Während früher Stahl ausschließlich aus Erz hergestellt wurde, beträgt der Anteil an Schrott im Stahl mittlerweile über 50 Prozent. Aber nicht nur Eisen kann recycelt werden. Kühlschränke, Mobiltelefone, Radios, Computer, Faxgeräte oder Waschmaschinen können allerdings nicht als Ganzes sondern nur sortenrein wieder verwendet werden. Es bedarf einer sehr guten Trennung und Sortierung, um gewährleisten zu können, dass möglichst sortenreine Materialien zur Verfügung stehen, die profitabel in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden können.

Altautos - demontiert oder in Gänze - werden geschreddert. Die Trennung und Sortierung des Stoffgemisches aus Auto-Shredder macht eine Verwertung der verbauten Kunststoffe, Metalle und anderer Materialen möglich.

Mit speziell für das E-Schrott Recycling ausgelegten, sensorgestützten Sortiersystemen lassen sich wertvolle Sekundärrohstoffe zurückgewinnen. Alleine innerhalb der EU fallen jedes Jahr einige Millionen Tonnen alte Elektronikgeräte an, die ausgedient haben und verschrottet werden. Aufgrund der immer kürzer werdenden Lebenszyklen und dem Trend zu mehr Elektronik im privaten wie auch gewerblichen Umfeld, steigt das Aufkommen permanent weiter. Da bei elektronischen Geräten unterschiedlichste Materialien verbaut sind, stellt das E-Schrott Recycling hohe Anforderungen an Trenn- und Sortiervorgänge. Die Rückgewinnung von Edelmetallen und anderen Metallarten sowie von Kunststoffen macht E-Schrott Recycling profitabel.


Metall ist ein zu annähernd 100 % recycelbares Material. Metallabscheider und -Sortierer liefern sortenreine Metallfraktionen. Während viele andere Werkstoffe beim Recycling deutliche Qualitätsminderungen aufweisen, gehen aus Metallschrottarten immer wieder gleich hochwertige Produkte hervor.