft zu verarbeiten. Die daraus entstandenen Produkte wurden verkauft und später einfach entsorgt. Wiederverwertung gab es kaum. Dadurch gehen bis heute große Mengen wertvoller Materialien verloren. Seit sich nach dem 2. Weltkrieg Kunststoff in allen Lebensbereichen ausbreitet und die Umwelt belastet, zeigen sich die Nachteile dieser linearen Wirtschaft. Allein in unseren Ozeanen schwimmen 150 Millionen Tonnen Müll, drei Viertel davon sind Kunststoffe.




Geschichte der Kreislaufwirtschaft

Die Idee der Kreislaufwirtschaft ist nicht neu. Sie war vielmehr Jahrtausende lang die Grundlage menschlicher Arbeitsweise und findet sich noch in manchen Entwicklungsländern. Alles vom Stroh über Küchenabfälle und Ausscheidungen bis zur Arbeitskraft der Tiere ist Teil desselben Systems. Mit der Industrialisierung und der daraus folgenden Landflucht wurde diese nachhaltige Wirtschaftsweise zurückgedrängt.

Der britische Wirtschaftswissenschaftler David W. Pearce führte in den 1990er Jahren die moderne Idee der Kreislaufwirtschaft ein. Entwickelt hat sie sich aus dem Konzept der industriellen Ökologie. Das sieht vor, den Einsatz von Ressourcen zu minimieren und saubere Technologien zu stärken. In Deutschland verabschiedete die Regierung bereits 1994 das Kreislaufwirtschaftsgesetz, es soll die Verwertung von Abfällen fördern. Das Prinzip „Cradle to Cradle“ schreibt diese Ideen fort. Entwickelt haben es der deutsche Chemiker Michael Braungart und der US-Architekt William McDonough.


Welche Formen der Kreislaufwirtschaft gibt es?

Lückenloses Recycling ist heute noch nicht möglich. Zum Beispiel lassen sich nur 14 Prozent aller Kunststoffverpackungen wiederverwerten.

Es ist zwar richtig, dass bislang viele gebrauchte Materialien umgeformt und wiederverwertet werden, aus ihnen entstehen jedoch oft minderwertigere Produkte. Das geht so lange gut bis die Restbestandteile nicht mehr zu gebrauchen sind – was bereits nach wenigen Verwendungen der Fall sein kann.

Unser Abfallkreislauf ist also offen (open-loop), in seinem Verlauf scheiden immer wieder Materialien aus und wandern in den Müll.

Der Trend geht allerdings in eine andere Richtung. So arbeiten Forscher mit Hochdruck an neuen Kunststoffarten, die lange und möglichst oft genutzt werden können. Mit ihrer Arbeit tragen sie dazu bei, den Kreislauf zu schließen (closed-loop).


Offener und geschlossener Abfallkreislauf – wo liegen die Unterschiede

Auch in einem offenen Kreislauf (open-loop) werden Materialien sortiert und wiederverwertet. In aller Regel findet aber keine Veredelung statt. Das heißt, die Wertstoffe werden jedes Mal schlechter. Plastik wird immer trüber und brüchiger bis es aus dem Kreislauf ausscheidet. Der offene Kreislauf lässt also nach wie vor neuen Abfall entstehen, der nicht recycelbar ist. Der Zeitpunkt liegt nur weiter in der Zukunft. Das heißt, die Nutzung natürlicher Ressourcen verlängert sich, das eigentliche Problem bleibt jedoch bestehen.

Die ideale Kreislaufwirtschaft hingegen ist auch auf lange Sicht nachhaltig. Das Ziel besteht darin, gebrauchtes Material ohne Qualitätsverlust unendlich oft wiederzuverwenden. Das ist heute schon mit Aluminiumdosen möglich. Fast das gesamte Material aus den Resten kann in die Herstellung neuer Getränkedosen fließen. Noch sind dem geschlossenen Kreislaufwirtschaft Grenzen gesetzt. Denn in vielen wiederverwerteten Materialien sammeln sich Schmutz und Giftstoffe an, die das Recycling verhindern.




Wiege zur Bahre („Cradle to Grave“)

Der Begriff „Cradle to Grave“ umschreibt eine Wirtschaftsweise, die bislang in den meisten Staaten vorherrscht: Rohstoffe werden der Erde entnommen und verarbeitet. Daraus entstehen oft minderwertige Produkte mit einer kurzen Lebensdauer. Diese landen schnell in der Müllverbrennung oder auf Deponien. Das Prinzip „Cradle to Cradle“ sieht hingegen eine ganz andere Handlungsweise vor.


Wiege zur Wiege („Cradle to Cradle“)

Der Begriff verbindet sich mit dem Gedanken, dass jeder Stoff das Ausgangsmaterial für ein anderes Produkt ist. Dadurch entsteht ein ewiger Kreislauf. Was der Natur entnommen wird, bleibt Bestandteil dieses Systems – ohne Qualitätsverlust. Wenn das Prinzip perfekt funktioniert, entsteht also kein Müll mehr. Damit die Idee aufgeht, sollten allerdings mehrere Grundprinzipien erfüllt sein:

Alle Produkte müssen so hergestellt werden, dass sie weder Mensch noch Umwelt schaden. Das heißt, man kann sie in Materialien trennen, die sich wiederverwerten und biologisch abbauen lassen. Als Abfall darf nur anfallen, was zugleich Nährstoff ist.

Der in einem Auto verbaute Stahl würde also sortenrein in einem technischen Kreislauf zu einer neuen Karosserie werden. Der im Cockpit verbaute Kunststoff wäre so beschaffen, dass daraus ebenfalls neue Produkte entstehen könnten. Dagegen würden Reifen und verschlissene Sitzbezüge in einen biologischen Kreislauf eingehen. Die Materialien aus natürlichem Kautschuk oder ökologisch erzeugter Baumwolle würden verrotten und könnten als Dünger für neue Pflanzen dienen. Natürlich würden auch diese biologisch abbaubaren Materialien im technischen Kreislauf möglichst häufig wiederverwertet.

Voraussetzung ist auch die Nutzung erneuerbarer Energien, zum Beispiel durch Wind und Sonne. Denn Emissionen wie Treibhausgase oder Stickoxide sind ebenfalls eine Form von Abfall. Selbstverständlich müssten auch Solaranlagen oder Windräder nach dem Prinzip von „Cradle to Cradle“ hergestellt sein. Das heißt, ihre Bestandteile sollten nach dem Ende der Lebensdauer entweder sortenrein recycelbar sein oder biologisch sauber verrotten.

Ein wichtiger Aspekt von „Cradle to Cradle“ ist die Vielfalt. Denn Einheitlichkeit macht anfällig – das gilt besonders für natürliche Systeme. Ein Beispiel sind Monokulturen in der Landwirtschaft, die den Schädlingsbefall fördern. „Cradle to Cradle“ sieht daher vor, dass der Mensch mit seiner Kreativität die biologische und kulturelle Vielfalt sinnvoll nutzt. Jedes Produkt sollte zum Erhalt dieser Vielfalt beitragen. Das kann zum Beispiel durch die Nutzung von lokal vorhandenen Materialien und Stoffströmen entstehen. So kann der Einsatz regionaler Pflanzen an ihrem Ursprungsort sehr sinnvoll sein. Müssen sie als Rohstoff erst um den halben Globus transportiert werden, ist das nicht mehr der Fall.


Spiralwirtschaft („Spiral Economy“)

Das Konzept der Kreislaufwirtschaft ist zukunftsweisend, aber es hat eine Schwäche: Es geht von klaren und nachvollziehbaren Stoffströmen aus. Die gibt es in der Realität jedoch nur selten. Denn die Wirtschaft ist ein bewegliches und sehr komplexes System. Die reine Kreislaufwirtschaft wird deshalb eine Vision bleiben.

Plausibler ist die Idee der Spiralwirtschaft, die sich viel mehr an den Bedingungen der Wirklichkeit orientiert. Grundgedanke ist, dass Materialien oder Produkte aus einzelnen Branchen auch unter völlig anderen Rahmenbedingungen verwendbar sind. Ein Beispiel sind gebrauchte Verpackungen, die auf ganz unterschiedlichen Wegen als Rohmaterial für neue Pullover und Jacken dienen.

In der Spiralwirtschaft sind gebrauchte Produkte also nicht Teil eines isolierten Kreislaufs, sondern sie bilden eine Plattform, auf der sich eine endlose Zahl von Verwendungsmöglichkeiten ergibt. Da sich das System dadurch viel leichter im Gleichgewicht halten lässt, spricht vieles dafür, dass die Spiralwirtschaft eine Idee ist, die gute Chancen hat, sich künftig durchzusetzen.


Über Sesotec

Als Partner der Kunststoffindustrie bietet Sesotec verschiedene Lösungen, um den Anforderungen der Recycler, Kunststoffhersteller und Kunststoffverarbeiter gerecht zu werden. Mit sensorbasierten Materialanalysesystemen, Sortiergeräten, Metallseparatoren und Services sorgt Sesotec für Produktreinheit. Damit sind Effizienz und Wirtschaftlichkeit bei der Aufbereitung, Herstellung und Verarbeitung von Kunststoffen sichergestellt.




E-Book: Driving Impact – Den Kunststoffkreislauf schließen

Schließt sich der Kunststoffkreislauf, ist das die sauberste Lösung für Mensch und Umwelt. Das hat inzwischen auch die Politik erkannt. Aber auch die Industrie muss mit positivem Beispiel vorangehen. In unserem E-Book zeigen wir u.a. welche Herausforderungen und Anforderungen eine Circular Economy dabei für Recycler, Kunststoffhersteller – und verarbeiter mit sich bringt. 

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<![CDATA[Sesotec mit dem Qualitätssiegel der DIN EN ISO 9001:2015 ausgezeichnet]]> 2020-01-10 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-mit-dem-qualitaetssiegel-der-din-en-iso-9001-2015-ausgezeichnet https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-mit-dem-qualitaetssiegel-der-din-en-iso-9001-2015-ausgezeichnet Unternehmen

Geschafft! Dieter Sprenzinger (links im Bild) und Christina Lenz (rechts im Bild) freuen sich über die Zertifizierungsurkunde, die Jutta Deinbeck (Bildmitte), Leiterin der Zertifizierungsstelle Bavaria Certification, überreichte.


Knapp ein Jahr haben wir uns intensiv mit den Anforderungen der DIN EN ISO 9001:2015 Zertifizierung und insbesondere unseren Prozessen beschäftigt. Seit dem 26.11.2019 ist es offiziell: Sesotec hat das Qualitätssiegel der DIN EN ISO 9001:2015 erhalten. 

Der Dank geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Unterstützung und für die bisher geleistete Arbeit jedes Einzelnen, ohne die eine erfolgreiche Zertifizierung nicht möglich gewesen wäre. 

Nach der Zertifizierung ist vor der Zertifizierung

Das DIN EN ISO 9001:2015-Zertifikat ist ab dem Zeitpunkt seiner Erteilung (bei jährlich stattfindenden Überwachungsaudits) drei Jahre gültig. Für die Verlängerung des Zertifikats nach drei Jahren ist ein Re-Zertifizierungsaudit notwendig.

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<![CDATA[Die neue Website unseres Partners Unirob in Polen ist online]]> 2020-01-09 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/die-neue-website-unseres-partners-unirob-in-polen-ist-online https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/die-neue-website-unseres-partners-unirob-in-polen-ist-online Unternehmen

Unirob, seit mehr als zwei Jahrzehnten Vertriebspartner von Sesotec und in Polen für Kunden in der Lebensmittel- und Kunststoffindustrie tätig, hat eine neue Website https://www.unirob.com.pl/

Mit neuem Design, komplett inhaltlicher Überarbeitung und mit einer übersichtlicheren Struktur sind die Metalldetektoren, Röntgeninspektionsgeräte und Magnetsysteme von Sesotec nutzerfreundlich präsentiert. Durch die Umstellung auf Responsive Technology kann man die Unirob Website auch mit dem Smartphone besuchen.

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<![CDATA[Sesotec India gewinnt den Preis "Spice Icon of the Year"]]> 2019-12-03 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-india-gewinnt-den-preis-spice-icon-of-the-year https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-india-gewinnt-den-preis-spice-icon-of-the-year Lebensmittel


Mahashay Dharampal, Vorsitzender der renommierten Organisation " MAHASHIAN DI HATTI (MDH)" (sitzend) überreichte den Preis an den Managing Director von Sesotec India, Makarand Mandke (links neben Mahashay Dharampal)

Aus Indien kommen Gewürze wie Kardamom, Pfeffer, Muskat, Curcuma, Ingwer, Koriander, Anis und Kreuzkümmel. Gerade für die Weihnachtsbäckerei sind sie eine unbedingt erforderliche Zutat. Damit die Geschmacksgeber von Plätzchen, Keksen und Lebkuchen ohne metallische Verunreinigungen sind, setzen viele indische Gewürzhersteller und -verarbeiter Produktinspektionssysteme ein. 

Sesotec ist einer der führenden Anbieter von Geräten und Systemen für die Fremdkörperdetektion und die Materialsortierung und für die Tochtergesellschaft in Indien war es 2019 ein Highlight im Rahmen des „Global Spice Summit and Excellence Award“ die Auszeichnung "Spice Icon of the Year " zu erhalten. Der Preis wurde als Anerkennung für die innovativen Lösungen, die es Gewürzherstellern und -verarbeitern ermöglichen, internationale Qualitätsstandards einzuhalten und für die in der Gewürzindustrie landesweit durchgeführten Schulungs- und Fortbildungsveranstaltungen, verliehen. 

Überreicht wurde der Preis dem Managing Director von Sesotec India, Makarand Mandke, vom Schirmherrn der Veranstaltung, Mahashay Dharampal. Dieser ist ein von der indischen Regierung hoch dekorierter Unternehmer und selbst Eigentümer von "MAHASHIAN DI HATTI (MDH)", einem der renommiertesten Gewürzunternehmen in Indien. Für Makarand Mandke war es eine große Ehre, die Auszeichnung aus seinen Händen entgegenzunehmen. 

Umfangreiche Expertise für die Inspektion von Gewürzen aufgebaut

Im Laufe der Jahre waren Makarand Mandke und seine Mitarbeiter bei vielen Herstellern und Verarbeitern von Gewürzen in Indien und den Nachbarländern vor Ort. Bei den Besuchen stellten sie fest, dass diese Kunden Bedarf an Qualitätssicherungslösungen haben. Viele suchten nach guten Fremdkörperinspektionssystemen, mit denen sie die Reinheit ihrer Produkte sicherstellen, Verunreinigungen verhindern und Qualitätsstandards während des gesamten Produktionsprozesses einhalten können. Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Gewürzhersteller und -verarbeiter ist ein zuverlässiger Kundendienst.  

Sesotec India hat mit detaillierten Kundenversuchen, Technikumtests und Analysen kontinuierlich daran gearbeitet, die Anforderungen zu erfüllen. Durch Interaktion mit allen am Gewürzherstellungs- und -verarbeitungsprozess Beteiligten und mit der Unterstützung des technischen Teams vom Sesotec Stammsitz in Deutschland/Bayern ist es gelungen, innovative Lösungen für die Gewürzindustrie zu schaffen, die erstklassig in Technologie und Kosteneffizienz sind. Viele der führenden Kunden und Exporteure profitieren von den maßgeschneiderten Sesotec Lösungen.

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<![CDATA[Röntgeninspektionssystem hilft bei erfolgreicher SQF Zertifizierung]]> 2019-11-20 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/roentgeninspektionssystem-hilft-bei-erfolgreicher-sqf-zertifizierung https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/roentgeninspektionssystem-hilft-bei-erfolgreicher-sqf-zertifizierung Case Studies Das Familienunternehmen begann vor etwa 20 Jahren in einer örtlichen Metzgerei mit der Herstellung von qualitativ hochwertigen Wurstwaren. Nachdem sich herausstellte, dass die kleine Metzgerei für die Produktion der von den Kunden nachgefragten Mengen an Wurstprodukten nicht geeignet war, verkaufte der Geschäftsführer und Miteigentümer die Metzgerei und erwarb eine nahegelegene Bäckerei. Diese erfüllte bereits die örtlichen Lebensmittelsicherheitsstandards. Das Gebäude wurde entsprechend modifiziert und mit neuen Maschinen und Anlagen zur Wurstherstellung ausgestattet.

Seine Vision der Herstellung von Wurstprodukten in Gourmetqualität konnte so wahr werden. Mit einer jährlichen Produktionsmenge von ca. 350.000 kg an Wurstwaren ist die Firma immer noch ein kleiner Betrieb im Vergleich zu manchen großen nationalen Verarbeitungsbetrieben, die pro Woche an die 200.000 kg an Wurstwaren produzieren.

Das Problem: SQF-Zertifizierung erfordert System zur Einhaltung der Lebensmittelsicherheit

Mit ihren hochgesteckten Zielen beabsichtigt die Firma ein echter Marktführer zu werden, mit entsprechendem nationalem Vertrieb und das in einem hart umkämpften Fleischindustriesegment mit hohen Anforderungen bezüglich Zutaten und Produktreinheit.

Um im Wettbewerb bestehen zu können und auch um größere Kunden gewinnen zu können, ist eine Zertifizierung unumgänglich. Daher strebte das Unternehmen eine SQF Zertifizierung (Safe Quality Food Institute) an. Eine der Voraussetzungen von SQF ist ein System zur Einhaltung der Lebensmittelsicherheit.

Die Lösung: Röntgeninspektionssystem zur sicheren Fremdkörperdetektion

Das Unternehmen entschied sich für ein RAYCON Röntgeninspektionssystem von Sesotec. Ausgestattet mit einer großen 300x150 mm Durchlassöffnung kann das schnelle RAYCON System abhängig von der Produktlänge bis zu 300 verpackte Artikel pro Minute untersuchen. Es detektiert und separiert dabei alle magnetischen und nichtmagnetischen Metalle und Materialien wie Glas, Keramik, Steine, Knochen, PVC etc., selbst wenn diese in metallischer oder metallbeschichteter Folie eingeschlossen sind.

Röntgenscanner zur Detektion von Fremdkörpern in Lebensmittel

Neben seiner Hauptaufgabe, der Erkennung von Fremdkörpern im Produktstrom, kann das RAYCON System auch deformierte Produkte optisch erkennen sowie das Produktgewicht überprüfen. Mit seiner einzigartigen Multi-Lane und Multi-Product Software kann das RAYCON System Produkte unterschiedlicher Größe und Form auf der gleichen Produktionslinie untersuchen. Dabei „lernt“ das RAYCON Röntgensystem die spezifischen Formen von verpackten Produkten. Fehlauslösungen werden vermieden und eine optimierte Detektionsleistung ermöglicht. Das Echtzeit-Betriebssystem mit Touchscreen bietet dem Bedienpersonal ein deutliches Bild von jedem untersuchten, verpackten Wurstprodukt.



Der Kundennutzen: Effektives Lebensmittelsicherheitssystem und erfolgreiche SQF Zertifizierung

Nach der Installation des Röntgensystems konnte das Unternehmen die SQF-Zertifizierung erfolgreich durchführen. Der Geschäftsführer erklärt, welchen großen Nutzen dieses System für die Firma bietet: „Das RAYCON Röntgeninspektionssystem von Sesotec ist ein essentieller Teil unseres Lebensmittelsicherheitssystems, und ich bin immer noch beeindruckt vom hervorragenden Sesotec Service.“


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 Röntgeninspektionssystem hilft bei erfolgreicher SQF Zertifizierung

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<![CDATA[E-Book: Driving Impact – Den Kunststoffkreislauf schließen]]> 2019-11-20 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/e-book-driving-impact-den-kunststoffkreislauf-schliessen https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/e-book-driving-impact-den-kunststoffkreislauf-schliessen Circular Economy

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In Zeiten, in denen sich die meisten Diskussionen um Plastikabfall drehen, werden die positiven Eigenschaften von Kunststoff oft vergessen. Kaum ein Werkstoff hat sich beispielsweise in Sachen Hygiene und Haltbarkeit im Lebensmittelbereich so gut bewährt.  

Das Problem: Zu wenig Kunststoffabfälle werden wiederverwertet

Nur 30 % betrug 2017 die Recyclingrate für Kunststoffe in Europa. In China lag sie bei 25 Prozent und in den USA bei lediglich 9 Prozent. Damit wird extrem viel Ressourcenpotenzial verschenkt. Große Teile des Plastikmülls landen in Deponien oder werden verbrannt und bergen Risiken für das Grundwasser sowie für die Luft. 

Die Lösung – eine Kreislaufwirtschaft

Schließt sich der Kunststoffkreislauf, ist das die sauberste Lösung für Mensch und Umwelt. Das hat inzwischen auch die Politik erkannt. Aber auch die Industrie muss mit positivem Beispiel vorangehen. In unserem E-Book zeigen wir u.a. welche Herausforderungen und Anforderungen eine Circular Economy dabei für Recycler, Kunststoffhersteller – und verarbeiter mit sich bringt.

 

In unserem E-Book erfahren Sie unter anderem:

  • warum Kunststoff ein äußerst wertvoller und wichtiger Werkstoff unserer heutigen Gesellschaft ist
  • welche Probleme durch Kunststoffabfälle entstehen, wenn sie nicht wiederverwertet werden
  • welcher Voraussetzungen es bedarf, damit eine Kreislaufwirtschaft wirklich funktioniert
  • mit welchen Herausforderungen Kunststoff-Recycler, -Hersteller und -Verarbeiter im Rahmen der Kreislaufwirtschaft konfrontiert werden




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<![CDATA[5 Tipps für die optimale Leistung eines Metalldetektors]]> 2019-11-14 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/5-tipps-fuer-die-optimale-leistung-eines-metalldetektors https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/5-tipps-fuer-die-optimale-leistung-eines-metalldetektors White Paper

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Metalldetektoren werden in der Lebensmittelindustrie zur Qualitätskontrolle und zum Schutz vor Verunreinigung eingesetzt. Im Auslieferungszustand sind die Geräte so eingestellt, dass sie die maximale Leistungsfähigkeit erreichen. In den folgenden Wochen und Monaten im Betrieb kann die Leistung von Metalldetektoren z.B. durch Änderungen der Einstellungen oder einem Wechsel der Produkte verringert werden.

Um beste Metalldetektionsergebnisse zu erreichen, genügt es daher nicht, nur die beste Technologie einzusetzen. Die optimale Einstellung des Gerätes ist genauso wichtig, denn es gilt Themen wie die Produktzentrierung, den Abstand zwischen den einzelnen Produkten, die metallfreie Zone, die Lage und die Form des Produktes beim Einlernen oder die Einstellungen für unterschiedliche Produkte zu berücksichtigen.

In unserem White Paper gehen wir näher auf diese Themen ein und geben Ihnen fünf nützliche Tipps, wie Sie Metalldetektoren optimal einstellen, um die bestmögliche Leistung und damit die Reinheit Ihrer Produkte sicherzustellen. 




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<![CDATA[Sesotec im Zeichen der „Circular Plastics Economy“]]> 2019-11-07 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-im-zeichen-der-circular-plastics-economy https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-im-zeichen-der-circular-plastics-economy Circular Economy


Die Sesotec GmbH war vom 16. bis 23. Oktober als Aussteller auf der K-Messe in Düsseldorf präsent und kann ein rundum positives Fazit ziehen. Das Schwerpunktthema „Circular Economy bei Kunststoffen“ zog viele Kunden, Partner und Interessenten an den Messestand. Dort gab Sesotec einen Überblick zum Thema und stellte maßgeschneiderte Lösungen vor, die an den entscheidenden Stellen im Kunststoffkreislauf – Herstellung, Verarbeitung und Recycling - dazu beitragen, Ressourcen zu schonen und Produktionseffizienz zu steigern. 

Wertvolle Einblicke in die Herausforderungen der Kunststoffbranche

„Die alle drei Jahre stattfindende K-Messe ist optimale Gelegenheit, Einblicke darin zu gewinnen, was die Branche an- und umtreibt und sich darüber auszutauschen. Wir sind mit den Ergebnissen der Messe mehr als zufrieden“, so Marc Setzen, CEO der Sesotec GmbH. Zum Fokusthema der K-Messe sagt Setzen: „Circular Economy ist nicht nur eine technische Herausforderung, sondern es braucht ein Umdenken in den Köpfen. Weg von der Sicht, dass Kunststoff ein Wegwerfprodukt ist, hin zum Bewusstsein, dass Kunststoff ein Wertstoff ist. Unsere Geräte und Systeme sind nur ein Baustein im Kreislauf. Nichtsdestotrotz tragen sie wesentlich dazu bei, dass die Qualität der Sekundärkunststoffe aus Rezyklat stimmt und der Kreislauf tatsächlich funktioniert.“

Michael Perl, Group Director Sales Division Sorting Recycling, ergänzt: „Ein Indiz dafür, dass sich in der Branche das Kreislaufthema als ‚Hot Topic‘ etabliert, ist das sehr große Interesse an unserem neuen FLAKE SCAN Kunststoff-Flakes-Analysesystem sowohl von Seiten der Kunststoff-Hersteller und -Verarbeiter als auch von Recyclingunternehmen.“ 

Video-Serie, Themenseite und Circular Economy-Blog

Nach der K-Messe baut Sesotec die Kompetenzen zum Thema „Circular Plastics Economy“ weiter aus. Bereits Mitte des Jahres wurde eine Video-Serie mit dem Titel „Kunststoff: Teil des Problems…Teil der Lösung“ veröffentlicht, in der die Probleme mit Plastikmüll, aber auch Lösungen für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft aufgezeigt werden.

Unter www.sesotec.com/de/circular-economy hat Sesotec eine Themenseite eingerichtet und auch ein eigener Circular-Economy Blog ist seit Kurzem auf der Sesotec Website zu finden. Dort wird es künftig Beiträge, White Paper und E-Books rund um den Kunststoff-Kreislauf geben. Neben grundlegenden Informationen zur Circular Economy werden Trends und Themen diskutiert, die Kunststoff-Recycler, -Hersteller und -Verarbeiter in der Praxis beschäftigen. Für 2020 plant Sesotec mehrere Blog-Beiträge und weitere Formate.

Der Blog www.sesotec.com/de/circular-economy-blog nimmt in der Kommunikation des Themas „Circular Economy“ eine zentrale Stellung ein, weil hier alle Informationen geballt zur Verfügung stehen.


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<![CDATA[Kunststoff: Teil des Problems… Teil der Lösung - Teil 4: Effizienter Einsatz von Rezyklat]]> 2019-10-10 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/kunststoff-teil-des-problems-teil-der-loesung-teil-4-der-einsatz-von-rezyklat-schliesst-den-kreislauf https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/kunststoff-teil-des-problems-teil-der-loesung-teil-4-der-einsatz-von-rezyklat-schliesst-den-kreislauf Circular Economy

Die Kunststoffindustrie steht vor vielen Herausforderungen. Die Gewinnung von Rezyklat aus Abfällen lohnt sich z.B. nur, wenn Plastikmüll absolut sortenrein und metallfrei aufbereitet wird und wenn die Produkte aus dem Sekundärrohstoff mit denen aus neuwertigem Kunststoff qualitativ vergleichbar sind.

Die Herstellung von Rezyklat aus Plastikabfällen ist der erste Schritt. Um den Kunststoffkreislauf aber tatsächlich zu schließen, müssen vermehrt Rezyklate bei der Herstellung neuer Produkte eingesetzt werden. Dies ist durchaus lukrativ für die Kunststoffverarbeiter, denn Rezyklat ist preiswerter als Neuware.

Da die Materialkosten in der Kunststoffindustrie, je nach Segment, 40-80% ausmachen kann die Profitabilität durch den Einsatz von recyceltem Material also deutlich erhöht werden. Zudem hat der Sekundärrohstoff- in hochreiner Form – fast die gleichen Eigenschaften wie neuer Kunststoff.

Dennoch gibt es in der Branche noch Vorbehalte gegen Rezyklat. Besonders die Qualität des Eingangsmaterials spielt hierbei eine wichtige Rolle. Um Verarbeitungsprozesse und -maschinen nicht zu gefährden sowie die Qualität der Endprodukte sicherzustellen, muss das Rezyklat z.B. frei von Verunreinigungen sein.


SCHLUSSFOLGERUNG EINER UMFRAGE ZUM EINSATZ VON REZYKLAT 
DURCH KUNSSTOFFVEARBEITER IN EUROPA (Umfrage IK – Nov 2017, Auszug)
  • Mangelnde Qualität und Versorgungssicherheit sind für Kunststoffverarbeiter derzeit die wesentlichen Herausforderungen
  • Der Preis ist der Hauptanreiz warum Unternehmen auf die Verwendung von Rezyklat umstellen
  • Die Einstellung der Kunden der verarbeitenden Unternehmen gegenüber dem Einsatz von Rezyklat muss verbessert werden
  • Die Einführung von Qualitätsstandards für Rezyklat würde beispielsweise dazu führen, dass die Unternehmen mehr recycelten Kunststoff einsetzen.
  • Die überwiegende Mehrheit der europäischen Kunststoffverarbeiter nutzt Rezyklat bereits heute -
    trotz zahlreicher Hindernisse – aus Kostengründen.
WESENTLICHE ANSATZPUNKTE:
  • Steigerung der Mengen und Qualitäten im Rezyklatmarkt.
  • Steigerung der Nachfrage und Verbesserung der Akzeptanz von Recyclingkunststoffen.
  • Steigerung der Innovationen, um zusätzliche Verarbeitungstechnologien zu finden.

Eine der häufigsten Verunreinigungen, die die Qualität von Rezyklat beeinträchtigen, sind Metallpartikel. Diese müssen vor der Verarbeitung entfernt werden, um fehlerhaft produzierte Kunststoffteile und Maschinenstillstand zu vermeiden. Ein Schneckendefekt, verstopfte Heißkanäle und unterspritzte Kunststoffteile sind Probleme, die durch Metallverunreinigungen im Material verursacht werden.

Maschinenstillstand, Ausfallzeiten oder Rückrufaktionen sind teuer und schaden dem Unternehmensimage. Darüber hinaus bedeuten sie wiederum Verschwendung wertvollen Materials. 


Die Lösung für dieses Problem ist der Einsatz von Metalldetektoren und -separatoren. Der Compound-Hersteller Sitraplas setzt z.B. seit 2006 Metallseparatoren ein, um metallische Fremdkörper zu erkennen und zu separieren. Direkt vor der Förderleitung installiert, detektieren sie feinste Metallpartikel im Bruchteil einer Sekunde und schleusen diese über eine Ausscheidemechanik aus.
Metallseparatoren tragen so zur Verbesserung der Qualität von Rezyklaten bei, machen ihren risikolosen Einsatz möglich und leisten damit einen nachhaltigen Beitrag zu einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft.


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<![CDATA[Sesotec macht Circular Economy bei Kunststoffen effizient]]> 2019-09-23 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-macht-circular-economy-bei-kunststoffen-effizient https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-macht-circular-economy-bei-kunststoffen-effizient Circular Economy


Als einer der führenden Hersteller von Metalldetektoren und Sortiersystemen für die Kunststoffindustrie stellt die Sesotec GmbH ihren K-Messe-Auftritt 2019 in Halle 10, Stand E60 ganz unter das Schwerpunktthema „Circular Economy“. Gezeigt werden maßgeschneiderte Lösungen, die an den entscheidenden Stellen im Kunststoffkreislauf – Herstellung, Verarbeitung und Recycling - dazu beitragen, Ressourcen zu schonen und Produktionseffizienz zu steigern. Sesotec präsentiert dem Fachpublikum zum ersten Mal den Metalldetektor RAPID PRO SENSE 6 und das Kunststoffmaterialanalysesystem FLAKE SCAN. Abgerundet wird der Messeauftritt mit Informationen über die umfangreichen Serviceangebote. 

Die Kreislaufwirtschaft stellt Hersteller, Verarbeiter und Recycler von Kunststoff vor vielfältige Herausforderungen, bietet aber auch zahlreiche Chancen. Es ist hinreichend bekannt, dass Rohstoffe für Neuware begrenzt verfügbar sind, Kunststoff am Ende des Lebenszyklus aber nach wie vor ein wertvoller Werkstoff ist. Es kommt darauf an, die Kreislaufwirtschaft durch die Beteiligung aller „Mitspieler“ erfolgreich zu machen, so dass alle profitieren. 

Andreas Reckziegel, Group Director Sales Division Product Inspection merkt an: „Kunststoffhersteller und -verarbeiter werden mehr und mehr Rezyklat nutzen, weil sie erstens dazu angehalten werden, zweitens die Produkte auf Recycelbarkeit ausgelegt sind und es drittens preislich attraktiver ist. Daher müssen die Hersteller und Verarbeiter darauf achten, dass die Qualität des Verarbeitungsmaterials sehr hoch ist. Qualitätssicherung ist immens wichtig. “ 

Die ökonomische Seite des Einsatzes von Rezyklat

Die Gründe, warum Kunststoffhersteller und -verarbeiter mehr Rezyklat einsetzen möchten, sind - wie genannt - die geringeren Kosten und weil die Erhöhung des Rezyklatanteils politisch und gesellschaftlich gefordert wird. Oft steht recyceltes Material in geeigneter Qualität nicht in genügender Menge zur Verfügung und Kunststoffhersteller und -verarbeiter sind daher gezwungen, Material mit geringerer Qualität zu nutzen. Dies birgt das Risiko, dass die Prozesseffizienz leidet, etwa durch ungeplante Maschinenstillstände oder geringere Qualität des Endprodukts, oder wenn das Rezyklat schlichtweg für die Anwendung nicht geeignet ist. Effizienz und Preisvorteil gehen verloren. 

Um einen Kunststoffkreislauf herzustellen, müssen Recycler Material in ausreichender Qualität bekommen und dieses hocheffizient aufbereiten. 

Welchen Beitrag leisten Sesotec Geräte und Systeme zur Kreislaufwirtschaft?

Sesotec zeigt auf dem K-Messestand Metalldetektoren der Serien GF, PROTECTOR und RAPID PRO SENSE 6, die in unterschiedlichen Bereichen der Materialzuführung eingesetzt werden können und eine hohe Anlagenverfügbarkeit der Verarbeitungsmaschinen sicherstellen, indem sie ungeplante Maschinenstillstände durch Metallpartikel verhindern. Kosten für Reparaturen, für die durch die Stillstandzeiten bedingten Produktionsausfälle und ggf. für Rückrufaktionen werden vermieden. Besonders wenn Rezyklat verarbeitet wird, sind Metalldetektoren unverzichtbare Geräte zur Sicherung einer hohen Anlagenverfügbarkeit und der Vermeidung von Schäden. 

Der erstmals vorgestellte Metalldetektor RAPID PRO SENSE 6 ist mit einer neuentwickelten Ausscheidemechanik ausgestattet, die für Compoundhersteller geeignet ist, die häufig Farbwechsel haben, oder abrasive Materialien herstellen bzw. verarbeiten. 

Ebenfalls neu auf der K 2019 ist das FLAKE SCAN Kunststoff-Flakes-Analysesystem im Labormaßstab. Unternehmen, die aus Rezyklat neues Granulat herstellen, nutzen das FLAKE SCAN Materialanalysesystem bei der Wareneingangskontrolle. Im Recycling wird das Gerät von Qualitätslabors in der Warenausgangskontrolle eingesetzt. In beiden Bereichen werden bisher manuelle Analysen durchgeführt, die viel Zeit beanspruchen und deren Ergebnisse nicht reproduzierbar sind. Mit FLAKE SCAN hingegen können innerhalb weniger Minuten Reports über die Zusammensetzung der Kunststoffsorten und über Fehlfarbanteile in gleichbleibend hoher Qualität und mit reproduzierbaren Ergebnissen erstellt werden. 

Eine weitere Neuheit ist das optische Sortiersystem ASM QUASAR, das im Bereich der Kunststoffherstellung zur Qualitätskontrolle des Granulats dient, damit z.B. Granulatkörner mit sogenannten „Black Spots“ entfernt werden. Neben der Farbe können weitere Parameter wie Oberfläche, Form und Größe bewertet werden. Dadurch ist das System sehr genau bei der Unterscheidung von Gut- und Schlechtmaterial. 

Sortiersysteme von Sesotec für Kunststoffrecycling können mit Sensoren ausgestattet werden, die - je nach Anwendungsfall kombiniert - Flaschen, Flakes oder Mahlgut nach unterschiedlichen Kriterien, wie Farbe, Form, Materialart oder Metall sortieren. Das auf dem Sesotec Messestand ausgestellte Multi-Sensor-Sortiersystem FLAKE PURIFIER+ zeichnet sich durch eine treffgenaue Fremdstoffabtrennung mit geringem Gutmaterialverlust aus. Die spezielle Materialzuführung, die Ventilleiste mit besonders feinem Düsenraster und die integrierbare Resort-Spur des FLAKE PURIFIER+ erhöhen die Effizienz im Recyclingprozess, besonders bei stark verunreinigtem Inputmaterial. 

Service gibt dem Kreislauf den letzten Schliff

Sesotec stellt zur K-Messe aber nicht nur bewährte und neue Geräte und Systeme, sondern auch die umfangreichen Serviceangebote vor. Angefangen von der kompetenten Beratung, über Inbetriebnahmen, bis hin zu Wartungspaketen und digitalem Service, wie z.B. Predictive Maintenance, bietet Sesotec die ganze Palette, die den Kunden maximale Maschinenverfügbarkeit und optimale Performance sicherstellen. Mittels des neuen VISUDESK Visualisierungsprogramms lassen sich alle Sesotec Geräte in einer Anlage überwachen und steuern. Fundament dafür ist ein OPC UA Maschinen-Kommunikationsmodell, das auf den Geräten implementiert ist. 

Michael Perl, Group Director Sales Division Sorting Recycling: “Die K-Messe zeigt deutlich, dass Kreislaufwirtschaft eine komplexe Aufgabe ist und dass unsere Metalldetektoren, Materialanalysesysteme, Sortiergeräte und Serviceangebote für alle am Kunststoffkreislauf Beteiligten Nutzen bringen, den Herstellern, Verarbeitern und Recyclern. Vor diesem Hintergrund war nie zuvor eine K-Messe so spannend für uns.“


Mehr Infos zu Sesotec auf der K 2019 finden Sie hier.

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<![CDATA[Sesotec Systeme in der modernsten Glasrecyclinganlage in Irland]]> 2019-09-20 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-systeme-in-der-modernsten-glasrecyclinganlage-in-irland https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-systeme-in-der-modernsten-glasrecyclinganlage-in-irland Case Studies

Glas ist ein Material, das sich unendlich oft recyceln lässt, ohne dabei an Qualität einzubüßen. Der Vorteil in der Verwendung von Altglas im Vergleich zur Neuproduktion liegt im deutlich geringeren Energieaufwand. Gleichzeitig spart die Verwendung von recyceltem Glas Rohstoffe wie Quarzsand, Soda und Kalk ein.

Das Problem: Nichttransparentes Glas stellt besondere Anforderungen an das Recycling

Bei der Herstellung von neuen Glasprodukten ist die Reinheit der verwendeten Altglasscherben der entscheidende Faktor für die Glashütten. Doch die Scherben aus der Sammlung von Altglas enthalten oft unerwünschte Materialien, wie Keramik, Steine und Porzellan (KSP), die entfernt werden müssen. Solche Fremdstoffe können bei der Flaschenproduktion zu Fehlern und Einschlüssen führen. Wegen der optischen Ähnlichkeit, landen bei den KSP Störstoffen aber auch Glassorten, die eigentlich recycelt werden könnten.

Dunkles bis hin zu schwarzem Glas, das vorzugsweise für die Verpackung von empfindlichen und leicht verderblichen Lebensmitteln wie z.B. Salatöl oder auch Sahnelikör verwendet wird, schützt den Inhalt generell vor Licht und speziell vor Sonneneinstrahlung und damit vor vorzeitigem Verderb. Nach der Entsorgung stellt das dunkle, nicht transparente Glas eine besondere Anforderung an das Recycling dar. Bisher war eine Unterscheidung zwischen KSP und dunklem Glas nicht möglich. Diese dunklen Glasscherben wurden zusammen mit KSP aussortiert und kamen auf Deponien.

Die Lösung: Innovative Sortiertechnologie erkennt dunkles Glas

Glassco Recycling Ltd. ist Irlands größter Sammler und Recycler von gebrauchten Glas und Dosenverpackungen. Das Unternehmen hat in Kooperation mit der Sesotec GmbH und deren Partnerunternehmen KRS Recycling Systems GmbH basierend auf der neu überarbeiteten „FLASH C-C Technik“ eine Möglichkeit gefunden, um dunkle, nichttransparente Glasscherben in entsprechender Qualität zurück an die Glas produzierende Industrie liefern zu können und dadurch den Recyclingkreislauf wieder zu schließen. Jährlich werden so alleine in dieser Anlage nochmal über 10.000 Tonnen Altglas, das ansonsten auf Deponien gelandet wäre, wiederverwendet. Glassco Recycling zufolge ist diese Anlage die erste ihrer Art.

Bei den Multisensorsortiersystemen K9 FLASH C-C werden äußerst präzise Hochgeschwindigkeitskameras eingesetzt, die eine Scanrate von über 20.000 Scans pro Sekunde und damit eine Erkennung von bis zu 100.000 Glasteilen pro Minute ermöglichen. Kombiniert mit neuester LED-Beleuchtungstechnologie, erstellen die Kameras genaue optische Messungen von jeder einzelnen Glasscherbe. Durch ein neues Auswerteverfahren, welches unter anderem Ansätze von künstlicher Intelligenz aufgreift, kann dieses neue System zwischen dunklem Glas und Teilen aus Keramik, Stein und Porzellan (KSP) unterscheiden.

Der Kundenvorteil: Weniger Glasverlust im Sortierprozess

Zeki Mustafa, Geschäftsführer von Glassco Recycling, ist von der Leistung der K9 FLASH Sortiergeräte überzeugt: „Durch den Einsatz der neuen Technologie verringert sich unser Glasverlust im Sortierprozess, da das dunkle, nicht-transparente Glas im Glasstrom verbleibt und recycelt werden kann.“


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 Sesotec Systeme in der modernsten Glasrecyclinganlage in Irland



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<![CDATA[Neues Forschungsprojekt für innovative Recyclingverfahren von Elektroschrott gestartet]]> 2019-09-17 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/neues-forschungsprojekt-fuer-innovative-recyclingverfahren-von-elektroschrott-gestartet https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/neues-forschungsprojekt-fuer-innovative-recyclingverfahren-von-elektroschrott-gestartet Recycling

Elektroschrott enthält viele Wertstoffe, die für eine Wiederverwertung zurückgewonnen werden sollten. Dazu zählen hochwertige Metalle wie Gold, Kupfer, Tantal und Selten-Erd-Elemente, aber auch hochwertige Kunststoffe. Während einige Metalle wie Gold und Kupfer beispielsweise schon effizient zurückgewonnen werden können, gehen in herkömmlichen Recyclingverfahren noch viele Wertstoffe und rund die Hälfte der enthaltenen gering konzentrierten Metalle verloren. Ein Konsortium, bestehend aus der Technischen Hochschule Aschaffenburg, der Fraunhofer-Einrichtung für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS sowie den Industriepartnern Sesotec und Mairec, hat sich nun im Rahmen des Projekts «IRVE – Innovative Recycling Verfahren für Elektroschrott» zum Ziel gesetzt, neue Prozesse zur effizienten Rückgewinnung wertstoffhaltiger Bauteile aus Elektroschrott zu finden.

In der Regel werden in bereits bestehenden Recyclingverfahren grobe Schredder zur Zerkleinerung des Elektroschrotts mit anschließenden energieaufwendigen Schmelzprozessen eingesetzt. Da beim Elektroschrott die verschiedenen Komponenten häufig miteinander verlötet, verschweißt oder verklebt sind, besteht beim Schreddern der Nachteil, dass der Elektroschrott zwar in viele Teile zerkleinert wird, jedoch die verschiedenen Materialkomponenten noch verbunden sind. Zudem gehen im Schmelzverfahren weitere Wertstoffe wie z.B. die Kunststofffraktionen verloren.

Das Projekt IRVE setzt genau hier an, um das Recycling von E-Schrott zu optimieren. Dazu werden zwei verschiedene Ansätze untersucht: Beim ersten Verfahren wird der Elektroschrott mithilfe von Sensoren erfasst. Die Daten werden für Suchalgorithmen verwendet, die wertstoffhaltige Bauteile identifizieren. Im Anschluss werden genau diese Bauteile entstückt. Beim zweiten Verfahren wird der Elektroschrott mittels der sogenannten elektrohydraulischen Zerkleinerung zerlegt. Das Verfahren basiert auf Schockwellen, die durch gepulste Funkenentladungen entstehen und über ein flüssiges Trägermedium auf das Material übertragen werden. Durch diese kurzen, aber heftigen mechanischen Stöße werden gezielt Schwachstellen im Material angegriffen. Die Auftrennung erfolgt an makroskopischen Verbindungsstellen (gelötet, geschweißt, geklemmt, geklebt, geschraubt) oder an mikroskopischen Grenzflächen (Korn- oder Phasengrenzen). Im zweiten Schritt werden die Komponenten dann über eine automatisierte Sortierung in einzelne Stofffraktionen getrennt. Beide Verfahren werden nicht nur hinsichtlich der Effektivität der Aufkonzentrierung der Wertstoffe, sondern auch in Bezug auf ihre Wirtschaftlichkeit untersucht und miteinander verglichen. Es wird dabei ermittelt, welches Verfahren für welchen Stoffstrom wirtschaftlich nutzbar ist.

Die Ergebnisse des Projektes sollen dann direkt in Anlagen und Prozessen der beteiligten Industriepartner zur Optimierung der Recyclingverfahren eingesetzt werden. Somit wird das Projekt zur Rohstoffsicherung in Bayern und darüber hinaus beitragen und wertvolle Primärressourcen schonen.

Das Projekt IRVE wurde im Rahmen des Projektverbunds für mehr Ressourceneffizienz in der bayerischen Wirtschaft, insbesondere für KMU und Handwerk – ForCYCLE II ins Leben gerufen und ist Teil des 7-Punkte-Plans der Bayerischen Staatsregierung vom 31.07.2018. Dieser wurde als Maßnahme der aktuellen Umweltpaktvereinbarung zwischen Staatsregierung und der bayerischen Wirtschaft vom StMUV vorbereitet.


Quelle: Fraunhofer IWKS

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<![CDATA[Sesotec ist Mitglied bei der Initiative „SAVE FOOD“]]> 2019-09-04 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-ist-mitglied-bei-der-initiative-save-food https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-ist-mitglied-bei-der-initiative-save-food Unternehmen


Mit innovativen Lösungen leistet die Sesotec GmbH einen konkreten Beitrag zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung. Im Bild v. l. n. r.: CEO Marc Setzen, Group Director Sales Division Product Inspection Andreas Reckziegel, Group Director Marketing Christian Stadler.


Die Sesotec GmbH ist seit kurzem Fördermitglied der Initiative „SAVE FOOD“ und setzt sich damit aktiv gegen Nahrungsmittelverschwendung und -verluste ein. „SAVE FOOD“ ist die gemeinsame Initiative der Welternährungsorganisation FAO, des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, UNEP, der Messe Düsseldorf und der „interpack“, der Weltleitmesse für Verpackung und Prozesse. Durch verschiedene Projekte, Messen und Konferenzen sollen Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Industrie sowie Konsumenten stärker für das Thema sensibilisiert werden, um so der Verschwendung von Lebensmitteln entgegenzuwirken. 

Nachhaltiges Wirtschaften und Ressourcenschonung zählt zu den Grundpfeilern der Unternehmensphilosophie der Sesotec Group. Aus diesem Grund hat sich der Hersteller von Geräten und Systemen für die Fremdkörperdetektion und die Materialsortierung für die Mitgliedschaft bei der Initiative „SAVE FOOD“ entschieden. Ziel ist es, den Kunden aus der Lebensmittelindustrie Lösungen anzubieten, die dazu beitragen, Lebensmittelverschwendung zu minimieren, gleichzeitig aber Produktivität und Produktqualität zu steigern. 

Die Verfügbarkeit von genügend sicheren Lebensmitteln ist eine der Herausforderungen, die Sesotec antreibt. „In der Lebensmittelproduktion machen es unsere hochempfindlichen Fremdkörperdetektoren und Materialsortiersysteme möglich, dass unerwünschte Bestandteile, wie z.B. Fremdkörper oder Fehlprodukte, zielgenau aus einem Materialstrom ausgeschieden werden. Die Verluste an einwandfreien Produkten sind gering “, erklärt Andreas Reckziegel, Group Director Sales Division Product Inspection.  

„Mit unserer mehr als 40-jährigen Erfahrung und unseren innovativen Geräten und Systemen tragen wir dazu bei, dass keine verunreinigten Lebensmittel in den Handel gelangen. Rückrufaktionen, z.B. weil Fremdkörper in einem Produkt gefunden wurden, schaden nicht nur dem Image, sondern sind auch eine große Verschwendung, weil alle Produkte einer zurückgerufenen Charge vernichtet werden müssen“, erläutert Reckziegel das Engagement von Sesotec.

Marc Setzen, CEO von Sesotec, ergänzt: „Die Mitgliedschaft bei „SAVE FOOD“ ist für Sesotec von großer Bedeutung, denn die Verschwendung von Lebensmitteln ist nicht nur ein ethisches, sondern auch ein wirtschaftliches Problem. In der EU fallen jährlich rund 88 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an, deren Kosten auf 143 Milliarden Euro geschätzt werden. Rund 13 Prozent fallen im Processing an, davon drei bis fünf Prozent durch Fehlausschleusung. Durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Unternehmen der Lebensmittelindustrie tragen wir dazu bei, diese Verschwendung zu verhindern.“

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<![CDATA[Sesotec hat einen neuen Vertriebspartner in der Schweiz]]> 2019-08-30 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-hat-einen-neuen-vertriebspartner-in-der-schweiz https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-hat-einen-neuen-vertriebspartner-in-der-schweiz Kunststoff Die Sesotec GmbH, Hersteller von Geräten und Systemen für die Fremdkörperdetektion und die Materialsortierung, hat mit der KUMA Solution GmbH zum 1. September 2019 einen neuen Vertriebspartner für die Schweiz. Die KUMA Solution GmbH ist Lieferant von verschiedenen Peripherieprodukten für die Kunststoff verarbeitende Industrie und seit rund 25 Jahren erfolgreich im Schweizer Markt tätig. Kontinuität in der Beratung, dem Service und der Ersatzteilverfügbarkeit gehören zu den Stärken des Familienunternehmens. Angetrieben von dem Anspruch, die Anforderungen der Kunden sowohl mit bewährter als auch mit neuester Peripherie-Technologie zu erfüllen, betreut das Team der KUMA Solution GmbH vom Firmensitz in Rothrist aus den Schweizer Markt.

Marlise Steimle, Geschäftsführerin der KUMA Solution GmbH, sagt zur neuen Partnerschaft: "Durch die Erfahrung von 25 Jahren Tätigkeit in der Kunststoff verarbeitenden Industrie kennt KUMA Solution GmbH die vielfältigen Möglichkeiten der Sesotec Geräte und weiß auch, welches System wo die größte Effizienz erzeugt. Sesotec Metalldetektoren und Metallseparatoren, korrekt im Verarbeitungsprozess integriert, tragen dazu bei, dass Produktionsprozesse störungsfrei laufen und der Kunde effizient, kostensparend und ohne zeitraubende Maschinenstillstände produzieren kann."

Manuel Rückert, Sesotec Area Sales Manager Product Inspection im DACH Bereich, freut sich auf die Zusammenarbeit: "Mit KUMA Solution GmbH haben wir einen erfahrenen Partner im Schweizer Kunststoffmarkt für uns gewinnen können. Wir freuen uns auf eine langfristige, partnerschaftliche und erfolgreiche Zusammenarbeit deren Ziel es auch ist, die Bekanntheit der Marke Sesotec in der Schweiz zu erhöhen."

Die KUMA Solution GmbH vertreibt ab 1. September 2019 die Geräte der Sesotec GmbH an die Kunststoff-verarbeitende Industrie in der Schweiz. KUMA Geschäftsführerin Marlise Steimle und Manuel Rückert, Sesotec Area Sales Manager Product Inspection freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.


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<![CDATA[FachPack 2019: Fremdkörperdetektion für eine nachhaltige Produktion]]> 2019-08-27 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/fremdkoerperdetektion-fuer-eine-nachhaltige-produktion https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/fremdkoerperdetektion-fuer-eine-nachhaltige-produktion Lebensmittel Zur FachPack 2019 (24. bis 26. September in Nürnberg) stellt die Sesotec GmbH in Halle 3A, Stand 146 unter dem Motto „Zuverlässiges Fremdkörper-Management“ technologisch führende Metall- und Fremdkörperdetektionslösungen für verpackte Produkte vor. Als Messehighlights werden das Produktinspektionssystem RAYCON D+ und das Metall-Detektionssystem VARICON+ mit dem INTUITY Metalldetektor präsentiert. Außerdem informiert Sesotec über seine umfangreichen Servicepakete und freut sich auf fachkundige Diskussionen mit den Messestandbesuchern.

In der Lebensmittelindustrie wird es immer wichtiger, nachhaltig, d.h. mit höchster Wertschöpfung und ohne Verschwendung von Ressourcen, zu produzieren. Fremdkörperdetektion spielt in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle und die Innovationskraft von Sesotec hinsichtlich Technologien und Dienstleistungen setzt dabei Maßstäbe. 

Röntgensysteme sind „State of the Art“

Wenn Produkte in Verpackungen – auch in metallisierten - untersucht werden müssen, sind Röntgensysteme die führende Technologie, weil damit außer Metalle auch eine Vielzahl von anderen Fremdkörpern z.B. Glas, Steine, Keramik, Kunststoffe und gebrochene oder fehlende Produkte sicher detektiert werden. RAYCON D+ von Sesotec übertrifft die Vorgaben von international gültigen Standards wie IFS und BRC zum Teil um bis zu 400 Prozent und hat dabei eine Fehlauslösungsrate unter 0,01 Prozent. Die innovative Power Management Software des RAYCON D+ erkennt die Dicke des zu untersuchenden Produktes und passt automatisch die Leistung der Röntgenquelle an.  

Metalldetektion mit höchster Empfindlichkeit

Zur Untersuchung von verpackten Produkten präsentiert Sesotec das Metall-Detektionssystem VARICON+, das mit der INTUITY Detektionsspule ausgestattet ist und durch die Multi-Simultan-Frequenz Technologie eine bis zu 50 Prozent höhere Tastempfindlichkeit als andere Systeme im Markt erreicht. Eingesetzt in der Warenausgangskontrolle stellt es sicher, dass verpackte Produkte frei von metallischen Verunreinigungen sind. 

Service macht den Unterschied

Damit die Metalldetektoren und Röntgensysteme auf lange Sicht die maximale Effizienz der Produktion sicherstellen, bietet Sesotec umfangreiche Serviceleistungen an. Auf dem FachPack-Messestand können sich die Besucher sowohl über die Service-Pakete für Metalldetektoren als auch über das „Lifetime Warranty“-Servicepaket für Röntgengeräte informieren.  

Alle Informationen über Sesotec auf der FachPack finden Sie unter https://www.sesotec.com/emea/de/sesoteclive/fachpack-2019

Röntgenscanner zur Detektion von Fremdkörpern in Lebensmittel

Das Produktinspektionssystem RAYCON D+ zeichnet sich durch Detektionsgenauigkeit, Flexibilität und Bedienkomfort aus.

Der INTUITY Metalldetektor arbeitet mit Multi-Simultan-Frequenz Technologie für High-End-Metalldetektion. Das User Interface INTUITY CONTROL ist einfach zu bedienen und ergonomisch platziert.
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<![CDATA[Booklet über Röntgeninspektion in der Lebensmittelindustrie]]> 2019-08-01 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/booklet-ueber-roentgeninspektion-in-der-lebensmittelindustrie https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/booklet-ueber-roentgeninspektion-in-der-lebensmittelindustrie White Paper


Download Booklet




Die Produktinspektion ist ein unverzichtbares Element verantwortungsbewusster Lebensmittel-Produktion geworden und fester Bestandteil eines HACCP-Konzepts bzw. Vorraussetzung zur Einhaltung internationaler Lebensmittelstandards. Insbesondere Röntgensysteme rücken dabei immer mehr in den Fokus. In unserem Booklet zur Röntgeninspektion von Lebensmitteln geben wir Ihnen u.a. einen Überblick über Röntgeninspektion im Allgemeinen, wichtige Standards und Lösungen von Sesotec.


Das erwartet Sie im Detail in unserem X-ray Booklet:

  • Ihr Produkt – Unsere Lösung
  • Die Funktionsweise eines Röntgensystems und sein maßgeblicher Vorteil
  • Lebensmittelsicherheit und Lebensmittelstandards
  • X-Ray Systeme für verpackte Produkte
  • Altes Gewürzamt setzt auf Sesotec
  • RAYCON im Test
  • Rund um das Thema Strahlenschutz
  • Do Product – Think Service





Laden Sie sich hier unser kostenloses Booklet herunter:

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<![CDATA[Kunststoff: Teil des Problems… Teil der Lösung - Teil 3: Sortiertechnologien]]> 2019-07-25 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/kunststoff-teil-des-problems-teil-der-loesung-teil-3-sortiertechnologien-als-wichtiger-baustein-der-kreislaufwirtschaft https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/kunststoff-teil-des-problems-teil-der-loesung-teil-3-sortiertechnologien-als-wichtiger-baustein-der-kreislaufwirtschaft Circular Economy

25 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle erzeugen die Europäer jedes Jahr. Weltweit entstehen jährlich 78 Millionen Tonnen Plastikabfall. Auf dieses globale Problem muss die Welt insgesamt reagieren, denn bisher liegen die Recyclingraten überall auf niedrigem Niveau: In Europa bei 30 Prozent, in China bei 25 Prozent und in den USA bei lediglich neun Prozent (Plastikmüll-Statistik 2017). Große Teile des vermeintlichen Mülls werden noch verbrannt oder landen auf Deponien und in der Umwelt und bergen damit Risiken für unser Wasser, Luft und die Nahrungskette. 

Um eine Kreislaufwirtschaft zu erreichen, ist es wichtig, dass alle Akteure ihren Beitrag zu dieser Aufgabe leisten: Vom Produktdesign und der Produktherstellung seitens der Kunststoffindustrie, über einen bewussten Gebrauch und Müllvermeidung bzw. Mülltrennung seitens der Verbraucher, gefolgt vom richtigen Recycling und Sortierung seitens der Abfall- und Recyclingwirtschaft, bis hin zur Umwandlung in hochwertige Sekundärrohstoffe und deren Verwendung für die Herstellung von neuen Produkten.


Wie funktioniert eine Kreislaufwirtschaft?

Um den Plastikmüll beziehungsweise den gebrauchten Kunststoff tatsächlich als Sekundärrohstoff nutzen zu können und daraus Rezyklate in Neuwaren-Qualität herzustellen, muss das Ausgangsmaterial möglichst rein sein. In Anbetracht der Entwicklungen werden Technologien zu Materialsortierung und Fremdkörperdetektion für die Abfallwirtschaft immer wichtiger.

Und genau an dieser Stelle ist das Know-how von Sesotec gefragt. Denn die Technik, die höchst präzise sortieren kann und damit sortenreines Ausgangsmaterial liefert, gibt es längst.

Die Sortier-Systeme von Sesotec sortieren die gesammelten Kunststoffe (Flaschen, Flakes oder Mahlgut) nach unterschiedlichen Kriterien, wie Farbe, Form oder Materialart. Sie sind mit Sensoren ausgestattet, die je nach Anwendungsfall kombiniert werden können. Mit Nahinfrarot-Technologie erkennen die Anlagen unterschiedliche Materialarten. Mit Kamerasystemen können Materialströme nach Farbe und Form sortiert werden. Auch spezielle Metallsensoren können in den Systemen verbaut werden.

Sesotec stellt sich der Herausforderung der Branche und hat mehr als 600 Sortieranlagen für Kunststoff-Recycling weltweit im Einsatz. Reinheitsquoten von über 99,9 Prozent werden in vielen Anwendungsfällen erreicht. Nur eine entsprechend gute Qualität der sortierten Fraktionen ermöglicht eine stoffliche Verwertung auf hohem Niveau. Die Probleme stellen vor allem Materialverbunde, Kunststoffe mit Zusätzen, Etiketten aber auch verschmutze Kunststoffe dar.

Ein Musterbeispiel, das bereits heute aufzeigt, wie eine Kreislaufwirtschaft funktionieren kann, ist PET. Beim PET Recycling spielt Sesotec bereits eine führende Rolle und ist ein wichtiger Partner: Es wurden Lösungen entwickelt, die Fremdstoffe aus PET-Strömen separieren bzw. diese Stoffströme in sortenreine Fraktionen trennen.

Je nach Verunreinigung können durch mehrstufige Sortierprozesse Reinheiten von annähernd 100 Prozent erreicht werden. Diese Sortierschritte machen das Bottle-to-Bottle-Recycling, d.h. dass aus gebrauchten Flaschen wieder neue Flaschen gemacht werden, erst möglich. 


PET als Vorbild
Polyethylenterephthalat - besser bekannt als PET - ist ein besonderer Wertstoff, der beim Recycling seine Eigenschaften lange nicht verliert und deswegen zu 100 Prozent wiederverwertet werden kann.
99 Prozent der pfandpflichtigen PET-Flaschen werden von den Konsumenten zurückgegeben. 93,5 Prozent dieser Flaschen werden sortiert und recycelt – entweder zu neuen PET-Flaschen (34 Prozent), zu Folien (27 Prozent), zu Textilfasern (23 Prozent) oder zu Bändern und
Reinigungsmittelflaschen (16 Prozent).

 


Zusammengefasst ist zu sagen, dass nicht nur das Angebot an Kunststoffrezyklaten vergrößert werden muss. Auch die Nachfrage und die Bereitschaft genau diese zu verwenden, muss zunehmen.

Nur dann schließt sich der Kreislauf. Die Kreislaufwirtschaft ist eine globale und gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Politisch gibt es weltweit aktuell keinen Konsens dahingehend, daher muss die Industrie eine Schlüsselrolle übernehmen.



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<![CDATA[Sichere Inline-Metalldetektion für Rohfleisch und verarbeitetes Fleisch]]> 2019-07-24 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sichere-inline-metalldetektion-fuer-rohfleisch-und-verarbeitetes-fleisch https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sichere-inline-metalldetektion-fuer-rohfleisch-und-verarbeitetes-fleisch Case Studies

In einer der am stärksten automatisierten Fleischverarbeitungsfabriken Singapurs werden eine Vielzahl frischer und verarbeiteter Produkte aus Huhn, Rind und Lamm in traditioneller HALAL-Qualität hergestellt. Bei der Verarbeitung von Fleisch müssen hohe Qualitätsstandards erfüllt werden. Daher betrachtet dieser Referenzkunde in seiner über 11.000 m² großen Fertigung, wo ein Viertel der Nachfrage an Frischgeflügel in Singapur verarbeitet wird, jeden Produktionsschritt mit Sorgfalt.

KSB Distribution Pte.Ltd. erhielt die ISO 9001, HACCP und HALAL-Zertifizierungen als Anerkennung für Lebensmittelsicherheit-, Fertigungs- und Qualitätsmanagement-Systeme. KSB ist auch Food Safety Partner der Agri-Food and Veterinary Authority in Singapore.

In der Produktionslinie für HALAL Würstchen gibt es die höchsten Qualitätsanforderungen. Aus bestem australischen Fleisch werden unter Beachtung aller HACCP-Regeln Produkte hergestellt, die an Supermärkte, renommierte Restaurants und Hotels geliefert werden.

Eine Anforderung des HACCP-Standards ist die Platzierung von Metalldetektoren an verschiedenen kritischen Punkten der Produktion. KSB hatte schon unterschiedliche Kontrollpunkte in der Fleischverarbeitung definiert und suchte eine Lösung für die Endkontrolle nach der Verpackung.

Die breite Produktpalette von Sesotec, die alle Anforderungen der Fremdkörperdetektion erfüllt, war für KSB ausschlaggeben. Der Tunnelmetalldetektor GLS GENIUS+ hat sich als einer der meist verwendeten Detektoren in der Lebensmittelindustrie etabliert, denn er lässt sich optimal mit Transportbändern kombinieren, um verpackte Produkte zu inspizieren. Sein geschlossener, rechteckiger Aufbau ermöglicht hohe Empfindlichkeiten für eine zuverlässige Metalldetektion und ist in über 200 Größen lieferbar.

Diese ausgereifte Technologie und die damit verbundenen Serviceleistungen, die Sesotec vor und nach dem Kauf erbringt, haben den Kunden bei seiner Kaufentscheidung überzeugt.


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 Sichere Inline-Metalldetektion für Rohfleisch und verarbeitetes Fleisch

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<![CDATA[Sesotec Sortiersysteme für weltweit führenden E-Schrott-Recycler]]> 2019-07-22 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-sortiersysteme-fuer-weltweit-fuehrenden-e-schrott-recycler https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-sortiersysteme-fuer-weltweit-fuehrenden-e-schrott-recycler Case Studies

Vor rund 100 Jahren als kleiner Recyclingbetrieb von Albert G. Sims in Sydney, Australien, gegründet, entwickelte sich das Unternehmen „Sims Metal Management“ (SMM) zum führenden Metallrecycling-Unternehmen mit zahlreichen Standorten auf der ganzen Welt. Als Teil des SMM Gesamtunternehmens ist „Sims Recycling Solutions“ (SRS) für die umweltgerechte Separation und Verwertung von Elektro- und Elektronikschrott sowie von Mischmetallen zuständig. Das Unternehmen zählt zu den weltweit größten E-Schrott-Verwertungs- und Recyclingunternehmen.

SRS setzt auf Sesotec

An den Standorten in UK, in den Niederlanden, Deutschland sowie in Österreich setzt SRS bereits seit vielen Jahren die VARISORT Sortiersysteme von Sesotec ein. Integriert in die Recyclingprozesse sind die Sorter flexible Lösungen für die Aufbereitung des Elektro- und Elektronikschrotts. Am Standort Eindhoven, Niederlande, hat SRS die Kapazitäten erweitert und nun wird dort eine der größten E-Schrott-Recyclinganlagen in der Region betrieben. Die Erweiterungen umfassen eigene Metall- und Kunststoffrecyclinglinien, die mit Sesotec-Sortiersystemen zur Metall- und Kunststoffabtrennung ausgestattet sind. SRS behandelt die separierten Materialien als Sekundärrohstoffe weiter, wodurch eine erneute Zuführung zum Recyclingkreislauf möglich ist.

Kreislauf funktioniert nur mit sortenreinen Sekundärrohstoffen

Die Recyclingprozesse am Standort Eindhoven sind beispielhaft für die Komplexität der Sortieranforderungen im Bereich Elektro- und Elektronikschrott-Recycling. Hier kommt es besonders darauf an, das geschredderte Material in sortenreine Stoffströme zu trennen, damit diese erneut dem Rohstoffkreislauf zugeführt werden können. Im Elektro- und Elektronikschrott sind unter anderem Metalle (Stahl, Aluminium, Kupfer), Kunststoffe und Leiterplatten enthalten.

Die VARISORT WEEE Multi-Sensor-Sortiersysteme von Sesotec zeichnen sich dadurch aus, dass sie zuverlässig Kunststoffe von Leiterplatten und Metallen abtrennen. Um die Sortieraufgaben bei SRS erfüllen zu können, setzt Sesotec bei den VARISORT WEEE Sortiersystemen auf eine Kombination aus induktiver Metallerkennung und optischer Objekterkennung.

„Die kontinuierliche Verbesserung der Verarbeitungsprozesse hat oberste Priorität, wenn es darum geht weltweit Sekundärrohstoffe in hoher Qualität liefern zu können. Die Multi-Sensor-Sortiersysteme von Sesotec ermöglichen eine flexible Anpassung an neue und auch kompliziertere Sortieranforderungen, die sich durch komplexere Produkte am Markt ergeben“, Marc Affüpper, Direktor von SRS, EMEA.


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 Sesotec Sortiersysteme für weltweit führenden E-Schrott-Recycler


Mehr Infos zu Sims Recycling Solutions: www.SimsRecycling.com

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<![CDATA[Kunststoff: Teil des Problems… Teil der Lösung - Teil 2: Lösungsansätze der EU]]> 2019-07-10 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/kunststoff-teil-des-problems-teil-der-loesung-teil-2-loesungsansaetze-der-eu https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/kunststoff-teil-des-problems-teil-der-loesung-teil-2-loesungsansaetze-der-eu Circular Economy

China nimmt den Plastikmüll der Welt nicht mehr länger auf und in unseren Ozeanen drohen bald mehr Plastikteile als Fische zu schwimmen. Handeln ist gefordert.

Um Plastikmüll zu reduzieren, gibt es viele Wege. Den Einsatz zu verbieten, ist eine Möglichkeit. Tatsächlich sind viele Plastikverpackungen überflüssig. In einigen Bereichen haben sie aber auch Vorteile – zum Beispiel in Sachen Hygiene und Haltbarkeit. Ein vollständiges Verbot ist daher utopisch.

Ein anderer Ansatz ist es, Plastik an vielen Stellen zu vermeiden und sich im „Plastikfasten“ zu üben. Aber auch das wird vor allem in industriellen Bereichen nicht überall gelingen. Deshalb braucht es eine alternative Lösung, die man auch in der Plastikstrategie der EU findet: die Kreislaufwirtschaft.


Kunststoffstrategie der Europäischen Union

Ihre Kunststoffstrategie hat die Europäische Union am 16. Januar 2018 vorgelegt. Das definierte Ziel darin lautet: Bis 2030 sollen alle Kunststoffverpackungen entweder wiederverwendbar oder auf kostengünstige Art und Weise recycelbar sein. Mit ihrer Plastikstrategie will die EU unter anderem die Vermüllung der Meere aufhalten. Langfristig muss das Ziel sein, Kunststoffabfälle im Meer gänzlich zu vermeiden. Aber das kann nur gelingen, wenn sich eine Kreislaufwirtschaft einstellt und der Wert des vermeintlichen Abfalls endlich erkannt wird.

Die gesamte EU-Strategie basiert konkret auf vier Grundpfeilern:

  • der Produktion von recyclingfähigen Produkten
  • der Optimierung der getrennten Sammlung von Plastikabfällen
  • der Erhöhung der Recyclingkapazitäten
  • der Wiederverwendung der Rezyklate in der Produktion

Damit schafft die EU Verbindlichkeit. Und das ist nötig, wenn man die Abfall-und Recycling-Zahlen einmal genauer unter die Lupe nimmt.



Ungenutztes
Potenzial

25 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle erzeugen die Europäer jedes Jahr. Weltweit
entstehen jährlich 78 Millionen Tonnen Plastikabfall. Auf dieses globale
Problem muss die Welt insgesamt reagieren, denn bisher liegen die
Recyclingraten überall auf niedrigem Niveau: 

In Europa bei 30 Prozent, in China bei 25 Prozent
und in den USA bei lediglich 9 Prozent (Plastikmüll-Statistik 2017).
Große Teile des Mülls landen in Deponien oder werden verbrannt und bergen damit Risiken für unser Grundwasser und die Luft.


Projekte wie „Pacific Garbage Screening“ versuchen derzeit Techniken zu entwickeln, mit denen der Müll eingesammelt werden kann. Gelänge es, die Unmengen an Müll schon an den Flussmündungen ins Meer clever abzufischen, dann ließen sich auch diese mit den passenden Sortieranlagen trennen und sinnvoll wiederverwerten. Und das käme auch der Plastikstrategie der EU nach.


Der Kreislauf in der Realität



Aber wie funktioniert eine Kreislaufwirtschaft? Schon beim Design von Verpackungen muss die Recyclingfähigkeit bedacht werden, denn um den Plastikmüll beziehungsweise den gebrauchten Kunststoff tatsächlich als Sekundärrohstoff nutzen zu können und daraus Rezyklate in Neuwaren-Qualität herzustellen – egal wo auf der Welt – muss das Ausgangsmaterial möglichst rein sein. Das ist die Grundvoraussetzung.

Welche Rolle das Know-how von Sesotec in der Kreislaufwirtschaft spielen kann, erfahren Sie im dritten Teil unserer Serie.



Hier geht's zu den weiteren Beiträgen dieser Serie:

Teil 1: Ein globales Problem

Teil 3: Sortiertechnologien

Teil 4: Effizienter Einsatz von Rezyklat


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<![CDATA[Sesotec lädt am 19. Juli zum „Tag der Berufe“ ein]]> 2019-07-08 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-laedt-am-19-juli-zum-tag-der-berufe-ein https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-laedt-am-19-juli-zum-tag-der-berufe-ein Unternehmen

Informationen aus erster Hand über zehn Ausbildungsberufe und Einblicke in die Firma Sesotec - das verspricht der zweite Tag der Berufe, der am Freitag, 19. Juli 2019, von 14 bis 16 Uhr stattfindet. Angesprochen sind alle Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse.

Die Palette der Ausbildungsberufe, die Sesotec an diesem Tag präsentiert, ist breit gefächert: Elektroniker/-innen für Geräte und Systeme, Fachinformatiker/-innen für Systemintegration, Fachkräfte für Lagerlogistik, Fachkräfte für Metalltechnik, Fremdsprachenindustriekaufleute, Industriekaufleute, Industriemechaniker/-innen, Konstruktionsmechaniker/-innen, Mediengestalter/-innen Digital & Print und Technische Produktdesigner/-innen. Auch Schulabgängern, die ihre Ausbildung mit einem dualen Studium kombinieren möchten, werden Möglichkeiten geboten.  

Vorurteile abbauen und Möglichkeiten aufzeigen – das sind zwei wesentliche Argumente für Sesotec zum zweiten Mal den Tag der Berufe zu organisieren. Gerade Produktion und IT gewinnen mit Blick auf Industrie 4.0 auch bei Sesotec immer mehr an Bedeutung und es ist dem Unternehmen besonders daran gelegen, hier die interessanten Inhalte und Vorteile einer Ausbildung in diesen Bereichen vorzustellen.

Die Ausbilder/-innen von Sesotec stehen am 19. Juli 2019 von 14 Uhr bis 16 Uhr beim „Tag der Berufe“ für Fragen rund um die Ausbildungsberufe zur Verfügung. Im Bild v.li.n.re.: Eva Göbel, Ausbilderin für Kaufmännische Berufe; Alexander Grassl, Ausbilder für IT-Berufe; Alois Fuchs, Ausbilder für Elektronik-Berufe; Thomas Biebl, Ausbilder für Mechanik-Berufe, Dieter Sprenzinger, Ausbilder für Techn. Produktdesigner/-innen; Marco Schober, Ausbilder für Lagerlogistikfachkräfte

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<![CDATA[Kunststoff: Teil des Problems… Teil der Lösung - </br>Teil 1: Ein globales Problem ]]> 2019-06-26 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/kunststoff-teil-des-problems-teil-der-loesung-teil-1-ein-globales-problem https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/kunststoff-teil-des-problems-teil-der-loesung-teil-1-ein-globales-problem Circular Economy

Die Plastikproduktion nahm in den letzten Jahrzehnten weltweit stark zu und liegt aktuell bei der zweihundertfachen Menge dessen, was noch 1950 aus den Fabriken kam. Europa verursacht ein Viertel des weltweiten Plastikverbrauchs, hauptsächlich aus Verpackungen, die nach kurzer Anwendung im Müll landen. Außerdem wird Plastik in Baugewerbe (20%), für Fahrzeuge (8,6 %) und in der Elektronik (5,7%) verwendet.  

China und EU erhöhten den Druck

Gebrauchter Kunststoff gilt heute noch oftmals als Müll und als zu entsorgendes Problem. Eine immense Menge davon ging in den vergangenen Jahren nach China und damit einer vermeintlichen Lösung zu. Rund 51 Prozent (7,5 Millionen Tonnen) des Weltplastikabfalls landete 2017 dort. Bis dato war China der größte Abnehmer weltweit. Abfall mit Schiffen dorthin zu transportieren und die Schiffe dann für den Rückweg mit neuen Konsumgütern zu beladen, war lange ein einträgliches Geschäftsmodell. Durch Chinas sogenannte „National Sword“-Initiative ist das mittlerweile schwieriger. Was genau steckt dahinter? 

Im Januar 2018 hat die chinesische Regierung mit dem „National Sword“ den Import von minderwertigem Plastikmüll gestoppt. Nur noch Kunststoffabfälle mit einem Reinheitsgrad von 99,5 Prozent dürfen ins Land. China will nicht mehr länger als Deponie für andere Länder dienen. Auch andere asiatische Staaten, die kurzfristig die Abfälle aufnahmen und noch aufnehmen, sind überlastet, werden über kurz oder lang Einfuhrverbote erlassen und sind damit kein Ausweg. Das stellt die Abfall- und Recyclingwirtschaft vor Herausforderungen. Alternativen sind gefragt. 

Auch die EU hat das Problem erkannt und in ihrer Plastikstrategie Anfang 2018 fixiert. Das darin formulierte Ziel: Bis 2030 sollen alle Kunststoffverpackungen entweder wiederverwendbar oder auf kostengünstige Art und Weise recycelbar sein.

Eine weitere Herausforderung, die die Abfall- und Recyclingwirtschaft letztendlich vor die gleiche Aufgabe stellt, wie Chinas „National Sword“-Initiative: den Kunststoffabfall in möglichst reiner Qualität der Wiederverwertung zuzuführen. Denn dies ist eine zwingende Voraussetzung für seine Verwendung als Sekundärrohstoff.


Plastik ohne Ende

Im Jahr 1950 kam das erste Plastikprodukt auf den Markt. 
Damals wurden weltweit jährlich etwa 1,5 Millionen Tonnen Plastik produziert. Heute (2017) sind es weltweit rund 350 Millionen Tonnen im Jahr.
Von 1950 bis 2017 sind insgesamt 8,3 Milliarden Tonnen Kunststoff erzeugt
worden. Der größte Plastikhersteller ist China (26%), gefolgt von
Europa (20%) und Nordamerika (19%). Nach Schätzungen wird sich die Plastik
Produktion auf 1124 Millionen Tonnen vergrößern. (Plastics Europe)


Schwimmendes Problem

150 Millionen Tonnen Müll schwimmen bereits auf den Weltmeeren, drei Viertel davon sind Kunststoffe, und jedes Jahr kommen eine Million Tonnen dazu. Viele Meereslebewesen verenden kläglich daran. Welche Effekte der Kunststoff in den Weltmeeren auf die Gesundheit der Menschen hat, die ihn wiederum über die Nahrungskette aufnehmen, ist noch nicht erforscht. Belegt ist allerdings die Tatsache, dass Kunststoff erst nach 350 bis 400 Jahren abgebaut ist.

Vor allem Verpackungsmaterialien, die am Strand deponiert werden, Rückstände aus Flüssen sowie Abfälle aus der Fischerei wie Netzreste oder Taue, sind für die Meeresverschmutzung und Leiden vieler Meereslebenswesen verantwortlich.  

Langfristig muss das Ziel sein, Kunststoffabfälle im Meer gänzlich zu vermeiden. Aber das kann nur gelingen, wenn sich eine Kreislaufwirtschaft einstellt und der Wert des vermeintlichen Abfalls endlich erkannt wird.


Wo sie treiben:
Plastikteppiche der Meere

Die Kunststoffabfälle sammeln sich hauptsächlich in
fünf Gebieten: im Nordpazifik, im Indischen Ozean, im Südpazifik, im Nord- und
Südatlantik jeweils in der Nähe des Äquators, wo verschiedene Wasserströmungen
und -temperaturen aufeinandertreffen. 

Der größte Müllteppich ist der Great Pacific Garbage
Patch im Nordpazifik mit einer Fläche von
rund 1,6 Millionen Quadratkilometern befinden sich geschätzte 1,8 Billionen
Plastikteilchen.


Auf die Reinheit kommt es an

Schnelle und sinnvolle Wege zur Verwertung, dort, wo der Müll anfällt, sind unabdingbar, denn der Plastikverbrauch und damit auch der Abfall nehmen stetig zu.

Auch aus Nachhaltigkeitsperspektive ist ein Umdenken gefordert. Plastikabfall kann nicht mehr länger als Müll betrachtet werden. In Zeiten schwindender fossiler Ressourcen ist er ein wertvoller Rohstoff.

Nur eine sehr gute Qualität der Recyclingmaterialen ermöglicht eine stoffliche Verwertung auf hohem Niveau.  




Hier geht's zu den weiteren Beiträgen dieser Serie:

Teil 2: Lösungsansätze der Europäischen Union

Teil 3: Sortiertechnologien

Teil 4: Effizienter Einsatz von Rezyklat



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<![CDATA[Detektoren schützen gefrorene Fischprodukte vor Metallfremdkörpern]]> 2019-06-19 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/detektoren-schuetzen-gefrorene-fischprodukte-vor-metallfremdkoerpern https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/detektoren-schuetzen-gefrorene-fischprodukte-vor-metallfremdkoerpern Case Studies Das dänische Unternehmen Fisker Skanderborg A/S, ein Lieferant von Verpackungsanlagen, hat zwei Sesotec Metallsuchsysteme des Typs VARICON COMPACT an P. Taabbel & Co. A/S in Nordjütland verkauft.

Taabbel verarbeitet alle Arten von Fisch und Schalentieren zu Produkten für Caterer im In- und Ausland. Anspruch und Ziel von Taabbel ist es, Lebensmittel auf einem hohen und stets gleichbleibenden Qualitätsstandard zu produzieren, der den geltenden gesetzlichen und behördlichen Vorschriften für die Lebensmittelsicherheit entspricht und auf den HACCP-Grundsätzen beruht. Das Metalldetektionssystem VARICON COMPACT von Sesotec setzt sich aus einem Tunnelmetalldetektor, einem Förderband und einer Auswerteelektronik zusammen. Bei Metalldetektion erfolgt der Ausscheidevorgang mittels Bandstopp.


VARICON COMPACT kann problemlos in bestehende Produktionslinien integriert werden. Dank einer hohen Detektionsleistung erkennt es verschiedene metallische Fremdkörper in Produkten und eignet sich hervorragend für Anwendungen in der Lebensmittelindustrie.

Wirksamer Schutz für Verbraucher, Maschinen und Image

Die Metalldetektionssysteme von Sesotec, die für die Inspektion von Stückgütern nach der Verpackung, dem Wiegen oder Etikettieren eingesetzt werden, schützen die Produkte von Herstellern und Verarbeitern in der Lebensmittelindustrie zuverlässig vor unerwünschten Metallfremdkörpern. Der Tunnelmetalldetektor erkennt schnell und effizient Metallteilchen, die in Produkten enthalten sind. Somit sind Verbraucher, Maschinen und der Ruf des Unternehmens gut geschützt.

Die Lösung für Taabbel in der Fischindustrie

Die zwei Metallsuchsysteme des Typs VARICON COMPACT wurden von Fisker Skanderborg A/S an P. Taabbel & Co. A/S in Nordjütland verkauft. „Die Lösung ist nach Hygienic Design Vorgaben aufgebaut und erfüllt die hohen Anforderungen der Lebensmittelindustrie“, lautete das Argument, mit dem Fisker Sales Manager Flemming Foldager seinen Kunden Taabbel überzeugen konnte.

Für Per Toft, Technischer Leiter von Taabbel, waren Qualität und Preis der Metalldetektionssysteme am wichtigsten. Deswegen hat er sich für die Lösung von Sesotec entschieden. „Seit kurzem laufen alle unsere gefrorenen Fischprodukte durch die zwei Metalldetektoren von Sesotec. Die Bedienung der Geräte ist sehr logisch aufgebaut und daher einfach zu erlernen. VARICON COMPACT erfüllen unsere Erwartungen voll und ganz“, sagt Per Toft.


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 Detektoren schützen gefrorene Fischprodukte vor Metallfremdkörpern

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<![CDATA[Metallverunreinigungen in der Kunststoffverarbeitung]]> 2019-06-19 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metallverunreinigungen-in-der-kunststoffverarbeitung-ursachen-und-gegenmassnahmen https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metallverunreinigungen-in-der-kunststoffverarbeitung-ursachen-und-gegenmassnahmen White Paper


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Metallverunreinigungen sind in der Kunststoffindustrie ein weitverbreitetes Problem. Metallverunreinigungen stellen nicht nur ein Problem für die Qualität des Endprodukts dar, sondern können auch schwere Schäden an Verarbeitungsmaschinen verursachen und damit die Produktion zum Stillstand bringen.

Die richtige Kombination aus verschiedenen Gegenmaßnahmen ist dabei der Schlüssel für eine metallfreie Produktion. Ihre Vorteile: hohe Anlagenverfügbarkeit, geringe Ausschussquote und zufriedene Kunden.  

Wie gelangen Metalle in Kunststoff-Prozesse?

Die Ursachen von Metallverunreinigungen sind unterschiedlich: Produktionsbedingt wie z.B. durch Verschleiß- und Bruchteile von Maschinen oder Werkzeugen oder produktionsextern wie z.B. durch verunreinigtes Eingangsmaterial oder Gegenstände von Mitarbeitern. Eine ständige Kontrolle und Analyse der Produktionsprozesse sowie die Installation von Metalldetektoren sind wichtige Maßnahmen, die zur Produktqualität und Profitabilität beitragen.

Effektive Gegenmaßnahmen bei Metallverunreinigungen in der Kunststoffverarbeitung

In unserem Whitepaper zeigen wir Ihnen im Detail Probleme, deren Ursachen und welche Gegenmaßnahmen notwendig sind, um Metallverunreinigungen in der Kunststoffverarbeitung zu beseitigen.

Das erwartet Sie in unserem White Paper:

  • Probleme, die durch Metallverunreinigungen entstehen
  • Ursachen der Metallverunreinigung – woher kommt all das Metall?
  • Maßnahmen zur Reduzierung von Metallverunreinigungen bei der Kunststoffverarbeitung




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<![CDATA[Metalldetektor für die Qualitätskontrolle von Gummimatten]]> 2019-06-04 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metalldetektor-fuer-die-qualitaetskontrolle-von-gummimatten https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metalldetektor-fuer-die-qualitaetskontrolle-von-gummimatten Case Studies

Die Firma CY Handee Rubber Mouldings mit Sitz im Norden Malaysias produziert Gummimatten für ein renommiertes internationales Möbelunternehmen und ist in Malaysia Marktführer. Um die Qualitätsanforderungen zu erfüllen, die das Möbelunternehmen verlangt, entschloss sich CY Handee Rubber Mouldings einen Metalldetektor zu installieren. Sesotec und ein anderer Anbieter wurden verglichen und bewertet.

Zur Qualitätsendkontrolle wollte CY Handee Rubber Mouldings große, mit Gummimatten gefüllte Kisten untersuchen, bevor diese das Werk verlassen. Ziel war, dass sich in den Kisten ausschließlich Gummimatten ohne Metalleinschlüsse befinden sollten. Da die Kisten sehr groß sind, war die Leistung des Metalldetektors bezüglich der Tastempfindlichkeit von größter Wichtigkeit, denn die Empfindlichkeit nimmt mit zunehmender Größe des Detektors ab.

Der GLS Tunnelmetalldetektor von Sesotec ist in einem Förderband eingebaut und bietet höchste Empfindlichkeit bei maximaler Störsicherheit. Der GLS Tunnelmetalldetektor wird in vielen Industriebereichen angewendet. Er detektiert alle magnetischen und nichtmagnetischen Metalle und kann dank seiner extrem kurzen metallfreien Zone einfach in jedes vorhandene Förderband integriert werden. Neben der technischen Zuverlässigkeit des Metalldetektors war es für Sesotec ein Vorteil, dass ein Demogerät zur Verfügung gestellt wurde. Das Demogerät überzeugte CY Handee Rubber Mouldings durch seine Einfachheit sowohl beim Einbau, als auch bei der Anwendung und Bedienung. Dass die hohen Anforderungen an die Tastempfindlichkeit erfüllt und hervorragende Detektionsergebnisse erreicht wurden, führten schließlich zu einer Kaufentscheidung zugunsten des GLS Tunnelmetalldetektors von Sesotec.

Technische Merkmale sind sicher wichtig für die Auswahl eines Lieferanten, aber eine langfristige Partnerschaft kann nur auf Basis von exzellenten zusätzlichen Dienstleistungen begründet werden. Diese gaben bei CY Handee Rubber Mouldings den Ausschlag, sich für Sesotec zu entscheiden.


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 Metalldetektor für die Qualitätskontrolle von Gummimatten

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<![CDATA[Was die Fleischindustrie von Produktinspektionssystemen erwartet]]> 2019-05-23 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/was-die-fleischindustrie-von-produktinspektionssystemen-erwartet https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/was-die-fleischindustrie-von-produktinspektionssystemen-erwartet Unternehmen


Für die Sesotec GmbH waren es auf der IFFA 2019 zwei wichtige Themen, um die sich der ganze Messeauftritt drehte: Röntgentechnologie und Serviceleistungen.

Für Sesotec liegt der Schlüssel für den Erfolg von Röntgensystemen in der engen Zusammenarbeit mit Kunden, die wichtiger Innovationstreiber und Partner auf Augenhöhe sind. Deshalb stellte Sesotec auf dem Messestand eine Designstudie „X-ray inspection for the future“ aus, an dem die Anwender mitdiskutieren konnten, welche Anforderungen z.B. baulicher Art sie an ein Röntgeninspektionsgerät haben. Die Kunden, mit denen Sesotec auf dem Messestand sprach, gaben Feedback aus der Praxis, welche Features in Zukunft von Röntgengeräten gewünscht oder gar erwartet werden. 

Was innovative Serviceleistungen anbelangt, stellte Sesotec auf der IFFA das neue „Lifetime Warranty“-Servicepaket für Röntgensysteme vor. Dieses Service-Paket beinhaltet eine lebenslange Gewährleistungsverlängerung auf Röntgenröhre und Detektor sowie vorausschauende Wartung. Der Vorteil für Anwender von Sesotec Röntgengeräten mit „Lifetime Warranty“ Service ist, dass über die gesamte Lebenszeit des Gerätes mit maximaler Wertschöpfung bei voller Kostenkontrolle produziert werden kann.

Das Rahmenprogramm der IFFA bot auch in diesem Jahr das „IFFA Forum“, das in Fachvorträgen wichtige Branchentrends aufgriff. Eines der Top-Themen war „Food Safety“. Uli Hurzlmeier, X-ray Produktmanager bei Sesotec, hielt in diesem Zusammenhang einen Vortrag zum Thema „Erkennung von Kunststoffen mit der Dual-Energy Technologie“. Die Resonanz der Zuhörer war durchweg positiv. Ein Indiz dafür, dass in der Fleischindustrie das Thema „Detektion von Kunststoffen“ immer mehr an Bedeutung gewinnt und aktiv nach Lösungen gesucht wird.


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<![CDATA[Erkennung von Kunststoffen mit Röntgensystemen in der Lebensmittelindustrie]]> 2019-05-22 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/erkennung-von-kunststoffen-mit-roentgensystemen-in-der-lebensmittelindustrie https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/erkennung-von-kunststoffen-mit-roentgensystemen-in-der-lebensmittelindustrie Lebensmittel Das Rahmenprogramm der IFFA bot auch in diesem Jahr das „IFFA Forum“, das in Fachvorträgen wichtige Branchentrends in den Mittelpunkt stellt. Eines der Top-Themen war „Food Safety“. Uli Hurzlmeier, X-ray Produktmanager bei der Sesotec GmbH, einem der führenden Hersteller von Produktinspektions- und Sortiersystemen, hielt in diesem Zusammenhang einen Vortrag zum Thema „Erkennung von Kunststoffen mit der Dual-Energy Technologie“. 

Fakt ist, dass immer öfter Lebensmittel zurückgerufen werden, weil sie mit Fremdkörpern - u.a. aus Kunststoff - verunreinigt sind. Um Verbraucher vor negativen Folgen zu schützen, müssen folglich ganze Chargen von Produkten aus dem Verkauf genommen werden. Als innovativen Lösungsansatz zur Detektion von Fremdkörpern, insbesondere von Kunststoffen, stellte Uli Hurzlmeier die Möglichkeiten der Röntgeninspektion mit Dual-Energy Technologie vor. 

Herkömmliche Röntgensysteme können Fremdkörper wie Metallpartikel und Steine detektieren. Verunreinigungen aus Kunststoff und Gummi bleiben wegen ihrer geringen Dichte oft unentdeckt. Das Dual-Energy Verfahren stellt für die Detektion von Verunreinigungen aus Kunststoffarten eine Alternativlösung dar.

Für alle, die Interesse an dem Vortrag „Erkennung von Kunststoffen mit der Dual-Energy Technologie“ haben, stehen eine Videoaufzeichnung des Vortrags von Uli Hurzlmeier und die Präsentationscharts zum Download zur Verfügung:



Download Fachvortrag

 "Detection of plastics & other low dense foreign bodies within meat industry"

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<![CDATA[Metalldetektion für die Sicherheit und Reinheit von Fleischprodukten]]> 2019-05-09 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metalldetektion-fuer-die-sicherheit-und-reinheit-von-fleischprodukten https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metalldetektion-fuer-die-sicherheit-und-reinheit-von-fleischprodukten Case Studies

Die Fleischmanufaktur Haspel e.K. mit über 25 Jahren Erfahrung in Einkauf, Verarbeitung und Verkauf von Fleisch setzt auf Qualität und innovative Technik. Am Firmensitz in Dombühl beschäftigt die Firma über 200 Mitarbeiter und legt größten Wert auf die Einhaltung nationaler und internationaler Qualitätsstandards wie das QS Siegel und IFS. Darüber hinaus werden individuelle Kundenvorgaben erfüllt. Haspel geht es aber nicht nur darum, Qualitätsstandards zu erreichen, sondern ist auch angetrieben von dem Streben, dass die Ware frei von Fremdkörpern sein muss.

Eine breite Produktpalette an frischem und gefrorenem Fleisch von Schwein und Rind sowie Fleischzubereitungen in verschiedenen Verpackungsvarianten von 200 Gramm bis sechs Kilogramm und sehr hohe Produkteffekte, erfordern eine Metalldetektion mit Spitzentechnologie. Die Inspektion am Warenausgang nach der Verpackung, wo pro Tag bis zu 130 Tonnen Fleisch und Fleischzubereitungen durchlaufen, ist notwendig.

Das Förderbandsystem UNICON+ von Sesotec mit integriertem Metalldetektor INTUITY sorgt für Stabilität und Hygiene in Verbindung mit höchster Metalldetektionsleistung und einfachster Bedienung. Die Multi-Simultan-Frequenz Technologie ermöglicht Haspel, dass Produkte aus drei verschiedenen Verpackungslinien mit dem gleichen Metalldetektor untersucht werden können. „Das schnelle Wechseln unterschiedlicher Programme per externer Ansteuerung der Warenwirtschaft, aufgrund der bereits erwähnten drei Verpackungslinien, stellt für uns eine sehr wichtige und nützliche Funktion dar“, sagt Florian Stadelmann, Betriebsleiter der Haspel Fleischmanufaktur.


Bei der Multi-Simultan-Frequenz Technologie arbeiten zwei Frequenzen, die zwischen 0 und 900 Kilohertz liegen, parallel. Die Auswahl der zwei Frequenzen, die am besten zum Produkt passen, findet beim Einlernprozess statt. Danach inspiziert INTUITY gleichzeitig mit diesen zwei Frequenzen, um die besten Metalldetektionsergebnisse zu erreichen.

Ziel des Kunden ist es, die verschiedensten Fleischwaren und Verpackungsgrößen mit besten Empfindlichkeiten untersuchen zu können. Obwohl bereits Geräte von Sesotec vorhanden sind, wurden Versuche mit Geräten verschiedener Hersteller gemacht, um die Leistung der neuen Multi-Simultan-Frequenz Technologie vergleichen zu können. INTUITY von Sesotec hat mit höchster Detektionsgenauigkeit und sehr einfacher Bedienung überzeugt. Hinzu kommt ein tadelloser und stabiler Betrieb ohne Fehlausschleusungen und die beste Empfindlichkeit auf Edelstahl, was zur vollen Zufriedenheit beim Kunden führt. Die Zusammenarbeit zwischen Haspel und Sesotec hat sich ein weiteres Mal bewährt.


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 Metalldetektion für die Sicherheit und Reinheit von Fleischprodukten

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<![CDATA[Vorteile und Nutzen von OPC UA in der Kunststoffindustrie]]> 2019-05-07 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/vorteile-und-nutzen-von-opc-ua-in-der-kunststoffindustrie https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/vorteile-und-nutzen-von-opc-ua-in-der-kunststoffindustrie Kunststoff Seit einigen Jahren ist das Schlagwort „Industrie 4.0“ in aller Munde. Wichtiger Bestandteil für die erfolgreiche Einführung von Industrie 4.0 ist der Austausch von Daten in der Produktion. Für diesen Zweck etabliert sich zunehmend der offene Schnittstellenstandard OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture). Doch welche Vorteile und welchen Nutzen hat OPC UA in der Anwendung zum Beispiel in der Kunststoffindustrie?  

Um es vorweg zu nehmen: in der Kunststoffindustrie trägt der Maschinenkommunikationsstandard OPC UA dazu bei, Prozesse von der Produktion bis zum Service zu optimieren sowie Verluste von Zeit, Rohstoffen und Produkten (Ausschuss) zu minimieren. Höchste Qualität und maximale Wertschöpfung sind auf diese Weise sichergestellt.

Beispiel für OPC UA Kommunikation: Metallseparator „spricht“ mit Misch-/Dosiereinheit

Angenommen ein Kunststoffunternehmen stellt Verschlüsse für die Kosmetikindustrie her und hat in der Produktionshalle mehrere Spritzgießmaschinen im Einsatz. Zur Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit setzt das Unternehmen Metallseparatoren ein, die direkt zwischen der Misch- und Dosiereinheit für das Granulat und dem Materialeinzug der Maschine sitzen.  

Es kann vorkommen, dass sich ein kleiner, metallischer Fremdkörper im Granulat befindet, der die Misch- und Dosiereinheit durchläuft und über die Förderleitung direkt zur Maschine gelangt. Der Metallseparator wendet den nahenden Störfall ab, weil er das Metallteilchen erkennt und sicher ausschleust. Zu beachten ist, dass bei der Ausschleusung auch ein geringer Teil des Gutmaterials mitausgeschieden wird und daher nicht mehr die exakt berechnete und zu dosierende Menge an Granulat im Werkzeug der Spritzgießmaschine ankommt.  

Durch die Vernetzung und Kommunikation über die OPC UA Schnittstelle ist es möglich, dass der Metallseparator der Misch- und Dosiereinheit die Materialausschleusung mitteilt. Gleichzeitig wird kommuniziert, welche Menge nachdosiert werden muss, damit die Materialrechnung wieder aufgeht. Dieser Part erfolgt problemlos und die Verschlüsse, die aus der Spritzgießmaschine kommen, sind einwandfrei.  

Ohne die standardisierte Kommunikation via OPC UA hätten schon kleinste Abweichungen in der Granulatzufuhr dazu führen können, dass fehlerhafte Teile, wie z.B. unterspritzte Verschlüsse, produziert worden wären. Diese Fehlproduktionen bleiben oftmals erst einmal unbemerkt: sie fallen ohne weitere Untersuchung in einen Karton, dieser wird zugeklebt und an den Kunden verschickt. Reklamationen sind so gut wie sicher.  

Vorteile und Nutzen von OPC UA: Optimierte Anlagenverfügbarkeit und Produktqualität

OPC UA sorgt in der Kunststoffindustrie durch die intelligente Vernetzung aller am Produktions- und Verarbeitungsprozess beteiligten Komponenten für eine reibungslose Kommunikation. Der Austausch der Daten, z.B. zwischen Metallseparatoren und Dosiereinheiten, ist die Voraussetzung für die Steigerung von Anlagenverfügbarkeit und Produktqualität. Reklamationen werden vermieden.  

Bartosch Jauernik, OPC UA Experte bei Sesotec, sagt: „Wir stellen uns den Herausforderungen von Industrie 4.0 und arbeiten aktiv an der Entwicklung des OPC UA Standards für unsere Geräte. Sesotec ist einer der ersten Anbieter von intelligenten Metallseparatoren für die Kunststoffindustrie. Unsere Geräte können untereinander, vor allem aber mit anderen Maschinen kommunizieren, Daten austauschen und sich selbst optimieren.“  



Bartosch Jauernik steht für Fragen zu OPC UA zur Verfügung und gibt praktische Hinweise hinsichtlich Implementierung und Prozesse.
 

Bartosch Jauernik
Produktmanager
Tel. +49 (0) 8554 308-2370
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<![CDATA[Markt Schönberg und Sesotec besiegeln Kauf des Gewerbegebiets Kreuzbach]]> 2019-05-07 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/markt-schoenberg-und-sesotec-besiegeln-kauf-des-gewerbegebiets-kreuzbach https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/markt-schoenberg-und-sesotec-besiegeln-kauf-des-gewerbegebiets-kreuzbach Unternehmen

Das Gewerbegebiet Kreuzbach: In Zukunft der neue Firmenstandort der Sesotec GmbH. Die drei Schönberger Bürgermeister und die beiden Sesotec Geschäftsführer warfen schon mal einen Blick in den Bebauungsplan. (Im Bild v.li.n.re.: Sesotec CEO Marc Setzen, Schönbergs Erster Bürgermeister Martin Pichler, Sesotec CFO Markus Schwarzkopf, zweiter Bürgermeister Günter Klampfl und dritter Bürgermeister Herbert Kern.)

Es ist geschafft: Nach mehrjährigen Vorarbeiten hat der Markt Schönberg das über 75.000 Quadratmeter große Gewerbegebiet Kreuzbach verkauft. Mit den Unterschriften unter den Kaufvertrag hat die Sesotec GmbH nun beste Voraussetzungen für den Bau eines neuen Firmenstandorts. Am bisherigen Sitz – nur wenige hundert Meter vom künftigen Firmengelände entfernt – ist das Schönberger Unternehmen platzmäßig an die Grenzen gestoßen. 

„Es war ein langer Weg, doch nun haben wir ein erstes Etappenziel erreicht und freuen uns auf die kommenden Schritte“, kommentierte Marc Setzen, CEO der Sesotec GmbH. Auch Schönbergs Erster Bürgermeister Martin Pichler und seine beiden Kollegen Günter Klampfl und Herbert Kern sind sehr zufrieden: „Wir bedanken uns bei allen Beteiligten und sind froh, dass die Firma Sesotec als größter Arbeitgeber des Marktes Schönberg ihr dynamisches Wachstum bei uns vor Ort fortsetzen kann.“ 

„Im Jahr 2018 ist unser Gruppenumsatz profitabel um fast ein Viertel auf deutlich über 70 Millionen Euro gewachsen und für dieses Jahr weist alles darauf hin, dass wir uns nochmals klar steigern können. Auch mittel- und langfristig wird die Nachfrage nach unseren Produktinspektions- und Sortiergeräten hoch bleiben“, so Sesotec-CFO Markus Schwarzkopf und CEO Marc Setzen ergänzt: „Wenn wir die wachsenden Ansprüche unserer Kunden erfüllen und unsere ehrgeizigen Unternehmensziele erreichen wollen, dann ist ein Neubau unumgänglich.“ 2019 werden die Planungen für den neuen Standort vorangetrieben, der Baubeginn soll 2020 stattfinden.

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<![CDATA[Sesotec zeichnet Stol inspection systems mit „Regional Dealer Award 2018“ aus]]> 2019-05-06 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-zeichnet-stol-inspection-systems-mit-regional-dealer-award-2018-aus https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-zeichnet-stol-inspection-systems-mit-regional-dealer-award-2018-aus Unternehmen

Die Sesotec Vertriebsmannschaft freute sich, die Auszeichnung „Regional Dealer Award 2018“ an Stol inspection systems bv überreichen zu können. Im Bild von li. nach re. Andreas Reckziegel, Oliver Uhrmann, Udo Stol, Peter Dries und Simone Thijs 


Im Rahmen eines Besuchs im März 2019 zeichnete die Sesotec GmbH den Handelspartner Stol inspection systems bv aus den Niederlanden mit dem „Regional Dealer Award 2018“ aus. Stol inspection systems bv verkaufte von allen Sales Partnern in der Vertriebsregion EMEA (ausgenommen Deutschland)  die meisten Sesotec Metalldetektions-, Röntgen- und Magnetsysteme. CEO Udo Stol und Sales Director Simone Thijs nahmen die Urkunde entgegen. 

Im Namen von Sesotec bedankten sich Group Director Sales Division Product Inspection Andreas Reckziegel, Director Sales Division Product Inspection EMEA Oliver Uhrmann und Regional Sales Manager Peter Dries für die herausragende Leistung von Stol inspection systems. Zudem schätzt die Sesotec den kontinuierlichen Beitrag zur Entwicklung und Verbesserung des Produktportfolios und des proaktiven Services. 

Stol inspection systems bv ist seit zehn Jahren Handelspartner von Sesotec und spezialisiert auf Verkauf und After Sales von Inspektionssystemen für die Lebensmittel-, Chemie- und Pharmaindustrie. Die Metalldetektions-, Röntgen- und Magnetsysteme von Sesotec sind sowohl standardisiert als auch kundenspezifisch angepasst für nahezu alle Anwendungen erhältlich. Beratungsleistungen hinsichtlich der Einhaltung von HACCP, IFS, BRC und ISO 22000 zur Vermeidung von Fremdkörperkontaminationen runden das Portfolio von Stol inspection systems bv ab.


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<![CDATA[Aufbereitung von Elektro- und Elektronikschrott bei Hennemann Umweltservice]]> 2019-04-30 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/aufbereitung-von-elektro-und-elektronikschrott-bei-hennemann-umweltservice https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/aufbereitung-von-elektro-und-elektronikschrott-bei-hennemann-umweltservice Case Studies

Das Unternehmen Hennemann Umweltservice Elektronik GmbH hat seinen Hauptsitz in Espelkamp (NRW). Das Angebot des Unternehmens umfasst die Sammlung, den Transport, die Demontage und die Aufbereitung von ­Elektro-­ und Elektronikschrott einschließlich aller erforderlichen Projektierungs-, Organisations- und Dokumentationsaufgaben. 

Seit Anfang 2015 gehört das Unternehmen der Drekopf-Gruppe an. Die Drekopf-Gruppe befasst sich seit mehr als 75 Jahren als familiengeführtes, mittelständisches Unternehmen mit der ordnungsgemäßen Entsorgung von Abfällen. Mit dem Anschluss der Hennemann Umweltservice GmbH, konnte die Drekopf-Gruppe ihr Leistungsspektrum um das Elektro- und Elektronikrecycling erweitern. 

Die Hennemann Umweltservice Elektronik GmbH behandelt bis zu 50.000 Tonnen an Elektronikprodukten pro Jahr. Die Kunden kommen aus den Bereichen Handel, Kommunen, Industrie, Gewerbe, Verwaltung und aus dem privaten Sektor. Das Angebot umfasst außerdem die zertifizierte Vernichtung von Datenträgern. In eigenen Recyclinganlagen wird das Material entsprechend aufbereitet. „An dieser Stelle findet sich auch der Anknüpfungspunkt für den Einsatz von Sesotec Recycling-Sortieranlagen“, so Eugen Wiebe, Niederlassungsleiter in Espelkamp. 

Der E-Schrott-Recyclingprozess

Das Elektro- und Elektronikschrottmaterial wird zunächst über manuelle Zerlegestationen, Schredder und per Handsortierung in einzelne Bestandteile aufgeschlüsselt. Dadurch können werthaltige oder wiederverwertbare Materialien abgetrennt werden. Durch den Einsatz der automatischen Sortiersysteme VARISORT WEEE von Sesotec wird eine noch präzisere Abtrennung bei gleichzeitig höheren Durchsatzmengen erreicht.


Die Recycling-Sortiergeräte VARISORT WEEE finden ihren Anwendungsbereich in der Nachsortierung von geschredderten Elektro- und Elektronikkleingeräten. Ziel der Sortierung ist, das darin enthaltene Metallgemisch abzutrennen. Zusätzlich zum Metallgemisch sind in den geschredderten Kleingeräten auch ca. 80% Kunststoffe enthalten, die nach der Metallentfrachtung dem Recyclingkreislauf zugeführt werden können. Die VARISORT WEEE Geräte transportieren das Material mittels eines Förderbandes zur Detektionseinheit, die bei der Firma Hennemann mit Sensoren zur Farb- und Formerkennung sowie zur Metallerkennung, alternativ auch zur Edelstahlerkennung ausgestattet ist. 

Inverse Sortierung

Sesotec setzt in diesem Bereich auf eine inverse Sortierung. Diese ermöglicht eine sichere Abtrennung von rund 90% der in der E -Schrott-Fraktion enthaltenen Kunststoffteile. Bei der inversen Sortierung werden Objekte, die kein Metallsignal liefern, separiert. Dabei wird in dieser Fraktion eine Reinheit > 99% erreicht. Darüber hinaus ergibt sich bei dieser Anwendung der Vorteil eines reduzierten Druckluftverbrauchs. Da vorwiegend nur leichte und flächige Objekte aussortiert werden müssen, ist ein Luftdruck von 3-4 bar ausreichend. Auch rollende oder schwere Metallteile (z.B. Bolzen und Schrauben) mit geringer Angriffsfläche landen durch diese Art der Sortierung in der Metallfraktion. 

Trennung von Aluminium und Leiterplatten

Eine weitere Sortieranforderung wird bei der Firma Hennemann durch eine Farb-/Form-Erkennung gelöst. Bei dem Eingangsmaterial handelt es sich um e in Alu-Kupfer Leiterplatten-Gemisch. Dieses Gemisch entsteht dadurch, dass bei der Abtrennung über einen Wirbelstromabscheider auch Leiterplatten und Kupfer in der Alu-Fraktion enthalten sind. 

Durch eine Nachsortierung über das Recycling-Sortiergerät VARISORT WEEE lassen sich die Leiterplatten und Kupferteile zuverlässig von den Aluminium-Bestandteilen abtrennen. Dadurch ergeben sich zwei sortenreine Fraktionen, die separat vermarktet werden können. 

Flexible Sortiergeräte

Mit den VARISORT WEEE Geräten ist es der Firma Hennemann bei Bedarf auch möglich eine Kabelsortierung auf Basis einer kombinierten Metall-Formsortierung – eine typische Anwendung für den Bereich Elektro -und Elektronikschrott – vorzunehmen. 

Das Hennemann-Team ließ sich bei Sesotec individuell auf die Einsatzbereiche der VARISORT WEEE Sortiersysteme schulen, um so verschiedene Geräteeinstellungen zu neuen Sortieraufgaben selbst anpassen zu können. Eugen Wiebe ist von den Vorteilen der Sesotec Lösung überzeugt: „Durch die Kombinationsmöglichkeiten der Sensoren und individuelle eigenständige Programm-Anpassungen durch unsere Mitarbeiter für Sortieraufgaben bei verändertem Eingangsmaterial sind wir hier äußerst flexibel. Sesotec hat dazu unsere Mitarbeiter intensiv geschult und bietet in diesem Bereich auch spezielle Trainings am Sesotec Standort oder direkt beim Kunden an.“


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 Aufbereitung von Elektro- und Elektronikschrott

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<![CDATA[Metalldetektor schützt Wanner Schneidmühlen vor Beschädigung]]> 2019-04-25 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metalldetektor-schuetzt-wanner-schneidmuehlen-vor-beschaedigung https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metalldetektor-schuetzt-wanner-schneidmuehlen-vor-beschaedigung Case Studies Wanner Schneidmühlen werden im Kunststoffrecycling für die Zerkleinerung von Angüssen, Butzen oder Fehlteilen, die bei der Herstellung von spritzgegossenen, geblasenen oder extrudierten Produkten aus thermoplastischen Kunststoffen anfallen, eingesetzt. Die Wanner Maschinen aus der Xtra Baureihe haben gehärtete Schneidwerkzeuge aus hochwertigen Legierungsstählen. Eine lange Lebensdauer, auch beim Zerkleinern abrasiver Kunststoffe, ist damit garantiert.

Dennoch können Schneidwerkzeuge durch Metallverunreinigungen in Angüssen beschädigt werden. Um solche Beschädigungen und damit Reparaturkosten zu reduzieren, war Wanner für das Inhouse-Recycling von Kunststoffangüssen auf der Suche nach einer Lösung zur Metallerkennung. Der Metalldetektor sollte speziell für die Xtra-Serie geeignet und so einfach sein, dass das Gerät ohne Probleme über das Wanner Händlernetz verkauft werden konnte.

Schneidwerk sicher geschützt

Da bereits seit längerer Zeit eine erfolgreiche Zusammenarbeit bestand, entschied sich Wanner für den Flächen-Metalldetektor ELCON 250 der Sesotec GmbH. Mit diesem Metalldetektor ist das Schneidwerk der Wanner Xtra-Schneidmühle sicher vor Beschädigung geschützt, denn ELCON detektiert alle magnetischen und nichtmagnetischen Metallverunreinigungen, bevor sie in das Schneidwerk gelangen. Bei Metallerkennung wird die Zerkleinerung gestoppt und so das Einschleppen von metallischen Verunreinigungen in den weiteren Verarbeitungsprozess verhindert. Außerdem werden Fehlauslösungen, die durch Vibrationen bei der Zerkleinerung spröder und harter Angüsse entstehen, minimiert.

Carsten Weidel, Gebietsvertriebsleiter bei Wanner: „Was wir bei Sesotec besonders schätzen, ist die direkte Vorort-Betreuung und die genaue Umsetzung unserer Vorgaben im engen Kontakt mit der Sesotec Entwicklungsabteilung. Unsere Kunden, die Xtra-Schneidmühlen einsetzen, profitieren bei der Metalldetektionslösung durch geringere Reparaturkosten und Ausfallzeiten.“


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 Metalldetektor schützt Wanner Schneidmühlen vor Beschädigung

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<![CDATA[Umzug von Sesotec Canada schafft Basis für weiteres Wachstum]]> 2019-04-24 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/umzug-von-sesotec-canada-schafft-basis-fuer-weiteres-wachstum https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/umzug-von-sesotec-canada-schafft-basis-fuer-weiteres-wachstum Unternehmen

Sesotec Canada ist eine Tochtergesellschaft der Sesotec GmbH, eines in Deutschland ansässigen Herstellers von Metalldetektoren, Röntgeninspektions- und Sortiersystemen. Über vier Jahre war Sesotec Canada in Cambridge, etwa 90 Kilometer westlich von Toronto, ansässig.  Zum 1. April erfolgte der Umzug von Cambridge nach Guelph.

Sesotec Canada expandiert stark, wodurch die in Cambridge vorhandenen Räumlichkeiten zu klein geworden sind. Darum ist die Firma nach Guelph, etwa 100 Kilometer südwestlich von Toronto, umgezogen. Nur eine Autostunde vom größten kanadischen Flughafen in Toronto entfernt, bietet der neue Standort in 275 Hanlon Creek Boulevard ausreichend Platz für Büros, einen Konferenzraum und einen Showroom mit Demogeräten. Metalldetektoren, Röntgenscanner, optische Sortiersysteme und Kontrollwaagen stehen für Produkttests und Kundenschulungen zur Verfügung. Hinzu kommt, dass am neuen Standort ein lokales Ersatzteillager untergebracht wird und es so möglich ist, Kunden innerhalb kürzester Zeit mit Serviceleistungen zu unterstützen.

Doug Pedersen, Director of Sales Sesotec Canada, sagt: „Ziel von Sesotec Canada ist es, die Bedürfnisse der Lebensmittel-, Kunststoff- und Recyclingindustrie optimal zu bedienen. Wir verfügen über das technologische und anwendungsspezifische Know-How, um Fremdstoffe in Produkten zu erkennen und helfen Unternehmen, fremdkörperfreie, sichere Produkte herzustellen. Damit sind sowohl Konsumenten als auch das Markenimage sicher geschützt. Mit vielen tausend weltweit installierten Fremdkörperdetektions- und Sortiersystemen ist Sesotec einer der führenden Hersteller und der einzige mit einer derart breiten und flexiblen Produktpalette.“ 

Seit über 40 Jahren arbeitet Sesotec in verschiedensten Industriebereichen mit Kunden zusammen und entwickelt unter Verwendung innovativer und zuverlässiger Technologien praxisnahe und kosteneffiziente Lösungen für die Produktinspektion, Metalldetektion und Materialsortierung in der Lebensmittel-, Kunststoff- und Recyclingindustrie.  


Der neue Standort von Sesotec Canada in Guelph, 275 Hanlon Creek Blvd Unit 3 bietet Potenzial für weiteres Wachstum.
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<![CDATA[IFFA 2019: Die Zukunft der Röntgeninspektion mitgestalten]]> 2019-04-16 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/die-zukunft-der-roentgeninspektion-mitgestalten https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/die-zukunft-der-roentgeninspektion-mitgestalten Unternehmen


Uli Hurzlmeier, Produktmanager X-ray bei Sesotec, präsentiert auf der IFFA 2019 eine Designstudie des Röntgenscanners RAYCON D+, um mit intressierten Besuchern darüber zu diskutieren, was ein ideales Gerät in Zukunft bieten müsste. (Foto: Sesotec GmbH) 


Die Sesotec GmbH präsentiert zur IFFA 2019 in Frankfurt (Halle 9.1, Stand C58) eine Designstudie des Produktinspektionssystems RAYCON D+. Im Sinne von „Co-Creation“ will Sesotec mit Besuchern des Messestandes über ihre künftigen Anforderungen an Röntgengeräte für unverpackte Fleischwaren diskutieren. Die gezeigte Designstudie „X-ray inspection for the future“ ist ein transparenter Prototyp, an dem im Detail erörtert werden kann, wie ideale Lösungen in der Zukunft gebaut sein müssten, welche Features sie haben sollten und wo noch Potential liegt. 

„Listen to the customer“ – Anforderungen an Röntgeninspektion der Zukunft

An der gezeigten Designstudie „X-ray inspection for the future“ können Besucher des Sesotec Messestands verschiedene, für die Fleisch-Industrie relevante Aspekte diskutieren sowie Trends bewerten. Auf diese Art und Weise besteht die Möglichkeit, die nächste Generation von Röntgenscannern praxisgerecht mitzugestalten. Für die Beantwortung von Fragen, z.B. Wie werden von Röntgenscannern Lebensmittel-Leitlinien wie IFS, HACCP, BRC erfüllt? Wie vielseitig ist das Gerät in der Anwendung? Erfüllt das Gerät Hygienic/EHEDG Designanforderungen? Wie wirtschaftlich ist das System? Was ist, wenn der Einsatz herkömmlicher Röntgeninspektion nicht ausreicht? Wie funktioniert die „Dual-Energy Methode“? Welche Alternativen gibt es für produktberührende Teile wie Strahlenschutzvorhänge?, steht Uli Hurzlmeier, Produktmanager X-ray bei Sesotec, zur Verfügung. 

Sesotec IFFA Special „Lifetime Warranty“ Servicepaket für Röntgengeräte

Besondere Aufmerksamkeit wird am Sesotec Messestand den Serviceangeboten für Röntgengeräte gewidmet. Gerade bei A-Komponenten wie Röntgenröhre und Detektor stellt sich die Frage nach der Lebensdauer bei 24/7 Betrieb im eingesetzten Umfeld. Eine Antwort gibt Sesotec mit der Vorstellung des „Lifetime Warranty“ Servicepakets.

 

Alle Informationen über Sesotec auf der IFFA unter https://www.sesotec.com/de/iffa-2019



Sesotec beim IFFA Forum 2019!

"Erkennung von Kunststoffen mit der Dual-Energy Technologie"
Fachvortrag von Uli Hurzlmeier, Produktmanager X-ray, Sesotec GmbH

Dienstag, 7. Mai 2019, 15:40 – 16:00 Uhr
IFFA Forum (Halle 11.1 C40 )

SAVE THE DATE!


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<![CDATA[Nampak Inspection & Coding Systems neuer Partner von Sesotec in Südafrika]]> 2019-04-08 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/nampak-inspection-und-coding-systems-neuer-partner-von-sesotec-in-suedafrika https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/nampak-inspection-und-coding-systems-neuer-partner-von-sesotec-in-suedafrika Unternehmen


Von der Sesotec GmbH war Simon Euler, Account Manager Division Product Inspection (Vierter von links), auf dem ProPak Africa Messestand von Nampak Inspection & Coding Systems anwesend.


Seit 01.06.2018 hat die Sesotec GmbH mit Nampak Inspection & Coding Systems einen neuen Partner in Südafrika. Die Partnerschaft bezieht sich auf die „Inspection-Sparte“ und konzentriert sich hauptsächlich auf den Lebensmittel-Bereich. Zusätzlich ist aber auch geplant, das vorhandene Potenzial in der Kunststoffindustrie auszuschöpfen und die regionalen Märkte durch aktive Aktionen zu erobern. 

Zur Messe ProPak Africa, die vom 12. bis 15. März 2019 in Johannesburg stattfand, stellte Sesotec am Nampak Messestand das Metalldetektionssystem VARICON+W mit der INTUITY Metallsuchspule und den Röntgenscanner RAYCON EX1 aus. Potenzielle Kunden waren beeindruckt von Performance und Benutzerfreundlichkeit der Geräte. Sowohl Sesotec als auch Nampak beurteilen die Messebeteiligung als sehr erfolgreich. 

Neben dem Vertrieb ist der Service die große Stärke von Nampak und wird daher den Service für die Sesotec Metalldetektions- und Röntgensysteme vor Ort übernehmen.

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<![CDATA[Wichtige Faktoren beim Kauf eines Metalldetektors für Kunststoffmaschinen]]> 2019-04-03 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/wichtige-faktoren-beim-kauf-eines-metalldetektors-fuer-kunststoffmaschinen https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/wichtige-faktoren-beim-kauf-eines-metalldetektors-fuer-kunststoffmaschinen White Paper


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Als Verarbeiter von Kunststoffen wissen Sie, wie wichtig die Auslastung und Maschinenverfügbarkeit teurer Anlagen, wie Spritzgießmaschinen, Extruder und Blasformmaschinen für Ihr Unternehmen ist. Ungeplante Stillstände, die z.B. durch Metallverunreinigungen im Granulat verursacht werden, gilt es unbedingt zu vermeiden. Daher sind Metalldetektoren mittlerweile ein wichtiger Baustein in Produktionslinien der Kunststoffindustrie. Maschinen werden damit nicht nur vor Beschädigungen geschützt, sondern auch die Lebensdauer erhöht. Gleichzeitig steigt mit der höheren Maschinenverfügbarkeit auch die Produktivität der Linie.

Beim Kauf von Metalldetektoren für Spritzgießmaschinen, Extruder oder Blasformmaschinen werden meist Entscheidungskriterien, wie z.B. die Detektionsgenauigkeit und natürlich der Preis herangezogen, die es zweifellos zu berücksichtigen gilt. Zwei Faktoren finden jedoch meist noch zu wenig Beachtung: Wie einfach ist die Installation des Metalldetektors in die Fertigungslinie und wie einfach ist die Bedienung des Geräts für Ihre Mitarbeiter?

Genau diese zwei Faktoren betrachten wir in unserem White Paper näher und zeigen Ihnen, warum Sie diese bei Ihrer Entscheidungsfindung unbedingt miteinbeziehen sollten. Zudem geben wir Ihnen eine Checkliste an die Hand, mit der Sie überprüfen können, ob ein Metalldetektor einfach zu installieren und auch einfach zu bedienen ist.




Laden Sie sich hier unser kostenloses White Paper herunter:

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<![CDATA[Lebenslange Gewährleistungsgarantie für Sesotec Röntgengeräte]]> 2019-04-02 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/lebenslange-gewaehrleistungsgarantie-fuer-sesotec-roentgengeraete https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/lebenslange-gewaehrleistungsgarantie-fuer-sesotec-roentgengeraete Unternehmen

Die Sesotec GmbH, Anbieter von Geräten und Systemen zur Fremdkörperdetektion und Materialsortierung für die Lebensmittel-, Kunststoff- und Recyclingindustrie baut die Angebote an Serviceleistungen kontinuierlich aus. Auf der IFFA 2019 in Frankfurt (Halle 9.1, Stand C58) präsentiert Sesotec das neue „Lifetime Warranty“-Servicepaket für Röntgengeräte. 

Dieses Service-Paket beinhaltet eine lebenslange Gewährleistungsverlängerung auf Röntgenröhre und Detektor sowie vorausschauende Wartung. Der Vorteil für Anwender von Sesotec Röntgengeräten mit „Lifetime Warranty“ Service ist, dass über die gesamte Lebenszeit des Gerätes mit maximaler Wertschöpfung bei voller Kostenkontrolle produziert werden kann.



Markus Grimm, Group Director Service bei Sesotec, freut sich darauf, das „Lifetime Warranty“ Servicepaket auf dem IFFA-Messestand im Detail vorzustellen: „Mit unserer lebenslangen Gewährleistungsverlängerung für Röntgenröhren und Detektoren sorgen wir dafür, dass unsere Kunden mit RAYCON D+ und RAYCON EX1 Röntgenscannern stets einwandfreie Produkte herstellen können. Ungeplante Maschinenstillstände und Kosten für Ausfall, Sperrlager und Nachuntersuchungen können Sie vergessen.“ 

Standard Service-Pakete

Um die Voraussetzung für erfolgreiche Audits zu erfüllen und um maximale Produktivität sicherzustellen, müssen bei Herstellern und Verarbeitern von Lebensmitteln relevante Anlagenkomponenten in regelmäßigen Abständen überprüft werden. Je nachdem welchen Serviceumfang der Kunde wünscht, bietet Sesotec für die Metall- und Fremdkörperdetektioren drei Standard-Servicepakete „Compact“, „Pro“ und „Ultimate“ an.


Alle Informationen über Sesotec auf der IFFA finden Sie hier.

 

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<![CDATA[IFFA 2019: Fleisch- und Wurstwaren mit Sicherheit fremdkörperfrei]]> 2019-03-26 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/fleisch-und-wurstwaren-mit-sicherheit-fremdkoerperfrei https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/fleisch-und-wurstwaren-mit-sicherheit-fremdkoerperfrei Unternehmen Die Sesotec GmbH präsentiert zur IFFA 2019 in Frankfurt (Halle 9.1, Stand C58) technologisch ausgereifte Metall- und Fremdkörperdetektionslösungen für verpackte und unverpackte Fleisch- und Wurstwaren. Als Messehighlights werden eine Designstudie des Produktinspektionssystems RAYCON D+ und das Metall-Detektionssystem VARICON+ mit dem INTUITY Metalldetektor präsentiert. Außerdem stellt Sesotec auf dem IFFA Messestand das neue „Lifetime Warranty“-Servicepaket für Röntgengeräte vor.

Kunden Co-Creation

Produktinspektionssysteme, die mit Röntgentechnologie arbeiten, sind in der Fleischindustrie bereits weit verbreitet. Für Sesotec liegt der Schlüssel für den Erfolg von Röntgensystemen in der engen Zusammenarbeit mit Kunden, die wichtiger Innovationstreiber und Partner auf Augenhöhe sind. Deshalb stellt Sesotec auf dem Messestand eine Designstudie „X-ray inspection for the future“ aus, an dem die Anwender mitdiskutieren können, welche Anforderungen z.B. baulicher Art sie an ein Röntgeninspektionsgerät haben. 

Uli Hurzlmeier, Produktmanager X-ray bei Sesotec, sagt: "Das Wichtigste ist, die Kunden zu verstehen und ihnen die Leistungen zu bieten, die sie brauchen. Bei Röntgengeräten bezieht sich das nicht nur auf die Detektionsgenauigkeit, sondern auch auf die Art der Fremdkörper, die gefunden werden sollen und auf die bauliche Ausführung der Geräte." So haben die Funde von Kunststoffverunreinigungen in Fleischwaren dazu geführt, dass Sesotec zusammen mit Kunden die technologische Lösung „Dual Energy“ entwickelte.  

Zur Untersuchung von verpackten Fleischwaren präsentiert Sesotec auf der IFFA das Metalldetektionssystem VARICON+, das mit der INTUITY Detektionsspule ausgestattet ist und durch die Multi-Simultan-Frequenz Technologie eine bis zu 50 Prozent höhere Tastempfindlichkeit als andere Systeme im Markt erreicht. Eingesetzt in der Warenausgangskontrolle stellt es sicher, dass verpackte Fleisch- und Wurstwaren frei von metallischen Verunreinigungen sind.

„Lifetime Warranty“-Servicepaket für Röntgengeräte

Sesotec stellt auf der IFFA das neue „Lifetime Warranty“-Servicepaket für Röntgensysteme vor. Dieses Service-Paket beinhaltet eine lebenslange Gewährleistungsverlängerung auf Röntgenröhre und Detektor sowie vorausschauende Wartung. Der Vorteil für Anwender von Sesotec Röntgengeräten mit „Lifetime Warranty“ Service ist, dass über die gesamte Lebenszeit des Gerätes mit maximaler Wertschöpfung bei voller Kostenkontrolle produziert werden kann.

 

Alle Informationen über Sesotec auf der IFFA finden Sie hier.


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<![CDATA[Mit Sesotec Service-Paketen auf der sicheren Seite]]> 2019-03-14 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/mit-sesotec-service-paketen-auf-der-sicheren-seite https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/mit-sesotec-service-paketen-auf-der-sicheren-seite Unternehmen

Die Sesotec GmbH, Anbieter von Geräten und Systemen zur Fremdkörperdetektion und Materialsortierung für die Lebensmittel-, Kunststoff- und Recyclingindustrie baut die Angebote an Serviceleistungen kontinuierlich aus. Auf der POWTECH in Nürnberg vom 09. bis 11. April 2019 (Halle 5, Stand 5-175) präsentiert Sesotec die Service-Pakete „COMPACT“, „PRO“ und „ULTIMATE“, die es den Kunden weltweit ermöglichen, schnellen und kompetenten Service in Anspruch zu nehmen. Denn optimale Serviceleistungen sorgen dafür, dass Sesotec-Systeme jahrzehntelang zuverlässig laufen und mit maximaler Wertschöpfung produzieren.


Mit den umfangreichen Wartungs- und Instandhaltungsleistungen bleiben Sesotec Maschinen und Anlagen über lange Zeit nahezu neuwertig. Die regelmäßige Überprüfung aller mechanischen und elektrischen Komponenten sowie der Tausch von Verschleißteilen sind in allen drei Paketen enthalten. Für Kunden mit höheren Serviceanforderungen bietet Sesotec in den Paketen „PRO“ und „ULTIMATE“ weitere Serviceleistungen wie jährliche Bedienerschulungen und 24 Monate Gewährleistungsverlängerung. 

Durch das globale Servicenetz mit insgesamt neun Standorten können Sesotec Kunden überall auf der Welt innerhalb kürzester Zeit unterstützt werden. Bestens ausgebildete Servicetechniker verwenden bei Austausch oder Reparatur ausschließlich Originalersatzteile, die auch noch nach vielen Jahren lieferbar sind. 

Markus Grimm, Group Director Service bei Sesotec, freut sich darauf, die Servicepakete auf dem POWTECH-Messestand im Detail vorzustellen: „Wir gehen auf die individuellen Anforderungen interessierter Besucher ein und erläutern, welches unserer drei Service-Pakete diese am besten erfüllen.“

> Erfahren Sie hier mehr zu Sesotec auf der POWTECH 2019

> Lesen Sie hier mehr zu den Sesotec Service-Paketen

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<![CDATA[POWTECH 2019: Sesotec Metalldetektoren mit neuer Elektronik]]> 2019-03-12 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/powtech-2019-sesotec-metalldetektoren-mit-neuer-elektronik https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/powtech-2019-sesotec-metalldetektoren-mit-neuer-elektronik Lebensmittel


Auf der POWTECH in Nürnberg vom 09. bis 11. April 2019 (Halle 5, Stand 5-175) stellt die Sesotec GmbH die neue Steuer- und Auswerteelektronik GENIUS ONE vor. Damit Metalldetektoren und Metallseparatoren die Anforderungen an ein vollwertiges Instrument der Qualitätssicherung noch besser erfüllen, hat Sesotec die Software der bestehenden GENIUS+ Control Unit umfassend überarbeitet und eine noch übersichtlichere Benutzeroberfläche zur einfachsten Bedienung mittels serienmäßigem Touch Display programmiert. Sesotec stellt auf dem POWTECH Messestand außerdem die neuen Servicepakete vor. 

Die neue Control Unit GENIUS ONE ist serienmäßig mit einem 5‘‘ Touch Display ausgestattet und erfüllt die Anforderung der Kunden nach intuitiver und moderner Geräte-Bedienung. Die neue Bedienoberfläche der GENIUS ONE ist auch für Unerfahrene selbsterklärend und ermöglicht so eine äußerst einfache Handhabung. Die Vorteile sind weniger Bedienerschulungen, schnelleres Einlernen neuer Mitarbeiter, weniger Fehlbedienungen und kurze Bedienzeiten. Unter dem Strich bedeutet das alles Kostenersparnis. 

Besucher des POWTECH-Messestands von Sesotec können am ausgestellten Freifall-Metalldetektor RAPID ­PRO-SENSE ­die neue GENIUS ONE Elektronik vor Ort live ausprobieren.



Neue Sesotec Servicepakete

Damit die Metalldetektoren auf lange Sicht maximale Effizienz der Produktion sicherstellen, bietet Sesotec umfangreiche Serviceleistungen an. Auf dem POWTECH-Messestand können sich die Besucher über die neuesten Service-Pakete „COMPACT“, „PRO“ und „ULTIMATE“ informieren, die auf die verschiedenen Bedürfnisse der Kunden, die Sesotec Systeme im Einsatz haben, ausgerichtet wurden.

 

Alle Informationen über Sesotec auf der POWTECH finden Sie unter

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<![CDATA[Röntgensysteme untersuchen Thunfisch-Filets]]> 2019-02-12 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/verarbeiter-von-thunfisch-filets-setzt-sesotec-roentgensystem-zur-qualitaetssicherung-ein https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/verarbeiter-von-thunfisch-filets-setzt-sesotec-roentgensystem-zur-qualitaetssicherung-ein Case Studies Das Unternehmen ist überzeugt, dass der Schlüssel zum Erfolg im Gleichgewicht von Lieferant, Produzent und Konsument liegt. Mission ist daher, Schritt für Schritt zusammen mit den Lieferanten zu wachsen und die Zufriedenheit der Kunden, für die Gesundheit und Lebensmittelsicherheit Vorrang hat, zu erreichen. Sesotec trägt mit dem Röntgeninspektionssystem RAYCON zur Verbesserung der Lebensmittelreinheit bei.

In diesem Fall war die gewünschte Detektionsgenauigkeit besonders hoch. Zudem durften die Maße der zu untersuchenden Thunfischblöcke nicht verändert werden. In ihrer Kombination stellten diese beiden Anforderungen eine große Herausforderung dar. Dank der flexiblen Konfiguration des Röntgeninspektionssystems - hier in der Ausführung mit 80 KV Röntgenquelle – konnte sie gemeistert werden. Der Kunde kann die üblichen Blöcke inspizieren und von höchster Detektionsgenauigkeit profitieren. Dabei ist es egal, ob es sich bei den Kontaminationen um Metalle, Steine, Glas oder Kunststoffe handelt, deren spezifische Dichte von der des Thunfischs abweicht.



“Unsere Anforderungen, Verunreinigungen zu finden, waren sehr hoch. Aber die konstante Zuverlässigkeit, die das RAYCON Röntgeninspektionsgerät bei den Versuchen im Vergleich zu Wettbewerbsgeräten bewies, hat uns die Entscheidung leicht gemacht.”, sagt der Geschäftsführer der Produktion beim Thunfisch Verarbeiter.


 Röntgensystem untersucht Thunfisch-Filets

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<![CDATA[Sesotec Sortiersysteme in Neuseelands erstem PET-Recyclingwerk]]> 2019-02-11 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-sichert-mit-sortiersystemen-die-versorgung-mit-recyceltem-pet-material https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-sichert-mit-sortiersystemen-die-versorgung-mit-recyceltem-pet-material Case Studies PET-Recycling Anlage mit Varisort Sortiersystem

Jährlich werden 20.000 Tonnen an PET Neuware nach Neuseeland importiert. Daher unterstützt der „Waste Minimization Fund“ der neuseeländischen Regierung das Projekt zur Reduzierung dieser Umweltbelastung. Mit Hilfe eines Zuschusses konnte das Mutterunternehmen Flight Group Ltd. Neuseelands erstes PET-Recyclingwerk in Wellington eröffnen und investierte 12 Millionen NZ$ (8,8 Millionen US$) in die umfassende Aufrüstung seines Werkes einschließlich einer Waschanlage für PET Flaschen.

Flight Group wurde im Jahr 1907 gegründet und produzierte Gepäckstücke aus Leder. Das Unternehmen befindet sich immer noch in Privatbesitz der Eigentümerfamilie Osborne. In den 1970er Jahren erfolgte der Einstieg von Flight in die Kunststoffherstellung. Weitere Werke zur PET-Herstellung befinden sich in Adelaide, Australien und Romsey, England.

Nach Aussage von Keith Smith, CEO von Flight Plastics Ltd in Wellington ist Flight Plastics dank der Sortier- und Waschanlage im Werk in der Lage, thermogeformte Verpackungen aus recycelten PET-Flaschen zu produzieren. Das Unternehmen installierte im Jahr 2014 Extrusionsanlagen. Die dafür verwendeten recycelten PET-Flakes wurden zunächst importiert, um das Verfahren zu erproben und einen Kundenstamm aufzubauen.

Die erzielten Ergebnisse waren höchst zufriedenstellend und infolge dessen wurde im nächsten Schritt eine eigene Waschanlage installiert. Flight Plastics verfügt über eine Recyclingkapazität von 6.000 Tonnen PET pro Jahr. Das Ausgangsmaterial stammt von landesweiten Sammelstellen, die jährlich 8.000 Tonnen erfassen.

Sortierung von Flaschen und Flakes

Einhergehend mit der Investition in eine Waschanlage installierte Flight Plastics eine Multi- Sensor-Sortierlinie mit zwei Sesotec Flaschen-Sortiersystemen und einem Sesotec Flakes- Sortiersystem. Diese drei Sortierysteme sichern die Qualität der recycelten PET-Flakes und sorgen zugleich für eine kontinuierliche Zuführung zur Produktionslinie.

Nach den vorgeschalteten Prozessschritten, gelangen die Flaschen in das Multi-Sensor- Sortiersystem VARISORT MN. Dieses Gerät separiert PET Flaschen von Flaschen aus anderen Kunststoffen (Nah-Infrarot-Sensor N) und trennt Metallteile (Metallsensor M) ab. Flight Plastics entschied sich außerdem zur Installation des VARISORT CN. Dieses zweite VARISORT System ist zur Materialidentifikation mit einem Farbsensor C und einem Nah-Infrarot- Sensor N ausgestattet und sortiert die PET Flaschen in eine transparente (farblose) sowie eine farbige Fraktion.

Diese sortierten Flaschen werden dann einer Schneidmühle zugeführt, welche die Flakes auf die gewünschte Größe zerkleinert. Anschließend durchlaufen die Flakes einen Waschund Trocknungsprozess. Im nächsten Schritt wird das Sesotec Multi-Sensor-Sortiersystem FLAKE PURIFIER zur Feinsortierung der PET Flakes eingesetzt. Das System entfernt zuverlässig die noch verbleibenden Fehlfarben, Fremdkunststoffe sowie kleine Metallpartikel. Dieser Sorter ist mit einem hochauflösenden Ausblassystem ausgestattet und es erreicht höchstmögliche Sortiereffizienz bei geringstmöglichem Materialverlust.

Sortiersystem für PET-Flakes integriert in Recycling-Linie von Flight Plastics

Derek Lander von Flight Plastics gab an: „Die Eröffnung der Wasch- und Sortierlinie war ein Meilenstein für Flight und für unsere Kunden. Vor fünf Jahren ermittelten wir die wirtschaftlichen und umweltbezogenen Kosten und Nutzen zum Aufbau einer solchen Anlage in Neuseeland. Die Wirtschaftlichkeitsberechnung basierte darauf, dass die Wasch- und Sortierlinie Teil einer integrierten Lösung zur Verwendung von recycelten PET Flakes für die Produktion vor Ort sein sollte.“ CEO Keith Smith fügte hinzu: „Die Möglichkeiten zum Export von Abfällen ins Ausland sind eingeschränkt. Folglich müssen die jeweiligen Länder Lösungen für ihre eigenen Abfälle finden.“ Hinsichtlich der Zusammenarbeit mit Sesotec und der Leistung der Sesotec-Systeme betonte Smith: „Die Sesotec-Geräte sind sehr zuverlässig und anwenderfreundlich. Besonders beeindruckte uns die Service- und Support-Qualität des Sesotec-Teams in Singapur.”



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  Sesotec Sortiersysteme in Neuseelands erstem PET-Recyclingwerk

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<![CDATA[Maximale Produktivität der Spritzgießmaschine ohne Stillstand]]> 2019-01-30 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/maximale-produktivitaet-der-spritzgiessmaschine-ohne-stillstand https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/maximale-produktivitaet-der-spritzgiessmaschine-ohne-stillstand Case Studies


X-PACK ist ein tunesisches Unternehmen, das in den letzten zehn Jahren mehr als 100 Referenzprodukte im Bereich der Kunststoffverpackungen entwickelt hat. Einer der größten Geschäftsbereiche ist die Verarbeitung von High-Density Polyethylen (HDPE), womit zuverlässige Verschlüsse für die Verpackungsindustrie produziert werden.

Mit einer Investition in zwei neue Spritzgießmaschinen für 150 Tonnen und einem Materialverbrauch von 18 kg/Std beabsichtigt X-PACK weiteres Wachstum auf dem Markt zu erzielen. Zu diesem Zweck müssen die Maschinen mit maximaler Produktionsauslastung laufen. Jeder Produktionsstillstand beeinträchtigt die Produktivität und verursacht immense Verluste.

Mohamed Amine ABID, Direktor von X-PACK, sagt dazu: „Wir hatten in der Vergangenheit einige Produktionsausfälle aufgrund von Metallverunreinigungen, und wir wussten nicht, woher diese kamen. Scheinbar waren die Metallpartikel im Rohmaterial enthalten. Daraufhin entschlossen wir uns dann, die Heißkanalsysteme zu schützen, um weitere solche großen Ausfälle zu vermeiden“.

Zwei PROTECTOR 40 PRIMUS+ Systeme zur direkten Installation über dem Materialeinlauf der Spritzgießmaschinen waren als Last-Chance Kontrolle die Lösung für das Problem dieses Kunden. Im Kunststoffschmelzprozess führen kleine Metallpartikel häufig zu kostspieligen Ausfällen von Spritzgießmaschinen, Extrudern und Blasformmaschinen. Der Anteil solcher Metallverunreinigungen ist bei der Verarbeitung von Regranulaten und Mahlgut noch höher. Als Folge davon können dann verstopfte Düsen, Filter und Heißkanalsysteme zu Produktionsausfällen führen.

Der Metallseparator PROTECTOR wird direkt über dem Materialeinlauf einer Spritzgießmaschine, eines Extruders, oder einer Blasformmaschine installiert. Er detektiert alle magnetischen und nicht-magnetischen Metallverunreinigungen (Stahl, Edelstahl, Aluminium, …) – selbst wenn sie im Produkt eingeschlossen sind.

Metallverunreinigungen werden mittels “Quick-Valve” Ausscheideklappe ausgeschieden. Metallseparatoren schützen die Verarbeitungsmaschinen, verhindern Produktionsausfälle, und erhöhen damit die Betriebszeit.


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  Maximale Produktivität der Spritzgießmaschine ohne Stillstand

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<![CDATA[Röntgentechnologie zur Inspektion von Kaffee in metallisierten Säcken]]> 2019-01-09 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/roentgentechnologie-zur-inspektion-von-kaffee-in-metallisierten-saecke https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/roentgentechnologie-zur-inspektion-von-kaffee-in-metallisierten-saecke Case Studies

Das Geschäft des Sesotec Referenzkunden Khao Shong Group Co., Ltd. ist die Kaffeemischung. Im Laufe der Jahre entwickelte Khao Shong den perfekten Verarbeitungsprozess zur Hebung des optimalen Geschmacks des Kaffees.

Der Natur und Ressourcenschonung verpflichtet, strebt dieser Kunde nach höchster Qualität. Er konnte sich so auf dem Markt etablieren und das Vertrauen verschiedener OEM Kunden gewinnen, für die er heute produziert.

Bei der Herstellung der Kaffeemischungen 3in1 (Instant-Kaffee, Creamer und Zucker) können Metallausbrüche der Verarbeitungsmaschinen das Produkt verunreinigen. Und wenn die Kaffeemischung – wie im Falle dieses Kunden – in metallbedampfte Folie verpackt wird, ist es schwierig, diese Metallpartikel mit herkömmlichen Mitteln zu detektieren. Daher suchte diese Firma nach alternativen Methoden der Fremdkörpererkennung.

Das Röntgen-Inspektionssystem RAYCON von Sesotec ist in der Lage, kleinste Metallpartikel in metallisierten Packungen zu entdecken und verunreinigte Artikel auszusortieren. Fehlauslösungen werden konsequent vermieden. Dafür hat Sesotec in einem ausgiebigen Testlauf beim Kunden den Beweis geliefert.

Herr Chana Chiralerspong, Geschäftsführer des Sesotec Referenzkunden Khao Shong Group Co., Ltd., sagt: „Die Röntgentechnik von Sesotec ist momentan die beste Technologie um den hohen Anforderungen unseres

Qualitätsmanagements gerecht zu werden. Und die Erfahrung, die wir mit dem Kundendienst von Sesotec zwischenzeitlich gesammelt haben, hat unsere Entscheidung für das RAYCON-Gerät noch einmal bestätigt.“


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 Röntgentechnologie zur Inspektion von Kaffee in metallisierten Säcke

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<![CDATA[Vortrag zum Thema Drogenmissbrauch]]> 2018-12-05 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/vortrag-zum-thema-drogenmissbrauch https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/vortrag-zum-thema-drogenmissbrauch Unternehmen

Schönberger Unternehmen stellen sich dem Drogenproblem durch Aufklärungsarbeit. (im Bild v. li. n. re.: APU Ausbildungsleiter Thomas Mitterndorfer, Sesotec Betriebsratsvorsitzender Marco Schober, APU Betriebsratsvorsitzender Thomas Kunze, Kriminalhauptkommissar Wolfgang Kern von der Kripo Passau)


Da sich die Schönberger Ausbildungsbetriebe in der Pflicht sehen, ihre Azubis über die immer häufiger auftretende Drogenproblematik zu informieren und aufzuklären, haben sich auf Initiative der Firma APU mehrere Unternehmen zusammengetan und Kriminalhauptkommissar Wolfgang Kern eingeladen, einen Vortrag zum Thema Drogenmissbrauch zu halten. 60 Azubis haben am 28. November 2018 an der Veranstaltung, die bei Sesotec stattfand, teilgenommen. 

Kriminalhauptkommissar Wolfgang Kern von der Kripo Passau hat beruflich seit Jahrzehnten mit der Drogenthematik zu tun und kann aus echtem Erleben berichten. Der Einstieg in eine Drogenkarriere passiert meistens über die sogenannten „legalen“ Drogen wie Alkohol, Nikotin und Medikamente. Besonders Alkohol wird häufig verharmlost, obwohl er ein hohes Suchtpotential hat und „suchtoffen“ macht. „Angefangen haben alle Süchtigen mit Saufen“, sagt Kern. 

Im großen Bereich der „illegalen“ Drogen ist Crystal eine besonders grausame. Diese Droge macht schon nach einmaligem Konsum süchtig und zerstört einen Menschen innerhalb kürzester Zeit. Die Azubis waren von den gezeigten Bildern Crystal-Süchtiger sichtlich geschockt. Und noch eine Information beeindruckte die Azubis: Gibt es wegen eines Drogendelikts einen Eintrag ins Strafregister so läuft der weitere Lebensweg mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr nach Plan, weil z.B. keine Zulassung zur Führerscheinprüfung erteilt wird. 

Kern warnt die Azubis vor falschen Freunden, die Drogen nehmen und Drogen verkaufen: „Sie schicken einem ins sichere Verderben.“ Vor allem an Mädchen richtet er den eindringlichen Appell, sich vor den sogenannten K.o.-Tropfen zu schützen. Sein Rat lautet: „Lasst in Lokalen eure Getränke niemals unbeaufsichtigt.“ 

Ausbilder und Betriebsräte der Veranstalterfirmen hoffen, dass sich nach dem Vortrag durch die Aufklärung über die Folgen von Drogenmissbrauch, die Fälle von Drogenabhängigkeit, die es in den letzten Jahren gab, nicht mehr wiederholen.

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<![CDATA[Sesotec sponsort Forschungsprojekt]]> 2018-11-27 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-sponsort-forschungsprojekt https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-sponsort-forschungsprojekt Unternehmen Im Bild v. li. n. re.: Alexander Schlager, Franz Czernoch, Personalleiter Sesotec, Markus Schwarzkopf, CFO Sesotec, Roswitha Bumberger, Rektorin Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Thomas Ziegler, Dieter Sprenzinger, Ausbilder Sesotec

Im Bild v. li. n. re.: Alexander Schlager, Franz Czernoch, Personalleiter Sesotec, Markus Schwarzkopf, CFO Sesotec, Roswitha Bumberger, Rektorin Dietrich-Bonhoeffer-Schule, Thomas Ziegler, Dieter Sprenzinger, Ausbilder Sesotec

Am 19. November waren von der Schönberger Dietrich-Bonhoeffer-Schule Rektorin Roswitha Bumberger, Thomas Ziegler und Alexander Schlager bei Sesotec, um sich für das Sponsoring von zehn LEGO Education WeDo 2.0 Baukästen im Wert von 1.529 Euro zu bedanken. Mit dem kindgerechten und spannenden Forschungsprojekt wird bereits in der Grundschule sowohl das Wissen in den Bereichen Natur und Technik gefördert, als auch das Interesse für erste Programmierversuche geweckt. Außerdem wurde beim Besuch ausgemacht, dass kurz vor Weihnachten interessierte Schüler aus der 8. Klasse zur Betriebsbesichtigung kommen und die möglichen Ausbildungsberufe vorgestellt werden. Ziel dabei ist, dass sich die Schüler für das anstehende Praktikum im 1. Quartal 2019 bewerben und eventuell sogar eine Ausbildung bei Sesotec ins Auge fassen.

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<![CDATA[Hohe Tastempfindlichkeit auf alle Metalle bei der Nudelabfüllung]]> 2018-10-30 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/hohe-tastempfindlichkeit-auf-alle-metalle-bei-der-nudelabfuellung https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/hohe-tastempfindlichkeit-auf-alle-metalle-bei-der-nudelabfuellung Case Studies

Die Anfänge unseres Referenzkunden Bernbacher lassen sich zurück verfolgen bis ins frühe 17. Jahrhundert. Nach einem rasanten Aufstieg in den 30er Jahren konnte ihn die völlige Zerstörung in den Kriegsjahren nicht davon abhalten seinen Traum zu verfolgen.

Was als kleiner Bäcker begann hat sich zwischenzeitlich zu einem mittelständischen Familienunternehmen gewandelt, das heute Nudeln in verschiedenen Formen, Soßen und diverse Fertigprodukte produziert. In dem mehr als 20.000 m² großen Industriebetrieb arbeiten ca. 150 Mitarbeiter und fertigen nach höchsten technischen und hygienischen Standards qualitativ einwandfreie Produkte.

In diesem Unternehmen vor den Toren Münchens bestand Bedarf für einen Metalldetektor wobei hier nur die Detektion im Vordergrund stehen sollte. Die Anfrage Bernbachers kam per Email und enthielt bereits ein paar wichtige Punkte, die beachtet werden mussten. Hierbei stand die Qualitätssicherung im Vordergrund. Laut der Beschreibung des Kunden sollte ein Gerät eingesetzt werden, um am Ende einer Produktionslinie bei der Nudelabfüllung zu „helfen“. Außerdem waren die gewünschten zu erreichenden Empfindlichkeiten bereits vorgegeben und dienten als Ansporn für die bevorstehenden Testreihen im Haus.

Getestet wurden Pasta Nudeln im freien Fall durch einen Metalldetektor P-SCAN RS 170. Für diesen Anwendungsfall war der geschlossene Metall-Detektor der Serie P-SCAN genau die richtige Lösung. Dieses Gerät passt sich perfekt an kundenspezifische Anforderungen an und kann nahezu in alle gängigen Rohrleitungen integriert werden.

Nur wenige Testläufe mussten gestartet werden, denn schon zu Anfang konnten sehr eindeutige Ergebnisse erbracht werden. Die Kundenanforderungen bei den gewünschten Tastempfindlichkeiten konnten bei weitem übertroffen werden und auch das klare und hygienische Design begeisterte den Referenzkunden.

Neben all den technischen Kriterien und gelieferten positiven Ergebnissen war auch der sehr gute Service und die perfekte Abwicklung für den Kunden ausschlaggebend, um auch weiterhin mit der Firma Sesotec zusammenzuarbeiten.


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<![CDATA[Metallseparatoren optimieren die Herstellung von Blutröhrchen und Injektionsspritzen]]> 2018-10-05 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metallseparatoren-optimieren-die-herstellung-von-blutroehrchen-injektionsspritzen-infusionsadaptern https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metallseparatoren-optimieren-die-herstellung-von-blutroehrchen-injektionsspritzen-infusionsadaptern Case Studies


Eines der weltweit führenden Medizintechnikunternehmen produziert und vertreibt ein umfangreiches Spektrum an medizinischen Hilfsgütern, Labor- und Diagnostikgeräten für Gesundheitseinrichtungen, Biowissenschaftliche Institute und klinische Labors. Bei Injektions- und Infusionstechnologie gilt das Unternehmen als Innovationsführer.

Auf höchste Qualität wird besonders viel Wert gelegt. Entwicklung, Herstellung und Lieferung von Produkten und Dienstleistungen unterliegen einem ständigen Verbesserungsprozess. Dazu werden die Abläufe analysiert, um festzustellen, wo und wie Effizienz und Effektivität gesteigert werden können.

Aufgabe: Schutz der Spritzgießwerkzeuge und Qualitätssicherung der Kunststoff-Produkte

Bei der Produktion von Kunststoffteilen setzt das Medizintechnikunternehmen beim Spritzgießen sowohl Neugranulat, als auch Mahlgut ein. Beides kann mit Fremdkörpern wie Metallpartikeln verunreinigt sein. In der Vergangenheit wurde dadurch der Spritzgießprozess erschwert, da einzelne Kavitäten in den Spritzgießwerkzeugen verstopft wurden. Die Werkzeuge mussten öfter gereinigt werden. Dies verursachte teure Produktionsstillstände bei den Spritzgießmaschinen, Qualitätsmängel bei den Kunststoffprodukten und weniger Output.

Auf der Suche nach einer Lösung für diese Probleme in der Produktion stieß man auf die Metallseparatoren von Sesotec. Der Einsatz von Metallseparatoren ist die sicherste Methode zur Entfernung von metallischen Partikeln und damit zum Schutz von Spritzgießmaschinen sowie zur Qualitätssicherung von Kunststoff-Produkten.

Die Lösung: Der PROTECTOR entfernt zuverlässig metallische Verunreinigungen aus dem Verarbeitungsmaterial

Nach eingehenden Tests setzt das Medizintechnikunternehmen nun zur Untersuchung und Reinigung des Granulats (Neu- und Mahlgut) Sesotec Metall-Separatoren des Typs PROTECTOR ein. Metall- Separatoren der PROTECTOR-Serie werden direkt über dem Materialeinzug der Spritzgießmaschinen installiert, wo sie zuverlässig metallische Verunreinigungen aus der langsam nach unten fließenden Materialsäule entfernen. Neben Eigenschaften, wie zum Beispiel hoher Empfindlichkeit und äußerst platzsparendem, kompakten Geräteaufbau, zeichnen sich Metallseparatoren der PROTECTOR Baureihe durch die Separiereinheit „Quick- Valve“ aus.

Wird ein Metallteilchen detektiert, fährt in dieser Separiereinheit ein Kolben druckluftgesteuert in die Ausscheidestellung. Das ausgeschiedene Material wird mittels Venturi- Düse vollständig in einen Auffangbehälter abgesaugt. Anschließend fährt der Kolben wieder in die Durchlassstellung. Es geht nur sehr wenig Material verloren und Verstopfungen sind ausgeschlossen. Bei dem Medizintechnikunternehmen ist man mit den PROTECTOR Metallseparatoren von Sesotec sehr zufrieden: „Seit dem Einbau der Metall-Separatoren hat sich die Laufzeit der Spritzgießmaschinen stark verbessert, da störende Metallverunreinigungen im Produktionsprozess kein Thema mehr sind.“


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  Metallseparatoren optimieren die Herstellung von Blutröhrchen und Injektionsspritzen

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<![CDATA[Intelligente Maschinen- und Anlagenkommunikation in der Kunststoffindustrie ]]> 2018-09-10 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/intelligente-maschinen-und-anlagenkommunikation-in-der-kunststoffindustrie https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/intelligente-maschinen-und-anlagenkommunikation-in-der-kunststoffindustrie Kunststoff

Auf der Fakuma 2018, die vom 16.10. bis 20.10. in Friedrichshafen stattfindet, stellt die Sesotec GmbH in Halle B1, Stand 1302 speziell für die Zielgruppen Spritzgießer und Systemintegratoren Metall-Separatoren in den Mittelpunkt, die in der Produktionslandschaft vernetzt werden können. Der Maschinenkommunikationsstandard OPC UA (Open Platform Communications Unified Architectur) trägt dazu bei, Prozesse in der Kunststoffindustrie von der Produktion bis zum Service zu optimieren sowie Verluste von Zeit und Produkten zu minimieren. Höchste Qualität und maximale Wertschöpfung sind auf diese Weise sichergestellt. 

Was ist OPC UA?

Industrielle Kommunikation über OPC UA stellt die erforderlichen Netzwerkmechanismen für einen Austausch von Daten zwischen Maschinenkomponenten zur Verfügung. Im Produktionsprozess findet damit eine Kommunikation statt, die einen reibungslosen Ablauf sicherstellt und im Störungsfall Gegenmaßnahmen auslöst. Effiziente industrielle Netzwerke und eine funktionierende Automation lassen sich nur auf Basis von Kommunikationsstandards wie OPC UA realisieren, da sie ein hohes Maß an Offenheit und Flexibilität gewährleisten. 




Welchen Nutzen haben Spritzgießer und Systemintegratoren von OPC UA?

Wenn in den Prozessen der Kunststoffindustrie Verarbeitungsmaschinen, wie z.B. Spritzgießmaschinen, mit Peripheriegeräten, wie z.B. Dosiereinrichtungen und Metallseparatoren, vernetzt sind, ist sichergestellt, dass ausreichend Material nachdosiert wird, wenn es bei einer entdeckten Metallverunreinigung zu einem Ausscheidevorgang kommt. Nutzen von OPC UA für Spritzgießer und Systemintegratoren ist, dass die Produktqualität gewährleistet ist, weil eine Unterspritzung der produzierten Kunststoffteile vermieden wird. Außerdem wird durch OPC UA der Service wie z.B. Wartungsmaßnahmen verbessert und vereinfacht. Eine Auswertung der Geräteparameter kann Cloud-basiert erfolgen und stehen dem Service in Echtzeit zur Verfügung.

Sesotec zeigt zur Fakuma 2018 des Weiteren in der Kunststoffindustrie vielfach bewährte Metall-Separatoren, durch deren Einsatz Metallverunreinigungen nicht in Kunststoffmaschinen gelangen und somit die Werkzeuge vor Verstopfen und Beschädigung geschützt sind. Um auch für den Störfall gewappnet zu sein, stellt Sesotec außerdem die neuen Servicepakete vor.

Von der Division Sorting Recycling sind Experten am Messestand, die für Fragen zu den neuesten Technologien bei der Sortierung von Kunststoffen zur Verfügung stehen.


Weitere Informationen über Sesotec auf der Fakuma finden Sie hier.

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<![CDATA[Erweiterte Funktionen und Fähigkeiten der Röntgentechnologie]]> 2018-09-04 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/erweiterte-funktionen-und-faehigkeiten-der-roentgentechnologie https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/erweiterte-funktionen-und-faehigkeiten-der-roentgentechnologie White Paper

Qualitätskontrolle ist ein unverzichtbares Element jeder verantwortungsbewussten Herstellung und Verpackung von Industrieprodukten. Sie ist bei Lebensmittel- und Gesundheitsprodukten  unabdingbar zur Aufrechterhaltung hoher Qualität und zur Gewährleistung der Verbrauchersicherheit.

In den letzten Jahren haben sich für Anwendungen in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie Röntgeninspektionssysteme mehr und mehr durchgesetzt. Gegenüber herkömmlichen Metalldetektoren bieten diese Systeme den Vorteil, dass Röntgenstrahlen nicht nur eine Vielzahl dichter Fremdstoffe erkennen können, sondern auch mit einer viel höheren Detektionsauflösung arbeiten.

In unserem White Paper zeigen wir Ihnen, welche Vorteile und vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten moderne Röntgeninspektionssysteme bieten und wie sie Sie damit bei der Sicherung Ihrer Produktqualität unterstützen.

Laden Sie sich hier unser kostenloses White Paper herunter

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<![CDATA[Einsatz von Metalldetektoren stellt Wettbewerbsvorteil dar]]> 2018-08-08 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/wettbewerbsvorteil-durch-metalldetektoren-bei-der-lebensmittel-produktion https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/wettbewerbsvorteil-durch-metalldetektoren-bei-der-lebensmittel-produktion Case Studies Über Huer Foods

Ryan Storey ist CEO bei Huer Foods Inc., einem der führenden Verpackungs- und Handelsunternehmen für Süßwaren in Kanada. Huer Foods verpackt und verkauft Produkte namhafter Hersteller, produziert aber auch eigene Lebensmittel.

 Wenn Storey morgens mit seinem Auto zur Arbeit fährt, stellt er sich oft eine einfache Frage: Wie können wir gewährleisten, dass die Produkte, die wir heute herstellen, so sicher wie möglich produziert und verpackt werden? „Unsere Großkunden, die Behörden und natürlich alle Kinder und Erwachsenen, die unsere Produkte kaufen, erwarten von uns höchste Sicherheitsstandards“, erklärt Storey und ist sich der Gefahren bewusst, die verunreinigte Produkte für Konsumenten und für sein Unternehmen bedeuten würden. „Daher stellen wir an uns selbst die höchsten Qualitätsansprüche“.

Huer Foods sieht es als seine Verpflichtung an, modernste und zuverlässigste Technologien einzusetzen um seine Produkte frei von Fremdkörpern zu produzieren und auszuliefern. Und das ist keine leichte Aufgabe. Schließlich beliefert Huer Foods u.a. große Discounter, Supermärkte und Fachgeschäfte und muss sich daher immer wieder spontan durchgeführten Audits stellen und strenge Richtlinien erfüllen.


Sicherheit und Wirtschaftlichkeit durch Fremdkörperdetektion erhöhen

Dass es der richtige Weg ist, die Sicherheit im Hinblick auf Fremdkörperdetektion zu erhöhen, und es auch die richtige Entscheidung ist für die Wirtschaftlichkeit seines Unternehmens, darin ist sich Storey sicher. Er hat erkannt, dass er sich damit von seinen Wettbewerbern differenzieren kann: „Wir wollen uns damit einen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Ich glaube nicht, dass alle unsere Wettbewerber Metalldetektoren einsetzen.“

Produktinspektions-Technologien wirksam einzusetzen sei ein starkes Verkaufsargument in einem hart umkämpften Markt. „Das Vertrauen der Kunden in unsere Produkte wird gestärkt. So können wir uns von anderen Anbietern abheben.“


Die Suche nach dem richtigen Metalldetektor

Als Teil von Huer Foods‘ kontinuierlichem Verbesserungsprozess, rief Storey ein Projektteam ins Leben, mit dem Ziel ein passendes Produkt zur Fremdkörperdetektion zu finden. Zunächst hat das Team einige große Verpackungsmessen besucht, um sich einen Überblick über die verschiedenen Hersteller zu verschaffen. Es stellte sich heraus, dass es eine Fülle von Firmen gibt, die Metalldetektoren für Lebensmittel herstellen. „Es gab eine große Anzahl potentieller Lieferanten, aus denen wir auswählen konnten“, so Storey. Je größer die Auswahl, umso schwieriger ist es aber natürlich viele Angebote zu vergleichen und die Behauptungen der Unternehmen auf Plausibilität zu prüfen.

Das Huer Foods Team wusste, welche Lösung sie benötigen, man war sich nur nicht sicher, ob man diese auch finden würde. „Wir suchten nach einem Metalldetektor mit nachweislich hoher Qualität, der einfach zu bedienen ist und den neuesten Stand der Technik darstellt“, erklärt Storey. Nach einer umfangreichen Recherche konnte Huer Foods seine Wahl auf einige wenige Hersteller eingrenzen, die in der gleichen Preiskategorie lagen. Letztendlich konnte Sesotec Huer Foods von seinen Metalldetektoren überzeugen.


Was hat Huer Foods von Sesotec im Vergleich zu den Wettbewerbern überzeugt?

“Zum einen war das Gerätedesign optisch sehr ansprechend, gleichzeitig war aber durch die deutsche Konstruktion auch eine hohe Robustheit erkennbar“, so Storey. Ein weiteres Kaufargument war, dass das Produkt von einem Unternehmen hergestellt wird, das sich auf die Produktinspektion spezialisiert hat. „Sesotec kennt sein Geschäft außerordentlich gut“, erklärt Storey.

Huer Foods hat sich für den Sesotec C-SCAN GHF Metalldetektor entschieden. Dieser Metalldetektor bietet eine sehr hohe Detektionsleistung für magnetische und nicht magnetische Metall-Verunreinigungen, ein intuitives Touch Bedienpanel, einen USB-Anschluss und standardmäßig HML Multi-Frequenz-Technologie.


Einfache Installation des Metalldetektors und kundenfreundlicher Service

Den Sesotec Metalldetektor einzurichten war sehr einfach. „Wir haben das Gerät morgens erhalten und haben es innerhalb von zwei Stunden aufgestellt und in Betrieb genommen“, so Storey. Da einige Produkte – wie z.B. Lakritze und Gummi-Bonbons – verschiedene Empfindlichkeitseinstellungen benötigen, hat der Produktionsleiter von Huer Foods einige Synchronisierungs-Tests vorgenommen und die Produkte mindestens acht Mal durch den Metalldetektor gefördert, um sicherzustellen, dass die Produkteinstellungen korrekt waren. Jeden Tag wird ein kleiner Testkörper durch das Gerät geschickt. „Und jeden Tag erkennt ihn das System“, sagt Storey mit voller Überzeugung. Hinzukommt, dass der Metalldetektor sehr unempfindlich gegenüber Vibrationen reagiert und aufgrund fehlender Schmutzecken und – kanten sehr einfach zu reinigen ist. Ein Sesotec Service-Techniker hat ebenfalls mitgeholfen das System einzustellen. Dadurch gab es kaum Bedarf an nachfolgenden Trainings.


Vorteile durch den Einsatz von Metalldetektoren sofort erkennbar

Wenn der C-SCAN GHF ein Metall erkennt, wird ein Signal an die Ausscheidemechanik, ein Alarmsystem oder einen Mitarbeiter gesendet, der sofortige Maßnahmen zur Entfernung der verunreinigten Produkte einleitet. Auch die Vertriebsmitarbeiter von Huer Foods begrüßen den Einsatz von Sesotec Metalldetektoren. „Während unserer Produktpräsentationen weisen wir immer wieder darauf hin, dass wir Metalldetektoren einsetzen“, erläutert Storey. „Wir arbeiten in einer Branche, in der es nicht immer einfach ist, sich deutlich zu differenzieren. Dies ist allerdings eine effektive Möglichkeit, genau das zu tun.“


Vertrauen macht den Unterschied

Die Zusammenarbeit mit Sesotec ist auch ein Grund dafür, dass sich Huer Foods zutraut sowohl das Geschäft mit Handelsmarken als auch seine eigene Marke weiter auszubauen. „Unsere Kunden im Einzelhandel wollen Partner, die in Fremdkörperdetektion und in ihre Zertifizierung im Bereich der Lebensmittelsicherheit investieren. Deshalb müssen wir weiterhin alle Produkte sicher und effizient produzieren, um unsere Partnerschaften ausbauen zu können“, betont Storey.

„Bei Huer Foods ist die Sicherheit nicht nur eine Option, es ist eine notwendige Investition“, stellt Storey klar. „Kein Unternehmen will Rückrufaktionen, also ist Vorsicht besser als Nachsicht. Es geht bei uns um eine langfristige Zusammenarbeit mit unseren Partnern. Diese müssen stets das Gefühl haben, Huer Foods vollständig vertrauen zu können.“


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<![CDATA[Schirmbeck setzt für das Glasrecycling K9 Sortiersysteme ein]]> 2018-08-07 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/schirmbeck-setzt-fuer-das-glasrecycling-k9-sortiersysteme-ein https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/schirmbeck-setzt-fuer-das-glasrecycling-k9-sortiersysteme-ein Case Studies

Im November 1996 wurde eine neue, kombinierte Aufbereitungsanlage für Hohl- und Flachglasscherben in Betrieb genommen, die Hohl- und Flachglas aus dem süddeutschen Raum sowie der Schweiz verarbeitet. Bereits ein Jahr später ging eine weitere Aufbereitungsanlage in Kraubath an der Mur (Österreich) in Betrieb.

Im März 2007 wurden die Betriebe in Schierling und Kraubath um zwei weitere Anlagen zur Hohlglasaufbereitung erweitert. Die im August 2009 in Betrieb genommene Niederlassung in Immendingen (Baden Württemberg) dient der effizienteren Gestaltung des Transportaufkommens aus der näheren Umgebung und der Schweiz.

Heute gehören zum Unternehmen drei Glasrecyclingbetriebe in Schierling, Kraubath und Immendingen. Bei über 200 Mitarbeiter und einem Fuhrpark von ca. 85 Nutzfahrzeugen, werden jährlich ca. 400.000 Tonnen Glas (Flachglas und Hohlglas aufbereitet).

Das Unternehmen Schirmbeck hat seit vielen Jahren Geräte von Sesotec (bislang S+S) in den von der KRS Recycling Systems GmbH geplanten Anlagen im Einsatz. Am Standort Schierling erfolgte die Glassortierung zunächst mit den SPEKTRUM-Geräten von Sesotec.

Nachdem auf der IFAT 2014 erstmals das neue Glassortiersystem K9 ausgestellt wurde, setzt das Unternehmen Schirmbeck Glasrecycling GmbH die Geräteausführungen K9 Basic und K9 Flash zur Sortierung der Glasabfälle in der Hohlglas-Linie ein.

Die K9-Geräte werden zur farblichen Trennung von Glasbruch ab einer Korngröße von fünf Millimetern verwendet. Dadurch ergeben sich Qualitätsverbesserungen im Recycling von Fein-, Hohl-, und Flachglas bei hohen Durchsatzleistungen.

Am Standort Schierling werden die Glasabfälle aus der Hohlglas-Linie mit drei Glassortiersystemen K9 sortiert. Der K9 FLASH und die beiden K9 BASIC sind kaskadenförmig angeordnet. Der K9 FLASH erledigt die Abtrennung von KSP (Keramik, Steine, Porzellan), genauso erfolgt in der zweiten Stufe eine KSPAbtrennung durch den K9 Basic. Der zweite K9 Basic wird in der letzten Stufe zur Farbtrennung eingesetzt.

Die fertigen Materialien werden der glasproduzierenden Industrie zugeführt. Die aussortierten Materialien werden von externen Entsorgungsbetrieben fachgerecht entsorgt.


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<![CDATA[Gastbeitrag: Trailblazer TV bei Sesotec]]> 2018-07-24 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/gastbeitrag-trailblazer-tv-bei-sesotec https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/gastbeitrag-trailblazer-tv-bei-sesotec Unternehmen


Wir bei Salesforce beschreiben unsere Kunden als Trailblazer/treɪlbleɪzə/ - Wegbereiter- der vierten industriellen Revolution, die sich den Chancen des digitalen Zeitalters gestellt haben. Hierbei handelt es sich nicht nur um disruptive Start-Ups aus Berlin, oder große Enterprises aus Frankfurt, sondern jedes Unternehmen, das erfolgreich sein möchte, hat das Potenzial ein echter Trailblazer zu werden.

Deshalb haben wir uns gedacht, so ein Blick hinter die Kulissen dieser Unternehmen wäre doch sehr spannend. Und so haben wir uns auf die Spuren von Trailblazern gemacht, Salesforce Kunden, die ihre Geschichte mit uns teilen. Denn über eins können wir uns jetzt schon sicher sein: Dort finden wir Visionäre und Pioniere, von denen man viel lernen kann! 

Und so entstand Trailblazer TV. Das Konzept? Auf Einladung von Trailblazern, reisen wir zu unseren Kunden mit der Mission, das Unternehmen kennenzulernen - den Spirit zu verstehen, die Personen, die DNA - was sind Trailblazer wirklich?

Zwei Gegenstände und ein Besuch bei Sesotec

Bei unserer ersten Folge von Trailblazer TV habe ich ein ganz besonderes Unternehmen besucht, den Mittelständler Sesotec. Und diese Reise können Sie in unserem Video Blog ansehen - aber lassen Sie mich ein bisschen mehr erzählen:

Auf Einladung von Sesotec habe ich mich als rasende Reporterin mit Mikrophon und Kamera bewaffnet sofort auf den Weg gemacht! Sesotec hat mir eine recycelbare PET-Flasche und einen mit einem Fremdkörper präparierten Astro zugeschickt. Was hat es damit wohl auf sich? Sesotec ist in Schönberg beheimatet, eine kleine Gemeinde im Landkreis Freyung-Grafenau mit nicht einmal 4000 Einwohnern. Bei meiner Recherche wird schnell klar, Sesotec ist ein werteorientiertes Unternehmen und es übernimmt klare Verantwortung für seine Produkte, Mitarbeiter, Kunden und die Region.

Sesotec: Innovation aus Leidenschaft

Bei der Ankunft begrüßt mich Axel Vornhagen - Managing Director / COO bei Sesotec, und gibt mir die ersten Einblicke. Sesotec ist ein junges und dynamisches Unternehmen und schaut auf eine 40 jährige Erfolgsgeschichte zurück. Sesotec ist Spezialist für die Fremdkörperdetektion und die Materialsortierung, welches ein essentieller Bestandteil in vielen Branchen, wie der Lebensmittel-, Kunststoff-, und Recyclingindustrie ist. Die Position, einer der Markführer zu sein, verteidigt man durch die Garantie höchster Präzision und mit peniblem Fokus auf Qualität. Preise wie der Innovationspreis 2017 stehen gleich in der Eingangshalle in einer Glasvitrine. Axel Vornhagen betont: “Als Anerkennung für unsere Arbeit die Top 100-Auszeichnung zu bekommen, freut uns sehr.“  Und das hat sich Sesotec auch verdient! Unvergleichbare Maschinen und hochqualifizierte Mitarbeiter machen das Unternehmen zu einem Hidden Champion und einem wahren Trailblazer

Fertigung - Made in Germany

Mit großem Elan werde ich durch die Fertigung geführt. Michael Perl, Head of Sorting Recycling, zeigt mir die Sortiermaschine VARISORT. Jetzt macht die recycelbare PET-Flasche Sinn. Bei Einwurf wird die Flasche durch ein Multisensorsystem anhand von Farbe und Kunststoffart sortiert. Warum ist das wichtig? Ungewünschte Materialien werden mit Separiersystemen (z.B. Ausblasdüsen) millisekundengenau aus dem Stoffstrom aussortiert. Durch die Präzision wird die Materialausbeute erhöht und Fremdkörper können so aus Materialströmen entfernt werden. 

In der Hand halte ich nun den präparierten Astro. Was genau in ihm versteckt ist erklärt mir Franz Penn, Head of Application Management Product Inspection bei Sesotec. Er empfängt mich am Röntgengerät RAYCON D+ und wir lassen den Astro auf dem Band durchlaufen. Sesotec hat unserem Astro ein Metallherz geschenkt, wie ich auf dem Bildschirm sehen kann. Das Röntgengerät detektiert Verunreinigungen, welche nichts in Produkten, wie z.B. Lebensmitteln, zu suchen haben. Maschinen von Sesotec stellen also die Reinheit und die Qualität von Produkten sicher, ein unabdingbarer Schritt. Obwohl mir das Herz vom Astro schon sehr gut gefällt!

Im Bayerischen Wald zuhause aber überall vertreten

Der CEO Marc Setzen empfängt mich vor dem Gebäude und erklärt mir bei einem Spaziergang, dass Sesotec‘s DNA sich in drei Begriffen umreißen lässt: Dynamik, Partnerschaft und Perfektion. 80% aller ausgelieferten Systeme sind kundenspezifisch mit einer hohen globalen Nachfrage. Aber ohne Mitarbeiter - manche sogar in 2. Generation - wäre Sesotec heute nicht so weit gekommen. Mit knapp 420 Mitarbeitern - weltweit kommen nochmal 100 dazu in den 7 Tochtergesellschaften in Singapur, China, USA, Italien, Indien, Kanada und Thailand. Sesotec ist einer der größten Arbeitgeber in der Region und treue Mitarbeiter das wichtigste Kapital. 

Weiter schlendere ich durch die Fertigung und treffe auf offene und herzliche Mitarbeiter. In der Marketingabteilung treffe ich auf Brigitte Rothkopf und ihre Kollegen - wir kennen uns noch von der Salesforce World Tour @ CEBIT, bei der Sesotec in unserer Halle im Trailblazer Camp ausgestellt hat. Ich darf überall über die Schulter schauen und beobachten, mit welcher Präzision hier gearbeitet wird. Was viele nicht wissen, Sesotec hat eine hohe Fertigungstiefe, das heißt es werden noch viele Teile selbst gefertigt. Sesotec ist eine echte ‘Made in Germany’ Erfolgsgeschichte.

Salesforce als Partner

Zuletzt suche ich die EDV Abteilung und lande bei Josef Blöchl. Als Business Processes/Application Support Salesforce war er von Anfang an bei der digitalen Transformation von Sesotec dabei. Er sagt, dass Sesotec die Digitalisierung als Chance gesehen hat. Mit Salesforce als Partner hat Sesotec es geschafft alle Abteilungen und Tochtergesellschaften auf eine Plattform zu bringen. Im Anwenderbericht kann man hier noch mehr erfahren. 

Jetzt wird es schon dunkel und ich verabschiede mich von einem unglaublichen Tag bei Sesotec. Sesotec ist ein bemerkenswertes mittelständisches Unternehmen mit engagierten und tollen Mitarbeitern. Mit Verantwortung, Engagement und einer klaren Strategie nach vorne. Gewappnet für die Zukunft und einer klaren Vision sehen wir Sesotec als einen wahren Trailblazer - ein Wegbereiter in der Industrie, dem deutschen Mittelstand und der digitalen Zukunft. Aber überzeugen Sie sich doch selbst davon:


 


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<![CDATA[20 Jahre partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Sesotec und SIPA]]> 2018-07-23 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/20-jahre-partnerschaftliche-zusammenarbeit-zwischen-sesotec-und-sipa https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/20-jahre-partnerschaftliche-zusammenarbeit-zwischen-sesotec-und-sipa Unternehmen

Manuel Rückert, Sesotec Area Sales Manager, überreicht als Dank für 20 Jahre erfolgreiche Zusammenarbeit mit SIPA einen Geschenkkorb (im Bild v. li. n. re.: Manuel Rückert, Kevin Ziehenberger, Roland Marchler (SIPA Geschäftsführer), Stefan Jovic und Thomas Herndl)


Seit 20 Jahren arbeiten das österreichische Unternehmen SIPA, das kundenindividuelle Gesamtlösungen rund um die Produktionsmaschinen in der Kunststoffindustrie anbietet, und das bayerische Unternehmen Sesotec, einem der weltweit führenden Hersteller von Geräten und Systemen für Fremdkörperdetektion und Materialsortierung, erfolgreich zusammen. 

In den 20 Jahren galt es viele Herausforderungen zu meistern, angefangen mit gravierenden Marktveränderungen, über wechselnde Arbeitsbedingungen, bis hin zu sich wandelnden Kundenbedürfnissen. Das wirtschaftliche Umfeld mag sich geändert haben, aber die partnerschaftliche Zusammenarbeit der beiden Firmen blieb über zwei Jahrzehnte immer gleich. 

Für die Zukunft sind die Grundsteine für ein erfolgreiches Fortführen der Geschäftsbeziehung bereits gelegt und Sesotec freut sich sehr, SIPA weiterhin als zuverlässigen und kompetenten Partner an der Seite zu haben.

Mehr zu SIPA unter www.sipa.at
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<![CDATA[Multipet setzt Sesotec Sortiersysteme bei der PET-Flake Aufbereitung ein]]> 2018-06-28 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/multipet-setzt-sesotec-sortiersysteme-bei-der-pet-flake-aufbereitung-ein https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/multipet-setzt-sesotec-sortiersysteme-bei-der-pet-flake-aufbereitung-ein Case Studies


Die MultiPet GmbH wurde im Jahr 2001 gegründet und begann mit einer neuen PET-Recycling-Anlage die Produktion. Heute werden bis zu 35.000 Tonnen PET Abfälle pro Jahr verarbeitet. Am Standort Bernburg ist ebenfalls die Schwestergesellschaft, die Multiport GmbH ansässig. Multiport verarbeitet bis zu 38.500 Tonnen HDPE und PP Abfälle und stellt kundenspezifische Regranulate her. Die Gesamtkapazität beträgt somit am Standort Bernburg mehr als 70.000 Tonnen pro Jahr. Am Standort Bernburg sind zur Zeit mehr als 150 Mitarbeiter beschäftigt.

In der PET-Recycling-Anlage übernahmen von Beginn an Recycling-Sortiergeräte von Sesotec die Abtrennung von Farben und Metallen aus den PET-Flakes-Strömen. Mit einem Volumen von 1,2 Millionen Euro hat die MultiPet GmbH gezielt in die Optimierung bestehender Anlagenkomponenten durch neue Recycling-Sortieranlagen investiert. Die vorhandene Sortierstufe wurde durch eine weitere Stufe ergänzt, damit neben Farben und Metallen auch Fremdkunststoffe sicher ausgeschieden werden können.

Sesotec lieferte dazu zwei Multi-Sensor-Sortiersysteme des Typs FLAKE PURIFIER und den passenden Aufbau sowie Komponenten zur Materialförderung. Ausgestattet mit Multispektralsensoren zur Abtrennung von Fremdpolymeren und Echtfarbsensoren zur Ausschleusung von Fehl-Farben erzielen die Sorter höchste Qualitäten im Endprodukt bei gleichzeitig geringstem Gutmaterial-Verlust. Diese positiven Qualitätsveränderungen hinsichtlich der Spezifikationen für die recycelten Flakes ziehen gleich mit den gestiegenen Qualitätsansprüchen der Kunden der MultiPet GmbH.


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<![CDATA[Produktionssicherheit durch Maschinenschutz]]> 2018-06-25 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/produktionssicherheit-durch-maschinenschutz https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/produktionssicherheit-durch-maschinenschutz Case Studies

Das Unternehmen Mah Sing Plastics Industries Sdn Bhd (MSPI), einer der größten High-Tech Kunststoff-hersteller in Malaysia, hat lokal einen bedeutenden Marktanteil und genießt große Anerkennung für seine Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit. Die Firma beliefert örtliche und internationale Unternehmen mit einem breiten Spektrum an Kunststoffprodukten z.B. Kunststoffpaletten und Kunststoffbehälter. MSPI wollte Rohmaterialien wie Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) vor deren Eintritt in den Fertigungsprozess untersuchen, um die Produktsicherheit zu gewährleisten. Aus diesem Grund bat MSPI die Firma JS Analytical um ein Angebot für ein System zur Separierung jeglicher Metallverunreinigungen aus diesen Rohmaterialien. 

JS Analytical, ein Teil der Osnab Group aus Malaysia, ist ein Lösungsanbieter im Bereich der Geräte für Mess-, Analyse und Detektionstechnik und arbeitet für verschiedenste Industriebereiche. Die Firma ist Vertriebspartner für Sesotec Metalldetektoren und -separatoren in Malaysia. Durch ausgezeichneten, individuellen und professionellen Service für ihre Kunden propagiert sie die Vorteile dieser Technologien und liefert die erforderlichen Geräte um die Wünsche ihrer Kunden zu erfüllen. 

Während eines Besuchs nahm ein Techniker von JS Analytical einen RAPID VARIO-FS Metallseparator von Sesotec in Betrieb und demonstrierte in einer Live-Test-Vorführung, wie das Gerät ohne Unterbrechung der Produktion die Rohmaterialqualität von MSPI verbessern kann. Es kommt manchmal vor, dass kleine metallische Verunreinigungen in den Produktionsprozess gelangen und zu Schäden an den Verarbeitungsmaschinen führen. Zur Reparatur dieser Maschinen muss das Werk den Betrieb einstellen, was einen enormen Produktionsausfall bedeutet, ganz besonders wenn die Linie 24 Stunden am Tag in Betrieb ist. 

Der RAPID VARIO-FS von Sesotec ist ein Metallseparator für Freifall-Anwendungen. Er detektiert alle magnetischen und nicht-magnetischen Metallverunreinigungen (Stahl, Edelstahl, Aluminium, ...) – selbst wenn diese im Produkt eingeschlossen sind. Metallverunreinigungen werden mit minimalem Verlust an Gutmaterial über die “Quick Flap” Separiereinheit ausgeschieden. In dem für MSPI durchgeführten Test lieferte der RAPID VARIO-FS ein Ergebnis von 100% bei der Detektion und Ausscheidung von Metallteilchen, die den untersuchten Kunststoffrohmaterialien beigemischt waren.



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Mah Sing Plastics: Produktionssicherheit durch Maschinenschutz  

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<![CDATA[IFAT 2018 Präsentationsplattform für Sesotec Smart Sorting Solutions]]> 2018-06-22 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/ifat-2018-praesentationsplattform-fuer-sesotec-smart-sorting-solutions https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/ifat-2018-praesentationsplattform-fuer-sesotec-smart-sorting-solutions Recycling Die IFAT 2018 war für die beiden Hersteller von Geräten und Systemen für die Materialsortierung, Sesotec GmbH und das Partnerunternehmen KRS Recycling Systems GmbH, sehr erfolgreich. Das Fachpublikum entsprach der gewünschten Zielgruppe und man verzeichnete ein sehr großes Interesse an den ausgestellten Exponaten, dem Multi-Sensorsortiersystem FLAKE PURIFIER+ für Kunststoffrecycling und dem neuen Glassortier-System SPEKTRUM SCOPE.  

Sesotec und KRS nutzen die IFAT, um einen Großteil ihrer Kunden zu treffen und um über Produktinnovationen zu informieren. Auch 2018 konnten wieder zahlreiche Besucher aus dem In- und Ausland auf dem Messestand begrüßt werden. Es zeigte sich, dass die Weiterentwicklung des Multi-Sensorsortiersystems FLAKE PURIFIER+ und die Glassortier-Neuheit SPEKTRUM SCOPE bei den Kunden sehr gut ankommt. 

Michael Perl, Leiter der BU Sorting Recycling bei Sesotec, resümiert die IFAT: „Dass das Interesse von Kunststoff-Recyclern auf unserem Messestand so groß war, liegt wohl auch an der aktuellen Situation, dass unsortierte Plastikabfälle kaum mehr nach China exportiert werden dürfen und den Ausführungen der Europäischen Kommission zu Kunststoffen und deren Entsorgung und Wiederverwertung. Aber auch das Feedback unseres Partnerunternehmens KRS Recycling Systems GmbH, das auf dem Sesotec Stand das neue Glassortier-System SPEKTRUM SCOPE zum ersten Mal dem Fachpublikum präsentierte, war sehr positiv. Unsere ausgestellten Geräte und die Sortierkonzeptlösungen unserer Mitarbeiter führten zu interessanten und erfolgversprechenden Gesprächen, die eine gesamthaft positive Stimmung der aktuellen Geschäftslage und einen positiven Ausblick für das Jahr 2019 widerspiegeln.“ 

Sesotec ist regelmäßig als Aussteller auf der IFAT in München vertreten, denn die IFAT ist eine sehr wichtige Kommunikationsplattform für den Dialog mit den Kunden. Für Sesotec ist die Messe zudem ein wichtiger Grundpfeiler in der Markenkommunikation unter dem Leitthema „Purity matters“.


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<![CDATA[PET-Flakes in höchster Qualität]]> 2018-06-19 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/recycling-sortiersystem-fuer-pet-flakes-in-hoechster-qualitaet https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/recycling-sortiersystem-fuer-pet-flakes-in-hoechster-qualitaet Case Studies undefined

Das Unternehmen GREEN Mind hat seinen Sitz in Guadalajara, der zweitgrößten Stadt in Mexiko und der Hauptstadt des Bundesstaates Jalisco. GREEN Mind ist auf die Herstellung von PET-Flakes und Polypropylen-Granulat spezialisiert. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Recycling-Industrie setzt GREEN Mind die neuesten Technologien am Markt ein und beliefert unter anderem Flaschenhersteller, Folienproduzenten sowie Hersteller von Fasern und Polyesterfäden. Das Unternehmen beschäftigt rund 200 Mitarbeiter und verfügt über eine Anlagenkapazität von 10.000 kg / Std und 72.000 Tonnen pro Jahr. 

Die Sammlung der Kunststoffflaschen organisiert das mexikanische Unternehmen über ein eigenes nationales Netz an Sammelzentren. Die Kunststoffflaschen kommen zu Ballen gepresst bei GREEN Mind an, werden als erstes vereinzelt und im nächsten Schritt von den Labels befreit. Nach einer Vorwäsche, folgt die sortenreine Trennung der Kunststoffflaschen. An dieser Stelle im Recyclingprozess werden die Multi-Sensorsortiersyteme VARISORT von Sesotec eingesetzt. Diese Systeme sind mit Sensoren zur Farb- und Formerkennung sowie mit Sensoren zur Unterscheidung nach Kunststoffarten ausgestattet.

Nach Zerkleinerung der sortierten PET-Flaschen folgen Wasch-, Trocken- sowie Siebprozesse. Danach werden die PET-Flakes einer Feinsortierung mit Hilfe der Sesotec Sortiersysteme vom Typ FLAKE PURIFIER unterzogen. Die FLAKE PURIFIER-Geräte trennen an dieser Stelle farbige Flakes, Metalle und Fremdkunststoffteile von den klaren PET-Flakes ab.

Der Kontakt zwischen Sesotec USA und GREEN Mind wurde über den in Mexiko ansässigen Vertriebspartner Innovateck® hergestellt. GREEN Mind hat seit 2012 Sesotec-Sortiersysteme im Einsatz. Das mexikanische Unternehmen investierte zunächst in eine Flake-Aufbereitungslinie mit insgesamt vier Recycling-Sortiergeräten. Die hervorragende Qualität der Endprodukte und die weiter steigenden Recyclingraten haben GREEN Mind im Jahr 2015 dazu veranlasst, eine weitere Sortierlinie aufzubauen und dabei weitere fünf Recycling-Sortiergeräte von Sesotec zu integrieren. Zusätzlich hat GREEN Mind sieben Sesotec-Metalldetektoren zum Maschinenschutz im Einsatz. Damit zeigt sich die ideale Ergänzung des Sesotec Produktportfolios im Hinblick auf den gesamten Recyclingprozess.

Anlagenleiter Saúl Solaeche bestätigt: „Die Qualität der Sortierergebnisse überzeugt uns. Wir sind mit Wartung und Service der Sesotec-Geräte sehr zufrieden und werden Sesotec in jeder Hinsicht weiter empfehlen.“


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<![CDATA[Sesotec hat eine neue Website]]> 2018-06-06 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-hat-eine-neue-website https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-hat-eine-neue-website Unternehmen

Für Sesotec, einem der führenden Hersteller von Geräten und Systemen für Fremdkörperdetektion und Materialsortierung, ist das Streben nach mehr Kunden- und Marktorientierung Treiber bei unternehmensstrategischen Weichenstellungen und Markenbildung. Die Corporate Website ist dabei das wichtigste Informations-, Kommunikations- und Interaktionsinstrument und wurde daher bezüglich Design, Struktur und Inhalt komplett neu geschaffen. 

Neue Struktur in neuem Design

Damit Inhalt und Markendesign eine Einheit bilden, wurde eine neue Struktur entwickelt, die sich an den Interessen und Nutzungsverhalten der Kunden orientiert. „Ansprechende Bilder sollen Website-Besucher sofort in den Bann ziehen, denn nur wenn der erste Eindruck passt, bleibt der Nutzer auch auf der Webseite", erklärt Benjamin Manzenberger, Senior Online Marketing Manager am Sesotec Unternehmensstammsitz in Schönberg und verantwortlich für den Relaunch. Von der Startseite aus gelangt der Besucher direkt auf die Seiten „Industrien“ und „Produkte“. Daneben gibt es eine „Burger“-Navigation, die eine schnelle Orientierung ermöglicht und in die verschiedenen Unterpunkte führt. Die neue Sesotec Website ist in Responsive Design, d.h. so flexibel gestaltet, dass auf dem Computer-Desktop, Tablet und Smartphone eine gleichbleibende Benutzerfreundlichkeit sichergestellt ist und der Inhalt in vollem Umfang dem Besucher schnell zur Verfügung steht.




Informativer, ansprechend präsentierter Inhalt

„Auf der neuen Website sind sowohl kurze informative Texte als auch ausführlichere Beiträge zu finden. Wir erklären unseren Besuchern z.B., wo in seinem Industrieumfeld Sesotec-Geräte eingesetzt werden können", erklärt Manzenberger. Aufgelockert und ergänzt werden die Texte durch viele Bilder und Grafiken. Verlinkungen weisen den Besucher auf Inhalte hin, die für ihn ebenfalls von Interesse sein könnten.

Hochwertige Beiträge in multimedialen Formaten, insbesondere in Form von Videos, Whitepaper und Case Studies geben dem Kunden praxisnah die Möglichkeit, die Sesotec Kompetenz in der gesamten Wertschöpfungskette als Referenz für sein spezifisches Projekt und als Basis für seine individuelle Lösung nachzuverfolgen.

„Statt auf der Website nur theoretische Inhalte zu lesen, erfahren Kunden, wie Fremdkörpermanagement in der betrieblichen Praxis tatsächlich funktioniert", sagt Manzenberger. Anwenderberichte zeigen auf, welche Produktinspektionssysteme es gibt und wo diese eingesetzt werden können. Zudem haben die Besucher umfangreiche Möglichkeiten mit Sesotec Kontakt aufzunehmen, sei es mit dem Service Center oder um einen Besuchstermin zu vereinbaren.

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<![CDATA[Sesotec zieht zur Anuga FoodTec 2018 positive Bilanz]]> 2018-04-25 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-zieht-zur-anuga-foodtec-2018-positive-bilanz https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-zieht-zur-anuga-foodtec-2018-positive-bilanz Lebensmittel

Auf der Anuga FoodTec, der international führenden Fachmesse für die Getränke- und Lebensmittelindustrie in Köln, präsentierte die Sesotec GmbH intelligente, langlebige und robuste Fremdkörperinspektions- und Sortiersysteme für die Branche. 

Die Sesotec GmbH stellte als Messehighlight das vollkommen neu entwickelte Röntgeninspektionssystem RAYCON D+ dem Fachpublikum vor. Mit der intelligenten Power Management Software des RAYCON D+ setzt Sesotec neue Maßstäbe nicht nur hinsichtlich Detektionsgenauigkeit, Applikationsflexibilität und Bedienkomfort sondern auch hinsichtlich der Langlebigkeit der Röntgenröhre. Die automatische Anpassung der Röntgenleistung auf das Produkt minimiert ebenso wie der Edge Filter, der automatisch den Rand z. B. von Verpackungen erkennt, die Häufigkeit von Fehlauslösungen und Produktverschwendung. 

Neben dem RAYCON D+ zeigte Sesotec zur Anuga FoodTec 2018 den für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie bestens geeigneten Metall-Detektor INTUITY und das preisattraktive Röntgeninspektionseinsteigermodell RAYCON EX1. Vorgestellt wurde auch die neue, speziell für die Herausforderungen in der Qualitätskontrolle von Schüttgütern entwickelte, optische Sortiergerät QUASAR. 

„Wir freuen uns sehr, dass unsere intelligenten und langlebigen Fremdkörperinspektionsgeräte und Sortiersysteme, die dazu beitragen, die Wertschöpfung zu optimieren, weil sie Verluste von Zeit und Produkten minimieren, das Fachpublikum der Anuga FoodTec so begeistert haben“, resümiert Sesotec EMEA Vertriebsleiter Oliver Uhrmann.

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<![CDATA[Smarte Sortiersysteme von Sesotec]]> 2018-04-24 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/smarte-sortiersysteme-von-sesotec https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/smarte-sortiersysteme-von-sesotec Recycling

Die Sesotec GmbH stellt zur IFAT 2018, die vom 14. bis 18. Mai in München stattfindet, in Halle B5, Stand 415/514 das Multi-Sensor-Sortiersystem FLAKE PURIFIER+ aus, das jetzt standardmäßig mit einem 3,2mm Düsen- und Ventilraster ausgestattet ist, mehr Durchsatzleistung ermöglicht und über die Bedien-Software „SesoDesk“ einfach zu steuern ist. Als Mitaussteller ist die Sesotec-Partnerfirma KRS Recycling Systems GmbH mit dem neuen Glassorter SPEKTRUM SCOPE auf dem IFAT-Messestand vertreten. Der SPEKTRUM SCOPE verfügt unter anderem über eine neue NIR (Nahinfrarot)-Sensorik. 

Das modifizierte Multi-Sensor-Sortiersystem FLAKE PURIFIER+ hat neben einer optimierten Materialzuführung nun auch eine Ventilleiste mit verdoppelter Düsenanzahl, was für treffgenauere Fremdstoffabtrennung und geringeren Gutmaterialverlust sorgt. Zudem erhöhen die staubdichte Ausführung und die integrierbare Resort-Spur des FLAKE PURIFIER+ die Effizienz im Recyclingprozess, besonders bei stark verunreinigtem Inputmaterial. 

Michael Perl, Leiter der BU Sorting Recycling bei Sesotec, sagt über den FLAKE PURIFIER+: „Für die Modifikation des Multi-Sensor-Sortiersystems FLAKE PURIFIER zum FLAKE PURIFIER+ war der Wunsch unserer Kunden nach einer Steigerung der Durchsatzleistung bei gleichzeitiger Minimierung des Gutmaterialverlusts und einer somit insgesamt höheren Wertschöpfung ausschlaggebend.“ 

Zusammen mit KRS Recycling Systems präsentiert Sesotec erstmalig den Glassorter SPEKTRUM SCOPE, der mit der neuen Sesotec NIR-Sensorik ausgestattet ist. Mit diesem Sensor lassen sich z.B. aus einem Strom weißer Glasscherben gleichfarbige, transparente Kunststoffe unterscheiden. Auch Sondergläser, unter anderem Borosilikatgläser, können zuverlässig erkannt werden. Damit noch höhere Durchsatzleistungen und eine flexiblere Anlagenplanung ermöglicht werden können, wird mit dem SPEKTRUM SCOPE die Arbeitsbreite  der SPEKTRUM-Serie auf 1536 mm erweitert. 

Informationen über die auf dem IFAT-Messestand von Sesotec ausgestellten Exponate sind unter www.sesotec.com/de/ifat2018 zu finden.

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<![CDATA[Nutradried Creations nutzt Röntgen-Inspektionssystem RAYCON]]> 2018-04-04 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/nutradried-creations-verwendet-das-roentgen-inspektionssystem-raycon-von-sesotec https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/nutradried-creations-verwendet-das-roentgen-inspektionssystem-raycon-von-sesotec Case Studies
Der Kunde Nutradried Creations

Nutradried Creations mit Sitz in Blaine, Washington, ist ein führendes Unternehmen, das für die Herstellung von haltbaren, gesunden Snacks aus natürlichen und vollwertigen Rohstoffen, modernste Technologie benutzt.

Die Erfolgsgeschichte der Firma zeigt, dass es ihr um mehr geht, als nur um Profit. 

Nutradried Creations hat eine ebenso überzeugende als auch einfache Botschaft: Der Zweck und die Mission von Nutradried Creations liegt in der Schaffung einer Dreifachbilanz ("Triple Bottom Line"):

  1. Durch den Verkauf von umweltverträglichen und sozial verantwortlichen Produkten soll sichergestellt werden, dass der Kunde die bestmöglichen Nahrungsmittel erhält.
  2. Mit einer sozialen Unternehmenskultur und
  3. durch die innovative Verwendung des patentierten Nutradried-Verfahrens soll das Leben der Menschen vereinfacht und der Gewinn für Aktionäre gewährleistet werden.

Die soziale Komponente wird z.B. durch bestehende Partnerschaften mit Organisationen wie Agros International, einer gemeinnützigen Organisation in Seattle, die finanzschwache Landwirte durch niedrigverzinste Darlehen beim Kauf eigener Grundstücke unterstützt, ersichtlich.

Den Landwirten wird dadurch geholfen, einem seit Generationen währenden Kreislauf der Armut zu entkommen. Durch den ausschließlichen Kauf von fair gehandelten Rohstoffen, geht Nutradried eine Partnerschaft mit den Lieferanten ein, um für ein gutes Produkt einen fairen Preis zu bieten. Dies hilft den Landwirten auch dabei ihren Kindern eine bessere Zukunft durch finanzielle Sicherheit und Bildung zu ermöglichen.

Der Erfolg ist beeindruckend: Zusammen mit Agros half Nutradried Creations bereits beim Aufbau von 42 Dörfern, unterstützte 24.000 Landwirte und sichert so deren Fortbestand.

Auch in Äthiopien leistet die Firma zur Zeit ähnliche Arbeit indem sie lokale kleine Molkereien unterstützt, die auch Nahrung für örtlichen Waisenhäuser liefern und so wirtschaftliche Chancen vor Ort bietet. Zum Erreichen dieser und anderer Ziele braucht Nutradried Creations Lieferanten, auf deren Know-How sie sowohl auf betrieblicher als auch verarbeitungstechnischer Seite voll vertrauen kann. 


Die HACCP-Herausforderung

Neben neuen Erwartungen seitens der Kunden muss Nutradried Creations aber auch die in den letzten Jahren gestiegenen Anforderungen der amerikanischen  Lebensmittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) erfüllen, wobei die strengen HACCP (Hazard Analysis and Critical Control Points) Anforderungen wohl am bedeutendsten sind. Wenn Prüfer den Lebensmittelhersteller besuchen, erwarten sie solide Beweise dafür, dass eine Gefährdungsanalyse durchgeführt wurde. Außerdem wird ein Plan verlangt, der die identifizierten kritischen Lenkungspunkte (CCP‘s) sowie deren kritische Grenzwerte beinhaltet. Auch CCP Überwachungsprozesse, welche sicherstellen, dass das HACCP System wie vorgesehen funktioniert, müssen eingeführt sein. 

Die Überprüfungen der FDA konzentrieren sich meist jedoch auf die Korrekturmaßnahmen. Der HACCP Plan eines Werkes fordert Korrekturmaßnahmen zu ergreifen, wenn ein Grenzwert nicht eingehalten wird. Ist dies der Fall sollen die Korrekturmaßnahmen sicherstellen, dass kein Produkt das Werk verlässt, das nicht den Standards entspricht oder eventuell sogar gesundheitsschädlich ist. 

Die Fremdkörperinspektionssysteme von Sesotec sichern die HACCP, BRC, und IFS konforme Produktion.


Das Ziel

"Wir müssen unseren Kunden die absolute Sicherheit bieten, dass die Produkte, die wir für Sie herstellen, sicher und ohne Verunreinigungen sind" ,so der Werksleiter von Nutradried Creations, Phil Fraley. "Dies ist besonders wichtig für eine Firma mit dem hohen Anspruch, wirtschaftlich Benachteiligte zu unterstützen." 

Durch die Zusammenarbeit mit Sesotec hat Nutradried Creations mehr Sicherheit, wenn es um die Vorbereitung eines Kundenaudits geht. "Wir wollen vorbereitet sein", sagt Phil. "Wir möchten, dass unsere Kunden Vertrauen in die Geschäftsbeziehung mit uns haben."


Röntgeninspektionssystem RAYCON

Zusätzlich zur Metallerkennung führt das RAYCON Produktinspektionssystem eine erweiterte Produktanalyse durch. Es erkennt Verunreinigungen, die anderen Systemen vielleicht entgehen würden. Glas, Keramik, Steine und Knochen in Lebensmitteln können für ein technisch weniger ausgefeiltes System problematisch sein. RAYCON detektiert auch Kunststoffe mit ­­­­­­­­höherer Dichte wie PVC und Kautschuk, und erkennt andere Produktfehler wie Risse, fehlende Teile und Untergewicht.

Beste Detektionsergebnisse können auch dadurch gewährleistet werden, dass Verpackungskomponenten wie z.B. Aluminiumclips an Standbeuteln oder Aluminiumschalen bei Bedarf ausgeblendet werden. Die einzigartige Randfiltertechnologie der RAYCON Systeme kompensiert auch dichte Verpackungsränder von Kartonwänden, erkennt aber dennoch Fremdkörper in diesen Bereichen. Mit RAYCON ist somit eine 100%-ige Verpackungsprüfung stets gewährleistet. Auf dieser Basis können Anwender wie Nutradried Creations vertrauensvoll arbeiten. 

Auch die innovative Software des RAYCON Systems bietet zahlreiche Vorteile. Mit zwei internen Industrie-PC’s jeweils Compact Flash Speichern gibt es keine fehleranfällige, mechanische Komponenten mehr. Ein Linux Betriebssystem – weltweit als sehr robuste Industrieplattform bekannt – garantiert die volle Verarbeitungsleistung des speziellen Bildanalysecomputers, um kleinste  Fremdstoffe in Lebensmittelprodukten zu finden. Letztendlich ist auch die Elektronik modular aufgebaut und robust. Zum Schutz des Systems ist keine USV  erforderlich, das System ist leicht zugänglich und bietet so niedrigere Betriebskosten. 


Die Zukunft

Aufgrund der Partnerschaft mit Sesotec , sei Nutradried Creations jetzt in der Lage, größere Partner zu suchen, einschließlich größerer Handelsketten. "Dies ist eine potentiell große Wachstumschance für Nutradried Creations" betont Phil, "Wir profitieren von der Zusammenarbeit mit Partnern, die unser Engagement und unsere Visionen teilen." 

Phil und das Team von Nutradried Creations bleiben weiterhin ihrer Verpflichtung treu, Produkte in hoher Qualität zu liefern, die den Menschen auf der ganzen Welt nutzen. Durch die Zusammenarbeit mit einem Partner wie Sesotec sind sie zuversichtlich, die hochgesteckten Ziele zu erreichen. 

Nutradried Creations ist ein Unternehmen mit engagierten Experten, die fest daran glauben, dass sich eine solide Geschäftsbeziehung auf gegenseitiges Geben und Nehmen aufbaut. Verständlicherweise ist das Unternehmen stolz darauf, Qualitätslebensmittel unter Berücksichtigung der untrennbar damit verbundenen fairen Behandlung der Landwirte herzustellen. Aber Nutradried will noch mehr. Bei Nutradried Creations beginnt die Zukunft jetzt.


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<![CDATA[Weniger Abfall mit Sesotec Sortiersystemen]]> 2018-04-03 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/weniger-abfall-mit-sesotec-sortiersystemen-fuer-kunststoff-pet-flake-recycling https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/weniger-abfall-mit-sesotec-sortiersystemen-fuer-kunststoff-pet-flake-recycling Case Studies


Die 2006 gegründete Firma BTB PET-Recycling GmbH & Co. KG mit Sitz in Bad Salzuflen (Nordrhein-Westfalen) verarbeitet ca. 20.000 Tonnen PET-Flaschen pro Jahr. Der inhabergeführte Betrieb mit ca. 30 Mitarbeitern produziert in erster Linie PET-Granulat sowohl für Bottle-to-Bottle als auch für Folienhersteller. 

Die zu verarbeitenden PET-Flaschen werden einem mehrschrittigen Aufbereitungsprozess unterzogen, bevor sie als PET Flakes die neu installierte Sesotec Flake-Sortieranlage durchlaufen. Diese besteht aus einem neuen Rutschengerät des Typs FLAKE PURIFIER CM 1536 sowie einem vorhandenen Bandgerät aus dem Jahr 2011, das nach einem Umbau in die Neuinstallation integriert werden konnte. 

Sesotec lieferte entsprechend der Vorstellung der Firma BTB PET-Recycling GmbH & Co. KG neben den optischen Sortern auch den Stahlbau, pneumatische Fördertechnik sowie die Steuerungstechnik. Damit war das Ziel verfolgt, die auszuführenden Arbeiten besser zu koordinieren und den Stillstand des Gesamtbetriebs in der Bauphase zu verkürzen. 

„Auf Grund kontinuierlich sinkender Preise für die minderwertige PET-Ware auf dem asiatischen Markt mussten wir neue Lösungen entwickeln, mit dem PET-Abfall zu wirtschaften. Unsere Strategie war, die Abfallmengen zu verringern.“, so der Betriebsleiter Herr Zajontz. „Durch die Neuinstallation der Sesotec Sortieranlage haben wir dieses Ziel erreicht. Die Rentabilität der Anlage steht außer Frage.“ Ergänzend fügt er hinzu: „Durch die Integration einer Fernzugriffmöglichkeit kann man die Sortieranlage über Netzwerk überwachen. Genauso können Sesotec-Servicetechniker per Ferndiagnose eine kurzfristige Fehlerbehebung oder Software-Updates durchführen, was die Abläufe im Alltag wesentlich erleichtert. Die Zusammenarbeit mit Sesotec lief von Anfang an reibungslos.“


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<![CDATA[USA und der Food Safety Modernization Act]]> 2018-04-02 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/usa-food-safety-modernization-act-fuer-lebensmittelsicherheit https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/usa-food-safety-modernization-act-fuer-lebensmittelsicherheit Lebensmittel

In einem Artikel aus dem Jahr 2013 schreibt das Unternehmen Food Sentry, das die Herkunft von Lebensmitteln auf globaler Ebene beobachtet, dass es vor allem in Indien und China zu Verletzungen dieses Standards kommt. Der ASEAN-Raum in Südost-Asien hingegen hebt sich von diesen beiden Ländern in Sachen Sicherheitsauflagen deutlich ab und gilt auch als wahrer Power-Produzent von Lebensmitteln – mit einer Exportsumme von rund 53 Milliarden US-Dollar in 2011 im landwirtschaftlichen Sektor. 

Dem uneingeschränkten Fluss von Lebensmitteln innerhalb dieses Marktes stehen einige Sicherheitsauflagen im Wege: Bevor Nahrungsmittel im ASEAN-Raum in Südost-Asien vermarktet werden dürfen, werden sie auf zertifizierte Herstellung geprüft und in manchen Ländern sogar vorab registriert, um möglichen Risiken vorbeugen und entgegenwirken zu können. Wer also für sein Produkt keine zertifizierte Herstellung nachweisen kann, dem wird der Import bzw. Export in diese Nationen verwehrt. 

Auch in den Vereinigten Staaten gibt es seit Langem klar festgelegte Regelungen zur Einhaltung des Lebensmittelsicherheitsstandards. Aktuell will man mit dem Foreign Supplier Verification Program (FSVP), das im Rahmen des Food Safety Modernization Act (FSMA) am 30. Mai 2017 in Kraft getreten ist, erreichen, dass Sicherheit und Qualität sämtlicher in die Staaten importierter Lebensmittel garantiert ist. Dadurch soll der Gefährdung von Konsumenten durch Erkrankungen vorgebeugt werden. Ausgehend von der U.S. Food & Drug Administration (FDA) wurde der FSMA bereits im Jahr 2011 unterzeichnet, wirksam wurde der Beschluss jedoch erst im September 2016. Darum heißt es jetzt für Lebensmittelhersteller, die in die Staaten exportieren: Lebensmittelreinheit und -qualität sollen längst nicht mehr nur als Wettbewerbsvorteile gesehen werden, sondern viel mehr als Pflicht und gesetzter Standard. 


Was ist FSMA?

Der Food Safety Modernization Act ist ein Beschluss, ausgehend von der FDA (Food & Drug Administration), der auf die Erfüllung von Sicherheits- und Qualitätsauflagen in der US-amerikanischen Nahrungsmittelindustrie abzielt. Die FDA verfügt durch die Wirksamkeit des FSMA nun über einen breiteren Handlungsspielraum bezüglich Messungen und Kontrollen bei den Lebensmittelherstellern zur Vermeidung möglicher Risiken für Konsumenten, die beispielsweise durch Verunreinigungen entstehen können.

 

Was bedeutet der Beschluss für den Handel?

Lebensmittelhersteller, die in die USA exportieren, müssen darauf achten, dass ihre Ware mit dem Regelwerk des FSMA konform ist. Das bedeutet, dass Lebensmittel unter zertifizierten Produktionsvorgängen hergestellt werden sollen – dazu gehören beispielsweise die Erfüllung notwendiger Hygieneanforderungen, die Überprüfung der Ware durch Inspektionsgeräte und die Dokumentation potentieller Risiken.

 

Im Detail

  • In die USA importierende Unternehmen müssen laut FSMA von ihren Zulieferern verlangen, dass diese Überprüfungsmaßnahmen bei ihren Waren durchgeführt werden.
  • Der FSMA autorisiert die FDA dazu, die Annahme importierter Lebensmittel zu verweigern, falls die auswärtige Einrichtung eine Überprüfung durch die FDA zurückweist.
  • Des Weiteren ermöglicht der Beschluss der FDA, von Lebensmittelherstellern ein konformes Zertifikat anzufordern, das sicherstellt, dass importierte Lebensmittel mit den U.S. amerikanischen Nahrungsmittelrichtlinien konform sind.


Wann wird der FSMA wirksam?

Die Auflagen zur Einhaltung des Regelwerkes des FSMA sind laut FDA seit März 2018 in Kraft.  

 

Fremdkörperinspektionssysteme sind wichtige Bausteine zur Erfüllung des FSMA

Ziel des FSMA ist die Garantie von Lebensmittelsicherheit. Ein erster wichtiger Schritt zur richtigen Vorbereitung ist das sogenannte Hazard Analysis and Critical Control Points Konzept (HACCP): die Identifikation der kritischen Kontrollpunkte. Kritische Kontrollpunkte werden als diejenigen Stufen im Produktionsprozess bezeichnet, an denen Kontrollen möglich sind, die zur Reduzierung von Gefährdungen der Lebensmittelreinheit führen. Dabei kann beispielsweise entscheidend sein, ob das Produkt in verpacktem oder unverpacktem Zustand untersucht werden soll, beim Wareneingang oder End-of-Line. Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Art der Inspektion, bei der geklärt werden muss, um welche Fremdkörper es sich handelt oder ob produktbezogene Qualitätsunterschiede erkannt werden sollen. Der FSMA beinhaltet außerdem das sogenannte HARPC Konzept (Hazard Analysis and Risk-Based Preventive Controls). Dieses umrahmt Vorbeugungsmaßnahmen entgegen möglicher Risiken mit dem Ziel, Kontrollen umzusetzen und die Erfolge solcher Kontrollen nachzuweisen.  

Ein gutes Inspektionssystem zeichnet sich durch ausgereifte und zuverlässige Technik, hochwertige Verarbeitung und durch benutzerfreundliche und innovative Bedienung aus. Anwender, die sich für Magnetsysteme, Detektionsund Röntgengeräte sowie optische Sortiergeräte von Sesotec entscheiden, können sich darauf verlassen, dass alle genannten Kriterien erfüllt werden.  

Sesotec bietet ein breites Produktportfolio, mit dem nahezu jede Anwendung abgedeckt werden kann. Kunden aus aller Welt können mit Gerätetypen für alle Prozessstufen, Produkte und Förderarten ausgestattet werden. Sesotec-Geräte werden am Hauptstandort in Deutschland gefertigt und erfüllen höchste Sicherheitsanforderungen sowie das am Weltmarkt erforderliche hygienische Design. Control Unit und Softwaredesign werden so entwickelt, dass sie den Anforderungen des HACCP und aller gängigen Lebensmittelstandards gerecht werden.

 

Fazit: Der Nutzen des FSMA ist größer als der Aufwand

Neben dem monetären und zeitlichen Aufwand durch die Installation von Inspektionssystemen bringt der Food Safety Modernization Act auch mehrfachen Nutzen mit sich. Der Beschluss kann nicht nur als Chance zur Garantie von Lebensmittelsicherheit betrachtet werden, sondern auch als Absicherung gegen Imageschädigungen der Marke von Herstellern, die durch Rückrufaktionen entstehen können.

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<![CDATA[Sesotec stattet SABIC mit Metallseparator aus]]> 2018-03-23 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-stattet-sabic-mit-metallseparator-zur-untersuchung-von-kunststoffcompounds-aus https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-stattet-sabic-mit-metallseparator-zur-untersuchung-von-kunststoffcompounds-aus Case Studies Über Sabic

Die im September 2007 gegründete strategische Geschäftseinheit SABIC Innovative Plastics ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Saudi Basic Industries Corporation (SABIC). Innovative Plastics hat weltweit mehr als 9000 Mitarbeiter und produziert in mehr als 35 Ländern hochwertige thermoplastische Materialien.

SABIC arbeitet nach den Six Sigma Prinzipien. Der hoch disziplinierte Six Sigma Prozess macht eine Konzentration auf die Entwicklung und Lieferung von nahezu perfekten Produkten und Dienstleistungen möglich. Er umfasst Konstruktion, Produktion und Vertrieb. Die Verbesserungen der Produktqualität bei SABIC Innovative Plastics führen auch zu einer Verbesserung der Qualität und Absetzbarkeit der Endprodukte für Kunden.

Aufgabe

In Bergen op Zoom produziert SABIC Kunststoff-Compounds, Compoundmischungen und Noryl. Qualität und Produktreinheit sind für SABIC von größter Bedeutung. Man war daher auf der Suche nach einem System für die Qualitätskontrolle im Warenausgang. Höchste Tastempfindlichkeit auf Eisenmetalle und auch auf Edelstahl sowie andere Nichteisenmetalle war gefordert. SABIC suchte nach der bestmöglichen Empfindlichkeit kombiniert mit Zuverlässigkeit, Kundendienst und einem Lieferanten mit Erfahrung im Kunststoffbereich. 

Lösung

PME ist in den Niederlanden einer der führenden Lieferanten von Peripheriegeräten für die kunststoffverarbeitende Industrie. Die Firma vertritt nicht nur aus- und inländische Hersteller, sondern bietet auch Kundendienst, Wartung, Engineering und Projektmanagement für alle Peripheriegeräte für Spritzgießmaschinen, Extruder, Blasformmaschinen und andere Maschinen zur Produktion von Kunststoffen, Kunststoff-Halbfertigwaren und Endprodukten.

Als langjähriger Partner von Sesotec bot PME SABIC die RAPID PRO-SENSE Metallseparatoren an. Dank innovativer HRF Technologie (High Resolution Frequency) bietet der RAPID PRO-SENSE, ein System für Freifallanwendungen, eine extrem hohe Empfindlichkeit auf alle Metalle. Der Metallseparator wurde speziell konstruiert um die Anforderungen von Kunststoff- und Compoundherstellern zu erfüllen und bietet ein innovatives modulares Design. Die Ausscheideeinheit kann passend zum geförderten Material oder für spezielle Kundenbedürfnisse gewählt werden. 

Bei SABIC findet die Untersuchung der Endprodukte vor der Verpackung statt, und als besondere Anforderung muss das Gerät innen mit Wasser gereinigt werden können. Der Metallseparator muss also wasserdicht sein. Zum Teil ist das geförderte Material außerdem abrasiv und ein Verschleißschutz für das Gerät ist ein wichtiger Punkt. Und nicht zuletzt ist auch eine kundenspezifische Anpassung an die örtlichen Einbaubedingungen unter Verwendung von speziellen Flanschen erforderlich. 

SABIC entschied sich für die RAPID PRO-SENSE Metalldetektoren von Sesotec aufgrund ihrer herausragenden Eigenschaften speziell im Hinblick auf die Tastempfindlichkeit, die im Vergleich zu anderen erhältlichen Metalldetektoren auf höchstem Niveau liegt. Ein weiteres überzeugendes Merkmal ist, dass die Ausscheidemechanik keine Materialablagerungen zulässt, was bei einem Materialwechsel wichtig ist. Auch die Selbstreinigungsfunktion der Ausscheidemechanik im RAPID PRO-SENSE ist einzigartig. Die Oberflächen von Teilen, die mit dem Material in Berührung kommen, wurden speziell behandelt und bieten eine höhere Verschleißfestigkeit.

Fazit und Kundenstatement

Die langjährige Erfahrung im Kunststoffbereich und der Kundendienst in den Niederlanden durch PME sind weitere Gründe, warum sich SABIC zum Kauf der RAPID PRO-SENSE Metalldetektoren entschloss. Ronald van der Wal und Rob Willems von SABIC bestätigen: “Die ersten RAPID PRO-SENSE Geräte laufen sehr gut in der Produktion. Wir sind mit den Ergebnissen sehr zufrieden. ” 


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<![CDATA[Sortiertechnik von Sesotec ersetzt manuelle Sortierung]]> 2018-03-07 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sortiertechnik-von-sesotec-ersetzt-manuelle-sortierung-von-pet-flakes https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sortiertechnik-von-sesotec-ersetzt-manuelle-sortierung-von-pet-flakes Case Studies

PT. Rejeki Adigraha ist ein bekanntes Kunststoffrecycling-Unternehmen in Indonesien, das sich vor allem auf das Recycling von PET- und PVC-Materialien spezialisiert hat. PT. Rejeki Adigraha hat seinen Sitz in Jababeka Industrial Area – dem größten Industriegebiet in Südostasien. Mit rund 150 Mitarbeitern erreicht das Unternehmen eine Recyclingkapazität von ca. 1000 Tonnen PET und PVC pro Monat. 

Gegründet wurde PT. Rejeki Adrigraha bereits im Jahre 1986 unter dem Namen UD Rejeki Adigraha. Die Geschichte des Unternehmens begann zunächst als kleiner Händler von PVC-Rohrleitungsteile-Marken. Weiter etablierte sich PT. Rejeki als Hersteller von Hart-PVC-Granulat speziell für Rohrleitungsteile. Zu dieser Zeit war PT. Rejeki Adigraha das erste Unternehmen in Indonesien, das recyceltes PVC-Granulat für den Rohrleitungsteile-Markt herstellte. Neben der Granulatherstellung, produziert das Unternehmen auch PET-Flakes, die als Ausgangsmaterial für die Polyesterindustrie verwendet werden. Die PET-Produkte werden derzeit vorwiegend nach China exportiert.

Sesotec Asia – eine der acht Tochtergesellschaften von Sesotec – mit Sitz in Singapur, stellte den Kontakt zu PT. Rejeki Adrigraha her. 

PT. Rejeki Adigraha hat die manuelle Sortierung von PET- und PVC-Flakes durch eine automatisierte Sortiertechnik von Sesotec ersetzt. „Durch das Multi-Sensorsortiersystem FLAKE PURIFIER wird eine höhere Effizienz erzielt. Die kontrollierte Qualität wird gleichbleibend gewährleistet und verursacht weniger Probleme im Vergleich zu den Handsortiereinrichtungen. Letztere wären durch die Lohnschwankungen auch weniger wettbewerbsfähig “, so Herr Dede Indrapurna, PT Rejeki Adigraha. 

Der Recyclingprozess des indonesischen Unternehmens beginnt mit Kunststoffmaterialien aus Restmüll und Kunststoff-Flakes, die zu 70 Prozent PVC und zu 30 Prozent sonstige Kunststoffe – hauptsächlich PET – enthalten. Das Material wird geschreddert, um annähernd gleich große Teile zu erhalten. Weiter folgen Wasch- und Trockenvorgänge. Im nächsten Schritt wird zur Kunststoffaufbereitung das Multi-Sortiersystem FLAKE PURIFIER von Sesotec zur Separation von PVC eingesetzt.  Das Sortiersystem FLAKE PURIFIER wurde speziell für den Einsatz in der Kunststoffrecycling-Industrie entwickelt. Die angepasste Kleinförderrinne sorgt für eine optimale Vereinzelung der Kunststoff-Flakes. Neben den Sensoren zur Metall- und Farbseparation hat Sesotec auch ein Hochleistungsmodul zur Erkennung von Fremdstoffen, wozu auch unterschiedliche Kunststoffarten gehören, im Einsatz. Die Sensoren werden – je nach Anwendung – einzeln oder in Kombination verwendet. 

Das Unternehmen PT Rejeki Adigraha blickt nun auf über 20 Jahre Erfahrung im Kunststoffrecycling zurück. Durch den Einsatz moderner Recyclingtechnologien, hat das Unternehmen die PET-Flakes und PVC-Granulat-Produktion erweitert und kann so seinen Kunden Material von höchster Qualität anbieten.

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<![CDATA[„180 Degrees“ nutzt Sesotec Metalldetektoren]]> 2018-03-02 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/broetchen-hersteller-nutzt-sesotec-metalldetektor-fuer-lebensmittel https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/broetchen-hersteller-nutzt-sesotec-metalldetektor-fuer-lebensmittel Case Studies

180 Degrees ist ein schnell wachsendes Unternehmen aus Auckland, Neuseeland, das verschiedene Arten von Brötchen, Snacks und Keksen produziert. Aufgrund stetig wachsender Exportmärkte hat 180 Degrees ein Investitionsprogramm gestartet, um seine Produktionskapazitäten und die Effizienz der Fertigung zu erhöhen. 

Die Qualität der Produkte hat für das Unternehmen bei diesem Investitionsprogramm oberste Priorität. Daher war es für den Geschäftsführer Nigel Cranston sehr wichtig, die beste auf dem Markt verfügbare Metalldetektions-Technologie einzusetzen, um die Reinheit seiner Produkte sicherzustellen. 

Nachdem man die Angebote an Metalldetektions-Systemen von verschiedenen Anbietern geprüft hatte, entschied sich 180 Degrees für das VARICON+ Metalldetektions-System von Sesotec mit eingebauter C-SCAN GHF Multi-Frequenz Metallsuchspule. Dieses System bietet dem Unternehmen über seine gesamte Produktpalette hinweg die bestmögliche Detektionsleistung für alle Arten von Metallen, und überzeugte mit extrem einfacher Installation und Bedienung. 

Die Reynolds Group, Sesotec Partner für Metalldetektoren in Neuseeland, lieferte das System und bietet 180 Degrees optimalen Vor-Ort-Service.



Das Metall-Detektionssystem VARICON+ detektiert alle – auch im Produkt eingeschlossenen – metallischen Verunreinigungen (Stahl, Edelstahl, Aluminium, ...). Es wird zur Untersuchung von verpackten und unverpackten Stückgütern eingesetzt. 

Die Baureihe VARICON+D ist für den Einsatz im Trockenbereich ausgelegt, die Baureihe VARICON+W für den Einsatz im Nassbereich. Zwei Metalldetektoren GLS oder C-SCAN GHF mit Control Unit GENIUS+ stehen zur Auswahl.

Produkt-Vorteile:

  • Kompaktes Metall-Detektionssystem zur Untersuchung von Stückgütern bis 50 kg Beladung
  • Neues hygienisches Design, leicht zu reinigen
  • Verfügbar mit den Suchspulen GLS oder mit C-SCAN GHF
  • Störfeste, zuverlässige Inline- Metalldetektion durch extrem kurze metallfreie Zone (MZ)
  • BRC-, IFS- und HACCP-Konformität
  • Ausführung für Trocken- und Nassbereich


„Wir arbeiten schon seit Jahren mit der Reynolds Group zusammen. Es ist beruhigend, dass wir mit unseren Qualitätskontroll-Systemen auf einen so exzellenten Partner vertrauten können.“ so Nigel Cranston.


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<![CDATA[Sesotec Sortierung - schnell, sicher, sortenrein]]> 2018-02-07 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/kunststoff-sortierung-recycling-mit-sesotec-sortiersystemen https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/kunststoff-sortierung-recycling-mit-sesotec-sortiersystemen Case Studies

Weltweit betrachtet stellen Altkunststoffe ein sehr komplexes Recyclingthema dar. Nirgendwo findet man derart viele unterschiedliche Materialien auf einmal. Es ist sowohl aus ökologischer als auch aus ökonomischer Sicht besonders relevant, Altkunststoffe sortenrein zu trennen und dem Rohstoffkreislauf wieder zuzuführen. Die richtige Sortiertechnik spielt hier eine besonders wichtige Rolle. 

Das taiwanesische Recyclingunternehmen Tong Yi wird im Bereich der Trennung von Kunststoff-Flaschen in sortenreine Kunststofffraktionen von Sesotec Pte.Ltd., Singapur, zusammen mit dem Vertriebspartner Uniplast Corporation betreut. Tong Yi automatisiert die Kunststoff-Flaschen-Sortierung mit dem Sesotec Recycling-Sortiergerät VARISORT N. 

Tong Yi hat vorgegeben, welche Sortieranforderungen erfüllt werden müssen. Im Technikum am Sesotec Hauptsitz in Deutschland wurde Testmaterial von Tong Yi sortiert. Dadurch konnte sich der Kunde von den Ergebnissen und Möglichkeiten der Recycling-Sortiergeräte überzeugen.

Optimale Sortierlösung für individuelle Recycling-Anforderungen

Tong Yi setzt das Recycling-Sortiergerät VARISORT N – basierend auf Multispektralanalyse – zur zuverlässigen Sortierung von Kunststoff-Flaschen ein. Der Kunde erhält dadurch zwei qualitativ hochwertige Kunststofffraktionen, PE und PET. Die spezielle Herausforderung bei Tong Yi besteht darin, dass die zu sortierenden Flaschen in ungepresster Form auf dem Förderband transportiert werden. Dadurch entsteht eine zusätzliche Rotation der Flaschen, der durch eine spezielle Gurtbeschaffenheit entgegen gewirkt wird. Darüber hinaus dient das fünf Meter lange Förderband der Vereinzelung der zu sortierenden Ganzflaschen. Die Ausscheidegenauigkeit im Separationsvorgang wird dadurch erhöht.

Die bei Tong Yi installierte Version des VARISORT ist als Drei-Schacht-Ausführung konzipiert. Dadurch lassen sich drei Fraktionen in einem Sortiervorgang trennen. Fraktion 1 beinhaltet PE, Fraktion 2 PET und Fraktion 3 die übrigen Kunststoffe und Materialien.

Je nach künftigen Sortieranforderungen und Materialien hat der Kunde die Möglichkeit weitere Sensoren an seinem bestehenden Gerät nachzurüsten. Diese Kombination von unterschiedlichen Sensorsystemen ermöglicht neben der Kunststoffseparation, auch einen Einsatz im Bereich der Farbseparation und der Metallseparation. 


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<![CDATA[MB-Sort – Aufbereitung von Schrott und Kunststoffen mit VARISORT COMPACT]]> 2018-02-06 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/mb-sort-aufbereitung-von-schrott-und-kunststoffen-mit-varisort-compact https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/mb-sort-aufbereitung-von-schrott-und-kunststoffen-mit-varisort-compact Case Studies


Das Unternehmen MB-Sort hat seinen Sitz in Schönberg im Herzen des Bayerischen Waldes. Gegründet im August 2016 präsentiert sich die Firma als Spezialist für Materialaufbereitung in einem Markt mit großem Potential. Das Angebot des Unternehmens umfasst die professionelle Lohnsortierung von aufwendigen und technisch problematischen Materialien aller Art. Ziel ist die Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen aus verschiedensten Mischfraktionen, zum Beispiel von Elektro- und Elektronikschrott, Metallschrott und Kunststoffen.

Aufgabe

MB-Sort behandelt monatlich bis zu 200 Tonnen an verschiedenen Mischfraktionen. Zu den Kunden zählen verschiedene Recyclingunternehmen sowie das verarbeitende Gewerbe. „In der eigenen Sortieranlage muss das Material in verschiedene Materialgruppen sortiert oder gereinigt werden. Für diese Aufgabe ist der VARISORT COMPACT von Sesotec am besten geeignet“, so Markus Burghart.

Die Lösung: VARISORT COMPACT

Die Zuführung des zu untersuchenden Materials erfolgt beim VARISORT COMPACT mittels speziell angepasster Vibrationsförderrinnen, die eine homogene Materialaufgabe über die gesamte Breite des schnelllaufenden Förderbandes gewährleisten. Durch die Kombination aus Aufgaberutsche und Förderband werden Form-, Gewichts- und Reibungseinflüsse des Aufgabegutes eliminiert. Das Material wird am Bandende mit den entsprechenden Sensoren klassifiziert. Nach Auswertung der relevanten Informationen werden zum Materialaustrag Hochgeschwindigkeitsventile mit entsprechendem Zeitverzug aktiviert. Durch gezielte Druckluftstöße werden die zu separierenden Partikel von ihrer ursprünglichen Fallparabel in einen separaten Schacht abgelenkt.

Einsatzgebiete

Das Recycling-Sortiergerät VARISORT COMPACT CM+ findet seinen Anwendungsbereich unter anderem in der Sortierung von geschredderten Elektro- und Elektronikkleingeräten. Ziele der Sortierung sind die Abtrennung von Leiterplatten, Kupfer, Aluminium, Edelstahl sowie eine allgemeine Metallentfrachtung der E-Schrott Kunststoffe. In der Multi-Sensor-Anwendung werden die beiden Sensoren C und M+ kombiniert. Während die Sensorik C Informationen zur Form und zur Farbe liefert, trifft der zweite Sensor M+ eine Entscheidung zur Metallerkennung. Dadurch kann sowohl eine hohe Metallreinheit erzielt und zum anderen eine verwertbare Kunststofffraktion gewonnen werden. Bei der Metallaufbereitung ist die sortenreine Auftrennung des Metallgemisches aus Aluminium, Zink, Kupfer, Messing und Edelstahl das Ziel. Mithilfe des VARISORT COMPACT CM+ von Sesotec wird eine sichere Aufbereitung mit Reinheiten über 98% gewährleistet. Kunststoffverarbeitende Betriebe haben die Anforderung, verschiedene Produktionsabfälle bzw. Regranulate farblich zu trennen. Diese können im aufbereiteten Zustand wieder dem Produktionskreislauf zugeführt werden. Der VARISORT COMPACT erfüllt unter Verwendung der Farberkennungssensorik C genau diese Aufgabe.

Ergebnis

Der VARISORT COMPACT von Sesotec macht bei MB-Sort eine präzise Sortierung von unterschiedlichen Materialgemischen bei hohen Durchsatzmengen möglich.

Das Fazit: VARISORT COMPACT ist ein flexibles Sortiergerät

Mit dem Recycling-Sortiergerät VARISORT CM+ kann MB-Sort viele Aufgabenstellungen seiner Kunden erfüllen und bietet dabei größte Flexibilität.


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<![CDATA[Almi: Metalldetektor im Einsatz als Gewürzprüfer]]> 2018-02-01 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metalldetektor-fuer-lebensmittel-untersucht-gewuerze https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metalldetektor-fuer-lebensmittel-untersucht-gewuerze Case Studies

Im Zuge des Neubaus wurden umfassende Maßnahmen zur Sicherung und Steigerung von Qualität und Kundenzufriedenheit umgesetzt. Der neue Betrieb ist nach IFS-, ISO-9001- und HACCP-Standards ausgerichtet. Zahlreiche Zertifikate bestätigen die konstante und hohe Qualität der „Almi“-Produkte. 

Sesotec lieferte zur IFS- und HACCP-konformen Untersuchung der Almi-Produkte Metalldetektoren und –separatoren für den Einsatz in Mühlen-, Misch-, Umfüll-, Abpack- und Kleinkomponenten-Linien. Metallseparatoren der Serie RAPID 5000 wurden bei der Bigbag-Abfüllung eingebaut.




IFS-konforme Metallseparation 

Bei der Auswahl der Metallsuchtechnologie war für „Almi“ besonders wichtig, dass die Anforderungskataloge von HACCP und IFS erfüllt wurden. Metallseparatoren der Serie RAPID 5000 detektieren und separieren magnetische und nichtmagnetische Metallteilchen (auch Metalleinschlüsse) aus freifallenden Schüttgütern. Die Verunreinigungen werden durch eine reaktionsschnelle Ausscheideklappe („Quick-Flap-System“) mit minimalem Verlust an Gutmaterial ausgeschieden. Durch den modularen Aufbau können die Geräte z.B. durch den Einbau von Zwischenstücken an unterschiedliche Fallhöhen vor Ort angepasst werden.

Ausschlaggebend für den Einsatz der Sesotec Geräte war deren „Hygienic Design“, d.h. der mechanische Aufbau der Metallseparatoren berücksichtigt die besonderen hygienischen Anforderungen der Lebensmittelindustrie. Die rohrförmige Ausscheidemechanik weist keine kritischen Kanten oder Absätze auf. Rückstaus und Verstopfungen in der Förderleitung auch bei schlecht rieselfähigen Gewürzmischungen sind nahezu ausgeschlossen. In der runden Ausscheidemechanik können sich keine Materialablagerungen, so genannte „Nester“, bilden. Verkrustungen oder gar Schimmelbildung werden dadurch vermieden.

Um der Anforderung nach einfacher Zugänglichkeit der Geräte für Wartung und Reinigung gerecht zu werden, wurde die Ausscheidemechanik in „Easy-Clean“-Ausführung konzipiert. Da bei der Abfüllung der Gewürzmischungen brennbare Stäube entstehen können, sind die RAPID-5000-Geräte nach ATEX-Zone 20 zertifiziert. 


Verbindung von Warenwirtschaftsystem und Metallseparatoren

Eine besondere Herausforderung bei der Untersuchung der einzelnen Gewürzmischungen stellte deren sehr stark schwankende Eigenleitfähigkeit (Produkteffekt) dar. Um die optimale Tastempfindlichkeit zu erreichen, müssen die Geräteparameter den unterschiedlichen Produktmischungen angepasst werden. Das übergeordnete Warenwirtschaftssystem (ERP-System) teilt dem Metallseparator per Ethernet-Schnittstelle die Geräteparameter für die jeweilige Produktcharge mit.

Ein weiteres Leistungsmerkmal, das die Sesotec Geräte auszeichnet, ist die hohe Detektionsgenauigkeit im Produkt. Die Steuer- und Bedieneinheit GENIUS nutzt konsequent die Vorteile der digitalen Signalverarbeitung auf der Multifrequenz-Basis im optimalen Zusammenspiel mit der Detektionsspule. Selbst für Metalldetektoren schwierig zu untersuchende Gewürze werden kompensiert und beste Werte bei der Tastempfindlichkeit erreicht.

Über die Logbuchfunktion der Metallseparatoren können alle Ereignisse mit Datum und Uhrzeit nachvollzogen werden. Alle relevanten Daten zur Protokollierung und Rückverfolgbarkeit werden von der Steuer- und Bedieneinheit an das Warenwirtschaftssystem weitergegeben. Die Analyse des Schlechtmaterials liefert wichtige Erkenntnisse über die Quelle der Verunreinigung (Lieferant, Maschinenverschleiß u.a.). Aus diesem Grund wurde bei „Almi“ eine eigene Station zur Nachuntersuchung des Schlechtmaterials eingerichtet.


Resultat

Robert Leeb, Produktionsleiter bei „Almi“: „Die Metallseparatoren der Serie RAPID 5000 von Sesotec werden unseren höchsten Anforderungen voll gerecht und stellen einen wichtigen Baustein in unserem komplexen Qualitätsmanagementsystem dar.“


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Metalldetektor im Einsatz als Gewürzprüfer  

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<![CDATA[Marangoni baut Sesotec Metalldetektoren ein]]> 2018-02-01 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/maschinenhersteller-fuer-reifenproduktion-setzt-metalldetektoren-ein https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/maschinenhersteller-fuer-reifenproduktion-setzt-metalldetektoren-ein Case Studies

Marangoni Meccanica S.p.A mit Sitz im italienischen Rovereto bei Trient ist ein weltweit führendes Unternehmen in der Entwicklung und Produktion von Reifen-Maschinen, sowohl für die Herstellung von Neureifen (mit der Marke Marangoni Tyre Machinery) als auch für Runderneuerungsreifen (Marke TRM). Anlagen, auf denen große und sehr große Radialreifen, sogenannte OTR (Off The Road)-Reifen, produziert werden, sind eine Spezialität von Marangoni Meccanica S.p.A. Diese „Riesenreifen“ werden für landwirtschaftliche Fahrzeuge, Erdbewegungsmaschinen und Muldenkipper gebraucht. 

Marangoni Meccanica S.p.A hat im Laufe der vergangenen zehn Jahre den Konstruktionsansatz für große Nutzfahrzeug- und OTR-Reifenmaschinen revolutioniert und Anlagen gebaut, die perfekt den Kundenbedürfnissen angepasst sind. Dazu gehört, dass Marangoni Meccanica S.p.A in seine Anlagen, die bei den Reifenherstellern mit hoher Auslastung und hohem Automatisierungsgrad laufen,  sehr oft Tunnel-Metalldetektoren des Typs GLS und Flächen-Metalldetektoren des Typs ELS von Sesotec einbaut.




Marangoni Meccanica S.p.A  installiert die Metall-Detektoren in optimaler Größe über oder unter die Zuführförderbänder. Durch state-of-the-art Detektionstechnologie liefern Sesotec Metalldetektoren maximale Tastempfindlichkeit auf alle Arten von Metallen. Sowohl Eisenmetalle als auch Edelstahl oder Buntmetalle, wie Aluminium, Kupfer oder Messing - unabhängig davon, ob magnetisch oder nicht magnetisch, beschichtet, lackiert, lose oder eingeschlossen im Material. Maschinenstillstände oder Schäden, die oftmals Kosten für teure Reparaturen, aber auch weniger Produktivität zur Folge haben, sind bei Reifenproduzenten, die eine Anlage von Marangoni Meccanica S.p.A mit inkludierten Sesotec Metall-Detektoren betreiben, ausgeschlossen. 

Eduardo Salaorni, Kaufmännischer Leiter bei Marangoni Meccanica S.p.A, betont die Wichtigkeit der Sesotec Metall-Detektoren: „Marangoni Meccanica S.p.A ist darauf bedacht, seinen Kunden Anlagen zu liefern, die optimale Laufzeiten und die Produktion von Reifen in höchster Qualität ermöglichen. Metalldetektoren von Sesotec stellen einen wichtigen Baustein dar, dass unsere Reifenproduktionsanlagen zu den besten der Welt gehören.“


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Marangoni baut Sesotec Metalldetektoren ein  


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<![CDATA[Zeit ist Geld]]> 2018-02-01 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/zeit-ist-geld https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/zeit-ist-geld White Paper

Investitionen in Maschinen und Anlagen zum Schutz vor Fremdkörpern und zur Metalldetektion beeinflussen den innerbetrieblichen Ablauf und die Produktivität in der Lebensmittelindustrie über Jahre. 

Neben der Detektionsgenauigkeit spielt die Bedienung der Geräte, deren Benutzerfreundlichkeit, eine wichtige Rolle. Dieser Faktor hat wesentlichen Einfluss auf die Gesamtbetriebskosten, die sogenannten Total Cost of Ownership.

Welche Kriterien bei der Auswahl von Maschinen und Anlagen zum Schutz vor Fremdkörpern und zur Metalldetektion zu berücksichtigen sind, lesen Sie im White Paper „Zeit ist Geld“.


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<![CDATA[ Metalldetektor ermöglicht eine wirtschaftliche Verarbeitung von Regenerat]]> 2018-02-01 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metalldetektor-ermoeglicht-eine-wirtschaftliche-verarbeitung-von-regenerat https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metalldetektor-ermoeglicht-eine-wirtschaftliche-verarbeitung-von-regenerat Case Studies

Bei der Produktion von Kunststoffteilen für Industrieelektronik und Automotiv, egal ob Kleinserien mit nicht mehr als 500 Stück pro Jahr oder einer jährlichen Produktion von mehreren Millionen Teilen, steht die Anforderung nach maximaler Prozesssicherheit an erster Stelle. Umweltpolitische aber auch wirtschaftliche Überlegungen führen dazu, dass für schlussendlich oft nicht sichtbare Kunststoffteile Granulat in Industriequalität (Regenerat, Mahlgut) eingesetzt wird, weil geringfügige optische Eigenschaftseinbußen keine Rolle spielen.

Die Verarbeitung von Regenerat und Mahlgut wird allerdings erschwert durch Kontamination mit Fremdstoffen wie Metallpartikeln. In Abhängigkeit vom Produktionssystem kann das ungewollte Maschinenstillstände durch Beschädigungen oder Verstopfungen verursachen. Somit ist der augenscheinliche wirtschaftliche Vorteil schnell dahin, wenn es nicht gelingt Verunreinigungs-bedingte Auszeiten zu vermeiden. Die sicherste Methode zur Entfernung von metallischen Partikeln ist der Einsatz von Metallseparatoren.

Sesotec GmbH stellt zur Untersuchung und Reinigung von Kunststoff-Granulat (Neu- und Industrieware) Metall-Separatoren zur Verfügung. Für den Einbau in Saug- und Druckförderleitungen ist z.B. der Metall-Separator des Typs GF besonders geeignet. Nach Installation kann störungsfrei produziert werden. Der Einsatz von Metall-Separatoren macht eine wirtschaftliche Verarbeitung von Granulat gemischt mit Regenerat oder Mahlgut erst möglich.



Der Metall-Separator GF entfernt metallische Verunreinigungen (Stahl, Edelstahl, Aluminium u.a.) aus dem pneumatisch geförderten Regenerat. Direkt in die Saugförderleitung des Materialfördergerätes der Spritzgießmaschine eingebaut, werden metallische Verunreinigungen, auch solche, die in einem Granulatkorn eingeschlossen sind, sicher ausgeschieden. Der Metallseparator kann durch das „Easy Mount System“ problemlos in bereits vorhandene Saugförderleitungen eingebaut werden. Die produktberührenden Teile sind in Edelstahl (1.4301) ausgeführt. Die nach Außen abgedichtete Separiereinheit verhindert, dass die Funktion der Materialfördergeräte durch Fremdluft beeinträchtigt wird.

Produkteffekte des Schüttgutes, verursacht durch Feuchtigkeit, Farbpigmente oder auch Kohlenstoffe, werden automatisch ausgeblendet. Dadurch ergibt sich eine gleich bleibende Tastempfindlichkeit. Voreinstellungen machen die Geräte sehr einfach bedienbar. Ein Vorteil der reaktionsschnellen Separierklappe „Quick-Flap-System“ ist der minimale Verlust an Gutmaterial. Das verunreinigte Material wird in einem Auffangbehälter gesammelt und steht für eingehende Analysen zur Verfügung.

Gerhard Kerschhackl, Gebietsverkaufsleiter der Sesotec Business Unit Plastics: „Die Metall-Separatoren von Sesotec sind technisch auf dem neuesten Stand, qualitativ hochwertig und arbeiten zuverlässig. Sesotec Geräte amortisieren sich innerhalb kürzester Zeit, da sie die Ursachen für Ausfallzeiten und teure Reparaturen vermeiden und optimale Maschinen-Laufzeiten sowie Produktqualität sicherstellen. Kunden aus der Kunstsoff-verarbeitenden Industrie, die zum Schutz ihrer Maschinen einmal einen Metall-Separator gekauft haben, schaffen in Folge meist weitere Geräte an.“



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Metalldetektor ermöglicht eine wirtschaftliche Verarbeitung von Regenerat  

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<![CDATA[Technologische Fortschritte in der Metalldetektion]]> 2018-02-01 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/technologische-fortschritte-in-der-metalldetektion https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/technologische-fortschritte-in-der-metalldetektion White Paper


Die Leistung von Metalldetektoren hat sich seit den 1980er Jahren schrittweise immer weiter verbessert. Mit der Einführung von Lebensmittelsicherheitsprogrammen, des Food Safety Modernization Acts und anderer Vorschriften, die ihren Anfang mit Gefährdungsanalysen und kritischen Kontrollpunkten nahmen und immer anspruchsvoller geworden sind, haben auch die Hersteller von Metalldetektoren Softwarefeatures eingeführt, um die Einhaltung der Vorschriften zu gewährleisten.

Unser White Paper beschreibt die Entwicklung der Technologien zur Fremdkörperdetektion in der Lebensmittelindustrie und zeigt, welche Fortschritte vor allem Metalldetektoren hinsichtlich Bedienung und Detektionsgenauigkeit in den letzten Jahren gemacht haben.


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<![CDATA[Optische Sortierung ist das Herz des Kreislaufs]]> 2018-02-01 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/optische-sortierung-von-kunststoffen-thermoplast-vertraut-auf-sesotec https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/optische-sortierung-von-kunststoffen-thermoplast-vertraut-auf-sesotec Case Studies

Die Thermoplastkreislauf GmbH hat ihren Sitz im nieder-österreichischen Traiskirchen in der Nähe von Wien. Als Spezialist auf dem Gebiet der Thermoplastveredelung stellt das Unternehmen im Geschäftsbereich „Produktion“ individuelle Kunststoffgranulate mittels aufwendiger Compoundierverfahren her.

Zweiter Geschäftsbereich des Unternehmens ist das Recycling von hochwertigen Thermoplasten. Ziel dieses Bereiches ist es, Produktionsabfälle zu hochwertigen Mahlgütern oder Regranulaten zu verarbeiten.

Alle Produkte – Neuware, Mahlgut, Regranulat und Recyclat - werden einer strengen Qualitätsprüfung unterzogen. Dabei sind auch die Reinheit in Farbe und Form sowie Metallfreiheit wichtige Kriterien.


Sesotec Sortierstation mit integriertem Multi-Sensor-Sortiersystem

Die Thermoplastkreislauf GmbH hat den Recyclingbereich mit einer durch Sesotec konzipierten Sortierstation ausgestattet. Sesotec lieferte eine maßgeschneiderte Anlage mit passendem Stahlbau, Fördertechnik und Multi-Sensor-Sortiersystem. Der Lieferumfang beinhaltete Aufgabebunker, Förderbänder, Stahlkonstruktion für Siebe und Arbeitsbühne sowie eine passende SIEMENS Anlagensteuerung. Zur unkomplizierten Reinigung der Förderbänder bei Materialwechsel wurden fahrbare Knickförderbänder in die Sortierstation integriert. 

Das Herzstück der Anlage ist das Multi-Sensor-Sortiersystem VARISORT COMPACT, das mit Sensoren zur Farb- und Formerkennung sowie mit einem Allmetallsensor ausgestattet ist. Die Sortierstation umfasst darüber hinaus verschiedene Siebe, die vor der Übergabe des Materials an das Sortiersystem eine Absiebung von Über- und Unterkorn vornehmen. Mit Hilfe des Multi-Sensor-Sortiersystems VARISORT COMPACT werden Bestandteile in unerwünschten Farben, Formen und Metalle aus dem Kunststoffstrom ausgeschleust. Dadurch wird eine gleichbleibend hohe Qualität des Kunststoffrecyclats gewährleistet. Die sortenreinen Produkte werden in weiteren Schritten zu Granulat verarbeitet oder gehen zurück zum Kunden zur Weiterverarbeitung. 

Christian Wind, Geschäftsführer der Themoplastkreislauf GmbH, stellt fest: „Die Projektplanung und Durchführung durch Sesotec ging reibungslos vonstatten. Von der Erfahrung und Flexibilität der Firma Sesotec im Bereich Sortiertechnik profitieren wir sehr, da so sichergestellt ist, dass unsere Produkte höchste Qualitätsanforderungen erfüllen.“


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<![CDATA[Aptar setzt beim Maschinenschutz auf Sesotec Metallseparatoren]]> 2018-02-01 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/aptar-setzt-beim-maschinenschutz-auf-sesotec-metallseparatoren https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/aptar-setzt-beim-maschinenschutz-auf-sesotec-metallseparatoren Case Studies Über Aptar 

Die AptarGroup ist weltweit Marktführer für Dosiersysteme und verfügt über mehr als 50 Jahre Erfahrung in einer sich ständig verändernden Verpackungswelt. Wichtigstes Unternehmensziel der AptarGroup ist die Bereitstellung sicherer Produkte für die Business Segmente Beauty+Home, und Pharma. Dieses Ziel wird durch den Einsatz von Spitzentechnologie erreicht. Für die gesamten Entwicklungs-, Beschaffungs- und Herstellungsprozesse hat sich die AptarGroup höchste Standards gesetzt. Im Business Bereich für Düfte, Hautpflege und Kosmetik bietet Aptar innovative, zuverlässige und flexible Lösungen. 

Verpackungssysteme für Beautyprodukte müssen perfekte Funktionalität mit ansprechender Ästhetik verbinden. Aptar ist für anspruchsvolle Kunden aus der Kosmetikindustrie Partner für die Zusammenstellung der idealen Beauty-Produkt-Verpackung. Das Produktportfolio umfasst Pumpspender, Verschlüsse und Ventile für Hautpflegeprodukte sowie Sprühpumpen. Aber auch Komplettverpackungen und kundenspezifische Lösungen werden von Aptar entwickelt und produziert. Am Produktionsstandort Neubourg in Frankreich ist Aptar Beauty+Home für die Entwicklung und Herstellung von Spray- und Dosiersystemen sowie kleiner Verpackungen u.a. nach ISO 14001:2004 zertifiziert.


Die Firma Soufflet stellt Testgerät zur Verfügung 

Komponenten der Zerstäuber für Parfümsprays werden bei Aptar in Neubourg auf Spritzgießmaschinen hergestellt. Eine entscheidende Rolle bei den Maßnahmen zur Einhaltung der Qualitätsstandards spielt der Einsatz von Sesotec Metallseparatoren. Um sich von deren Leistungsfähigkeit zu überzeugen, stellte die französische Firma Soufflet für den Zeitraum von sechs Monaten einen PROTECTOR zum Testen zur Verfügung. Die Vorteile und Verbesserungen, die der PROTECTOR brachte, waren offensichtlich: mehr Output an qualitativ einwandfreien Produkten bei weniger Ausfallzeiten der Spritzgießmaschinen. Die daraus resultierende kurze Amortisationszeit und das sehr gute Preis-/ Leistungsverhältnis waren für Aptar schlussendlich die entscheidenden Kaufargumente.


Metalle im Kunststoffgranulat können Heißkanaldüsen verstopfen

Lange vor dem Einsatz von Metallseparatoren wurden in die Materialzuführungen der Aptar Produktionsanlagen - hauptsächlich Spritzgießmaschinen - Magnetgitter eingelegt. Diese waren aber nicht effizient genug, um im heißen Kunststoffmaterial alle Metallpartikel zu finden. Außerdem haften an Magneten nur Eisenmetalle an.


Metallseparatoren für Aptar die perfekte Lösung

Seit mehr als fünf Jahren verwendet Aptar daher zum Schutz der Verarbeitungsmaschinen Sesotec-Metallseparatoren des Typs PROTECTOR, die direkt über den Materialeinzug der Spritzgießmaschinen eingebaut sind. Die Metallseparatoren detektieren alle magnetischen und nicht-magnetischen Metall­verunreinigungen (Stahl, Edelstahl, Aluminium, …), selbst wenn diese im Produkt eingeschlossen sind. Metallpartikel werden über die Separiereinheit („Quick-Valve“) ausgeschieden. Die PROTECTOR Metallseparatoren sind perfekt an die Bedürfnisse von Aptar angepasst.


Detektionsgenauigkeit überzeugte Aptar

Sowohl der bei Aptar für die Anlagenwartung Verantwortliche, als auch der Fertigungsleiter, sehen Sesotec Metallseparatoren als wichtigen Baustein in der Qualitätssicherung: „Uns hat vor allem die Detektionsgenauigkeit überzeugt. Die täglichen Funktionstests beweisen, dass die Geräte zuverlässig arbeiten, so weniger Metallpartikel in die Spritzgießmaschinen gelangen und damit sicher vor Funktionsbeeinträchtigungen geschützt sind. Bis heute haben wir mehr als 20 PROTECTOREN in unsere Produktionsanlagen eingebaut.“


PROTECTOR schützt in vielen Anwendungsfällen

Der PROTECTOR ist in seinen Anwendungsmöglichkeiten sehr flexibel. Z.B ist der Metallseparator ideal geeignet für den Einsatz bei der Produktion von Verschlusskappen in der Verpackungsindustrie für Getränke und andere Flüssigkeiten oder bei der Produktion von Kunststoffartikeln für die Medizintechnik. Metall-Separatoren verhindern Störfälle und erhöhen damit die Produktivität von Kunststoffverarbeitungsmaschinen.


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<![CDATA[Fremdkörperdetektion in der Fleischindustrie]]> 2018-01-23 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/fremdkoerperdetektion-in-der-fleischindustrie https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/fremdkoerperdetektion-in-der-fleischindustrie White Paper


Nach derzeitigem Kenntnisstand kann man wohl durchaus sagen, dass in diesen Industriebereichen mit das größte Risiko von Fremdmaterialeinschlüssen besteht, und dass diese Bereiche hinsichtlich der betrieblichen Umgebung mit am anspruchsvollsten sind. 

Unser White Paper beschreibt einige der Herausforderungen, die sich in der Fleischindustrie hinsichtlich der Produktreinheit und -sicherheit ergeben und erklärt die verfügbaren Technologien, die für die Detektion von Fremdkörpern zur Verfügung stehen.

 

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<![CDATA[Sesotec besetzt CEO Position neu]]> 2018-01-22 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-besetzt-ceo-position-neu https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-besetzt-ceo-position-neu Unternehmen


Marc Setzen (rechts im Bild)  ist CEO-Nachfolger von Xaver Auer, nachdem dieser Sesotec auf eigenen Wunsch verlässt.

Die Sesotec GmbH, Entwickler und Hersteller von Fremdkörperdetektoren und Sortiersystemen, meldet einen Wechsel in der Unternehmensleitung. Xaver Auer, der 2011 im Rahmen des Eigentümerwechsels zu Sesotec kam und als CEO verantwortlich für Strategie, Vertrieb und Tochtergesellschaften ist, verlässt Ende Februar das Unternehmen auf eigenen Wunsch. Als Nachfolger konnte Marc Setzen gewonnen werden. 

Marc Setzen ist gebürtiger Aachener und 48 Jahre alt. Er studierte Chemische Verfahrenstechnik an der FH Aachen (Dipl.-Ing.) und hat einen Executive Master Abschluss in Business Administration (EMBA) von der ESSEC-Mannheim Business School (Paris/Mannheim). Zuletzt war er für die Klöckner Pentaplast Group in der Geschäftsführung als Chief Engineering Officer tätig. 

„Xaver Auer hat Sesotec zu einem innovativen und hochdynamischen Unternehmen entwickelt. Ich danke ihm für diese optimale Grundlage und freue mich sehr, zukünftig die Erfolgsgeschichte des Unternehmens mitgestalten zu dürfen“, sagt Marc Setzen. „Mein Ziel ist es, Sesotec mittelfristig zu einem globalen Premiumanbieter in unseren Fokus-Industrien zu machen. Das Wort Premium beinhaltet für mich einen hohen Qualitätsanspruch bei unseren Produkten, Serviceleistungen und Abläufen.“ 

„Mit Marc Setzen konnten wir einen erfahrenen Manager gewinnen,“ so Xaver Auer, bisheriger CEO bei Sesotec. „Mein Nachfolger verfügt über umfangreiche Kompetenzen und Fähigkeiten. Beste Voraussetzung dafür, Sesotec weiterhin zu überdurchschnittlicher Profitabilität zu führen und die Attraktivität des Unternehmens für Kunden, Gesellschafter und Mitarbeiter weiter zu steigern. Ich wünsche Marc Setzen und allen Sesotec Kolleginnen und Kollegen viel Erfolg.“

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<![CDATA[Metallfreies Granulat für SUZUKI Motorradteile aus Kunststoff]]> 2018-01-18 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metalldetektor-untersucht-granulat-fuer-suzuki-motorradteile-aus-kunststoff https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metalldetektor-untersucht-granulat-fuer-suzuki-motorradteile-aus-kunststoff Case Studies


Über SUZUKI MOTORCYCLES 

SUZUKI MOTORCYCLES INDIA PVT. LTD. ist eine Tochtergesellschaft der Suzuki Motor Corporation, Japan, und betreibt ein Werk im indischen Gurgaon (Haryana) mit 1.700 Mitarbeiten und einer Jahreskapazität von 750 000 Motorrädern und Scootern. 

Von jeher ist es Kern der Philosophie von Suzuki, in Form und Funktion optimale Zweiräder zu liefern. Die Produkte basieren auf dem Bemühen, bei der Entwicklung die Wünsche und Anforderungen der Kunden umzusetzen.

Qualitätskontrolle spielt bei SUZUKI MOTORCYCLES INDIA PVT. LTD. eine sehr wichtige Rolle. Alle Fahrzeugteile werden einer eingehenden Inspektion und Qualitätsprüfung unterzogen. Um die Erfüllung der Ansprüche an Material und Ästhetik des Produkts zu gewährleisten, wird in speziellen Prozessen eine Performance-Kontrolle der einzelnen Teilen durchgeführt, bevor die Freigabe zur Montage erfolgt. Zur effektiven Kontrolle hat  SUZUKI MOTORCYCLES INDIA PVT. LTD. die im Inspektionsbereich neuesten und modernsten Maschinen installiert. Dazu gehören auch Metall-Separatoren der Protector-Baureihe von Sesotec.

Aufgabe

Die Kunststoffteile für die Motorräder werden in Spritzgießmaschinen hergestellt und anschließend lackiert. Bei der Produktion von Kunststoffteilen für 1.500 Fahrzeuge pro Tag setzt SUZUKI MOTORCYCLES INDIA PVT. LTD. sowohl Neugranulat, als auch Recyclingware ein. Die Verarbeitung von Regenerat und Mahlgut wird allerdings durch Kontamination mit Fremdstoffen wie Metallpartikeln erschwert. Das kann ungewollte Stillstände der teuren Spritzgussmaschinen und der Heißkanalsysteme durch Beschädigung oder Verstopfung der Werkzeuge verursachen.

Lösung 

Damit es weder zu Maschinenstillständen noch zu Qualitätsmängeln kommt, ist der Einsatz von Metallseparatoren die sicherste Methode zur Entfernung von metallischen Partikeln. Um die Spritzgießmaschinen zu schützen und die einwandfreie Qualität der Kunststoffteile sicherzustellen, setzt SUZUKI MOTORCYCLES INDIA PVT. LTD. zur Untersuchung und Reinigung des Granulats (Neu- und Recyclingware) Sesotec Metall-Separatoren des Typs PROTECTOR ein.

Der Metall-Separator PROTECTOR wird direkt über dem Materialeinzug einer Spritzgießmaschine, eines Extruders oder einer Blasformmaschine installiert. Er detektiert alle magnetischen und nicht-magnetischen Metall­verun-reinigungen (Stahl, Edelstahl, Aluminium, …) – selbst wenn diese im Produkt eingeschlossen sind. Metallverunreinigungen werden über die Separiereinheit („Quick-Valve“) ausgeschieden.

Für die Installation der Metallseparatoren auf den Spritzgießmaschinen bei SUZUKI MOTORCYCLES INDIA PVT. LTD. standen jeweils nur 350 Millimeter an möglicher Einbauhöhe zur Verfügung. Mit der schlanken aber dennoch robusten Bauweise passt der PROTECTOR perfekt. Die Verarbeitung des 90°C bis 110°C heißen Granulats funktioniert durch die Hochtemperaturausführung des PROTECTORs einwandfrei. Externe Störeinflüsse werden durch die Funktion Auto-Set optimal kompensiert. Voreingestellte Betriebsparameter vereinfachen die Bedienung.

Kundenstimme

Vipul Vikas, Projektmanager bei SUZUKI MOTORCYCLES INDIA PVT. LTD., ist mit den PROTECTOR Metallseparatoren von Sesotec sehr zufrieden: „Um das Problem der Metallverunreinigungen zu lösen, haben wir aktiv nach einer Lösung gesucht und Sesotec über den Hersteller unserer Spritzgießmaschinen gefunden. Die Sesotec Metall-Separatoren arbeiten erfolgreich, die Produktivität ist um fünf Prozent gestiegen.“


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<![CDATA[Brückner vertraut bei der Metall-Separation seit Jahrzehnten auf Sesotec ]]> 2018-01-02 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metalldetektor-fuer-kunststoff-einsatz-von-recycelten-folien https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/metalldetektor-fuer-kunststoff-einsatz-von-recycelten-folien Case Studies

Über Brückner Maschinenbau

1960 gegründet, ist Brückner Maschinenbau heute ein weltweit führender Anbieter von Produktionsanlagen für die Herstellung hochwertiger mono- und biaxial gestreckter Folien sowie extrudierter und geglätteter Flachfolien. Zudem bietet Brückner Maschinenbau schlüsselfertige Fabriken sowie Labor- und Pilotanlagen an.

Im Bereich Folien-Strecktechnologie ist Brückner Maschinenbau Weltmarktführer. Die Anlagen garantieren Folienherstellern eine effiziente, flexible und zuverlässige Produktion verschiedenster Folientypen, die als hochwertiges Verpackungsmaterial und in technischen Anwendungsbereichen (z.B. Kondensator- und High-Tech-Bildschirmfolien) eingesetzt werden.

Derzeit sind ca. 600 Brückner-Folienproduktionsanlagen in der ganzen Welt in Betrieb. Auf der Kundenliste stehen sämtliche großen und namhaften internationalen Folienhersteller. Sesotec pflegt zu Brückner eine langjährige Kundenbeziehung und liefert seit Jahrzehnten Metall-Separatoren zur Untersuchung und Reinigung der Folienrohstoffe (Kunststoffgranulat Neuware und Mahlgut).


Aufgabenstellung 

Bei der Folienherstellung werden die Seitenränder, die - bedingt durch das Produktionsverfahren - etwas dicker sind, abgeschnitten. Es entstehen lange Bänder, die vor Ort recycelt werden. Dazu werden die Folienbänder in einer Mühle vermahlen. Das Mahlgut wird dem Ausgangsmaterial wieder beigemischt.

Um sicherzustellen, dass Metallteilchen, die z.B. beim Mahlvorgang in das Material gelangen können, zuverlässig entfernt werden, leitet man die Folienflocken vor der Verarbeitung durch Metall-Separatoren. Folienstreckmaschinen und Extruder sind vor Beschädigungen, verursacht durch Metallteilchen, sicher geschützt.


Lösung

Brückner setzt Metall-Separatoren des Typs RAPID DUAL von Sesotec ein. Dieser Metall-Separator ist für die Untersuchung von schwer fließenden Schüttgütern wie Folienschnitzel sowie großen Massenströmen in Freifall-Förderleitungen bestens geeignet. Er detektiert alle magnetischen und nicht-magnetischen Metallverunreinigungen (Stahl, Edelstahl, Aluminium, ...) – selbst wenn diese im Produkt eingeschlossen sind.

Metallverunreinigungen werden über die Doppelklappe („Quick Flap System“) ausgeschieden. Durch dieses Ausscheidesystem bleibt der Gutmaterialverlust gering. Der Metall-Separator kann durch das Jacob-Rohrbau-Standard-Anschluss-System mit geringem Aufwand schnell und problemlos in bereits vorhandene Rohrleitungssysteme eingebaut werden. Die produktberührenden Teile sind in Edelstahl ausgeführt.


Kundennutzen

  • Steigerung der Produktionssicherheit
  • Optimierung bzw. Erhöhung der Maschinenlaufzeiten
  • Optimaler Maschinen- u. Werkzeugschutz
  • Sicherung der Produktqualität
  • Kostenreduzierung, da Produktionsausfälle u. Maschinenschäden vermieden werden
  • Das Gerät amortisiert sich in kürzester Zeit.


Resultat

„Wir arbeiten seit Jahrzehnten mit Brückner zusammen, wenn es um Metall-Separation geht. Dass Brückner mit Sesotec zufrieden ist, liegt daran, dass unsere Metall-Separatoren technisch auf dem neuesten Stand und qualitativ hochwertig sind. Sie arbeiten zuverlässig und amortisieren sich innerhalb kürzester Zeit, da sie die Ursachen für Ausfallzeiten und teure Reparaturen vermeiden und optimale Maschinen-Laufzeiten sowie Produktqualität sicherstellen.“ (Erwin Reitberger, Sesotec Branchenmanager Kunststoffindustrie)


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Brückner vertraut bei der Metall-Separation seit Jahrzehnten auf Sesotec  

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<![CDATA[Andritz: Hochwertige Kunststoffe aus alten Elektrogeräten]]> 2018-01-01 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/e-schrott-recycling-mit-sortiermaschine-von-sesotec https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/e-schrott-recycling-mit-sortiermaschine-von-sesotec Case Studies

Elektro- und Elektronikschrott ist europaweit der Abfallstrom mit den größten Zuwachsraten. Da bei elektronischen Geräten unterschiedlichste Materialien verbaut sind, stellt das Recycling hohe Anforderungen an Trenn- und Sortiervorgänge. Der deutsche Anlagenbauer ANDRITZ MeWa stattet große internationale Entsorgungsdienstleister mit hochmodernen Recycling-Anlagen aus.

In England hat ANDRITZ MeWa eine Anlage realisiert, bei der auf zwei separaten Linien ausgediente Kühlaggregate, Computer, Staubsauger, Hi-Fi-Anlagen und weiterer Elektroschrott aufbereitet werden.  Dabei setzt ANDRITZ MeWa für die Rückgewinnung von hochwertigen Kunststoffen wie ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol) oder PC (Polycarbonat) und von Platinen drei WEEE-SORT N Sortieraggregate von Sesotec ein.  „Den Ausschlag, sich für Sesotec zu entscheiden, gab die hohe Qualität des Outputs, den die WEEE-SORT-Geräte liefern. Nur absolut sortenreine Fraktionen lassen sich in den aktuell schwierigen Zeiten zu guten Preisen veräußern“, erläutert Michael Perl, Leiter Business Unit Sorting bei Sesotec.




Innovative Technologie für höchste Wertschöpfung

Polymer-Separatoren der Bauart WEEE-SORT N basieren auf Nahinfrarot-Technologie. In der ANDRITZ MeWa-Anlage separieren die Geräte vollautomatisch Kunststoffarten aus vorgebrochenem E-Schrott. Dieser gelangt über ein schnell laufendes Förderband optimal vereinzelt in den Detektionsbereich des Nah-Infrarot-Detektors, der die Kunststoffarten der passierenden Teile bestimmt und lokalisiert. Die Auswerteelektronik ermittelt die exakte Position der nicht gewünschten Arten und aktiviert zeit- und positionsgenau die richtigen Düsen des Ausblas-Systems. Welche Polymere separiert werden sollen, ist durch den User frei wählbar.

Bei einem WEEE-SORT Sortiergerät ist der Nahinfrarot-Sensor mit einem Farbsensor kombiniert. Durch den Aufbau als Multisensorsystem können hier die Farbe des Teilchens und dessen Kunststoffart als Sortierkriterien kombiniert werden, was eine noch höhere Trennschärfe für die Platinenfraktion erzeugt.

Recyclingmaterialien sind wirtschaftlich und umweltschonend 

Die WEEE-SORT N Polymer-Separatoren von Sesotec zeichnen sich durch höchste Durchsatzleistungen aus. Die Sortierung erfolgt mit einer Geschwindigkeit bis zu 3m/sec. Speziell für diese Anwendung entwickelte Ausblasventile halten den Verlust an Gutmaterial gering. Bei der Aufbereitung von E-Schrott sind die WEEE-SORT N Separatoren eine wirtschaftliche Lösung zur Rückgewinnung der hochwertigen Kunststofffraktionen und der Platinen-Fraktion. Die sortenreinen Kunststoffe können wieder profitabel in den Produktionskreislauf zurückgeführt werden und aus den aussortierten Leiterplatten können anschließend wertvolle (Edel-)Metalle zurück gewonnen werden. 

Flexible und zukunftssichere Lösungen von Sesotec 

Michael Perl: „Der größte Wettbewerbsvorteil liegt bei den Recyclingunternehmen, die sauberes, kostengünstiges, Material herstellen. WEEE-SORT Sortieraggregate sind ideal um E-Schrott zu sortieren, weil die Geräteart sehr flexibel ist. Je nachdem welche Sorte von E-Schrott gerade sortiert werden muss, kann ein WEEE-SORT durch den Einsatz unterschiedlicher Sensoren die Aufgabe optimal erfüllen. Nachdem sich gerade im Bereich des E-Schrotts die Märkte für aufbereitetes Material schnell ändern, die Qualitätsanforderungen an aufbereitetes Material hoch sind und recyceltes Material preislich mit Neuware konkurrieren muss, bietet hier das Sortiersystem WEEE-SORT durch seine Flexibilität eine zukunftssichere Investition, weil die eingesetzten Technologien ausgereift sind und die Geräte hochreine Materialfraktionen liefern.“


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Hochwertige Kunststoffe aus alten Elektrogeräten  

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<![CDATA[Fremdkörper­detektion bei Kalustyan]]> 2018-01-01 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/lebensmittel-metalldetektoren-roentgensysteme-sichern-qualitaet-bei-kalustyan https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/lebensmittel-metalldetektoren-roentgensysteme-sichern-qualitaet-bei-kalustyan Case Studies In den USA stellen Kunden und Bundesbehörden auf einem umkämpften und staatlich überwachten Markt immer höhere Anforderungen an die Hersteller von Lebensmitteln. Neue Geräte und Technologien bieten einfacher, kostengünstige Implementierung, sofortigen Nutzen und somit eine effiziente Möglichkeit, den Anforderungen gerecht zu werden. 

In der folgenden Fallstudie berichtet Kalustyan, ein Lieferant von Süßigkeiten und Gewürzen und langjähriger Kunde von Sesotec, über die Erfahrungen mit Fremdkörperdetektionssystemen und beschreibt konkret, wie die Produktlösungen von Sesotec zum Unternehmenserfolg beitragen.

Für Kalustyan, ein gewürz- und kräuterverarbeitender Betrieb mit Sitz in New Jersey, bedeutet die Erfüllung der neuen staatlichen Regelungen eine beachtliche Herausforderung. Da die wichtigsten Kunden eine Zusicherung verlangen, dass die Produkte von Kalustyan den Anforderungen entsprechen. "Unser Qualitätssystem beruht auf den Global Food Safety Initiatives (GFSI) und ist das Rückgrat unserer Organisation.", sagte Abdul Basit Gaba, Leiter Qualität/Lebensmittelsicherheit.

"Wir haben mit unserem HACCP Plan eine systematische Beurteilung aller Schritte unserer Produktionsprozesse, und eine proaktive und vorbeugende Kontrolle aller Rohstoffe, Verarbeitungstätigkeiten, und unserer Verarbeitungsumgebung." Doch Kalustyan weiß, dass auch neue Lösungen erforderlich sind, um die wachsenden Anforderungen der Kunden erfüllen zu können. 

"Unsere Kunden wissen zu schätzen, dass wir die neuen lebensmittelrechtlichen Anforderungen direkt umsetzten", sagt Fernando Porras, Kalustyans Vice President of Operations. Aber Kalustyan ist sich bewußt, dass mehr benötigt wird als eine technisch überragende Lösung. Es muss eine Lösung sein, die einfach zu verstehen und zu bedienen ist, nachweislich zuverlässig funktioniert und zu einem angemessenen Preis erhältlich ist. "Wir glauben, dass unser Erfolg davon abhängt, dass wir sichere Qualitätsprodukte liefern, die die Anforderungen unserer Kunden erfüllen oder übertreffen," sagt CEO Errol Karakash.




Näher betrachtet: KALUSTYAN

Seit der Firmengründung im Jahr 1977 basiert das Geschäft von Kalustyan auf der globalen Beschaffung von Kräutern und Gewürzen. Eingekauft wird in Ländern wie Armenien, Australien, Bangladesch, Belgien, Bulgarien, China, Ägypten, England, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Guatemala, Holland, Indonesien, Iran, Israel, Italien, Japan, Jordanien, Libanon, Malaysia, Marokko, Pakistan, Philippinen, Rumänien, Spanien, Südafrika, Südamerika, Saudi-Arabien, Sri Lanka, Syrien, Thailand, Tunesien, Türkei, Vietnam, Westindische Inseln und vielen anderen. Die Produkte werden charakteristischerweise komplexer, wenn es um die Unverfälschtheit von Einkauf und Produktion geht, bei gleichzeitiger Einhaltung des Good Manufacturing Processes (GMP).

Mit einem BRC (Britisch Retail Consortium) Rating von “A” in den letzten drei Jahren und  Customs Trade Partnership Against Terrorism (CTPAT) Zertifizierung verfügt Kalustyan auch über einen langjährigen, auf Positivkontrolle basierten Qualitätssicherungsansatz zur Vermeidung von Verunreinigungen und liefert sichere Produkte an zahlreiche führende Lebensmittelhersteller auf der ganzen Welt. "Wir haben im Laufe der Zeit unsere Programme weiterentwickelt, um stets die Qualität und Sicherheit unserer Produkte garantieren zu können.", fügt Abdul hinzu. „Kalustyan besitzt bislang Fertigungsbetriebe in drei Ländern, und die Firma nimmt ihr Engagement bezüglich Qualität an jedem Standort sehr ernst.“, betont Abdul. 


Die Suche nach einer Lösung

Für Kalustyan war die Suche nach Fremdkörperinspektionssystemen einfach. Nach dem Ausprobieren mehrerer Konkurrenzlösungen stellte es sich heraus, mit Sesotec zusammenzuarbeiten. "Hinsichtlich der Kosten lag Sesotec etwa im Mittelfeld, aber in Bezug auf Zuverlässigkeit und Leistung war Sesotec einfach Klassenbester.", berichtet Abdul. "Sesotec bot die effektivste und effizienteste Methode um sicherzustellen, dass im Produkt keine Fremdkörper und Verunreinigungen vorhanden sind."  Ein weiterer Faktor: Kalustyan hat bereits mehrere Metalldetektoren und Röntgensysteme von Sesotec in Betrieb. "Da einige unserer Produkte in Folie verpackt sind, benötigen wir mehr als einen einfachen Metalldetektor. Wir brauchen die zusätzliche Untersuchung mit Röntgentechnik.", fügt Abdul hinzu. "Sesotec erfüllt oder übertrifft unsere Anforderungen jeden Tag.




Näher betrachtet: Die Lösung von Sesotec

Kalustyan hat drei Produktlösungen von Sesotec im Einsatz: Ein RAYCON Röntgen-Inspektionssystem und Freifall-Metalldetektoren der Serien RAPID 4000 und RAPID 5000.

Das RAYCON Röntgen-Inspektionssystem ist sehr einfach zu bedienen und bietet mehrere einzigartige Leistungsmerkmale. Unter anderem schafft es einen vollständigen Inspektionsbereich ohne tote Winkel, was eine 100-prozentige Produktinspektion gewährleistet, unabhängig von der Produkthöhe oder der Platzierung auf dem Band. Die perfekte Kombination aus Röntgenquelle und - detektor ist mit der einzigartigen Sesotec Software zur Analyse der Röntgenbilder kombiniert, die dichte Fremdstoffe wie Metall, Steine, Knochen, HD Kunststoffe und Glas höchstpräzise detektiert. Ein Echtzeit-Betriebssystem verarbeitet bis zu 600 Produkte pro Minute bei gleichzeitiger Inspektion von bis zu vier Spuren mit parallel laufenden unterschiedlichen Produkten. 

Metalldetektoren der Serie RAPID 4000 werden zur Untersuchung von groben Gewürzen und körnigen Materialien eingesetzt. Diese Detektionssysteme erkennen und entfernen magnetische und nicht-magnetische Metallverunreinigungen, selbst wenn diese im Produkt eingeschlossen sind. Ein RAPID 4000 gewährleistet die hohe Produktqualität, verhindert Reklamationen und amortisiert sich in kurzer Zeit, da er zusätzlich Schutz vor kostspieligen Ausfällen von Produktionsmaschinen bietet und somit die Effizienz und Laufzeit der Produktionsanlagen maximiert.




Metalldetektoren der Serie RAPID 5000 untersuchen pulverförmige und feinkörnige Schüttgüter. Sie detektieren und entfernen magnetische und nicht-magnetische Metallverunreinigungen werden über die Separationseinheit („Quick Flap“), einer einzigartigen Ausscheideklappe aus Edelstahl, ausgeschieden. Aufgrund des speziellen „Hygienic Designs" hat das Gerät keine Ecken oder Nischen, in denen sich Produktreste ablagern könnten und ist somit für Anwendungen mit hohen hygienischen Anforderungen geeignet.

Alle Lösungen von Sesotec sind BRC, IFS und HACCP konform.


Einfacher Einbau

Der Einbau der Gerätesysteme begann im Juni 2014. Dank der problemlosen Durchführung und unkomplizierter Kommunikation von Sesotec war es ein reibungsloser Prozess. "Wir wussten, dass es funktionieren würde.", sagt Abdul. "Aufgrund unserer bisherigen erfolgreichen Zusammenarbeit mit Sesotec hatten wir keine Zweifel." Kalustyan hatte bereits 2013 ein Sesotec Röntgendetektionssystem installiert, und Abdul meint dazu: "Wir sind äußerst zufrieden mit dem Gerät und freuen uns darauf, die Geschäftsbeziehung weiter auszubauen."


Ausblick

Der Betrieb in New Jersey importiert weiterhin Produkte aus allen Teilen der Welt um die Spezifikationen der Kunden zu erfüllen. "Es ist ein gutes Gefühl, mit einem Lieferpartner zusammenzuarbeiten, der unsere Mission versteht und uns bei deren Erfüllung hilft.", meint Abdul.Kalustyan plant weitere Geräte von Sesotec zu kaufen. "Es war für uns durchweg eine positive Erfahrung und wir möchten gerne auf diesem Erfolg aufbauen.", sagt Abdul. Für den Gewürzhersteller mit historischem Erbe sieht die Zukunft vielversprechend aus — gewürzt mit einer Prise unverkennbaren Geschmacks.


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Fremdkörperdetektion bei Kalustyan 

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<![CDATA[Starlinger: Maschinenschutz durch Metalldetektoren]]> 2018-01-01 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/maschinenschutz-durch-metalldetektor-in-kunststoffindustrie https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/maschinenschutz-durch-metalldetektor-in-kunststoffindustrie Case Studies Über Starlinger & Co. Gesellschaft m. b H. 

Das österreichische Unternehmen Starlinger & Co. Gesellschaft m. b H. gehört zu den Weltmarktführern im Bereich Maschinen und Prozesstechnologie für gewebte Kunststoffsäcke. 

Seit 1987 werden auch Recyclinganlagen für Kunststoffe konstruiert und geliefert, was im Jahr 2002 zur Gründung des Geschäftsbereichs „recycling technology“ führte. Das Produktspektrum von Starlinger „recycling technology“ umfasst innovative Maschinenlösungen für das effiziente Recyceln von Kunststoffen, wie z. B. PE, PP, PA, PS, PET und vielen mehr. 

Starlinger setzt auf neuartige Recycling-Technologien sowie ein ausgereiftes Maschinenkonzept. Zu diesem Maschinenkonzept gehören seit den Anfängen Metall-Detektoren von Sesotec.




Aufgabenstellung

Erster Schritt im Recyclingprozess ist die Zerkleinerung der Kunststoffe. Im Eingangsmaterial können Fremdstoffe enthalten sein, die Schäden an den nachfolgenden Modulen (Agglomerator oder Einwellenzerkleinerung, Extrusion) verursachen können. Daher ist vor der Zerkleinerung von Kunststoffen eine zuverlässige Metallabscheidung unumgänglich. Die konsequente Metallabscheidung vor der Zerkleinerung reduziert Störfälle und erhöht die Rentabilität der Recyclinganlagen. Um die Effizienz des Recyclingprozesses sicherzustellen und Schäden an den Recyclingmaschinen zu vermeiden, setzt Starlinger im Förderband der Materialbeschickung Metall-Detektoren des Typs C-SCAN DLS von Sesotec ein. 

Lösung 

Metall-Detektoren des Typs C-SCAN DLS detektieren magnetische und nichtmagnetische Metallverunreinigungen, selbst wenn diese im Produkt eingeschlossen sind. Sie reduzieren Kosten bezüglich Maschinenschäden und Produktionsausfällen, sichern die Produktqualität und schützen vor Reklamationen. C-SCAN DLS Metall-Detektoren amortisieren sich in kürzester Zeit. 

Kundennutzen 

Durch den Einsatz von C-SCAN DLS Metall-Detektoren ergeben sich eine ganze Reihe von Vorteilen: Sie verhindern, dass Metalle in die Zerkleinerung gelangen und damit Verschleiß und Ausbrüche an Schneidwerkzeugen. Sie reduzieren Stillstandszeiten und Instandhaltungskosten, sie steigern die Qualität und Wertigkeit des zerkleinerten Materials, sie reduzieren Störungen und Ausfallzeiten bei nachfolgenden Verarbeitungsmaschinen und sie verringern Qualitätsmängel und Ausschussquoten bei den Regranulaten. 

Resultat 

Andreas Pechhacker, Technischer Leiter Starlinger „recycling technology“ ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden: „Starlinger setzt seit mehreren Jahren Metall-Detektoren von Sesotec ein. Die Geräte sind sehr robust, flexibel im Einbau und funktionieren zuverlässig. Eine Amortisation stellt sich innerhalb kürzester Zeit ein, da die Messer des Agglomerators oder Einwellenzerkleinerers und nachfolgende Extruderschnecken geschützt werden. Teure Reparaturen sind somit passé.  Sesotec Metall-Detektoren tragen ihren Teil dazu bei, dass wir unser Ziel der ökologischen und ökonomischen Effizienz und Nachhaltigkeit - vom Rohmaterial bis zum fertigen Produkt und wieder zurückgeführt zum Regranulat - erreichen.“


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Maschinenschutz durch Metalldetektoren in der Kunststoffindustrie 

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<![CDATA[Sesotec überzeugt Hersteller von Pharma-Verpackungen]]> 2018-01-01 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-metalldetektoren-ueberzeugen-hersteller-von-pharma-verpackungen https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-metalldetektoren-ueberzeugen-hersteller-von-pharma-verpackungen Case Studies

Bei einem führenden Hersteller von Pharmaverpackungen, wie z.B. Nasenspraybehälter, handelt man aus der Überzeugung heraus, dass die Geräte Einfluss auf die Gesundheit der Anwender haben. Deshalb ist Qualität in diesem Bereich extrem wichtig. Dies wird in allen Phasen der Herstellungsverfahren berücksichtigt - vom Produkt-Design, über die Produktionsabläufe, bis hin zum Hundertprozent-Inline-Test. Die hohe Qualität der Produkte ist damit das Ergebnis ausgereifter Prozesse und effizienter Systeme.

Die signifikante Reduzierung der Kundenreklamationen ist der wichtigste Indikator, wie das Unternehmen die Einhaltung der Qualitätsstandards bewertet. Auch andere Kriterien werden betrachtet, mit dem Ziel, Mängel zu beseitigen, die Anzahl von Abweichungen zu verringern und schließlich die Kundenzufriedenheit zu erhöhen.

Schutz der Spritzgießwerkzeuge und Qualitätssicherung der Produkte

An einem Standort des Verpackungsherstellers wird fast ausschließlich für die Pharmaindustrie gefertigt. Mit einer Vielzahl von Heißkanalwerkzeugen werden ca. 25 verschiedene Produkte hergestellt, die Stückzahlen von annähernd einer Million im Jahr erreichen. Jedes dieser Produkte kann wiederum aus bis zu 27 Einzelteilen bestehen, die alle im selben Werk gespritzt werden. Die großen Werkzeuge haben teilweise 48 Kavitäten. Alle Spritzgießmaschinen befinden sich in hygienisch abgeschlossenen Hallen. 

Seit 2011 stattet das Unternehmen seine Spritzgießmaschinen mit Metall-Detektoren des Typs Protector Primus von Sesotec aus, um metallische Verunreinigungen aus dem Kunststoffgranulat zu entfernen. Die Protectoren leisten einen wichtigen Beitrag, die hohen Qualitätsanforderungen zu erfüllen. 

Bezüglich der Qualitätsstandards haben drei Gründe zur Anschaffung von Metall-Detektoren geführt:

  1. Dass Maschinenschäden, verursacht durch Metallpartikel, die z.B. Kavitäten verstopfen, und damit verbundene Reparaturen vermieden werden
  2. Dass es keine Produktionsausfälle durch Maschinenstillstände mehr gibt
  3. Dass Kundenreklamationen wegen verunreinigter oder unterspritzter Produkte nicht mehr vorkommen.


So funktioniert der Metall-Detektor Protector

Metall-Detektoren der Protector-Serie werden direkt über dem Materialeinzug der Spritzgießmaschinen installiert, wo sie zuverlässig metallische Verunreinigungen aus der langsam nach unten fließenden Materialsäule entfernen. Neben Eigenschaften, wie zum Beispiel hoher Empfindlichkeit und äußerst platzsparendem, kompakten Geräteaufbau, zeichnen sich Metalldetektoren der Protector Baureihe durch die Separiereinheit „Quick-Valve“ aus. Wird ein Metallteilchen detektiert, fährt in dieser Separiereinheit ein Kolben druckluftgesteuert in die Ausscheidestellung. Das ausgeschiedene Material wird mittels Venturi-Düse vollständig in einen Auffangbehälter abgesaugt. Anschließend fährt der Kolben wieder in die Durchlassstellung. Es geht nur sehr wenig Material verloren und Verstopfungen sind ausgeschlossen.


Resultat

Der Projektleiter des Pharma-Verpackungsherstellers ist mit den Protector Metalldetektoren von Sesotec sehr zufrieden: „Vor allem die hohe Detektionsgenauigkeit und die hohe Zuverlässigkeit sowie die einfache Bedienung der Primus Steuerung haben uns überzeugt.“


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Sesotec überzeugt Hersteller von Pharma-Verpackungen  

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<![CDATA[Lebensmittelhersteller setzt Sesotec Röntgeninspektions-Systeme ein]]> 2018-01-01 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/roentgenscanner-erhoeht-wertschoepfung-bei-lebensmittel-produktion https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/roentgenscanner-erhoeht-wertschoepfung-bei-lebensmittel-produktion Case Studies

Eine große internationale Lebensmittelgruppe hat sich neben hohen Qualitätsanforderungen auch dem Kampf gegen Lebensmittelverschwendung verschrieben. Nach dem Grundsatz „Was Menschen zu sich nehmen, muss rein sein!“ soll erreicht werden, dass die einwandfreie Qualität der Produkte sichergestellt ist, so dass nicht ganze Chargen von Lebensmitteln, die eventuell mit Fremdkörpern verunreinigt sind, zurückgenommen und vernichtet werden müssen („Save Food!“). Solche Rückrufaktionen sind teuer und – weit wichtiger - imageschädigend. Neben umfangreicher Kontrollverfahren in jeder Produktionsstufe gehört zu den Maßnahmen auch die Installation von Produktinspektionssystemen in die Verpackungslinien vor dem Versand.

Untersucht werden in metallisierte Folie verpackte Getränkepulver und Gewürzmischungen. Vor allem nach Metallpartikeln aber auch nach anderen Verunreinigungen wird gesucht. Aufgrund der leitenden Eigenschaften der metallisierten Folie kann die Inspektion nicht mit herkömmlichen Metall-Detektoren erfolgen. Um die Qualitätsansprüche trotzdem zu erfüllen und die Verschwendung von Lebensmitteln zu vermeiden, hat sich der Hersteller entschieden, für die Fremdkörperkontrolle Röntgenscanner der RAYCON-Baureihe von Sesotec einzusetzen. Sesotec ist in der Lage, die hohen Anforderungsspezifikationen hinsichtlich der Empfindlichkeit zu erfüllen und einen schnellen Einbau zu garantieren.

Die RAYCON Produkt-Inspektionssysteme von Sesotec verfügen über ausgereifte, zuverlässige Röntgentechnologie und sie erfüllen die Qualitätsanforderungen der Nahrungsmittel- und Verpackungsindustrie in vollem Umfang. Die Kombination mit modular aufgebauten Förderbandsystemen erlaubt eine maßgeschneiderte Anpassung an die unterschiedlichsten Produkte und örtlichen Gegebenheiten.

RAYCON Produkt-Inspektionssysteme ermöglichen eine präzise Inline-Detektion einer Vielzahl von Fremdkörpern, wie z. B. magnetische und nichtmagnetische Metalle, Glas, Keramik, Steine, rohe Knochen und einige Kunststoffarten. Dies ist selbst bei den verwendeten Aluminiumverpackungen möglich. Außerdem können Gewichtsabweichungen (Über- und Untergewicht) erkannt werden. Durch die Autolearn-Funktion ist das Lernen eines neuen Produktes innerhalb kürzester Zeit möglich. Mit der Funktion „Retrain Region“ müssen z.B. Empfindlichkeitseinstellungen nicht mehr manuell vom Bediener eingestellt werden, um Fehlauslösungen, z.B. durch Gewürzklumpen, zu verhindern. Durch diese und weitere automatisierte Funktionen ist kein spezielles Fachwissen der Bediener mehr erforderlich und senkt speziell die Stillstandszeiten für Kalibrierung oder Rüstvorgänge.

RAYCON Röntgengeräte sind hinsichtlich der Detektionsmöglichkeiten, dem Strahlenschutz und der Gerätesicherheit auf dem neuesten Stand. Für den Bediener und die Produkte ist der Röntgenscanner bei ordnungsgemäßem Gebrauch unbedenklich. Die gesetzlichen Grenzwerte bleiben um ein Vielfaches unerreicht. In der EU-Richtlinie 1999/2/EG werden Röntgensysteme zur Fremdkörperkontrolle selbst für Öko-Lebensmittel ausdrücklich erlaubt. Innovative Röntgentechnik bietet den Anwendern umfangreichen Mehrnutzen, was die Mehrkosten in Anschaffung und Betrieb relativiert.

Uli Hurzlmeier, Produktmanager der Business Unit Food bei Sesotec, stellt fest: „Wir waren in der Lage, unserem Kunden ein hohes Maß an Know-how auf dem Gebiet der Röntgenprüfung zu demonstrieren und wir konnten beweisen, dass wir besondere Design- und Dokumentationsanforderungen innerhalb kürzester Zeit erfüllen. Unsere fachliche Kompetenz und unsere technische Unterstützung sind einzigartig. Auch beim Preis hat der RAYCON überzeugt.“


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Lebensmittelhersteller setzt Sesotec Röntgeninspektions-Systeme ein  

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<![CDATA[2018 wieder Girl's Day Academy bei Sesotec]]> 2017-11-28 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/2018-wieder-girls-day-academy-bei-sesotec https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/2018-wieder-girls-day-academy-bei-sesotec Unternehmen

Die Sesotec GmbH ist auch heuer wieder Partner bei der Girl’s Day Academy. Am 17. Oktober war die Kick-off Veranstaltung. Koordinatorin Heide-Marie Weiherer und Dieter Sprenzinger von Sesotec beantworten einige Fragen zur Girl’s Day Academy (GDA).

 

Wie viele Schülerinnen von der Realschule Grafenau machen heuer mit?

Heide-Marie Weiherer: An der diesjährigen GDA beteiligen sich 13 Mädchen der 8. Klassen der Staatlichen Realschule Grafenau, die sich bei uns um die Aufnahme in der GDA beworben hatten.

 

Welches Programm ist vorgesehen?

Heide-Marie Weiherer: Da die GDA ja auch ein Projekt der Berufsorientierung ist, ist es für uns natürlich sehr wichtig, dass die Mädchen neben vielen Informationen über die einzelnen Berufe, v.a. auch praktische Erfahrungen machen dürfen. Eine Erfahrung, die faktisch selbst gemacht wird, wird durch rein theoretisches Wissen niemals zu ersetzen sein – und da haben wir mit der Firma Sesotec den besten Kooperationsbetrieb gefunden. Es ist immer wieder großartig auf so viel Engagement für unser Projekt bzw. unsere Mädels zu treffen.

 

Wie ist die Resonanz auf dieses Angebot? Wollten z.B. mehr Schülerinnen mitmachen als es Plätze gibt?

Heide-Marie Weiherer: Nachdem wir im letzten Jahr zu viele Bewerbungen hatten und schweren Herzens einigen Mädchen absagen mussten, war es heuer wieder anders. Wir haben jetzt 13 Mädchen, die sehr motiviert und engagiert in das GDA-Jahr gestartet sind. Die meisten davon nehmen teil, weil sie grundsätzlich technisch interessiert sind und mehr über die MINT-Berufe erfahren möchten.

 

Wie kommt die Girl’s Day Academy bei den Sesotec Azubis und Ausbildern an?

Dieter Sprenzinger: Ich sehe mit der Girl´s Day Akademie im Gegensatz zum „Girl´s Day“ den großen Vorteil dass mehrere Termine bei uns im Haus stattfinden, dadurch können wir ein etwas „komplexeres“ Projekt anbieten, somit die sogenannten MINT Berufe viel ausführlicher präsentieren und vorstellen. Dies kommt bei unseren Azubis auch sehr gut an, da sie das Projekt selber ausarbeiten und umsetzen dürfen. Für uns Ausbilder liegt hier der Focus im Projekt selber, das heißt hier können wir Ausbilder bei unseren Azubis viele Kernkompetenzen vertiefen, und die Teamfähigkeit fördern.

 

Heide-Marie Weiherer: Für uns in der GDA ist es wirklich toll von außen zu sehen, wie der Umgang bei Sesotec mit den Azubis ist. Man hat den Eindruck, dass die Jungs und Mädels sich hier sehr wohlfühlen und wie sie bei den Praxiseinheiten mit unseren Mädchen umgehen, wie geduldig, hilfsbereit und motiviert sie sind, das ist schon außergewöhnlich.

 

Hat sich das Engagement für Sesotec bereits gelohnt? Welchen Nutzen erwartet Sesotec?

Dieter Sprenzinger: Ja, zum einen ist hier die Wahrnehmung nach außen, also der Personal-Marketing-Aspekt zu nennen, zum anderen die gute Kooperation mit der Realschule Grafenau. Eine Ausbildungsstelle zur Technischen Produktdesignerin und eine Ausbildungsstelle zur Industriemechanikerin konnten hieraus bereits besetzt werden und weitere werden hoffentlich folgen.

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<![CDATA[Vernetzte Sesotec-Lösungen in Friedrichshafen]]> 2017-11-15 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/vernetzte-sesotec-loesungen-in-friedrichshafen https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/vernetzte-sesotec-loesungen-in-friedrichshafen Kunststoff

Eine gut besuchte FAKUMA 2017 ist zu Ende und auch in diesem Jahr überzeugte Sesotec das Fachpublikum mit den gezeigten Metallseparatoren. Auf der FAKUMA pflegte Sesotec nicht nur bestehende Geschäftsbeziehungen zu Kunden und Partnern sondern auch viele neue nationale und internationale Kontakte konnten geknüpft werden. Der Messeauftritt mit dem neuen Firmenclaim „Purity matters“ war ein voller Erfolg. 

Sesotec hat auf der FAKUMA 2017 Metallseparatoren der Serie PROTECTOR, RAPID PRO SENSE und GF gezeigt. Die Geräte detektieren und separieren zuverlässig magnetische und nicht-magnetische Metallteile, selbst wenn diese im Granulat eingeschlossen sind, und sichern damit die Qualität von Kunststoffprodukten. Spritzgießmaschinen, Extruder und Blasformmaschinen sind vor Schäden oder Verstopfungen geschützt, der Output wird erhöht und Ausschuss verringert. Metallseparatoren tragen dazu bei, Prozesse zu optimieren, Zeitverluste zu minimieren und Kosten zu sparen. 

Erstmalig stellte Sesotec auf der diesjährigen FAKUMA die OPC UA (Open Platform Communications Unified Architectur) vor, die alle Anforderungen an die Industrie-4.0-Kommunikation erfüllt. OPC UA etabliert sich zunehmend als Standard. Weitere Vorteile: die Kriterien einer einfachen Bedienung sind berücksichtigt. Die intuitiven Bedienoberflächen verhindern Userfehler und erhöhen damit die Prozessstabilität. Der Bedienungsablauf erfolgt sicher und die Schrittabfolge ist logisch. Ein schneller Zugriff auf Daten und die Dokumentation im System sind möglich.

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<![CDATA[Sesotec auf der interpack 2017 im Zeichen der Produktreinheit]]> 2017-09-22 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-auf-der-interpack-2017-im-zeichen-der-produktreinheit https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-auf-der-interpack-2017-im-zeichen-der-produktreinheit Lebensmittel Die interpack-Messe, die vom 04. bis 10. Mai in Düsseldorf stattfand, ist für die Sesotec GmbH gemessen an der Anzahl der Besucher und deren Qualität sehr gut gelaufen. Noch nie zuvor stellte Sesotec so viele neue, innovative Produkte vor, als auf der diesjährigen interpack-Messe. Der Röntgenscanner RAYCON EX1, der Metalldetektor INTUITY und das Sortiergerät CAPTURA FLOW zeigten die Technologiestärken von Sesotec in den Kompetenzfeldern Produktinspektion und Lebensmittelsortierung. Sesotec präsentierte sich damit als verlässlicher Partner in Sachen Produktreinheit für Kunden aus der Lebensmittel- und Verpackungsindustrie.

Mit dem neuen RAYCON EX1 bietet Sesotec einen einfachen Einstieg in die Röntgeninspektion von verpackten Produkten. Dieses Produktsegment war bisher nicht besetzt. Sesotec Kunden erhalten nun ein vollwertiges Röntgengerät in deutscher Industriequalität zu einem sehr fairen Preis.

Der Metalldetektor INTUITY ist neues Sesotec Flaggschiff der Metalldetektion. Er untersucht Lebensmittel gleichzeitig mit mehreren Suchfrequenzen und erreicht somit extrem hohe Tastempfindlichkeiten. Gleichzeitig macht die neue Bedieneinheit INTUITY Control die Bedienung noch einfacher als bisher.

Die Vorzüge des Lebensmittelsortiersystem CAPTURA FLOW liegen durch den variablen Einsatz der Sensoren in seiner Flexibilität. Je nachdem welche Lebensmittel sortiert werden sollen, kann sich ein CAPTURA FLOW mit Multisensorsystem an die gegebene Sortieranforderung anpassen. Die modulare Bauweise ermöglicht jederzeit Sensor-Upgrades und gibt den Kunden damit Investitionssicherheit für die Zukunft.

Premiere für Slogan und Keyvisual

Auf der interpack wurde zum ersten Mal auch das neue Sesotec Corporate Design gezeigt. Der neue Claim „Purity matters“ und das Keyvisual der grünen Diamanten veranschaulichen die Markenversprechen von Sesotec: makellose Reinheit, zuverlässige Qualität, langfristige Partnerschaft, begeisternde Produkte und hohes Verantwortungsbewusstsein. Sesotec unterstreicht mit dem neuen Auftritt die Weiterentwicklung des Unternehmens hin zu einem globalen Spezialisten für Lösungen zur Fremdkörperdetektion und Materialsortierung.

Oliver Uhrmann, Head of Sales EMEA bei Sesotec sagt: „Unsere Stärke ist unser breites Produktportfolio, mit dem wir alle Prozessschritte abdecken können. Vom Wareneingang über die Produktion bis hin zur Verpackung und dem Warenausgang, für alle Bereiche bietet Sesotec zuverlässige Technologien an. Unser Ziel ist, dass unsere Kunden höchste Produktreinheit und Qualität erreichen. Denn wie unser neuer Slogan schon sagt: Purity matters.“

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<![CDATA[Zuverlässige Sesotec Sortiersysteme überzeugen Schweizer]]> 2017-08-29 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/pet-recycling-sortierung-von-pet-flakes-mit-sortiersystem https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/pet-recycling-sortierung-von-pet-flakes-mit-sortiersystem Case Studies Über RecyPET

Die RecyPET AG wurde 1998 gegründet und betreibt seit September 2000 Europas erste Bottle-to-Bottle PET-Recyclinganlage in Frauenfeld, Schweiz. Die PET-Recyclinganlage arbeitet nach der von der United Resource Recovery Corporation (USA) zusammen mit Coca-Cola entwickelten URRC-Technologie und hat eine Inputkapazität von ca. 18.000 Tonnen pro Jahr. Mittlerweile wenden vier weitere Anlagen in Europa diese Technologie an.

In der Schweiz werden die gesammelten Getränkeflaschen in fünf Sortieranlagen nach Farbe und Qualität sortiert, zu Ballen verpresst und u.a. an die RecyPET AG zur Verarbeitung geliefert. Das Ziel der RecyPET ist es, den Materialkreislauf für PET-Getränkeflaschen zu schließen. Das produzierte Recyclat wird u.a. bei der Produktion neuer PET-Getränkeflaschen, Lebensmittelfolien, anderen Folien, etc. eingesetzt.


Aufgabe 

Bereits 2001 lieferte Sesotec an RecyPET einen Metall-Separator des Typs PETMAG, der metallische Verunreinigungen aller Art aus PET-Flakes aussortierte. Da die Flakes auch nach Farbe sortiert werden sollten, hat Sesotec in enger Zusammenarbeit mit RecyPET ein Farbsortiergerät, das ursprünglich in der Glasrecyclingindustrie eingesetzt wurde, auf die Anforderungen des PET-Recyclings angepasst. Ergebnis war der Fehlfarben-Separator SPEKTRUM. Durch die doppelseitige Betrachtung konnten selbst Flakes, die mit kleinsten Kleberrückständen verunreinigt waren, separiert werden.


Lösung

2010 wurde der PETMAG Metall-Separator, der in den rund zehn Jahren seines Einsatzes lediglich für knapp 2000 EURO Service- und Ersatzteilkosten verursachte, durch ein Kombisystem der neuesten Generation, den VARISORT COMPACT, ersetzt. In diesem Gerät sind Farb- und Metallsensoren miteinander kombiniert.


Produktvorteile

Die Zuführung des zu untersuchenden Materials erfolgt mittels speziell angepasster Vibrationsförderrinnen und vereint die Vorteile von Rutschen- und Bandsystemen. Damit besteht erstmals die Möglichkeit, auch Gummistücke, die aufgrund unterschiedlicher Reibung mit Rutschentechnik schwierig abzuscheiden sind, aus dem Materialstrom zu entfernen. Die Überlegenheit von VARISORT COMPACT gegenüber Rutschensystemen mit Kanälen liegt darin, dass das Gerät leicht zu reinigen ist und Verstopfungen durch größere Flakes nahezu ausgeschlossen sind.

Selbst bei unregelmäßigen Teilen oder Materialien mit unterschiedlichen Reibungskoeffizienten erfolgt durch die Bandzuführung eine zielgenaue Ausschleusung im freien Fall am Bandende, wo das Material mit den Sensoren klassifiziert wird. Nach Auswertung der relevanten Informationen werden zum Materialaustrag Hochgeschwindigkeitsventile mit entsprechendem Zeitverzug aktiviert. Durch gezielte Druckluftstöße werden die zu separierenden Partikel von ihrer ursprünglichen Fallparabel in einen separaten Schacht abgelenkt.

Das Sortiersystem VARISORT COMPACT zeichnet sich gegenüber herkömmlichen Bandsortiersystemen durch ein kompaktes Design mit geringem Platzbedarf aus. Ein Nachrüsten in bestehende Anlagen und die Übernahme bereits vorhandener Rutschengeräte ist problemlos möglich. Die Verwendung von hochauflösenden Sensoren und modernster Signalauswertungstechnologien erlaubt eine hohe Erkennungsgenauigkeit und eine Analyse von bis zu 500.000 Teilen pro Sekunde. Bei der Inspektion im freien Fall ist auch bei hohen Abweisraten ein sehr präziser Ausblasvorgang realisierbar. Ermöglicht wird dies durch die große Anzahl von Hochgeschwindigkeitsventilen, die bis zu 500 Schaltzyklen pro Sekunde verarbeiten können.


Referenz

Für Kornel Büsser, Produktionsleiter bei der Schweizer RecyPET AG, hat sich die jahrzehntelange Zusammenarbeit mit Sesotec bewährt: „Die Zuverlässigkeit und Wartungsfreundlichkeit der Sesotec Aggregate hat uns, in Verbindung mit der Leistungsfähigkeit bei der Separation vor allem schwieriger Verunreinigungen, überzeugt.“


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<![CDATA[Sesotec Reparaturannahme mit neuer Adresse]]> 2017-08-20 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-reparaturannahme-mit-neuer-adresse https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-reparaturannahme-mit-neuer-adresse Unternehmen

Die Sesotec GmbH, Anbieter von Geräten und Systemen zur Fremdkörperdetektion und Materialsortierung für die Lebensmittel-, Kunststoff- und Recyclingindustrie wächst in allen Bereichen, die dementsprechend mehr Platz benötigen. Aus diesem Grund wurde Anfang Juli 2017 der Standort der Reparaturannahme am Hauptsitz in Schönberg von der Regener Straße 130 in die Industriestraße 5 verlegt. An diesem Standort, der in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptsitz gelegen ist, vereinen sich Reparaturabteilung, Ersatzteillager, Schulungsräume, technischer Support und – neu – die Reparaturannahme. Das Sesotec Service Center ist für zukünftiges Wachstum bestens gerüstet.

Weltweit hat Sesotec insgesamt zwölf Servicestandorte. Die dortigen Ersatzteillager werden logistisch optimal aus Schönberg versorgt. Durch das globale Servicenetz können Sesotec Kunden überall auf der Welt innerhalb kürzester Zeit unterstützt werden.

Markus Grimm, Head of Service bei Sesotec, freut sich darüber, dass alle Servicesparten sich nun an einem Ort befinden: „Besonders vorteilhaft für unsere Kunden ist, dass wir mit dem neu geschaffenen Service Center mit Ersatzteillagerung noch schneller liefern und flexibler auf Anfragen unserer globalen Kunden und Standorte reagieren können.“ 


 

Sesotec ist weltweit nah an den Kunden mit Tochtergesellschaften, Servicestandorten, Testzentren, Produktionen und Vertriebspartnern.


Unsere neue Adresse für Reparaturen und Rücksendungen: 

Sesotec GmbH Service Center
Industriestraße 5
94513 Schönberg

Germany


Hotline Produkt Inspection: +49 (0) 8554 / 308 173
service.msg@sesotec.com

Hotline Sorting Recycling: +49 (0) 8554 / 308 129
service.sorting@sesotec.com 

Hotline Sorting Food: +49 (0) 8554 / 308 2203
service.food@sesotec.com


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<![CDATA[Sesotec hat in Italien einen neuen Geschäftsführer]]> 2017-08-07 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-neuer-geschaeftsfuehrer-in-italien https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-neuer-geschaeftsfuehrer-in-italien Unternehmen

Die Sesotec Gruppe hat mit Andrea Festelli einen neuen Geschäftsführer für die zwei italienischen Tochtergesellschaften ins Unternehmen geholt. Seit 01. April 2017 ist Festelli mit an Bord. Der gebürtige Genuese studierte Elektroingenieurwesen an der Universität Genua. Bevor er zu Sesotec wechselte hat Festelli sieben Jahre bei der italienischen Tochtergesellschaft der GEA Group gearbeitet, zuletzt in der Funktion als Geschäftsführer, davor auch als Leiter der Serviceabteilung. Während seines beruflichen Werdegangs hatte er Positionen in internationalen Vertriebs-, Marketing- und F&E-Abteilungen inne.

Eine der Hauptaufgaben von Andrea Festelli (47) ist die Zusammenführung der beiden italienischen Gesellschaften Sesotec Italien, Geschäftsbereich Produktinspektion, und ASM, Geschäftsbereich Lebensmittelsortierung. Der neue Geschäftsführer sagt zu seinen Zielen: „Sesotec entwickelt erfolgreich Spitzentechnologie für Fremdkörperdetektion und Materialsortierung und ist global in allen wichtigen Märkten präsent. In den letzten Jahren wurde ein beachtliches 

Wachstum erreicht und ich bin sehr glücklich, jetzt Teil dieses Wachstums zu sein. Besonders interessant ist die Möglichkeit, das Potenzial der optischen Sortiergeräte von ASM im Produktportfolio der Sesotec Gruppe zu entwickeln. Denn das ist definitiv ein einzigartiges Angebot in Sachen Qualität und Funktionalität für unsere Kunden. Umgekehrt können wir jetzt auch den ASM Kunden in Italien Sesotec-Produktinspektionstechnologien kombiniert mit besten Serviceleistungen anbieten. Eine einmalige Chance, von der wir und unsere Kunden profitieren können.“

Xaver Auer (46), CEO der Sesotec Gruppe: „Wir freuen uns, dass wir Andrea Festelli gewinnen konnten. Er bringt sowohl Branchenkenntnisse als auch einschlägige Managementerfahrungen mit. Durch die vollständige Zusammenlegung und Integration unserer italienischen Tochtergesellschaften ergeben sich Synergien und die Verbindung von Produktinspektions- und Materialsortiergeräten bringt unseren Kunden viele Vorteile. Damit kommen wir auf unserem bereits erfolgreichen Weg in Italien noch schneller voran.“

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<![CDATA[PET-Flake-Sortieranlage komplett aus Sesotec Hand]]> 2017-08-01 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/pet-flake-sortieranlage-komplett-aus-sesotec-hand https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/pet-flake-sortieranlage-komplett-aus-sesotec-hand Recycling Zur Drinktec 2017, die vom 11.09. bis zum 15.09.2017 in München stattfindet, präsentiert sich die Sesotec GmbH in Halle A4, Stand 306 erstmals als Anbieter von kompletten Sortierstationen für das PET-Flake Recycling. Zielkunden sind Recyclingunternehmen, die auf der Suche nach einer profitablen Lösung zum PET-Flake Recycling sind und alle Komponenten - von Windsichter bis Sortiergerät - aus einer Hand haben möchten. Messehighlight ist das überarbeitete Multi-Sensor-Sortiersystem FLAKE PURIFIER+.

Sesotec hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung und Fertigung von Sortieranlagen für das PET-Flake-Recycling. Dass jetzt auch komplette PET-Flake-Sortierstationen angeboten werden, liegt in den vielfachen Kundenanfragen danach begründet. Eine komplette PET-Flake-Sortierlinie von Sesotec hat viele Vorteile. Zum einen gibt es weniger Schnittstellen und Ansprechpartner, zum anderen ist die Bedienung aller Anlagenkomponenten einheitlich. Die mechanische Sortierung wird mit der Sensorsortierung perfekt abgestimmt und liefert optimale Leistung.

Das auf dem Messestand präsentierte Multi-Sensor-Sortiersystem FLAKE PURIFIER+ wurde umfassend modifiziert und verfügt über eine verbesserte Materialzuführung zur gleichmäßigeren Verteilung und Erhöhung der Materialdurchsatzleistung.  Wartung und Anbindung sind noch einfacher möglich.

Die staubdichte Ausführung sowie integrierte Staub- und Labelabsaugungsanschlüsse erhöhen die Effizienz im Recyclingprozess. Alle Sesotec Multi-Sensorsortiersysteme – so auch der neue FLAKE PURIFIER+ - gibt es in jeder Sensorkombination und in verschiedenen Arbeitsbreiten. 
Das auf dem Messestand präsentierte Multi-Sensor-Sortiersystem FLAKE PURIFIER+ wurde umfassend modifiziert und verfügt über eine verbesserte Materialzuführung zur gleichmäßigeren Verteilung und Erhöhung der Materialdurchsatzleistung.  Wartung und Anbindung sind noch einfacher möglich.

Die staubdichte Ausführung sowie integrierte Staub- und Labelabsaugungsanschlüsse erhöhen die Effizienz im Recyclingprozess. Alle Sesotec Multi-Sensorsortiersysteme – so auch der neue FLAKE PURIFIER+ - gibt es in jeder Sensorkombination und in verschiedenen Arbeitsbreiten.  Michael Perl, Leiter der BU Sorting Recycling bei Sesotec, über das Komplettanlagenkonzept und den neuen FLAKE PURIFIER+: „Nachdem immer mehr Kunden bei uns anfragten, ob Sesotec auch Komplettanlagen anbietet, haben wir uns entschlossen, diesen Wunsch zu erfüllen. Die Kundenvorteile liegen auf der Hand: der Aufwand an Zeit und Geld für die Koordination eines Projektes reduziert sich erheblich und die PET-Flake-Sortierstation arbeitet maximal profitabel. Bei der Modifikation des Multi-Sensor-Sortiersystems FLAKE PURIFIER zum FLAKE PURIFIER+ war der Wunsch unserer Kunden nach einfacherer Bedienung und höherem Materialdurchsatz ausschlaggebend.


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<![CDATA[Sesotec Innovationen im Dienste der Kunden]]> 2017-08-01 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-innovationen-im-dienste-der-kunden https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/sesotec-innovationen-im-dienste-der-kunden Unternehmen
Was treibt Sesotec zu Innovationen? An erster Stelle sind es die Kunden aus der Lebensmittelindustrie, Kunststoffindustrie und Recyclingindustrie, die den stetig wachsenden Druck haben, ihre Produkte in höchster Qualität mit maximalem Output herzustellen und die Verschwendung von Ressourcen zu vermeiden. Sesotec entwickelt seit über 40 Jahren innovative Lösungen, die dazu beitragen, die Anforderungen zu erfüllen. Die Unternehmensleitung fördert aktiv ein innovationsfreundliches Umfeld: „Wir hören unseren Kunden zu, unsere Mitarbeiter tauschen sich partnerschaftlich mit ihnen aus und am Ende kommt oftmals eine neue Produktidee dabei heraus“, so COO Axel Vornhagen.

Über den Kundenfokus hinaus ist Sesotec von jeher offen für Neues. So entstehen innovative Produkte (Röntgensysteme, Metall-Detektoren, Metall-Separatoren, Magnete und Sortiersysteme), die sich durch höchste Detektionsgenauigkeit und einfache Bedienung auszeichnen, über Jahre hinweg zuverlässig funktionieren und leicht zu reinigen und zu warten sind.

„Unser systematisches Innovationsmanagement von der Idee, über deren praxisrelevanten Prüfung, bis hin zur Umsetzung ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor für uns“, erklärt Axel Vornhagen. „Wir investieren viel Zeit und Geld in die Entwicklung von Innovationen und bringen die Inputs, die von unterschiedlichen Seiten kommen, von Kunden und Märkten genauso, wie von Politik und Wissenschaft, mit der Kompetenz unserer Mitarbeiter zusammen. Als Anerkennung für unsere Arbeit die "Top 100" ­Auszeichnung zu bekommen, freut uns sehr.“

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<![CDATA[Food-PET oder Non-Food-PET, das ist die Frage]]> 2017-02-28 00:00:00 UTC https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/food-pet-oder-non-food-pet-das-ist-die-frage https://www.sesotec.com/emea/de/resources/blog/food-pet-oder-non-food-pet-das-ist-die-frage Recycling
Die Polymark-Sortiermaschine von Sesotec mit Polymark-Detektoreinheit zur Erkennung der UV-Fluoreszenzmarker auf den PET-Flaschen.

Am 07. und 08. Februar 2017 fand bei der Sesotec GmbH in Schönberg das ‚Final Consortium Meeting‘ zum Polymark-Projekt statt. Polymark war ein dreijähriges, von der Europäischen Kommission finanziertes Forschungsprojekt, das an einer neuen Technologie zur Identifizierung und Sortierung von Kunststoffen, insbesondere PET, forschte. Die sortenreine Erfassung von Kunststoffen und  die Erzeugung hochwertiger Sekundärrohstoffe sollten weiter verbessert werden. Akteure aus der gesamten PET-Wertschöpfungskette waren in das Projekt eingebunden. 

Ziel des Polymark-Projektes war es, die Menge von lebensmitteltauglichem Recyclat aus dem PET-Recyclingprozess zu erhöhen, indem zwischen PET-Flaschen, die für Lebensmittel verwendet wurden (Food-Flaschen) und solchen, die keine Lebensmittel enthielten (Non-Food-Flaschen), zu differenzieren. Hierfür wurden zum einen Markersubstanzen entwickelt, die es im Recyclingprozess ermöglichen, effektiv zwischen Food-PET-Flaschen und Non-Food-PET-Flaschen zu unterscheiden. Die Markersubstanzen dienen dazu,  Informationen über die Eigenschaften und Struktur der PET-Flaschen zu codieren.



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Zum anderen wurde innerhalb des Polymark-Projektes auch ein sensorisches Identifizierungssystem entwickelt, das  die Marker erkennt und die Informationen entschlüsseln kann. Anschließend erfolgt in einem Sortiervorgang die mechanische Trennung der Kunststoffverpackungen. Sensorik und Mechanik sind in einer Sortiermaschine integriert. 

Was kann eine Markersubstanz?

Um zwischen Food-PET und Non-Food-PET zu unterscheiden, wird ein Flaschentypus mit einem unsichtbaren UV-Fluoreszenzmarker beschichtet. Diese Markierungssubstanz wird auf die Außenseite der Flasche aufgebracht oder auf das Etikett oder auf die Label-Hülle gedruckt. Diese Markersubstanz fluoresziert bei Anregung durch UV-Licht. 

Wie funktioniert die Sortierung?

Während des industriellen PET-Recyclingprozesses durchlaufen die Flaschen üblicherweise automatisierte Sortiermaschinen, die den PET-Strom nach Farbe und Art des Kunststoffs trennen. Dieser Ansatz wurde im Polymark-Projekt verwendet, um eine Prototyp-Sortiermaschine zu entwickeln, die in der Lage ist, Food- und Non-Food-Flaschen unter 

Verwendung eines UV-Fluoreszenzsensors zu sortieren. An der Entwicklung dieses Sortiersystems war Sesotec federführend beteiligt. 

"Unsere Forschungspartner haben erfolgreich ein komplettes Technologiepaket entwickelt", erklärt Patrick Peuch von Petcore Europa. „Die Sortiertechnologie entstand parallel zu der Markierungstechnologie und Versuche haben gezeigt, dass die Marker vom Sortierer erkannt und die betroffenen Flaschen entfernt werden können. Eine wirtschaftlich gewinnbringende Hochgeschwindigkeitssortierung mit dem Ergebnis eines sortenreinen Food-PETs für das Bottle-to-Bottle-Recycling  ist somit möglich.“ 

Zu den Polymark Partnern gehören: Petcore Europa, European Federation of Bottled Waters (EFBW), European Association of Plastics Recycling and Recovery Organisationen (EPRO), Plastics Recyclers Europe, UK Health and Environmental Research Institute (HERI), Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS), Sesotec GmbH, 4PET Recycling BV, Mikrolin Hungary Kft.  und Colormatrix Europe Ltd .

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