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27.11.2008

S+S Mitarbeiter - Nie waren sie so wertvoll wie heute


Gut ausgebildete und motivierte Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Unternehmenserfolg. Zu diesem Thema ein Interview mit Helga Haydn, S+S Personalmanagement.

 

Wie viele Azubis haben im September bei S+S angefangen und welche Berufe erlernen sie?

HH: Wir haben seit September 2008 vier neue Azubis im Haus:

Patrick Kölbl und Matthias Schleinkofer werden zum Elektroniker für Geräte und Systeme ausgebildet. Leonhard Aiginger wird Industriemechaniker und Christina Falb wird Industriekauffrau. Und unser Ausbildungsangebot für September 2009 steht auch schon. Dafür bieten wir acht Ausbildungsplätze in sechs verschiedenen Berufsfeldern. Alle Informationen dazu sind auf unserer Homepage unter www.se-so-tec.com/ausbildung zu finden.


Welche Ausbildungsziele verfolgt S+S?

HH: S+S stellt eine steigende Zahl an Ausbildungsplätzen zur Verfügung. Damit werden wir unserer sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung gerecht.

In erster Linie wollen wir aber unseren eigenen Nachwuchs sichern. Schon aus betriebswirtschaftlichen Gründen ist das sinnvoll.

Die Auszubildenden erhalten bei S+S eine fundierte theoretische und praxisnahe Ausbildung, die sowohl fachspezifische als auch soziale

Helga Heydn













Helga Heydn,
S+S Personalleitung

Kompetenzen umschließt. Dabei legen wir großen Wert auf eigenverantwortliches Handeln und übertragen deshalb den jungen Menschen schon früh Verantwortung.


Stimmt es, dass es in den kommenden Jahren schwierig werden könnte, Azubis zu finden?

HH: In Zukunft werden deutlich weniger Schulabgänger auf den Arbeitsmarkt kommen, weil die geburtenschwachen Jahrgänge derzeit die Schulklassen 5 und höher belegen. Einen zusätzlichen Effekt hat der Trend, dass Schüler und Schulabgänger zunehmend keine Berufsausbildung, sondern weiterführende Schulen und Studiengänge anstreben. Dadurch sinkt die Anzahl der möglichen Auszubildenden.

Die Anzahl der Ausbildungsplätze dagegen steigt, weil die Unternehmen in fast allen Branchen vermehrt Ausbildungsplätze anbieten. Einige Branchen, insbesondere im Handwerk, können schon jetzt ihr Ausbildungsangebot nicht besetzen.


Kurz gesagt:

Es gibt weniger Bewerber für mehr Ausbildungsplätze

Unsere Aufgabe wird es werden, die Richtigen für uns zu finden und zu gewinnen.


Trotzdem:

Ich bin überzeugt, dass wir auch in Zukunft ausreichend Nachwuchs für unseren eigenen Bedarf bekommen, weil wir interessante Berufe ausbilden und weil wir für unsere vielseitige, fundierte und qualifizierte Ausbildung bekannt sind. Wir haben die bisherigen Herausforderungen in der Ausbildung gemeistert und werden das auch künftig tun.

Wirkt sich auf S+S der viel beschriebene Fachkräftemangel aus?

HH: Ja, auch wir haben den Fachkräftemangel deutlich zu spüren bekommen und haben speziell im ersten Kalenderhalbjahr 2008 einige Zeit gebraucht um unsere offenen Stellen zu besetzen.

Grundsätzlich kann man sagen: Je qualifizierter die Aufgabenstellung, desto schwieriger ist die Besetzung. Bei den Ingenieurberufen ist das Stellenangebot noch immer größer als die Anzahl der Stellensuchenden.

Wir haben es geschafft und konnten im laufenden Kalenderjahr einige neue Mitarbeiter zu uns holen, das freut mich sehr. Aber die Personalsuche ist nur der erste Teil der Aufgabe. Jetzt geht es darum, die neuen Kollegen zügig an ihre Aufgaben heranzuführen, laufende Projekte voranzubringen und die zusätzlichen Kapazitäten effizient zu nutzen. Erst wenn die neuen Mitarbeiter in Ihren Aufgaben sattelfest sind und in der jeweiligen Arbeitsgruppe voll integriert sind, haben wir den zweiten Teil der Aufgabe erfüllt und können beruhigt in die Zukunft gehen.