Aktuelles und Messen
 
13.12.2010

S+S geht gestärkt aus der Krise


Das Schönberger Unternehmen S+S Separation and Sorting Technology GmbH, seit 30 Jahren an der vordersten Front der weltweit führenden Entwickler in der industriellen Metallsuchtechnik tätig, war von der Wirtschaftskrise 2009 betroffen. „Wir waren in der allgemeinen Flaute in der Metall- und Elektrobranche, insbesondere von Herstellern von Maschinen und Ausrüstungsgütern, keine Ausnahme.", so der Kaufmännische Geschäftsführer Karl Eibl. Wie zahlreiche andere Firmen setzte S+S 2009 auf Kurzarbeit. Dadurch war es möglich, die gesamte Stammmannschaft zu halten. Die Mitarbeiterzahl blieb bei etwas über 200.

Seit Anfang  2010 geht es in allen Wirtschaftsbereichen wieder bergauf, wovon auch S+S profitiert. S+S hat zudem die Krise als Chance genutzt. Vor allem wurden mehrere kundenoptimierte Gerätesysteme entwickelt,
  S+S Aufschwung
Die Verbesserung und Anpassung der Metall-Separatoren an Kundenanforderungen war für S+S Basis für den Weg aus der Krise.
aber auch die Entwicklung ausländischer Märkte vorangetrieben, neue Produktionshallen fertig gestellt und die Fertigungsprozesse optimiert. „Es zahlt sich aus, dass nur geringfügig Entlassungen vorgenommen wurden. Denn jetzt wird jeder Mitarbeiter gebraucht, um die Aufträge erledigen zu können. Dazu wird schon wieder in Sonderschichten gearbeitet.", so Karl Eibl.

Der Umsatz 2010 wird voraussichtlich noch unter Vorkrisen-Niveau bleiben. Der vielversprechende Verlauf der Messeteilnahmen, bei denen die neuen Geräte vorgestellt wurden, lässt für 2011 und die Folgejahre den Schluss zu, dass sich wieder ein gesundes Wachstum einstellt. Mit dem Aufwärtstrend wird die Mitarbeitersuche wieder akut. S+S ist mit der Situation konfrontiert, dass für manche Bereiche, wie Elektrotechniker und Mechaniker, der Arbeitsmarkt leer gefegt ist. Karl Eibl: „Wir hoffen, dass sich der Fachkräftemangel nicht zur Wachstumsbremse auswächst."